We are family!

Diese Kirche Kunterbunt eignet sich gut für den Startschuss von neuen Kirche Kunterbunts, aber ebenso für diejenigen, die schon lange dabei sind. Mit dieser Kirche Kunterbunt soll der Familienzusammenhalt gestärkt, Fragen zu Streit und Versöhnung aufgeworfen und ein „Wir“-Gefühl transportiert werden. Diese Kirche Kunterbunt funktioniert auch mit wenig Material- und Vorbereitungszeit.

Willkommens-Zeit

Als Namensschild können Ketten mit einem kleinen Männchen gebastelt werden, die jede Person mit eigenem Namen beschriftet. Die Männchen einer Familie können in derselben Farbe sein. Als Tipp für Hintergrundmusik für den Start: „One family“ von Steffi Neumann.

Aktiv-Zeit

Menschenkette

Material: Blätter mit vorgezeichneten Personen, Schere, Stifte zum Anmalen ( Empfehlung: falls weißes Papier genutzt und Hautfarbe gemalt wird, empfehlen wir verschieden farbige Hautfarbenstifte, um auch dort Vielfalt auszudrücken )

Stationsbeschreibung: Eine Person wird als Vorlage auf ein Papier gezeichnet. Das Papier wird so gefaltet, dass beim Ausschneiden der Person mehrere Personen entstehen und es eine Kette ergibt. Auf diese Kette dürfen nun die Namen der Familienmitglieder geschrieben werden oder Menschen, denen man sich verbunden fühlt.

Alternative: Eine Vorlage einer Menschenkette wird ausgeschnitten und angemalt.

Gesprächsimpuls: Wer gehört zu deiner Familie? Wem fühlst du dich nahe?

Kirche Kunterbunt-Banner

Material: eine große, weiße Leinwand/Bettlaken/Tuch mit vorgezeichnetem Kunterbunt-Schriftzug; Fingerfarbe

Stationsbeschreibung: Alle Personen der Kirche Kunterbunt dürfen ihre Hände mit der Fingerfarbe einpinseln und ihren Handabdruck auf dem Banner hinterlassen.

Gesprächsimpuls: Wir alle – so unterschiedlich wir sind – gehören zu einer großen Familie Mensch. Weil wir alle zusammengehören, dürfen auch unsere Hände in den bunten Farben auf der großen Wand einen Platz bekommen. Keine Hand ist wichtiger als die Andere, sondern jede ist wertvoll.

Edding-Herausforderung

Material: 1x Edding mit vier befestigten Schnüren, ein Kerzenhalter oder Ähnliches, in das der Edding hineinpasst.

Stationsbeschreibung: Jede Person aus der Familie darf sich eine Schnur schnappen. Alle verteilen sich in ähnlichem Abstand zu dem Edding, sodass die Schnur straff gespannt ist. Jetzt gilt es Familie, gemeinsam den Edding in den vorbereiteten Kerzenhalter zu bringen. Schafft ihr als Familie die Herausforderung?

Gesprächsimpuls: Wie habt ihr euch als Familie erlebt: gab es jemanden, der Anweisungen gegeben hat? Was hat es gebraucht, dass ihr es geschafft habt?

Die Flussüberquerung

Material: Fußmatten, Zeitung oder Getränkekisten

Stationsbeschreibung: Als Familie stellt ihr euch der Herausforderung des gefährlichen, reißenden Flusses: Ihr müsst von dem einen Ufer zu dem anderen Ufer gelangen und dürft dabei nicht den Boden berühren. Die einzige Chance an das andere Ufer zu gelangen liegt in Steinen, (Fußmatten, Zeitungen oder Getränkekisten) mit denen ihr euch herüberhelft. Ihr müsst als Team arbeiten, um alle gemeinsam an dem anderen Ufer anzukommen.

Gesprächsimpuls: Wie war es, als Familie diese Herausforderung anzugehen?

Hausbau

Material: Holz, Sägen, Nägel

Stationenbeschreibung:

Option 1: Die Familien bauen aus zusammengesammelten Holzresten ein Haus.

Option 2: Aus Holzbrettern wird ein Haus ausgesägt, das dann als Topfuntersetzer benutzt werden kann und ggf. noch mit einem Spruch verziert wird.

Gesprächsimpuls: Jede Familie braucht einen Ort zum Leben. Ein Zuhause. Wie sieht euer Traum-Zuhause aus? Hier könnt ihr es bauen.

Schwungtuch

Material: Schwungtuch

Stationsbeschreibung: Hier dürfen alle Familien mitmachen und sich eine Schlaufe des Schwungtuches nehmen. Das Schwungtuch wird hochgehalten und einzelne Personen dürfen auf ein Kommando unter dem Schwungtuch zu einer neuen Schlaufe laufen.

Alternative a) Kinder setzen sich auf das Schwungtuch und Erwachsene lassen das Schwungtuch wie ein wildes Meer hoch und runterwirbeln.

Alternative b) Auf dem Schwungtuch werden Luftballons oder Bälle hoch- und runtergeworfen.

Gesprächsimpuls: Wie fühlt sich das an, dass wir alle gemeinsam an dem Schwungtuch festhalten?

Photobooth (Fotoautomat)

Material: Polaroid-Kamera oder andere Kamera, Verkleidungen, Accessoires wie Hüte, Perücken, Münder, Brillen

Stationsbeschreibung: Macht ein lustiges Bild als Familie, dass ihr von der Kirche Kunterbunt als Erinnerung mit nachhause nehmen könnt.

Feier-Zeit

Material für die Feier-Zeit: Zollstock; Edding-Station, Schnüre

Die Feier-Zeit bindet die einzelnen Stationen in die Geschichte ein und verknüpft sie mit einer Aussage. In der Feier-Zeit wird die Geschichte von Esau und Jakob mit Hilfe von Zollstöcken erzählt. Ausgewählte Personen (am besten sowohl ein Kind, als auch eine erwachsene Person) dürfen parallel zu der Geschichts-Erzählung Figuren mit dem Zollstock nachbauen (evtl. brauchen sie vorher eine kleine Einführung).

Teil 1: Esau und Jakob und ihr Konflikt

Esau und Jakob waren zwei Brüder (Menschenkette wird gezeigt), die unterschiedlicher nicht sein könnten. So wie ein Kreis (Zollstock-Mensch 1 formt einen Kreis) und ein Rechteck (Zollstock-Mensch 2 formt ein Rechteck) unterschiedlich sind. Beide waren auch sehr neidisch auf den jeweils Anderen. Esau war richtig gut im Jagen von Tieren (Zollstock-Mensch 1 muss ein Tier formen) und Jakob, der liebte das Kochen (Zollstock-Mensch 2 formt einen Kochtopf). Esau war der Lieblingssohn von dem Vater und Jakob war der Lieblingssohn von der Mutter (mit beiden Zollstöcken wird ein Herz geformt). Zu der Zeit, in der die Geschichte spielt, war es üblich, dass der Vater den ältesten Sohn segnet, also dass er ihm einen ganz besonderen Wunsch Gottes mitgibt und der dann auch das Erbe bekommt (Zollstock-Menschen formen einen Geldschein oder eine Münze). Der Vater von Jakob und Esau konnte nur noch ganz schlecht sehen, er war fast blind (Zollstock zu einem Blindenstock formen) und das macht die ganze Geschichte ganz besonders spannend. Der Vater, der Isaak hieß, wollte Esau segnen. Denn Esau war der Älteste der Beiden. Esau wollte, um gesegnet zu werden, noch einmal jagen gehen, ein Essen zubereiten und dann zu seinem Vater gehen (Zollstock-Mensch 1 formt ein Tier). Die Mutter, Rebekkah bekam das mit und weil Jakob ihr Lieblingssohn war, sagte sie zu Jakob: „Verkleide dich wie Esau und dann tust du so, als wärst du Esau und dann bekommst du den Segen.“ (Zollstock-Mensch 2: bekommt Perücke auf den Kopf). Jakob ging also zu seinem fast blinden Vater und der erkannte ihn wirklich nicht und segnete ihn. (Zollstock-Mensch 2 verbeugt sich). Kurze Zeit später kam auch Esau zum Vater: „Hallo Papa, ich bin jetzt da, du kannst mich jetzt segnen.“ Da erschreckte sich der Vater, weil er merkte, dass er den falschen Sohn gesegnet hatte. Und Esau wurde sehr wütend! (Zollstock-Mensch 1 formt eine Figur mit zwei Beinen, die davonläuft). (Applaus an Zollstockmenschen ; sie dürfen sich setzen)

Teil 2: Esau und Jakob, Flucht und Versöhnung

Esau wurde so so wütend auf Jakob, dass er ihn nie wiedersehen wollte, ihn sogar bedrohte und Jakob ganz schnell das Zuhause verlassen musste, weil er sonst in Gefahr war. Um es mit dem Bild der Menschenkette zu sagen: Der Esau schnitt die Kette einfach durch. (eine Menschenkette durchschneiden)
Oder um es mit dem Bild der Edding-Schnur zu sagen: Da hatte Jakob beschlossen, einfach Esau zu ignorieren und den Edding ohne ihn aufzustellen. (Edding und Kerzenständer zeigen) Oder um es mit dem Bild vom Photobooth zu sagen: Dem Jakob wurde einfach bei dem Foto nicht Bescheid gegeben, so als wäre er gar nicht wichtig. (Ein Foto zeigen) Wie geht die Geschichte aus? Jakob und Esau leben eine ganz ganz lange Zeit getrennt voneinander. Ihre Schnur ist durchgetrennt und sie leben weit weg voneinander und das ist wirklich traurig. Immer wieder ist Jakob verunsichert, aber Gott sagt ihm, dass er bei ihm ist. Nach vielen Jahren, als beide schon selbst Familien haben und Väter sind, da treffen sie sich wieder. Sie sind sehr aufgeregt. Wie wird die andere Person reagieren? Jakob fürchtet sich so vor seinem Bruder, dass er Esau ganz viele Geschenke vor ihrer ersten Begegnung zukommen lässt und als sie sich treffen, kniet er sich auf den Boden. Aber dann passiert das Besondere: Esau fällt Jakob in die Arme, umarmt ihn und sie versöhnen sich. Manchmal gibt es Menschen in unserem Leben, von denen müssen wir uns tatsächlich distanzieren, weil sie uns nicht guttun. Da ist es gut, wenn mal eine Schnur gerissen wird. (Bild von der Edding-Station) Manchmal kann es aber auch so sein, wie mit Jakob und Esau: Wir versöhnen uns, lernen, dass wir zusammen gehören unsere Unterschiedlichkeit gut ist. Wenn wir uns versöhnen ist es, als würde die Schnur wieder zusammengeknotet werden. Gemeinsam können wir uns bereichern und ergeben ein kunterbuntes Bild, wie das auf der Leinwand (auf Banner-Station verweisen). Gott liebt jede einzelne Person von uns gleich und jede einzelne Person von uns ist gleich wichtig. Und während Esau und Jakob so getrennt voneinander waren, ist eine Schnur nie gerissen: Das ist die Schnur zu Gott. Die Schnur von Gott zu uns, die kann nicht zerreißen. Wir als Menschen können sie zwar mal loslassen, aber Gott lässt uns nicht los.

