Ester

Hier kommt die zweite Themenreihe der JUMAT 2/2022. Es geht in fünf Lektionen um Geschichten von Ester:

Lektion 5: Ester 1,1-2,18 Ester wird Königin

Lektion 6: Ester 2,19-23 Lebensretter

Lektion 7: Ester 3,1-15 Ein böser Plan

Lektion 8: Ester 4,1-5,17 Eine mutige Entscheidung

Lektion 9: Ester 6-9 Gott macht’s gut

Zusatz: Das Purimfest feiern – Gott schenkt Rettung und Sieg

Alle Lektionen sind nach dem gleichen Schema aufgebaut:

Der erste Teil enthält exegetische Überlegungen, sowie Gedanken über Auswirkungen des Textes für mich und für die Kinder.

Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Dabei werden mehrere Methoden und Möglichkeiten vorgestellt, wie die Umsetzung aussehen kann. Zur Vertiefung stehen jeweils 7 unterschiedliche Elemente zur Verfügung: Wiederholung, Gespräch, Merkvers, Gebet, Kreatives, Spielerisches und Rätselhaftes.

Das Ziel

Starter

Die Kinder sollen erkennen, dass sie von Gott gut gemacht sind, so wie sie sind.  

Checker

Die Kinder sollen daran erinnert werden, dass Gott sie sieht und jeden gebrauchen kann, egal was er kann und wer er ist.

Der Text an sich

Viele Jungfrauen tummeln sich im Harem, einem Wohnbereich, in dem nur Frauen leben und fremden Männern der Zutritt versagt ist. Es ist der Harem des Königs Xerxes aus Susa, einer Stadt in Persien. Nachdem der König sich von der ehemaligen Königin Wasti getrennt und sie als seine Frau verstoßen hatte, weil sie seinem Befehl nicht gehorchte, suchte er auf recht ungewöhnlichem Weg eine neue Frau und Königin.

Normalerweise konnte sich ein persischer König nur Frauen aus bestimmten hochgestellten persischen Familien wählen. Ein recht ungewöhnlicher Vorschlag ist es daher von seinen Dienern, alle hübschen Mädchen, die noch Jungfrauen sind, im Harem zu sammeln, sich einer Schönheitsprozedur zu unterstellen und dann nach einem Jahr dem König vorgeführt zu werden. Aus diesen Mädchen soll er sich seine neue Frau und Königin erwählen.

Unter ihnen befindet sich auch die jüdische Waise Ester. Mordechai, ein Verwandter, nahm sich ihrer an, zog sie groß, lehrte sie im Glauben und im Gesetz Gottes. Sogar als sie im Harem auf ihre Vorstellung beim König vorbereitet wird, ist er immer in ihrer Nähe und erkundigt sich nach ihr. Er war es auch, der ihr riet niemandem zu sagen, dass sie Jüdin ist.

Ester stach mit ihrer Schönheit von Anfang an heraus, sodass sie sogar dem Aufseher der Frauen im Harem Hegai gefiel. Wahrscheinlich hatte er schon geahnt, dass sie dem König gefallen könnte und sorgte dafür, dass sie die bestmögliche Behandlung bekam. Auch als sie nach einem Jahr dem König vorgestellt werden sollte, gab er ihr guten Rat, sodass sie nicht nur ihm und allen anderen, sondern auch dem König gefiel. Dieser nahm sie zur Frau und gab ihr zu Ehren ein großes Fest, welches sogar nach ihr benannt wurde. Dies zeigt, wie fasziniert und begeistert der König von ihrer Schönheit war.

Die Geschichte von Ester aus dem Alten Testament ist nicht nur eine der unbekanntesten, sondern auch eine der umstrittensten Geschichten in der Bibel. Zum einen wegen dem Hass und der Gewalt, und zum anderen, weil Gott mit keiner Silbe erwähnt wird. Das heißt aber nicht, dass er nicht da ist. Durch Ester und Mordechai dürfen wir erleben, dass Gott im Unsichtbaren wirkt, er immer und überall da ist, dazu muss er nicht erwähnt werden.

