Seligpreisungen [5* / Anspiel / Montag]Seligpreisungen [5* / Anspiel / Montag]

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Seligpreisungen [5* / Anspiel / Montag]

Theater/ Anspiel

Verband: EJW - evangelisches Jugendwerk in Württemberg
Zeitbedarf: 10-15 Min.
Materialart: Theater/ Anspiel
Zielgruppen: Kinder, Kinder (3-7 Jahre), Kinder (7-11 Jahre)
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Themenstellungen: Bibelanspiele, Jesus und Berge, Video
Redaktion: 5 Sterne Sommer
Bibelstelle: Matthäus 5,1-12

Mt.5,1-12 (zusätzlich Auftakt mit Mt 4, 23-25)

Zielgedanke

Glück ist, wenn du versuchst in Frieden mit anderen zu leben und gerecht mit anderen umzugehen.

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Anspiel

Personen:

  • Petrus
  • Andreas
  • Zacharias

Requisiten:

  • passende Klamotten für Jünger und Zacharias.
  • Sitzgelegenheit (Kissen oder Fußboden).
  • Kulisse ist frei wählbar. Dialog könnte an vielen Plätzen stattgefunden haben.

Anspiel:         

Petrus und Andreas unterhalten sich beim Gehen. Zacharias kommt hinzu.

Zacharias:       Endlich hab´ ich euch gefunden! Ich hab´ euch ja schon ewig gesucht. Sagt mal, seid ihr auf der Flucht oder was ist mit euch los?

Petrus:            Hallo Zacharias. Na, wie geht’s denn so?

Zacharias:       Ich vermisse euch junge Fischer am See. Was ist denn in euch gefahren, einfach so von Zuhause weg zu gehen, Andreas und Petrus? Das macht man doch nicht einfach so.

Petrus:            Bist du deswegen den langen Weg von Betsaida gelaufen, um uns das zu fragen?

Zacharias:       Ja, und auch deine Frau vermisst dich. Ich soll schauen, wie es dir geht.

Und schließlich habt ihr euren Beruf als Fischer von einem Tag zum anderen aufgegeben und zieht seitdem mit einem Wanderprediger durch die Gegend.

Andreas:         Kann ich verstehen. Es ist ja schon merkwürdig, plötzlich alles aufzugeben. Aber ich kann es erklären. Es ist eine längere Geschichte. Wollen wir uns setzen? (setzen sich hin) Wir hatten ja ein Fischfangunternehmen am See Genezareth.

Petrus:            Ja, die besten Sardinen gab‘s bei uns zu kaufen.

Zacharias:       Aber warum wirft man das alles so hin? Warum habt ihr euer gut gehendes Unternehmen aufgegeben? Hattet Ihr eine Lebenskrise?

Andreas:         Nein. Es war ER. Jesus. Jesus war plötzlich da und hat uns eingeladen, das Leben mit ihm zu teilen.

Zacharias:       Jesus? Dieser wandernde Lehrer?

Petrus:            Ja, der Rabbi aus Nazareth.

Zacharias:       Hm… was ist an diesem Lehrer Jesus so besonders, dass ihr beiden euer Unternehmen aufgegeben haben?

Andreas:         (schwärmt) Seine Freundschaft. Seine Liebe. Sein Können. Sein Blick auf die Welt. Er ist einfach der Beste.

Zacharias:       Woran macht ihr das fest?

Petrus:            Naja, wir sind jetzt schon einige Wochen mit Jesus unterwegs. Überall, wo wir im Bergland von Galiläa auch unterwegs sind, sind sofort Menschen da. Jesus zieht die Menschen an wie ein Magnet.

Andreas:         Ja, weil von ihm so etwas Besonders ausstrahlt. Er erzählt so wunderbare Geschichten über Gott und uns Menschen.

Petrus:            Und er kann Menschen gesundmachen. Viele Kranke werden zu Jesus gebracht und er heilt sie.

Zacharias:       Dann ist er ein Arzt?

Andreas:         Ja, ein Arzt. Und ein Geschichtenerzähler. Ein Lehrer.

Petrus:            Er hat einen ganz heißen Draht zu Gott. Das was er von Gott erzählt, war für mich völlig neu. Ich dachte immer, Gott ist der allmächtige, zornige und strafende Gott. Und wir Menschen müssen perfekt leben um Gott zu gefallen.

Zacharias:       Ok, und was denkt ihr nun über diesen Jesus? Was erzählt er denn Neues über den allmächtigen Gott?

Petrus:            Er sagt, Gott ist wie ein liebevoller Vater. Wie eine liebevolle Mutter. Und Gott liebt uns mit unseren Macken und Kanten. Letzte Woche waren wieder viele Menschen bei uns. Wir waren an einem Berg. Jesus hat sich hingesetzt und wir auch.

Andreas:         Und die Besucher haben das auch gemacht. Und dann hat Jesus angefangen zu sprechen: Glücklich sind die, die Frieden stiften, denn sie werden Gottes Kinder heißen.

Zacharias:       Moment! Was bedeutet „glücklich“ und „Frieden stiften“?

Andreas:         Glücklich? Naja, wenn du Glück hast. Wenn dir etwas Gutes wiederfährt.

Petrus:            Und Frieden stiften, das ist ja klar. Da geht es drum, mit anderen Menschen gut zusammenleben und versucht Streit zu vermeiden oder zu schlichten.

Zacharias:       Das sind ja ganz neue Töne. Das ist gar nicht so einfach. Mit den Römern leben wir ja auch nicht in Frieden. Die unterdrücken uns und kümmern sich nicht um unsere hungrigen Bettler.

Andreas:         Jesus sagt ja auch: glücklich sind die, die Hunger haben nach Gerechtigkeit, denn sie sollen satt werden.

Zacharias:       Hä, mein Hunger stille ich doch mit Brot, das verstehe ich nicht.

Petrus:            Jesus meint damit nicht das satt werden vom Essen. Stell dir vor, du hattest richtig Hunger oder Durst und hast dann was Leckeres bekommen. Danach fühlst du dich richtig gut, oder?

Zacharias:       Stimmt. Meine Frau hat gestern erst mein Lieblingsessen gekocht. Da war ich richtig glücklich.

Petrus:            Siehst du. Das meint Jesus. Wenn du gerecht mit anderen umgehst, dann fühlst du dich gut und die anderen auch.

Andreas:         Wenn ich versuche meinen Mitmenschen liebevoll und fair zu begegnen, …

Zacharias:       (fällt ins Wort…) dann bin ich ziemlich nahe an Gott dran?

Petrus:            Ja. Dann bist du ganz nah an Gott dran.

Zacharias:       Wenn ich euch so erlebe und was ihr da so erzählt, dann verstehe ich, dass ihr Jesus nachgefolgt seid. Ich sage eurer Familie, dass es euch gut geht.

Petrus:            Ja und wir kommen mit Jesus bald wieder vorbei.

  • Autor / Autorin: 5 Sterne - Kids-Team
  • © EJW - evangelisches Jugendwerk in Württemberg