Schnur-Gebet für die Familien

Jede Familie erhält für das Gebet eine Schnur. Diese knoten sie zu einem Schnur-Kreis zusammen. Jedes Familienmitglied hält sich an der Schnur fest. Dann darf gemeinsam gesprochen werden:

Gott in unserer Familie läuft nicht immer alles rund, wie dieser Schnurkreis. Manchmal fällt das Miteinander schwer und die Schnur ist kurz vor dem Zerreißen. Hilf uns, uns gegenseitig festzuhalten und unsere Unterschiedlichkeit zu feiern. Und wenn wir das einmal nicht können – dann erinnere uns daran, dass die Schnur zu dir niemals reißen kann. Wir gehören alle zu deiner großen Familie. Danke. Amen.

Musiktipps

  • One family (Steffi Neumann)
  • Wir sind Gottes Familie Kunterbunt (Birgit Minichmayr)
  • Gemeinsam (Puzzles) https://www.cap-music.de/kinder/puzzles/131/ich-bin-geliebt-kinder-cd-puzzles/0/
  • Miteinander wunderbar (Daniel Kallauch) https://danielkallauch.de/liederliste/
  • Wenn du mich brauchst (Daniel Kallauch) https://danielkallauch.de/liederliste/
  • Steh auf und lauf (Daniel Kallauch) https://danielkallauch.de/liederliste/
  • Es tut mir leid (Mike Müllerbauer) https://www.muellerbauer.de/produkt/miteinander-packen-wirs-cd/
  • Miteinander packen wir’s (Mike Müllerbauer) https://www.muellerbauer.de/produkt/miteinander-packen-wirs-cd/
  • Oma, Opa, Bruder, Schwester (Mike Müllerbauer) https://www.muellerbauer.de/produkt/miteinander-packen-wirs-cd/
  • Jeder kann was (Sebastian Rochlitzer) https://www.scm-shop.de/ich-stell-die-welt-auf-den-kopf.html
  • Lässt du mich im Stich (Sebastian Rochlitzer) https://www.scm-shop.de/ich-stell-die-welt-auf-den-kopf.html
Gerd Voss – Song zur Jahreslosung 2022

Bastian Basse – Lied zur Jahreslosung 2022
Bastian Basse – Hüpfen, hopsen, springen

Themensammlung mit Bausteinen und Einheiten zum großen Oberthema „Beziehungen“ – zwischen Mensch und Mensch, aber auch zwischen Gott und Mensch – mit dabei Bibelarbeiten, Hintergrundartikel und ein Verweis auf ein Video

Abba (Keine Worte) – Poetry von Marco Michalzik & Manuel Steinhoff

Link zum offiziellen YouTube Video

Perfekt geeignet als Gesprächseinstieg für die Gruppenstunde

Themensammlung zu Dingen, Kräften, Mächten, wo wir das Gefühl haben: Die sind nicht von dieser Welt! Konkrete Inhalte des Themenpakets siehe einzelne Einheiten und Bausteine.

für die Mütter von Kirche Kunterbunt

Für alle wundervollen Mütter von Kirche Kunterbunt, die mal wieder einen Zuspruch brauchen. Für die Kirche Kunterbunt Königswinter hat @dyk.art eine wunderschöne Muttertags-Karte gestaltet. Mit ihrer freundlichen Genehmigung dürfen wir sie veröffentlichen und die Vorlage auch zum Download für andere Kirche Kunterbunts auf unserer Seite zur Verfügung stellen. Ganz herzlichen Dank!

Beschreibung:

Die Vorlage für die Muttertags-Karte ausdrucken und falten. Ihr könnt die Karte entweder in der Mitte zusammen kleben oder einen persönlichen Gruß an eure Mama reinschreiben. Wer mag kann die Karte auch noch bunt gestalten.

Material

  • Drucker zum Ausdrucken der Vorlage
  • Papier (wer mag kann auch gerne festeres Papier (160g) nehmen)

Karten-Text
Danke Mama, dass du so viel für uns bist:

Kuscheltier
Medienmanagerin
Vermittlerin
Zuhörerin
Sandkasten Aktivistin
Event Managerin
Entwicklungscoach
Erinnerungshilfe
Homeschool Lehrerin
Organistationstalent
Bildungs-Managerin
Seelentrösterin
Streitschlichterin
Grenzensetzerin
Geduldsengel
Kreativitätsförderungsbeauftragte
Mediatorin
Verantwortungsträgerin
Projekt Entwicklerin
Gute-Laune-Macherin
Werte-Vermittlerin
Hygiene-Beauftragte
Sportmotivatorin
Ernährungsberaterin
Einschlafhilfe
Alleinunterhalterin
Wäschebergbewältigerin

Hey Mama, es ist auch voll okay, wenn du mal locker lässt…mal müde oder schlecht gelaunt…überfordert, schwach, erschöpft bist und auch mal Hilfe brauchst. Du musst nicht immer stark sein!

Jesus sagt: Komm her zu mir; ich weiß, dass du dich abmühst und unter deiner Last leidest. Ich werde dir Ruhe geben. (nach Matthäus 11,28)

Die Kirche Kunterbunt ist wie ein Stationenlauf im Freien aufgebaut. An mehreren Stationen kann jede Familie für sich das Element „Wasser“ mit allen Sinnen entdecken. Einen Rahmen bekommen die Stationen durch die Begrüßungs- und Endstation. Und dadurch, dass es an jeder Station etwas zum Sammeln gibt: hat man am Ende alle Teile zusammen und hat es sogar geschafft ein kleines Rätsel zu lösen, gibt es eine kleine Überraschung. Außerdem kann zwischen den Stationen auch gepicknickt werden, es stehen Bücher und kleine Malangebote zur Verfügung.

Ziel

Spielerisch und mit viel Spaß verschiedene Biblische Geschichten rund um das Element Wasser kennenlernen.

Vorüberlegungen

Dieser Entwurf kann als Stationenweg coronatauglich durchgeführt werden. Die Familien machen sich einzeln oder entsprechend den Verordnungen mit weiteren Personen gemeinsam auf den Weg. Die Stationen werden zum Teil durch Mitarbeitenden besetzt und beaufsichtigt, andere Stationen können von den Familien alleine durchgeführt werden. Vor allem die unbesetzten Stationen sollten in regelmäßigen Abständen immer wieder kontrolliert und das Material ggf. „aufgefüllt“ werden. Die Reihenfolge der Stationen spielt keine Rolle, sodass keine Warteschlangen entstehen.
An jeder Station sollten folgende Dinge sein: Die entsprechende Geschichte aus der Bibel zum (vor)lesen und ein passendes Bild dazu, zum Anschauen. Wir haben meist Kamishibai-Bilder verwendet, die man z.B. hier kaufen kann: https://www.donbosco-medien.de/kamishibai/c-22
Außerdem gibt es an jeder Station einen Stationsnamen und eine Stationsbeschreibung (findet ihr unten bei jeder Station). Wer möchte, kann zu jeder Station auch noch eine Frage zum Nachdenken für den Weg mitgeben oder mal eine Aktion für zu Hause.

Station 1: Begrüßungsstation (betreute Station)

Stationsbeschreibung
Nach einer herzlichen Begrüßung (gerne auch mit Dekoration rund um den Eingang), bekommt jede*r ein Namensschild. Dann muss jede Familie coronabedingt die Teilnahme mit Kontaktdaten und Unterschrift bestätigen. Außerdem bekommt jedes Kind eine kleine Umhängetasche, um die Regentropfen an jeder Station zu sammeln. Auf den Regentropfen sind Buchstaben, die am Ende ein Lösungswort ergeben.

Material

  • Klebeband + Edding für Namensschilder
  • Teilnahmeformulare zum Ausfüllen + Stifte (benutzt/unbenutzt)
  • Umschlag, Umhängetasche, Klammer – irgendetwas zum Sammeln
  • Regentropfen aus Papier in Regenbogenfarben mit Buchstaben beschriftet

Station 2: „Wachsendes Blütenmeer“ (unbetreute Station)

Stationsbeschreibung: Lest die Geschichte aus der Bibel. Dann sucht sich jede*r eine der bunten Papierblüten aus, schreibt ihren/seinen Namen in die Mitte und faltet die Blütenblätter nach innen übereinander. Der Name ist nun von den Blütenblättern versteckt. Sobald ihr Eure Blüte ins Wasser legt, beginnt sie langsam sich zu öffnen. Nehmt Euch Zeit und beobachtet, wie die „Wüste anfängt zu blühen“.

Bibelstelle: Jesaja 35, 1-3

Material

  • aufgezeichnete Blüten auf normaldickes buntes Papier + Scheren
  • oder bereits ausgeschnittene Blüten
  • Stifte (benutzt/unbenutzt)
  • Idee: Legt doch noch die „Geschichte von der Frau mit den zwei Krügen“ ausgedruckt zur Station dazu, zum gleich lesen oder mit nach Hause nehmen

Station 3: „Der Sturm“ (betreute Station)

Stationsbeschreibung: Lest die Geschichte aus der Bibel. Dann hört ihr nacheinander verschiedene Wassergeräusche. Wer schafft es die Geräusche richtig den Bildern auf dem Boden zuzuordnen? Anschließend könnt ihr es selbst stürmen lassen mit dem Fallschirm oder der Malerfolie. Geht dazu auf die freie Rasenfläche.

Bibelstelle: Markus 4, 35-41

Material

  • Geräusche zum Thema Wasser z.B. auf einem Smartphone gespeichert (z.B. Toilettenspülung, Wasserfall, tropfender Wasserhahn, Hände waschen, Regen, …)
  • Lautsprecher zum Abspielen
  • entsprechende Bilder zu den Geräuschen (laminiert) auf dem Boden verteilt
  • Fallschirm oder Malerfolie

Station 4: „Familienfoto“ (betreute Station)

Stationsbeschreibung: Lest die Geschichte aus der Bibel. Sucht Euch Eure Dekoration für das Entdeckertour- Familienfoto aus und bereitet alles vor. Das Familienfoto wird dann mit dem Sofortdrucker ausgedruckt und ihr könnt es als Erinnerung mit nach Hause nehmen.