Der Text für mich

Als Kindermissionarin bin ich in einem sozialen Brennpunkt unterwegs. Gerade dort, wo Gott kaum eine Rolle spielt und wo Kinder und ihre Familien dem gesellschaftlichen Schönheitsideal unterliegen, ermutigt mich die Geschichte von Ester ungemein. Gott versorgt und hat für jeden von uns einen Platz vorbereitet. Jeden kann er gebrauchen, egal welcher Herkunft, mit welchem Geschlecht und in welchem Alter. Mit Ester hatte Gott viel vor und mit Mordechai stellte er ihr eine starke und ihr zugewandte Person an die Seite. Er war selbst aus der Ferne immer für sie da, beriet sie in allen Dingen und erkundigte sich nach ihr. Solche wunderbaren Menschen an unserer Seite zu haben ist unglaublich wertvoll. Gleichzeitig ist genau das der Auftrag, den wir für die Kinder in unseren Gruppen haben, sie zu begleiten, zu beraten und uns immer wieder nach ihnen zu erkundigen – ganz besonders da, wo Misstrauen und Vorurteile sind, Äußerlichkeiten mehr zählen als innere Stärken und es immer wieder an zwischenmenschlicher Liebe mangelt.

Der Text für dich

Starter

Schneller, höher, weiter, besser, hübscher. Die Kinder kennen dies aus den verschiedenen Shows, die ihnen täglich aufzeigen, wie sie zu sein haben, und das Schlimme ist, es geht nicht spurlos an ihnen vorbei. Wie oft bekommen Kinder das Gefühl fehlender Wertschätzung, dass keiner sie sieht, dass sie keinen Platz in der Welt bekommen, mit dem was sie haben und wer sie sind. Gerade die Starter können sich vielleicht nicht vorstellen, dass Gott sie sieht. Sie ahnen nicht, dass er tiefer sieht und spürt, was in ihnen steckt.

Bei Esther mag es vorrangig um die Schönheit gehen, doch es sind die Zwischensätze, auf die in dieser Einheit ein Schwerpunkt gelegt wird. Da ist jemand, der sich kümmert, sorgt und da ist für seine Kinder. Genau dies zu erkennen, dabei sollten wir den Kindern helfen.

Checker

Obwohl die Kinder bereits wissen, dass Gott sie liebt, dass sie nicht perfekt sein müssen und dass er tolle Menschen an ihre Seite gestellt hat, zweifeln auch sie immer mal wieder. Das ist menschlich. Die Medien und ebenso das Umfeld sorgen dafür, dass die Kinder das Gefühl bekommen nicht dem Idealbild zu entsprechen. Hier dürfen sie erneut mit der Geschichte von Ester und Mordechai daran erinnert werden, dass Gott sie gebraucht und stets an ihrer Seite ist, überall, wo auch immer sie sind.

Der Text erlebt

Hinführung

Idee 1: Beautynachmittag

Wenn es sich um eine Mädchengruppe handelt, könnt ihr einen schönen und entspannten Nachmittag gestalten. Thema kann z.B. sein: „Weil du es mir wert bist!“ „Du bist gut, so wie du bist!“ oder andere kreative Ideen. Die Zeit könnt ihr mit folgendem Programm füllen:

  • Begrüßung mit einem alkoholfreien Cocktail
  • Massagebereich für Rücken, Hände, Füße
  • Gesichtsmasken
  • Frisier- und Schminktisch
  • Dazu ein paar einfache Getränke und Snacks

Weitere Stationen, wie die eigene Herstellung von Massageöl oder Gesichtsmasken sind möglich und können ergänzt werden (siehe Der Text gelebt).

