Wenn sich das Mitarbeiterkarussell dreht / Mitarbeiter kommen und gehen.Wenn sich das Mitarbeiterkarussell dreht / Mitarbeiter kommen und gehen.

Wenn sich das Mitarbeiterkarussell dreht / Mitarbeiter kommen und gehen.

Hintergrund/ Grundsatz

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 30-240 Min. (Vorbereitung: 30-180 Min.)
Materialart: Hintergrund/ Grundsatz
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Mitarbeitende, Teens (12-16 Jahre)
Einsatzgebiete: Gruppenstunde, Schulung
Redaktion: TEC:

Es passiert immer wieder! Manchmal überraschend, manchmal geplant: Mitarbeiter deines Jugendkreises verlassen die Gruppe. Selten ist man froh darüber. Meistens traurig, manchmal schockiert. Auf jeden Fall oft in Not. Wie kannst du also die ausscheidenden Mitarbeiter wertschätzend verabschieden, den Übergang zu neuen Mitarbeitern gut gestalten und das alles so planen, dass du nicht in Not kommst? Darum geht’s in diesem Artikel.


Vorschau:

Es passiert immer wieder und inzwischen wohl um einiges häufiger als früher: Treue Mitarbeiter ziehen weg, entscheiden sich, in einem anderen Arbeitsbereich einzusteigen, fühlen sich überfordert oder empfinden einfach, dass es an der Zeit ist, aufzuhören.

Grundsätzlich gilt, dass diese Entscheidung deiner Mitarbeiter zu 100% in Ordnung ist und sie diese Entscheidung ohne Druck, also in aller Freiheit treffen dürfen. Die Freiheit zu haben, sich aus der Mitarbeit wieder ausklinken zu dürfen, ist elementar wichtig – auch damit neue Mitarbeiter Lust haben, einzusteigen!

Aus meiner eigenen Erfahrung weiß ich jedoch, dass es gar nicht so einfach ist, diese Freiheit zu gewähren. Denn in den seltensten Fällen haben wir in unseren Gruppen wohl einen Mitarbeiterüberschuss und jeder, der geht, ist unendlich wertvoll und reißt eine große Lücke. Aber gerade weil sie so wertvoll sind, sollen sie für das, was sie alles in die Teens und Jugendlichen investiert haben, gebührend gefeiert werden und die Freiheit erhalten, ihre Gaben auch in andere Personen und Arbeitsbereiche einbringen zu dürfen.

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  • Autor / Autorin: Tobi Schöll
  • © Deutscher EC-Verband