Bibelstelle: Genesis 9,12-17

Material

  • Dekoration und Verkleidungsmöglich- keiten zu Thema Wasser
  • Kamera und Sofortdrucker mit Zubehör

Station 5 „Wasser zu Wein“ (betreute Station)

Stationsbeschreibung: Man kann Wasser von einem Becher zum anderen transportieren mit Hilfe eines Bindfadens. Glaubst Du nicht? Dann probier’s aus! Lest die Geschichte aus der Bibel. Stellt das Weinwunder mit Hilfe des gerade ausprobierten Experiments nach!

Bibelstelle: Johannes 2, 1-12

Gefunden haben wir diese Idee hier: https://www.messychurch.org.uk/sites/default/files/uploads/Messy%20Wedding%20session%202018.pdf

Material

  • durchsichtige Becher, z.B. aus Maisstärke
  • Faden
  • rote Lebensmittelfarbe
  • wenn ihr Lust habt: Verkleidung für die/den Professor*in, die/der das Experiment mit den Familien durchführt
  • Wasser
  • Klebeband zum Befestigen des Fadens an den Bechern

Station 6 „Arche Noah“ (unbetreute Station)

Stationsbeschreibung: Lest die Geschichte aus der Bibel. Jede*r baut nun ein eigenes Boot, eine eigene Arche! Du kannst eines der Holzschiffchen verwenden und alles Naturmaterial, das Du hier auf dem Gelände findest.  Ob mit oder ohne Segel, mit Dekoration oder mit Ruder, … Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Bibelstelle: Genesis 9, 12-17

Material

  • kleine Schiffchen aus Holz
  • Naturmaterialien im Umfeld zum selbst zusammen suchen
  • Zahnstocher, Klebeband, Schnur … was ihr noch zusätzlich zum Bauen bereitstellen möchtet
  • Planschbecken mit Wasser oder anderes Wasserbecken

Station 7: „Entenjagd“ (betreute Station)

Stationsbeschreibung: Lest die Geschichte aus der Bibel. Dann geht’s los mit dem Wettkampf: Die Aufgabe ist es, möglichst schnell die Enten vom Start ins Ziel zu bekommen, indem ihr mit den Wasserpistolen auf sie schießt. Ihr könnt auch gegeneinander antreten.

Bibelstelle: Genesis 1,20

Material

  • Planschbecken mit Wasser oder eine andere Rennbahn für die Enten
  • Start- und Zielschild
  • Wasserpistolen
  • Bade-Enten

Station 8: „Seifenblasengebet“ (betreute Station)

Stationsbeschreibung: Kommt an dieser Station zur Ruhe und begebt Euch gemeinsam in eine große Gebets-Seifenblase. Das Gebet könnt ihr Euch gerne ausgedruckt mitnehmen für zu Hause. Wenn ihr mögt und noch für etwas oder jemanden besonders beten möchtet, geht doch in die Kirche und zündet dort noch  eine Kerze an …

Die Familien wurden von einer Mitarbeiterin/einem Mitarbeiter durch das Gebet geleitet. Ihr findet das Gebet hier:

Material

  • Seifenblasengebet ausgedruckt
  • evtl. kleine Seifenblasen als Mitgebsel (mit kleinem Gruß-Aufkleber drauf, z.B. mit dem Namen Eurer Kirche Kunterbunt und dem Zusatz „Wir sehen uns!“)

Station 9: „Endstation“ (betreute Station)

Stationsbeschreibung: Die Kinder kommen mit den gesammelten Regentropfen zur Endstation (kann auch mit der Anfangsstation identisch sein).

Rätsel-Aufgabe: Ordne die Tropfen in der richtigen Regenbogen-Reihenfolge. Wenn das Rätsel gelöst ist, gibt es eine kleine Überraschung, z.B. ein Eis.

Material

  • Mehrzweckklammern zum Zusammenheften der Regentropfen
  • Überraschung/ Mitgebsl, z.B. ein Wassereis

Anwendungsmöglichkeit für die Corona-Zeit:
Der Entwurf kann als Stationenlauf rund um Gemeindehaus / Kirche oder auch als Schnitzeljagd umgesetzt werden. Dann können Familien alleine oder in kleinen Gruppen zu den Stationen und diese eigenhändig durchführen. Evtl. kann ein Mitarbeitender am Start begrüßen und die Aktion erklären oder auch einzelne Stationen können durch einen Mitarbeitenden besetzt werden. Als Einladung kann ein Start-Paket mit Material im Vorfeld an die Kirche Kunterbunt Familien verteilt werden. Dann ist nicht so viel Material vor Ort notwendig. Die Elemente der Feier-Zeit können an Stationen eingebaut werden (z.B. Seifenblasengebet oder Lieder).

Ziel:
Beschäftigung mit dem Thema Pfingsten. Gemeinsames Feiern des Geburtstags der Kirche und anhand der Symbole von Wind und Feuer das Wirken den Heiligen Geist entdecken.

Aktiv-Zeit

1. Geburtstagskuchen

Stationsbeschreibung:
Pfingsten ist der Tag, an dem die Kirche ihren Geburtstag feiert. Die Freunde von Jesus haben an Pfingsten ein Geschenk bekommen – den Heiligen Geist. Durch diesen Geist ist die Kirche entstanden. Bis heute feiern wir den Geburtstag der Kirche. Hier darfst du der Kirche einen Geburtstagskuchen gestalten!
Hier kann auch ein Geburtstagslied für die Kirche gesungen werden.

Material:

  • Muffins
  • Zuckerguss
  • Backdeko
  • Kerzenhalter
  • Geburtstagskerzen
  • Butterbrotpapiertüten (zum Mitnehmen)

2. Windräder

Stationsbeschreibung:
Durch das Windrad wird der Wind sichtbar, obwohl wir ihn nicht sehen. So ähnlich ist das auch mit dem Geist Gottes. Er ist nicht sichtbar und doch ist Gott durch ihn in uns. Wir sind die Windräder des Heiligen Geistes. Durch uns wird Gott sichtbar.
Hier darfst du ein Windrad basteln, dass dich daran erinnert, dass Gottes Geist unsichtbar ist und doch da!

Material:

  • Schnellhefter
  • Perlen
  • Holzstab
  • Schere, Lineal und Bleistift
  • Draht
  • Zange und Säge

3. Seifenblasen

Stationsbeschreibung:
Hier kannst du erleben wie die Luft eine Seifenblase füllt. Der Heilige Geist kann uns so erfüllen, wie dein Atem die Seifenblase.
Eine kleine Aktion: Geht zu zweit zusammen Als Zeichen, dass du Gott in deinem Leben haben willst, kann du einatmen, während dein Partner eine Seifenblase pustet. Wenn die Seifenblase weggeschwebt ist, kannst du wieder ausatmen.
In der Corona-Zeit könnte hier das Seifenblasengebet seinen Platz finden. Ein Kärtchen dafür findet ihr in der Anlage. Vielleicht könnte auch im Start-Paket schon eine kleine Seifenblasen-Flasche sein.

Material:

  • Seifenblasen
  • evtl. Schnur
  • Seifenlauge zum Nachfüllen 

4. Papierflieger

Stationsbeschreibung:
Papierflieger brauchen Wind zum Fliegen. Kannst du einen Flieger falten der richtig weit fliegen kann? Vielleicht sogar bis zum Himmel?
Wenn du willst, darfst du ein Gebet auf den Flieger schreiben und das Gebet Richtung Himmel fliegen lassen.

Material:

  • A4-Blätter
  • Vorlagen
  • Stifte

5. Feuerwehrauto

Stationsbeschreibung:
Der Geist Gottes kam an Pfingsten wie Feuerflammen auf die Menschen. Aber sie verbrannten sich nicht.
Die Feuerwehr hat auch viel mit Flammen zu tun – allerdings mit richtig heißen und gefährlichen. Hier kannst du das Feuerwehrauto und echte Feuerwehrleute kennen lernen.

3 men in yellow and green suit holding brown wooden stick


Gesprächsimpuls:
Frag doch mal einen Feuerwehrmann, wie oft er schon echte Flammen gelöscht hat!

Material:

  • Feuerwehrauto
  • Feuerwehrmann

In der Corona-Zeit kann diese Station am Feuerwehr-Haus stattfinden. Vielleicht gibt es sogar die Möglichkeit, dass ein Auto herausgefahren wird. Oder ihr bietet alternativ eine Flammen-Ausspritz-Aktion an.

6. Windschleuder

Stationsbeschreibung:
Das Geräusch, das die Jünger hörten, als der Geist Gottes kam, war wie ein brausender Wind. Wo hast du schon starken Wind erlebt? Wie fühlst du dich, wenn der Wind um dich weht? Was kann Wind alles bewirken? Der Heilige Geist „produziert“ in uns „Früchte“ (z.B. Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Sanftmut,…). Hier kannst du erleben, wie der Wind die Früchte des Heiligen Geistes herausschleudert.

Material:

  • Industrie-Staubsauger mit Blas-Funktion
  • bunter Playmais
  • Karton oder großer Eimer mit Deckel und zwei Öffnungen
  • kleine Eimer zum Auffangen

7. Halleluja – Teelicht

Stationsbeschreibung:
Die Menschen, die an Pfingsten zusammen waren lobten Gott in vielen verschiedenen Sprachen, die sie eigentlich gar nicht konnten. Halleluja ist hebräisch und heißt übersetzt „Lobet den Herrn!“ Hier kannst du ein Halleluja-Teelicht basteln, mit nach Hause nehmen und anzünden, wenn du Gott das nächste Mal für etwas loben und preisen willst.
Unter das Wachs der Teelichter kann die runde, schön gestaltete Papiervorlage gelegt werden. Anschließend noch das Teelicht mit Washi-Tape verziehren. Fertig!

Material:

  • Teelichter
  • runde Papiervorlagen (in der Größe eines Teelichts)
  • Scheren
  • Stifte
  • Washi-Tape

8. Vulkan in der Flasche

Stationsbeschreibung:
Das rote Wasser ist schwerer als das Öl, deshalb schwimmt das Öl oben. Die Tablette bewirkt, dass ein Vulcan entsteht und Lava nach oben geschleudert wird.
Lava ist geschmolzener Stein und wird bei einem Vulkanausbruch aus der Erde geschleudert. Bei diesem Experiment, kannst du selbst einen Vulkanausbruch auslösen. Feuer in einer ganz besonderen Form!

Material:

  • Flaschen
  • Öl
  • gefärbtes Wasser
  • Alca Selzer oder Brausetablette
  • Anleitung

9. selbst Feuer machen

burning firewood

Stationsbeschreibung:
Was braucht es alles, damit ein Feuer brennt? Kennst du die drei Dinge? Brennbares Material, Sauerstoff, Funke. Hier darfst du selbst ein Feuer machen und Flammen beobachten.

