Vom Angsthasen zum Botschafter Gottes / Die Werke Jesu tunVom Angsthasen zum Botschafter Gottes / Die Werke Jesu tun

Einheit: Vom Angsthasen zum Botschafter Gottes / Die Werke Jesu tun

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 60-180 Min. (Vorbereitung: 45-60 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Teens (12-16 Jahre)
Einsatzgebiet: Gruppenstunde
Redaktion: TEC:
Ben├Âtigte Materialien: Flipchart, Stift(e), Bibel(n)
Bibelstelle: Johannes 20,19-29
Johannes 20,19-20,29

Jesus zeigt sich den J├╝ngern

Markus 16,14-18; Lukas 24,36-49

19Es war Abend geworden

an diesem ersten Wochentag nach dem Sabbat.

Die J├╝nger waren beieinander

und hatten die T├╝ren fest verschlossen.

Denn sie hatten Angst vor den j├╝dischen Beh├Ârden.

Da kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte:

┬╗Friede sei mit euch!┬ź

20Nach diesen Worten

zeigte er ihnen seine H├Ąnde und seine Seite.

Die J├╝nger freuten sich sehr, als sie den Herrn sahen.

21Jesus sagte noch einmal:

┬╗Friede sei mit euch!

Wie mich der Vater gesandt hat,

so sende ich jetzt euch!┬ź

22Dann hauchte er sie an und sagte:

┬╗Empfangt den Heiligen Geist!

23Wem ihr die S├╝nden vergebt,

dem sind sie wirklich vergeben.

Wem ihr sie aber nicht vergebt,

dem sind sie nicht vergeben.┬ź

Jesus zeigt sich den J├╝ngern und Thomas

24Thomas, der auch Didymus genannt wird,

geh├Ârte zum Kreis der Zw├Âlf.

Er war nicht bei ihnen gewesen,

als Jesus gekommen war.

25Die anderen J├╝nger berichteten ihm:

┬╗Wir haben den Herrn gesehen!┬ź

Er entgegnete ihnen:

┬╗Erst will ich selbst die Wunden von den N├Ągeln

an seinen H├Ąnden sehen.

Mit meinem Finger will ich sie f├╝hlen.

Und ich will meine Hand

in die Wunde an seiner Seite legen.

Sonst kann ich das nicht glauben!┬ź

26Acht Tage sp├Ąter waren die J├╝nger wieder beieinander.

Diesmal war Thomas bei ihnen.

Wieder waren die T├╝ren verschlossen.

Da kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte:

┬╗Friede sei mit euch!┬ź

27Dann sagte er zu Thomas:

┬╗Leg deinen Finger hierher und sieh meine H├Ąnde an.

Streck deine Hand aus

und leg sie in die Wunde an meiner Seite.

Sei nicht l├Ąnger ungl├Ąubig,

sondern komm zum Glauben!┬ź

28Thomas antwortete:

┬╗Mein Herr und mein Gott!┬ź

29Da sagte Jesus zu ihm:

┬╗Du glaubst, weil du mich gesehen hast.

Gl├╝ckselig sind die, die mich nicht sehen

und trotzdem glauben!┬ź

BasisBibel 2012/2020, ┬ę Deutsche Bibelgesellschaft

In diesem Artikel geht es darum, die Angst vor Evangelisation zu verlieren, und sich als Gesandter Jesu zu verstehen. Als Christen haben wir von Gott den Auftrag bekommen, in der Kraft des Heiligen Geistes die gleichen Dinge zu tun, zu denen der Vater Jesus berufen hat.


Vorschau:

1. Vorbemerkungen

Beim Thema Sendung oder Evangelisation f├╝hlen sich viele junge Leute unsicher. Die Aussage, dass Jesus uns auf die gleiche Weise aussenden m├Âchte, wie der Vater ihn ausgesandt hat, kann schnell ├╝berfordernd wirken und erfordert daher ein hohes Ma├č an Vertrauen in die Kraft Gottes.

Bei der Durchf├╝hrung dieses Stundenentwurfs gilt es, besonders auf drei Aspekte zu achten.

  1. Der Sendung ging eine tats├Ąchliche Begegnung mit Christus voraus, die uns auch heute durch den Heiligen Geist zug├Ąnglich ist. Einen Schwerpunkt darauf zu legen, dass Jugendliche Christus begegnen, ist die Grundvoraussetzung, in seinem Auftrag zu sprechen.
  2. Es muss anhand der Bibel, vielleicht besonders des Johannesevangeliums, eine klare Grundlage geschaffen werden, wozu Christus sich selbst als gesandt verstand.
  3. Um den Stundenentwurf tats├Ąchlich lebendig zu machen ist es von Vorteil, wenn sich an den Theorieteil eine tats├Ąchliche evangelistische Umsetzung oder zumindest eine Gebetszeit anschlie├čt.

2. Zielgedanke

Teenager sollen anhand des Bibeltextes verstehen, welche Elemente der allgemeine Sendungsauftrag f├╝r jeden Christen beinhaltet und motiviert werden, sich von ihrer Angst nicht abhalten zu lassen, anderen von Jesus zu erz├Ąhlen.

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  • Autor / Autorin: Gernot Elsner
  • © Deutscher EC-Verband

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