Idee 2: Wertschätzungsparty

Die Kinder werden an der Tür persönlich begrüßt (mit Handschlag, abklatschen oder wie auch immer ihr es handhaben möchtet). Auch hier können Begrüßungs-Cocktails, Snacks, und Musik eingebaut werden, um eine schöne Atmosphäre zu schaffen. Dann soll Zeit sein, um mit den Kindern ins Gespräch zu kommen und sich bewusst für sie Zeit zu nehmen. Sie sollen sich wahrgenommen fühlen. Dabei können z.B. Gesellschaftsspiele ausliegen, denn dabei lassen sich Gespräche wunderbar führen.

Verkündigung

Verkündigungsart: Mitmachgeschichte

Den Kindern wird jeweils eine der vier Personen (Mordechai, Esther, Hagai, König Xerxes) zugeteilt. Dann liest ein Mitarbeiter die Geschichte vor. Jeds Mal, wenn der zugeteilte Name fällt, müssen die Kinder kurz von ihrem Platz aufstehen.

Ester war gerade mit der Hausarbeit beschäftigt als Mordechai aufgeregt mit einem Brief angelaufen kam. Mordechai rief: Ester, Ester, komm schnell! Schau, was ich hier habe.“ – „Was ist es denn, Mordechai? Ein Brief? Was steht denn drin, Mordechai?“, sagte Ester.

Da antwortete Mordechai: „Ja, es ist ein Brief. Ich lese ihn gleich mal vor: An alle Bewohner dieses Landes, König Xerxes sucht eine neue Frau und Königin. Dazu sind alle schönen und unverheirateten Mädchen aufgefordert am Königshof zu erscheinen. Hier erhalten sie die beste Schönheitspflege, das beste Essen und beste Versorgung. Nach einem Jahr dürfen sie vor König Xerxes treten und er wird sich aus diesen seine Frau und Königin auswählen. Lang lebe der König Xerxes!“ Ester runzelte die Stirn: „Hat er also Königin Wasti tatsächlich abgesetzt, aber warum?“ Mordechai sagte nachdenklich: „Wer weiß Ester, vielleicht war Wasti nicht mehr gut genug oder hat etwas getan, was der König Xerxes nicht mochte. Aber Ester, du musst dahin!“

Ester bekam große Augen: „Ich? Warum denn? Glaubst du wirklich, dass der König Xerxes so jemanden wie mich sucht?“ Mordechai schaut ihr ernst in die Augen: „Ester, seit deine Eltern gestorben sind, habe ich dich aufgezogen. Du bist wie mein eigenes Kind. Ich habe dich im Glauben unterrichtet, dir alles was ich über unser jüdisches Volk weiß erzählt und dich gelehrt Gottes Gesetze zu halten. Du bist gut, so wie du bist. Normalerweise sucht der König seine Königin aus hochrangigen persischen Familien aus. Vielleicht will Gott dich ja gerade hier und jetzt gebrauchen. Vielleicht hat er dich ja genau deshalb so hübsch gemacht, weil er einen großen Plan mit dir hat. Und du musst auch keine Angst haben. Selbst wenn du zum Palast gehst, werde ich immer in deiner Nähe sein.“ Da sagte Ester: „Gut Mordechai, dann will ich gehen!“ Etwas leiser flüsterte Mordechai: „Ester, sag ihnen aber nicht, dass du Jüdin bist!“ – „Aber warum denn nicht?“, fragt Ester. Mordechai antwortet: „Glaub mir, es ist noch nicht die richtige Zeit. Es ist besser, wenn es keiner weiß.“

Am Königshof führt der Aufseher Hegai Ester und mehrere junge Frauen im Harem herum: „Hier werdet ihr für ein Jahr leben! Ihr müsst euch um nichts sorgen!“ Dabei fiel Hegai Ester ins Auge. Sie gefiel ihm. Hegai sagte:„Ester, ich mag dich. Du scheinst anders als die anderen zu sein. Ich werde mich darum kümmern, dass du die allerbeste Versorgung bekommst.“ Immer wieder kam Mordechai in diesem einen Jahr an den Königshof und erkundigte sich bei Hegai nach Ester. Er wollte, dass sie weiß, dass er immer in ihrer Nähe war.