Material:

  • Feuerstahl
  • Hanf (alternativ lange Streichhölzer)
  • kleine Stöcke

10. Geburtstagsspiele

Stationsbeschreibung:
Wir feiern heute den Geburtstag der Kirche und da gehören natürlich auch Geburtstagsspiele dazu. Viel Spaß beim Spielen!

Ideen:

  • Topfschlagen
  • Mehl abschneiden
  • Schokolade auspacken
  • Apfel aus Wasserschüssel essen

In der Corona-Zeit kann hier ein Geburtstagslied für die Kirche gesungen werden.

Feier-Zeit

Sirenen verteilen
Pfingsten ist der Geburtstag der Gemeinde, heute wird gefeiert und jetzt wollen wir gemeinsam feiern bei der Feier-Zeit! Das geht am besten mit einem Lied… einem Geburtstagslied, denn wir feiern ja heute auch einen Geburtstag…den Geburtstag der Kirche!

Lied: Wie schön, dass du geboren bist

Spielaktion
Mit der Gruppe das Spiel Feuer, Wasser, Sturm spielen. Evtl. in Gruppen aufteilen.

Lied: Komm wir machen Gott jetzt eine Freude

Ergebnissicherung Aktiv-Zeit
Was haben wir heute in der Aktiv-Zeit gemacht?

  • Bei manchen Sachen ging es auch um das Thema Wind
    • Papierflieger, Windmaschine, Windrad, Seifenblasen
  • Bei anderen um Feuerflammen
    • Feuerwehrauto, Lava Experiment, Lagerfeuer
  • Und bei einer ging es darum, Gott zu loben mit Sprache / Worten
    • Teelichter
  • Verschiedene Dinge, die mit Geburtstag zu tun haben – warum nochmal?
    • Muffins, Kindergeburtstagsspiele

Impuls

Wir feiern Pfingsten. Pfingsten ist der Tag, an dem Gott uns ein wunderbares Geburtstagsgeschenk gemacht hat – das Geschenk seines Geistes. Des Heiligen Geistes.
An dem Tag, als die Kirche entstanden ist, waren die Freunde von Jesus zusammen und warteten auf das Geschenk, das Jesus ihnen versprochen hatte. Plötzlich haben sie einen Lärm gehört, ein Brausen, wie von einem starken Wind, wenn ein Gewitter aufzieht.
Geräusch – Schuhhhh! Noch besser geht es mit Sirenen
Dann plötzlich schauten alle nach oben. Da waren so was wie Feuerflammen.
Konfetti-Kanone mit roten Schnipseln
Die haben sich geteilt und auf dem Kopf von allen die da zusammen waren niedergelassen. Und kein Haar ist verbrannt und kein Kopf ist heiß geworden.
Mit den Händen über der Person neben Ihnen so etwas wie eine «Flamme» bilden.
Der Geist Gottes war gekommen und er hat jeden, der da war erfüllt. Alle Frauen und alle Männer und alle Kinder. Sie fingen alle an zu feiern und Gott zu loben und zu preisen und zu jubeln. Aber auf eine sehr erstaunliche Art und Weise. Sie haben Gott gelobt in vielen verschiedenen Sprachen. In Sprachen, die sie gar nie zuvor gelernt hatten.

  • Kann jemand eine andere Sprache?
  • Könnt ihr Gott in der anderen Sprache loben?
  • Oder wer kann „Hallo“ oder „Herzlichen Glückwunsch“?

Gott gibt seinen Geist, den Heiligen Geist auch heute noch jedem, der an Jesus glaubt. Mit dem Geist in uns können wir Gott loben und Dinge tun, die wir aus eigener Kraft nie geschafft hätten. Wir wollen Gott loben und den Geburtstag der Gemeinde feiern – und das Geschenk von seinem Heiligen Geist.

Seifenblasen-Gebet

LIED: Vor mir hinter mir

Ziel

Besonders geeignet ist dieser Entwurf für die Zeit nach den Sommerferien. Denn neue Lebensabschnitte beginnen für Familien oft im September: neue KiTa-Gruppe, neue Schulklasse, neue Lehrer*innen… Da tut es gut, als Familie gemeinsam Zeit zu verbringen und sich seelisch zu stärken. Mit der kunterbunten Entdeckertour haben Familien die Möglichkeit, sich gemeinsam auf den Weg zu machen und coronakonform eine Kirche Kunterbunt zu erleben.

Biblischer Hintergrund

Der rote Faden bei dieser Entdeckertour ist die biblische Geschichte von Abraham und Sara. Die Geschichte handelt von großen Veränderungen, von Mut und Vertrauen. Auch bei Familien stehen immer wieder Veränderungen an.

Willkommens-Zeit

Anfangs-Station

Herzliche Begrüßung der Familien! Es werden corona-bedingt die Zettel zur Teilnahme ausgefüllt und der Ablauf wird erklärt. Jedes Kind bekommt mit einem Faden eine Stempel-Sammelkarte umgehängt. An jeder Station kann ein Buchstabenstempel gesammelt werden und die Familien finden so am Ende das Lösungswort heraus. Die Stationen können in jeder beliebigen Reihenfolge abgegangen werden. Nur die drei Stationen am Lagerfeuer bauen aufeinander auf.

Wir haben die Stationen in einem Park aufgebaut, alle waren in Sichtweite. Zudem ist jede Station durch ein Stationsschild gekennzeichnet.

Material

  • Stempelkarte
  • Stempel für die jeweiligen Stationen
  • Wolle
  • Teilnahme-Dokumente zum Ausfüllen
  • Stationsschild für jede Station

Feier-Zeit

Erzählung: Die Geschichte von Abraham und Sara

Die Geschichte von Abraham und Sara wird in drei Teile aufgeteilt und zu jedem Teil gibt es eine eigene Station: Jeder Teil der Geschichte wird mit Hilfe von Kamishibai-Bildern von einer Erzählerin/einem Erzähler in einem Zelt/in einer Strandmuschel erzählt. So wie auch Abraham und seine Familie als Nomaden unterwegs waren. Die Familien bekommen Sitzkissen. In der Mitte wird mit Holz und gelben, roten und orangefarbigen Tüchern ein Lagerfeuer aufgebaut.

Die Reihenfolge bei den Erzählstationen sollte eingehalten werden.

Erzählstation 1: Lebenssituation von Abraham und Sara, Gott sagt: Geht los in ein Land, das ich euch zeigen werde.

Erzählstation 2: Abraham und Sara gehen los und finden das Land, das Gott ihnen verheißen hat.

Erzählstation 3: Gott schenkt ihnen Nachkommen.

Erzählstation am „Lagerfeuer“ mit Strandmuschel

Material

  • 3 Strandmuscheln/ Zelte
  • 3 Mal Holz und Tücher für „Lagerfeuer“
  • Bilder zur Geschichte (Kamishibai Abraham und Sara)
  • Sitzkissen

Aktiv-Zeit

Station 1: Fotostation

Biblischer Bezug:
Abraham und Sara waren in der Wüste nicht alleine unterwegs. Damals bestand eine Familie aus vielen Kindern, Enkelinnen und Enkeln, Neffen und Nichten, Cousinen und Cousins, Onkeln und Tanten. Abraham und Sara waren also mit ihrer Großfamilie viele Jahre unterwegs. Man half einander, hat sich gegenseitig unterstützt, jede und jeder hat das eingebracht, was sie oder er konnte. So war es ein gutes Miteinander.

Stationsbeschreibung:
Hier kannst Du mit Deiner Familie ein Foto in der Wüste machen. Du bist nämlich auch nicht alleine unterwegs. Liebe Menschen begleiten Dich und die dürfen jetzt mit Dir zusammen auf das Bild.

Ein Mitarbeitender schießt das Foto und druckt es vor Ort aus. Alternativ können die Familien sich auch selbst fotografieren und das Foto an die Verantwortlichen schicken (evtl. Selfie-Stick zur Verfügung stellen).

Material

  • Dekoration und Verkleidungen passend zum Thema
  • Kamera
  • Sofortdrucker und Zubehör

Station 2: Sterne am Himmel

Biblischer Bezug:
Gott sagt zu Abraham: „Geh hinaus vor dein Zelt und schau hinauf zu den Sternen. Kannst du sie zählen?“ Abraham geht hinaus, schaut nach oben und sieht unendlich viele Sterne leuchten. Niemand kann sie zählen. Gott sagt: „So viele Nachkommen wirst du haben.“ Die Sterne stehen bei Abraham für Hoffnung, Mut und Vertrauen, dass Gott es gut mit ihm meint und ihn begleitet.

Stationsbeschreibung:
Auch zu uns sagt Gott: Ich bleibe bei Dir auf Deinem Lebensweg und ich verlasse Dich nicht. Das verspreche ich Dir! Deshalb darf heute jede/r einen Stern zum Leuchten bringen. Nehmt Euch dazu einen Kratzstern und ein Stab und kratzt schöne Muster in den Stern. Ihr dürft den Stern dann mit nach Hause nehmen, als Erinnerung an dieses Versprechen Gottes.

Kratzsterne

Material

  • Kratzbilder in Sternform (z.B. von Kratzbilder-Magnete von BakerRoss)
  • Stäbe zum Kratzen
  • ein Tisch, um die Kratzsterne zu bearbeiten

Station 3: Vertrauen haben

Biblischer Bezug:
Gott sagt zu Abraham und Sara: „Geh weg aus deiner Heimat in ein Land, das ich dir zeigen werde.“ Und Abraham und Sara packen ihre Sachen und gehen los – ohne das Ziel zu kennen. Nur im Vertrauen darauf, dass Gott ihnen den richtigen Weg zeigen wird. Sie vertrauen ihm blind.

Stationsbeschreibung:
Wie ist das bei euch?  Vertraut auch ihr euch blind? Stellt euch als Familie in einer Reihe hintereinander auf. Lege die Hände auf die Schultern (an die Hüfte) der Person vor dir. Nun gibt es verschiedene Varianten:

  1. Die/der Vorderste führt die Schlange an. Alle hinteren Personen schließen die Augen.
  2. Oder die/der Hinterste führt die Schlange an, indem sie/er Druck auf die rechte oder linke Schulter abgibt und die Personen dieses Signal nach vorne weitergeben. So wissen alle, in welche Richtung sie gehen müssen. Diejenigen, die die Schlange nicht anführen, machen ihre Augen natürlich zu.

Die/der Mitarbeitende leitet diese Übung an und behält die Familienmitglieder gut im Auge und schützt sie vor Gefahren, sodass sich alle auf die Übung einlassen können.

Material

  • evtl. Hütchen für einen Parcours
  • evtl. Augenbinden
Vertrauens-Übung

Station 4: Die Wanderung durch die Wüste

Biblischer Bezug:
Auf ihrer Wanderung durch die Wüste erleben Abraham und Sara auch Not, Zweifel und viele Fragen. Gott ist nicht sichtbar. In der Wüste unterwegs zu sein ist nicht leicht. Tagsüber ist es heiß, nachts eiskalt. Es gibt wenig Wasser, meist sieht man nur Sand oder Steine. Aber Abraham vertraut Gott. Ihm geht es nicht um Sicherheit, sondern um Gottes Zusage: „Es wird gut werden.“

Stationsbeschreibung:
Hier an dieser Station kannst Du erleben, dass Aufbrechen in neues Land, Gewohntes durcheinander bringt. Spiele mit uns das lustige „Durcheinanderspiel“. Hand und Fuß, ja sogar du selbst wirst dabei durcheinanderkommen. Aber es macht Spaß und am Ende sagt Dir Gott zu: „Du bist ein Segen.“

Material

  • Twister (Gesellschaftsspiel)

Station 5: Sich stärken lassen

Biblischer Bezug:
Sara und Abraham sind mutig und vertrauen auf Gott. Er wird ihnen den richtigen Weg zeigen und sie zu ihrem Ziel führen. Für Sara und Abraham verändert sich viel. Sie brechen auf ins Unbekannte. Gott ist bei ihnen. Das ändert sich nicht.

Stationsbeschreibung Teil 1 „Unser Weg“:
Wie ist das bei euch als Familie? Welche Veränderungen stehen bei euch an? Welche Herausforderung wartet auf euch? Wohin seid ihr als Familie unterwegs? Gemeinsam gestaltet ihr einen Wegweiser! Euer Wegweiser steht für die aktuell anstehenden großen Veränderungen in eurem Leben als Familie, z.B. „Umzug“, „Einschulung“ oder „Geschwisterchen“. Nehmt euch Holz und Farben und malt ein Symbol oder Stichwort auf ein Holz!

Stationsbeschreibung Teil 2 „Weg-Gebet“:
Euren Wegweiser legt ihr jetzt auf den Boden. Dann malt ihr mit Kreide in der angezeigten Richtung drei bis fünf erste Wegstücke (wie Hüpfekästchen). Jetzt überlegt: Was ist euch wichtig auf eurem Weg als Familie? Was braucht ihr, damit ihr den Weg gut schafft? Beispiel: Zusammenhalt, Geduld, Zeit zum Spielen, Pausen… Schreibt ein Wort in jedes Wegstück. Und dann betet ihr gemeinsam das Weggebet – evtl. ist es für die Familien hilfreich, wenn es jemanden gibt, der mit ihnen betet und sie evtl. anleitet.

Weg-Gebet
Die Familie stellt sich nah zum Wegweiser.
Am Wegweiser: „Lieber Gott, unser Leben ist voller Veränderungen. Bei Familie (Name der Familie) heißt es gerade (Thema der Familie)
Segne die Familie auf dem Weg. Schenke ihnen…
Beim ersten Wegstück: „1. …“ (1. Wegstück laut vorlesen und drauf stellen)
Beim zweiten Wegstück: „2. …“ (2. Wegstück vorlesen und drauf stellen)
Beim dritten Wegstück: „3. …“ (3. Wegstück vorlesen und drauf stellen) usw.
Beim letzten Wegstück: „Schenke ihnen Mut und Vertrauen für den Aufbruch in die Zukunft.
Achtung, fertig, los!“
(alle fassen sich an den Händen und springen vom letzten Wegstück ins Unbekannte)
„Amen.“
Zum feierlichen Abschluss wird der eigene Wegweiser an den Pfosten genagelt.

Material

  • kleine Holz-Wegweiser
  • Farbe und Pinsel zum Anmalen der Wegweiser
  • Holzpfosten zum Annageln der Wegweiser
  • Hammer, Nägel
  • Straßenmalkreide und einen großen Platz zum damit malen
Wegweiser

Station 6: Achtung Treibsand

Biblischer Bezug:
Abraham und Sara sind sehr lange unterwegs durch die Wüste. Ein schwerer und anstrengender Weg ist das durch den Sand. Mal geht es leichter, mal sinken sie bei jedem Schritt ein und es scheint unmöglich voranzukommen.

Stationsbeschreibung:
Mische Dir deinen eigenen Treibsand an! Dazu gibt es viele Rezepte im Internet. Ein Video von der Sendung mit der Maus dazu findest du hier:

Gesprächsimpulse:
Wie kommst du am schnellsten durch den Brei?
Kannst du mit den Fingern über den Brei laufen?
Kannst du aus dem Brei in den Händen eine Kugel kneten?

Material

  • Wasser
  • Speisestärke
  • z.B. Eisstäbchen zum Rühren
  • z.B. alte Jogurtbecher zum Anrühren

Ziel

Die Familien erleben auf diesem Stationenweg anhand von sieben Stationen die Ich-bin-Worte ganz praktisch. Sie bekommen für jedes Ich-bin-Wort ein Kärtchen. Aus allen Kärtchen entsteht ein kleines Buch, dass die Familien im Alltag begleiten kann. Die Familien bekommen außerdem vorher eine kleine Packliste mit der Info, dass sie einen Rucksack mit bestimmten Materialien einpacken sollen. Wir haben dazu ein kleines Video gedreht.

Biblischer Hintergrund

Im Fokus dieses Entwurfes stehen die sieben Ich-bin-Worte von Jesus aus dem Johannesevangelium. Anhand dieser verschiedenen Aussagen erleben die Familien die Vielfalt dessen, was Jesus über sich selbst sagt.

Start

„Ich packe meinen Rucksack und nehme mit…“ Schön, dass ihr da seid und euch auf eine kunterbunte Reise macht. Jetzt kann es losgehen! Wir hoffen ihr habt noch etwas Platz in eurem Rucksack. Denn auf dem Weg gibt es wichtige Gegenstände, Lieder und auch Worte, die ihr auf eurer nächsten Reise, dem nächsten Ausflug und auch einfach in euer Leben mitnehmen könnt. Zu Beginn eurer Reise dürft ihr euch hier einen Karabiner pro Familie nehmen und das erste Kärtchen in den Karabiner einfädeln.
An jeder Station gibt es ein Karabiner-Kärtchen, das ihr gemeinsam lesen und an euren Karabiner befestigen dürft. Auf jedem Kärtchen findet ihr außerdem einen QR-Code zu einem passenden Lied.
Dann dürft ihr aktiv werden. Ihr findet auf dem Stationsschild eine Erklärung, was es zu tun gibt.
Um zur nächsten Station zu kommen, folgt den Pfeilen. Achtet auf dem Weg bitte auf die aktuellen Corona-Regeln. Wir wünschen euch eine gute Reise und eine kunterbunte Familienzeit!

Sammlung der Ich-bin-Karten auf dem Karabiner

Material

  • Rucksack mit folgenden Materialien: gefüllte Trinkflasche, Butterbrote für die ganze Familie, kleine Dose, Marmeladenglas mit Wasser, Esslöffel, Taschen- oder Schnitzmesser, Taschenlampe
  • 7 Kärtchen mit den „Ich-bin-Worten“ (ein Beispiel ohne Grafiken und QR-Codes bei den Downloads – wir haben Grafiken der Bibelkarten verwendet – ACHTUNG – zur Nutzung beim Verlag anfragen!)
  • Karabiner oder Schnur zum Auffädeln der Ich-bin-Karten

Bibelbilder zu den Ich bin Worten
https://ejw-buch.de/bibelbilder-ich-bin-worte-4260175272664.html

Ich-bin-Karte
Wer ist Jesus? Wie können wir ihn begreifen? Wie wäre es, wenn wir ihn fragen?
Jesus stellt sich selbst mit sieben Sätzen vor. Ihr findet sie im Johannes Evangelium (einem Buch in der Bibel). Bei der Rucksack-Tour könnt ihr diese sieben Sätze (Ich-bin-Worte) an Stationen entdecken. An jeder Station findet ihr eine weitere Seite für dieses Büchlein. Am Ende ist es vollständig und die Texte und Lieder können euch den Sommer über begleiten.
Viel Spaß dabei!

Station 1

Jesus sagt: „Ich bin die Tür.“
Hinter dem Tor wartet die erste Aufgabe auf euch. Öffnet die Türe und dann geht’s los. Eure Aufgabe ist es, dass ihr gemeinsam zum Zieltor gelangt. Dabei könnt ihr zwischen verschiedenen Möglichkeiten wählen:

  1. Auf einem Bein
    Hüpft von der Tür bis zum Zieltor auf einem Bein. Wer ist am schnellsten?
  2. Schubkarren-Rennen
    Schafft ihr es als Schubkarren zum Zieltor?
    Eine Person „läuft“ auf den Händen; eine andere Person nimmt die Füße und gemeinsam versucht ihr das Ziel zu erreichen.
  3. Dreibein-Lauf
    Stellt euch zu zweit nebeneinander auf, nehmt euch ein Stück Seil bindet und bindet eure Beine zusammen.
    Schafft ihr es ohne Hinfallen zum Zieltor?
  4. Balltransport
    Für diese Aufgabe solltet ihr mindestens zu dritt sein. Nehmt euch das Tuch, spannt es und versucht dann den Tennisball bis zum Zielort zu transportieren ohne dass dieser auf der Boden fällt.

Material

  • Ich-bin-Kärtchen Tür
  • Rosenbogen mit „Ziel“ Beschriftung
  • Türchen zum Hindurchgehen
  • Tuch für Dreibeinlauf
  • Bälle und Tuch für den Transport

Ich-bin-Karte
Jesus sagt: »Ich bin die Tür. Wer durch mich hineingeht, wird gerettet. Er wird hinein- und hinausgehen und eine gute Weide finden.« (Johannes 10,9) Jesus ist wie eine offene Haustüre. Jeder ist willkommen. Wir dürfen hineingehen und bei ihm zu Hause sein. Hört euch dieses Lied an: Zuhause (Outbreakband), https://www.youtube.com/watch?v=YXiB5TO2VL0

Station 2

Jesus sagt: „Ich bin der Weinstock.“
Willkommen zu unserem Experiment! Ihr dürft hier untersuchen, welche Materialien gut geeignet sind, elektrischen Strom zu leiten. Nehmt euch ein Holzbrett und ein graues „Testofon“ und steckt dessen rote und schwarze Spitze in die jeweilige Buchse auf dem Holzbrett ein (siehe Bild).
Nun könnt ihr zwischen die rote und schwarze Klemme einen der sechs Stäbe klemmen.
Ertönt ein Geräusch, wenn ihr die schwarze Taste zwischen den Buchsen drückt?
Versucht vorherzusagen, welcher Stab ein guter Leiter ist (Piepsen) und bei welchem die Verbindung nicht leitet. Probiert auch euren mitgebrachten Ess-Löffel aus. Wenn ihr wollt könnt ihr auch Stöckchen oder Gräser sammeln und damit probieren.
Wer mit Jesus in Verbindung bleibt, wie der Weinstock und die Reben, bringt Fruchtbares zustande!

Material

  • Ich-bin-Kärtchen Weinstock
  • Holzbrett mit Testophon
  • Stäbe aus Plexiglas, Kupfer, Alu, Korken, Holz

Ich-bin-Karte
Jesus sagt: »Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer mit mir verbunden bleibt so wie ich mit ihm, bringt reiche Frucht. Denn ohne mich könnt ihr nichts erreichen.« (Johannes 15,5) Jesus wünscht sich eine ständige Verbindung zu uns. Mit ihm können wir etwas in dieser Welt bewegen. Hört euch das Lied an: Ich bin der Weinstock (Danny Plett), https://www.youtube.com/watch?v=vjALy3Ws6Kw

Station 3

Jesus sagt: „Ich bin das Brot.“
Jetzt dürft ihr eure Butterbrote auspacken. Ein paar frische Kräuter ernten und Salz aufs Butterbrot streuen. Sucht euch ein Picknick-Plätzchen und stärkt euch mit den Kräuterbroten.
Tischgebet
Wenn ihr wollt, würfelt euch ein Tischgebet oder Lied und übt es ein, damit ihr es zu Hause auch noch könnt.

Welche Zutaten braucht man denn zum Brot backen?
Überlegt mal gemeinsam. Wenn ihr Lust habt, nehmt euch ein Rezept und eine Hefe mit. Probiert es zu Hause selbst aus ein Brot zu backen.

Material

  • Ich-bin Kärtchen Brot
  • Kräuterpflänzchen (Schnittlauch, Petersilie, Basilikum, Oregano,…)
  • Salz
  • großer Gebetswürfel, schöne Ideen für Gebete gibt es hier: https://www.evangelisch.de/
  • Hefe und Brotrezept

Ich-bin-Karte
Jesus sagt: »Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, wird nicht mehr hungern. Und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben.« (Johannes 6,35)
Jesus stillt unseren Lebenshunger. Jesus macht uns satt und zufrieden, so wie nach einem leckeren Essen.
Hier könnt ihr euch das Tischlied „Pferde fressen Heu“ anhören!, https://www.family-fips.net/wp-content/uploads/2020/02/Pferde-fressen-Heu.mp3?_=9

Station 4

Jesus sagt: „Ich bin der Weg.“
Mit einem Kompass kann man sehen, wo welche Himmelsrichtung ist, er dient also zur Orientierung und weist den Weg. Das liegt daran, dass die Erde ein Magnetfeld besitzt, so dass die (magnetisierte) Kompassnadel immer nach Norden zeigt.
Hier dürft ihr euch euren eigenen Kompass basteln, der euch anschließend den Weg weisen wird!

  1. Schneidet euch einen Kreis aus und zeichnet eine Windrose mit den vier Himmelsrichtungen darauf (im Uhrzeigersinn: Norden, Osten, Süden und Westen).
  2. Klebt den Kreis nun auf die offene Seite eines Flaschendeckels.
  3. Nehmt euch eine Nadel und streicht mit der Südpolseite des Magneten mehrmals von Nadelöhr zur Nadelspitze (nicht hin und her, immer in diese Richtung). Eure Nadel ist nun magnetisiert.
  4. Klebt die Nadel auf eure Windrose, so dass die Nadelspitze in Richtung Norden zeigt.
  5. Schüttet Wasser in eins der bereit gestellten Schälchen. Legt dort euren Kompass hinein und beobachtet, wie der Kompass euch die Himmelsrichtung Norden zeigt.
  6. Jetzt kann eure Schatzsuche starten!

Für die Schatzsuche haben wir eine Schatzkiste mit Süßigkeiten befüllt und versteckt. Zu finden war der Schatz über mehrere Hinweise (wir haben sie an Bäumen befestigt), die mit der Himmelsrichtung zu tun hatten. Zum Beispiel: Geht 5 Schritte Richtung Norden, dann 3 Schritte Richtung Westen, …

Material

  • Ich-bin Kärtchen Weg
  • dickes Papier mit aufgezeichneten Kreisen in Flaschendeckelgröße
  • Scheren
  • Stifte
  • Flaschendeckel aus Plastik
  • Nähnadeln
  • Richtungsmagnet
  • Klebstoff
  • Schüsseln
  • Wasser zum Schüsseln befüllen
  • Schatzkiste gefüllt mit Süßigkeiten
  • Hinweise zur Schatzsuche

Ich-bin-Karte
Jesus sagt: »Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Es gibt keinen anderen Weg zum Vater als mich.« (Johannes 14,6)
Wenn du gemeinsam mit Jesus auf dem Weg bist, findest du Gott. Wenn du dich von Jesus wie von dem Kompass leiten lässt, wirst du Gott finden. Hört euch das Lied an: One Way (Hillsong), https://www.youtube.com/watch?v=yAJnHGoo44E

Station 5

Jesus sagt: „Ich bin das Licht.“
Beim folgenden Rätsel geht es darum, Licht als etwas kennenzulernen, das uns den richtigen Weg zeigt, uns hilft und Unsichtbares sichtbar macht. Mit bloßem Auge sehen wir nur die beiden Bilder (Leuchtturm und Sonnenstrahlen), alles andere ist noch unsichtbar. Mit dem Licht (UV-Lampe) am Deckel des Stifts könnt ihr auf den Bildern Zeichnungen und Buchstaben sichtbar machen.
Rätsel für die Jüngeren:
Auf dem Leuchtturm-Bild sind verschiedene Gegenstände zu finden, die etwas mit Licht zu tun haben.
Findest du alle sechs versteckten Gegenstände? Welche sind es? Lösung: Rückseite des Fotos
Rätsel für die Älteren:
Auf dem Sonnenstrahlen-Bild findest du Buchstaben, die – richtig zusammengesetzt – einen Lösungssatz ergeben. Findest du alle Buchstaben und kannst den Satz vervollständigen?

__ __ __ S __ I __ __ __ __ __ U __ __ __ __ __ FÜR UNS!
Lösung: JESUS LICHT LEUTET FÜR UNS!

Extra: Wenn du magst, kannst du (oder deine Eltern) den Lösungssatz auf ein Washi-Tape schreiben und um deine Taschenlampe kleben.

Material

  • Ich-bin Kärtchen Licht
  • Foto mit Symbolen in Geheimschrift
  • Foto mit Buchstaben in Geheimschrift
  • Geheimstifte

Ich-bin-Karte
Jesus sagt: »Ich bin das Licht der Welt. Wer mir folgt, irrt nicht mehr in der Finsternis umher. Vielmehr wird er das Licht des Lebens haben.« (Johannes 8,12)
Jesus ist wie ein Leuchtturm. Er gibt uns Orientierung, wenn wir den Weg nicht finden. Hört euch das Lied an: Leuchtturm (Rend Collective), https://www.youtube.com/watch?v=i15qA04Lkhs

Station 6

Jesus sagt: „Ich bin der gute Hirte.
An dieser Station könnt ihr euch selbst einen Hirtenstab gestalten.
Sucht euch im Wald einen Stock. Diesen könnt ihr nun schnitzen, mit dem Messer verzieren, zu Hause bemalen, umwickeln oder anderweitig kreativ damit werden. Überlegt euch währenddessen, was der Stock für euch bedeutet.
So wie Jesus als Hirte für uns sorgt, kann uns der Stock auf vielfältige Art und Weise dienen: als Wanderhilfe/Stütze beim Wandern, zum Kreativ werden, als „Wegzeiger“ bei einer Schnitzeljagd, zum Grillen…
Was fällt euch noch ein? Wozu dient euch euer Stock?

Material

  • Ich-bin Kärtchen Hirte

Ich-bin-Karte
Jesus sagt: »Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte setzt sein Leben ein für die Schafe.« (Johannes 10,11)
Jesus versorgt uns mit allem, was wir brauchen und beschützt uns vor Gefahren. Er setzt alles dafür ein, dass wir gut leben können. So wie sich ein Tierhalter liebevoll um sein Haustier kümmert, so sorgt Jesus für uns. Hört euch das Lied dazu an: Der Herr ist mein Hirte (Denny Plett), https://www.youtube.com/watch?v=yPh0k9SEbls

Station 7

Jesus sagt: „Ich bin die Auferstehung und das Leben.“
Lest gemeinsam die Geschichte von Lazarus. Dabei erfahrt ihr, was die Geschwister Maria, Martha und Lazarus gemeinsam mit Jesus erlebt haben. Ihr habt zwei Möglichkeiten

  1. Pixi Buch (länger)
  2. laminierte Geschichte (kürzer)

Pfennigbaum vermehren
Aus einem Blatt, von dem man denken könnte, dass es stirbt, entsteht neues Leben – es wächst ein neuer Pfennigbaum – das dürft ihr jetzt probieren:

  1. Ein Blatt vom Pfennigbaum vorsichtig abzupfen (1-2 pro Familie)
  2. Packt dieses Blatt in eure kleine Dose aus dem Rucksack
  3. Nehmt das Blatt zu Hause aus der Dose und lasst es 2 Tage an der Luft trocknen
  4. Steckt euer Blatt am 3. Tag in einen kleinen Topf mit Erde (ungefähr zur Hälfte in die Erde stecken)
  5. Gut anfeuchten und Erde immer leicht feucht halten
  6. Nach 6-8 Wochen könnt ihr hoffentlich neue Triebe sehen
Station zu Auferstehung

Material

Ich-bin-Karte
Jesus sagt: »Ich bin die Auferstehung und das Leben! Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.« (Johannes 11,25)
Wir brauchen keine Angst vor dem Sterben zu haben. Wenn mein Herz Jesus gehört, dann darf ich im Himmel ewig weiterleben. Hört euch das Lied an: Hurra, Jesus lebt! (Stephen Janetzko), https://www.youtube.com/watch?v=wpVrdZQpzPI

Abschluss

Hier habt ihr nun das Ende eurer Rucksacktour erreicht. Schön, dass ihr da wart und euch auf den Weg gemacht habt. Vielleicht kann das Ich bin-Büchlein in euerem Rucksack bleiben und euer Reisebegleiter für den Sommer sein. Genauso wäre es toll, wenn die verschiedenen Lieder eure Sommer-Playlist bereichern.

Ein Entwurf zur Jahreslosung 2022

Ein pandemiekonformer, bereits erprobter Kirche Kunterbunt Entwurf zur Jahreslosung 2022.
Willkommen –  Jesus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen. (Joh. 6, 37)

Coronaconform

… und geht der Willkommen-Entwurf auch trotz Corona?

Oh ja! Pandemiebedingt haben wir die äußere Form von Kirche Kunterbunt modifiziert und einen Stationenlauf entwickelt. Natürlich fehlt das große Gemeinschaftserlebnis, aber immerhin kann Kirche Kunterbunt erlebt und Gott gefeiert werden! Was heißt das jetzt ganz konkret? Wir haben einen Weg in der Natur ausgewählt und diesen mit Stationen versehen. An manchen Stationen waren Mitarbeitende, andere absolvierten die Familien alleine. Der Schwerpunkt liegt dabei auf einem ganzheitlichen Erleben der Worte Jesu „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.“ (Joh 6,37). Gott heißt uns „Willkommen“: dies wird anhand des Stationenwegs für Groß und Klein erfahrbar gemacht.

Willkommens-Zeit

Material:
Stofftasche gefüllt mit: Magnete (je nach Personenzahl), Woher kommt ihr?-Kärtchen, Kuli, Stoffwimpel, Einmalhandschuhe, 2 Buntstifte, Edding
Je nach Gegebenheit kann mehr oder weniger Material in die Stofftasche gefüllt werden. Alternativ kann das Material auch an den Stationen zur Verfügung gestellt werden.

An der Willkommensstation melden sich die Teilnehmer an und bekommen eine Tasche mit den benötigten Materialien und einen Laufzettel mit Aufgaben und Impulsen. Der Weg kann dann individuell und in Kleingruppen gegangen werden.

Laufzetteltext Start
Hallo und herzlich Willkommen zur Kirche Kunterbunt vernetzt! Wie schön, dass du, dass Ihr daseid! Bei uns dreht sich heute alles um das Thema der Jahreslosung des nächsten Kalenderjahres 2021: Jesus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen. (Joh. 6,37) Wir wollen euch damit vorab schon mal ein paar Idee liefern, was ihr im nächsten Jahr in eurer Kirche Kunterbunt draus machen könntet. Aber jetzt genießt erst mal und lasst euch beschenken: von unserem Gott, der es so gut mit uns meint und bei dem wir immer WILLKOMMEN sind!
Bevor ihr startet noch ein paar Infos:
Das Material: Am Startpunkt habt ihr eine Tasche erhalten, die alle benötigten Materialien enthält. Euer ständiger Begleiter ist dieser Laufzettel, den ihr gerade in den Händen haltet. Zu jeder Station findet ihr hier Infos, Aktionen und Beschreibungen. Bitte lest den Text erst an der
jeweiligen Station. In den roten Kästen findet ihr Fragen und Anregungen zum Weiterdenken.
Auch wenn wir uns Begegnungen wünschen, haltet bitte den vorgegebenen Abstand von 1,50m zu anderen Gruppen ein und tragt ggf. eine medizinische Maske.

Station 1: Blume

Material:
2 große Blumenvasen, Wasser, kleine Geschenkanhänger, Stift, bunter Blumenmix

Laufzetteltext Blume
Wow, ihr seid da! Und wisst ihr was, ihr seid nicht alleine hier bei der Kirche Kunterbunt unterwegs…als Zeichen dafür nimm dir eine Blume oder pflücke eine und schreibe deinen Namen auf einen Anhänger, den du an den Blumenstil befestigst. Stelle die Blume in die Vase…was für eine bunte & schöne Vielfalt! Und alle sind willkommen hier.
Und jetzt? Feiern wir miteinander, dass wir alle Gottes Kinder sind, und er uns nicht alleine lässt. Der Heilige Geist verbindet uns unsichtbar mit Gott selbst und mit anderen.

Gesprächsimpulse:
Wie kannst du anderen ein Zeichen für ein „Du bist hier willkommen“ geben?
Welche Vielfalt an Menschen und Begabungen gibt es bei „deiner“ Kirche Kunterbunt?
Wie könntest du diese Menschen von Herzen willkommen heißen? Auf welche Menschen möchtest du in nächster Zeit achten und ihre Gaben entdecken? Viel Spaß dabei😊

Station 2: Woher kommt ihr?

Material: Kärtchen (evtl. schon in Materialtüte), buntes Klebeband, Stadtplan oder Landkarte, Kordel, kleine Klammern

Laufzetteltext Woher kommt ihr?
Kärtchen
Von wo habt ihr euch auf den Weg hierher gemacht? Mit dem bunten Klebeband dürft ihr einen Streifen von eurem Herkunftsort nach außen kleben. Nehmt euch dann das Kärtchen „Woher kommt ihr?“ aus eurer Materialtüte und füllt diese aus.

Gesprächsimpulse:
Schaut doch mal, wo die anderen herkommen. Vielleicht ganz aus eurer Nähe? Oder vielleicht kennst du sogar jemanden?

Station 3: Willkommen zu Hause

Material: ggf. Jurte (oder anderer Raum), Tücher, Decken, Sitzgelegenheit, Gebetskarten, Stifte, Papier

Laufzetteltext Willkommen zu Hause
Fragst Du dich manchmal: „Wo bin ich zu Hause?“ Gott macht Dir ein Angebot: Komm herein, hier kannst Du in Gottes Gegenwart treten und wirst von seiner Liebe, Wärme und Schönheit willkommen geheißen. Sei wie Du bist und nimm Dir Zeit und Ruhe, um Gott zu begegnen und Dein Angenommen-sein zu erleben. Vielleicht möchtet du ein vorgefertigtes Gebet sprechen, dann darfst du die Gebetskarte nutzen, die hier ausliegt. Vielleicht möchtest du aber auch deine ganz eigenen Worte wählen, um mit Gott ins Gespräch zu kommen, beides ist möglich.

Gesprächsimpulse:
Überlege Dir doch mal, was für Dich zu Hause bei Gott  zu sein ausmacht und was Du brauchst, um Dich wohlzufühlen. Vielleicht möchtest Du selber kreativ werden und Dir so einen Ort der Begegnung mit Gott gestalten. Hierzu liegt Papier vor oder in der Jurte (je nach Wetterlage) bereit, um eine Collage zu fertigen oder zu malen. Ein paar Stifte dazu befinden sich in der Tasche. Vielleicht möchtest Du dieses Bild zu Hause so oder so ähnlich umsetzen.

Gebetskarte:
Lieber Gott, himmlischer Vater,
Du hast ein weites, großes Herz.
Du bist für alle Menschen da.
Du schenkst mir ein offenes Ohr, bietest mir eine Schulter zum Anlehnen,
bei dir darf ich einfach sein, wie ich bin.
Danke, du guter Gott, dass du mir ein Zuhause bietest,
wie es niemand sonst kann.
Amen.


Station 4: Willkommens-Rituale

Material: Bonbonglas, Quiz

Laufzetteltext Willkommens-Rituale
Händeschütteln, Wangen-Küsschen, High Five oder vornehmes Nicken: Wir begrüßen einander ganz unterschiedlich, wenn wir jemand gut oder weniger gut kennen.
Seit Corona gibt es die „klassischen“ Begrüßungen (Händeschütteln, Umarmen) kaum noch. Es sind sämtliche neue Begrüßungs-Möglichkeiten entstanden.
Welche Corona-Begrüßungen kennt ihr? Probiert sie miteinander aus!
Aber auch je nach Kultur begrüßen sich Menschen anders.
Ordnet Länder und Begrüßungsarten einander zu, indem ihr die passenden Zahlen in die Felder des Begrüßungs-Rituale Quiz schreibt.
Fertig? Die Auflösung findet ihr unter dem Bonbon-Glas. Habt ihr alles gewusst? Als Belohnung dürft ihr euch ein süßes Begrüßungs-Geschenk aus dem Glas nehmen.

Gesprächsimpulse:
Habe ich jemand schon mal „falsch“ begrüßt und es war peinlich? Warum?
Wie kann ich ohne Worte ausdrücken: Herzlich willkommen!?

Station 5: Wimpel – Willkommen sein!

Material: Wimpel aus Stoff, Textilfarben oder Textilstempel, Feuchttücher zum Abwischen, Einmalhandschuhe

Laufzetteltext Wimpel – Willkommen sein
Lasst es eure Gäste spüren: Ihr seid willkommen! Was gibt es Schöneres bei einem Besuch als ein einladendes „Herzlich Willkommen“ an der Haustür?!
Deshalb: Macht euch ans Werk und bedruckt mit den Textilfarben einen kunterbunten Willkommens-Wimpel für eure Haustür! Bitte drandenken:  Zieht euch aus hygienischen Gründen vor dem Stempeln die Einmalhandschuhe aus der Materialtasche über!

Gesprächsimpulse:
Wann und wo habt ihr euch schon einmal richtig willkommen gefühlt? Woran lag das?
Überlegt euch, was ihr sonst noch unternehmen könnt, dass euer Zuhause ein „Herzlich Willkommen“ ausstrahlt.

Und auf dem Weg zur nächsten Station:
Sucht euch noch einen Stock, den ihr durch die obere Lasche schieben könnt. Knüpft zu Hause noch ein schönes Band dran und fertig ist euer „Herzlich Willkommen“-Wimpel.

P.S.:  Wenn ihr zu Hause die Textilfarbe einbügelt, ist sie besser haltbar und ihr könnt den Wimpel auch mal waschen.

Station 6: Musik

Material:
QR-Code mit Link zum Lied „Jeder ist bei dir willkommen“ (Mike Müllerbauer), Alternativer Song: Willkommen, Hallo im Vaterhaus (Daniel Kallauch)
Es wäre auch möglich das Lied direkt über ein CD-Player oder anderes Endgerät zum Anhören zur Verfügung zu stellen.

Laufzetteltext Musik
Sucht euch ein ruhiges Plätzchen aus. Wir haben euch einen möglichen Weg zu einem schönen Plätzchen auf der Karte eingezeichnet. Setzt euch gemütlich hin und lest den Text und genießt den Song:
„Jesus Christus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.“ (Joh. 6,37)
Dieses Bibelzitat belegt zwei grundlegende Eigenschaften des Gottessohnes: Seine allumfassende Güte jedem Menschen gegenüber; und seine Erlösungskraft. Jesus darf vertraut werden, denn er nimmt jeden auf. Allein in ihm liegt der Schlüssel zu unserer Erlösung. 
Glauben ist nicht einfach. Wer glaubt, vertraut sich an. Er macht einen Schritt über alle Gewissheiten hinaus. Dieser Schritt führt zum Frieden und zur Sicherheit: Das ist das Paradoxe des Glaubens. Jesus lädt zu dem Schritt ein, er verspricht Segen und Schutz.“ Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.“ Sei herzlich willkommen! 
Hört euch diesen Song an. Welcher Teil gefällt euch besonders gut?

Station 7: Science – was ist anziehend, was nicht?

Material:
Box mit folgendem Inhalt: magnetische und nichtmagnetische Gegenstände, Teile aus der Experimentierkasten Magnetspaß (z.B. den blauen Stab, die Pastikkugel), Edding, Magnete.

Hinweis: es lohnt sich Gegenstände zu wählen, die auf den ersten Blick magnetisch wirken wie z.B. ein Kulli mit einer metallenen Spitze, die sich dann aber als nichtmagnetisch, da aus Plastik herausstellen. Somit gibt es auch ein Aha-Erlebnis für Ältere.

Laufzetteltext Magnet
Nehmt die Einmalhandschuhe aus der Tasche und zieht sie euch über. Dann nehmt den blauen Stab aus der Box. Das ist euer Magnet. Mit ihm dürft gleich prüfen, was vom Magnet angezogen wird und was nicht. Wird der Gegenstand angezogen, nennt man ihn magnetisch.

Bevor ihr anfangt: Welcher Gegenstand vermutet ihr – ohne, dass ihr es ausprobiert habt – ist magnetisch?
Und jetzt: Probiert es aus!

Gesprächsimpulse:
Wo lagt ihr richtig? Was hat euch überrascht? Manche Dinge aus Metall oder mit metallenem Inhalt lassen sich von dem Magnet anziehen, sie sind magnetisch. Andere Dinge, wie der Apfel z.B. ist aus biologischem Material und nicht anziehend.

Und jetzt stellt euch mal einen Magneten vor, der alles anzieht, völlig egal, aus welchem Material es besteht. Manchmal stelle ich mir Jesus so vor. Ich sehe ihn dann vor mir, wie er vor einer kleinen Menschengruppe predigt und während er spricht, wird die Zuhörergruppe immer größer und größer.
Jesus ist anziehend! Warum ist das so? Weil er den Menschen mit Liebe begegnet. Seine Liebe, seine Zuwendung steht felsenfest und treffen mitten in mein Herz! Er wendet sich dir, mir und uns allen zu! Er findet DICH anziehend!

Aktion:
Damit du das nicht vergisst und bekommt jeder von uns einen „Erinnerer“ geschenkt: Nimm dir einen Magnet und Edding aus der Materialtasche und schreibe deinen Namen auf den Magnet! Befestigt ihn Zuhause an einem Ort, an dem du öfter am Tag vorbeikommst, um dich daran zu erinnern: Jesus findet dich einfach anziehend! 😊

Station 8: Postkarte

Material: Postkarte (evtl. mit Jahreslosung), Stift, evtl. Briefmarke

Stationsbeschreibung: Nehmt euch eine Postkarte. Überlegt, wen ihr schon lange mal einladet wolltet. Schreibt jetzt auf die Karte einen kurzen Einladungstext, gerne auch mit konkretem Terminvorschlag. Adressiert die Karte, frankiert sie und schickt sie ab oder bringt sie persönlich vorbei!

Gesprächsimpulse: Für wen öffne ich meine Türe? Wen heiße ich willkommen? Mit wem möchte ich gerne mal wieder Zeit verbringen? Wer würde sich über eine Einladung besonders freuen?

Station 9: Holzscheibe

Material: Holzscheibe, Kuli, schwarze Transferfolie, Willkommen-Vorlage

Stationsbeschreibung: Lasst es eure Gäste spüren: Ihr seid willkommen! Was gibt es Schöneres bei einem Besuch als ein einladendes „Willkommen“ an der Haustür?! Nehmt euch eine Willkommen-Vorlage und legt sie auf die Transferfolie. Legt dann Vorlage und Transferfolie auf die Holzscheibe. Mit dem Tape könnt ihr das Ganze fixieren. Schreibt den Schriftzug mit Kuli nach, sodass er auf die Holzscheibe durchdrückt.

Gesprächsimpulse: Wann fühle ich mich (nicht) willkommen? Wie muss eine Wohnung, eine Begrüßung, Deko, Situation… sein, dass ich mich willkommen fühle?  Was denkst du, hilft anderen?

Station 10: KERZE

Material: weiße Kerzen, weißes Seidenpapier, Backpapier, Stifte, Heißluftföhn, Klammern, evtl. Holzbrett, Streichhölzer

Hier dürft ihr euch eine Kerze basteln. Sie soll euch daran erinnern, dass Jesus euch einlädt zu ihm zu kommen, Zeit mit ihm zu verbringen. Nehmt dazu das Seidenpapier. Schreibt in passender Größe (so groß, dass es gut auf die Kerze passt) „Komm zu mir“. Schneidet euren Schriftzug aus und legt ihn auf die Kerze. Legt dann das Backpapier darüber und föhnt mit dem Heißluftföhn die Schrift auf die Kerze. Nehmt das Backpapier ab. Fertig! Die Meditation könnt ihr zu Hause oder auch hier machen. 

Feier-Zeit

Material:
kräftiger Magnet, Endgerät zum Abspielen des Liedes „Ich stell die Welt auf den Kopf“ (Sebastian Rochlitzer), Drucker, um die Jahreslosungs-Grafik auszudrucken, evtl. Kreidestifte, ein Mitarbeitender an der Station

Impulstext

Hallo und Willkommen zur Feierzeit! Wie schön, dass ihr da seid!

Versuch: Magnet zieht an (nochmal anhand 2-3 Gegenständen zeigen)

Jesus ist ein Magnet, der alles und alle anzieht. Warum macht er das? Ganz einfach: Er hat ein so großes Herz für uns und deshalb er findet dich und dich und dich… anziehend!

Hast du das schon erlebt? Dass dich jemand dich anziehend findet? Was gibt es Schöneres, als das Gefühl, geliebt zu werden, Willkommen zu sein. Wenn wir nach Hause kommen und es riecht schon nach dem Lieblingsessen, dann breitet sich doch schon Vorfreude aus, oder? Und wenn der Tisch dann sogar schon gedeckt ist und man sich nur noch setzen muss, dann ist das doch so was von großartig.

Jesus sagt, wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen! (Joh. 6,37)

Jesus sagt, wer zu mir kommt, wer sich von mir anziehen lässt, den werde ich nicht abweisen. Bestimmt hast du es auch schon einmal erlebt, dass du dich nicht so willkommen gefühlt hast. Ihr habt z.B. schön mit deinem Freund gespielt und dann kam noch ein anderer Junge oder ein anderes Mädchen dazu und auf einmal wollte dein Freund nicht mehr mit dir, sondern nur noch mit dem anderen spielen. Das fühlt sich nicht toll an! Oder du bist spät dran und alle Parkplätze beim Supermarkt sind belegt, da entdeckst du doch noch einen, aber: Pech gehabt: da drängelt sich doch noch ein anderes Auto vor dir in die Parklücke und du musst noch eine Runde drehen. Oder ein neuer Mitarbeiter in deinem Team will sich ständig profilieren und kritisiert dich vor allen anderen…

Jesus möchte es anders: Er heißt uns willkommen, er möchte uns erfüllen mit seinem guten Geist, der uns froh macht!

Das wünschen wir euch – dieses Erlebnis: Jesus ist da. Er mag dich, er findet dich klasse, er heißt dich willkommen und schätzt dich sehr!

Er sagt Willkommen, auf alle möglichen Sprachen: Wisst ihr noch wie sich die Menschen in Japan begrüßen? Macht das mal vor!

Jesus heißt uns willkommen, seine Arme sind weit geöffnet für uns.

Und was jetzt? War es das? Nein, denn jetzt sind wir dran! Jetzt halten wir die Tür im Supermarkt auf, statt sie zuknallen, jetzt kannst du nächstes Mal das neue Kind in der Kita zum Spielen einladen und sagen: „Schön, dass du da bist, ich bin Tim, willst du mitspielen?“ Und damit stellen wir die Welt auf den Kopf! Jetzt zählen andere Maßstäbe, denn jetzt gilt:

Wir heißen Willkommen und Jesus ist unser Beispiel!

Dazu passt ein Lied von Sebastian Rochlitzer: Ich stell die Welt auf den Kopf und ich möchte es sehr gern mit euch zusammen anhören! (mehr unter: www.sebastian-rochlitzer.com)

Gebet

Wir beten gemeinsam und benutzen dazu unsere Hände, Füße und alles was wir haben.
Jesus, wie gut, (Daumen zeigen)
dass du ein so großes Herz für uns hast (Herz mit beiden Händen formen)
Du weist niemanden zurück, ganz im Gegenteil: bei dir ist jeder willkommen! (Arme ausbreiten)
Wie gut, (Daumen zeigen)
dass wir bei dir geborgen sind (Arme vor der Brust überkreuzen und sich selbst umarmen)
Jesus, mit dir stell ich die Welt auf den Kopf!
Die Leute um mich herum sollen sich bei mir willkommen fühlen! (Arme ausbreiten)
Bitte (Handflächen vor der Brust zusammenhalten zur Bitte)
schenk mir ein offenes, liebendes Herz (Herz mit beiden Händen formen)
und gute Ideen (Zeigefinger vom Kopf wegbewegen)  
wie ihnen deine Liebe für sie zeigen kann!

Grafik zur Jahreslosung

Der Bibelvers aus Johannes 6 ist die Jahreslosung für das Jahr 2022. Ihr dürft euch gerne die Grafik auf ein Kärtchen drucken und aufhängen und vielleicht sogar auswendig lernen.
Die Grafik eignet sich auch als Kreidebild fürs Fenster. Dazu eine Vorlage auf A4 ausdrucken, von außen am Fenster befestigen und von innen mit einem Kreidestift die Linien nachfahren. Die Aktion eignet sich übrigens prima zum Auswendiglernen und Meditieren der Jahreslosung.

Essens-Zeit

Was ist ein „Herzlich Willkommen“ ohne eine fröhliche gemeinsame Mahlzeit? Zum Essen kommen wir zusammen, unterhalten uns, genießen gemeinsam und sind dankbar für das, was wir haben:

Danke guter Gott,
dass für dich und mich
der Tisch gedeckt ist!
Amen.

Lasst es euch schmecken! Guten Appetit!

Und zum Schluss?

Am Ende geben die Teilnehmer ihren Materialtaschen wieder ab, alle Verbrauchsgegenstände dürfen sie natürlich gehalten. Nun ist auch die Gelegenheit für Feedback oder auch um einfach so ins Gespräch zu kommen.

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