Ein Jahr später, nachdem die anderen Mädchen und Ester in wohlriechenden Ölen gebadet hatten, sich mit pflegenden Salben eingerieben hatten und das gesündeste Essen genossen hatten, sollten sie vor den König Xerxes treten. Eine nach der andern. Doch alle kamen sie wieder zurück, keine schien dem König Xerxes zu gefallen. Dann war Ester an der Reihe. Ester ließ sich von Hegai beraten, was sie anziehen soll. Denn Hegai wusste, was dem König Xerxes gefallen könnte. Und Ester machte es so, wie es der Aufseher Hegai ihr riet.

Sie schritt durch den Königssaal und gefiel allen, die sie sahen, auch dem König Xerxes.

Da sagte der König Xerxes:Ester, du bist es! Du bist die Frau, die ab heute an meiner Seite leben soll. Du bist die neue Königin.“ Dann nahm er eine Krone, setzte sie Ester auf und machte sie damit zur Königin. König Xerxes sagte:„Und nun lasst uns Ester, die neue, wundervolle Königin feiern. Ester zu Ehren soll es ein großes Fest geben. Ihr sollt meine Gäste sein und für das Volk in meinem Land soll es Geschenke geben.“ Und so geschah es auch.

Die andere Idee:             

Die Geschichte wird mithilfe verschiedener Gegenstände erzählt. Zum Thema passen am besten unterschiedliche Cremedosen, Handcremetuben oder Pflegeartikel, denen ein paar Augen aufgeklebt werden. Außerdem kann darauf geachtet werden, dass die Gegenstände zum Charakter Personen passen. Z.B.:

  • Mordechai: unscheinbare Cremetube
  • Esther: eine Dose oder Tube mit besonders schönem Etikett, Nagellack o.Ä.
  • Hegai: gewöhnliche flache Cremedose
  • König Xerxes: Besonders große, edle Cremetube

Die Geschichte wird dann mit den Gegenständen gespielt. Dabei sollen die Figuren richtig sprechen und passend bewegt werden. Lustig wird es auch, wenn man die Stimmen dazu unterschiedlich verstellt.

Der Text gelebt

Wiederholung

Vor den Kindern liegen verschiedene Gegenstände wie ein Besen, Brief, Gottes Gesetze (Bibel), Salben und Öle, Krone / Diadem, Geschenke. Die Kinder sollen sie in der richtigen Reihenfolge sortieren und die Geschichte anhand der Gegenstände nacherzählen.

Gespräch

Bei allem Druck und den Ansprüchen, die an Kinder gestellt werden, sollen sie das Gefühl vermittelt bekommen, dass sie genau so wie sie sind, richtig und gut sind.

Jedes einzelne Kind soll darüber nachdenken, was an ihm selbst gut und toll ist. Das kann die äußere Erscheinung sein, aber auch Fähigkeiten, Sozialverhalten oder ihr Umfeld. Anhand von den vier Bildern, können sie zu jedem Punkt etwas überlegen.

  • Auge: Äußere Erscheinung, das was man sehen kann
  • Herz: Sozialverhalten
  • Hand: praktische Fähigkeiten
  • Fußspuren: Umfeld

Manchen Kindern fällt vielleicht gar nicht so viel ein. Dann können die anderen Kinder überlegen, was ihnen zu diesem Kind im Blick auf die vier Symbole einfällt und das entsprechende Symbol-Bild dazulegen. Das soll dem Kind deutlich machen, wie viel wirklich in ihm steckt, dass es geliebt und gebraucht wird und dass es viele tolle Menschen und vor allem Gott, durch den das Kind geschaffen ist, immer an der Seite hat.

Achtet als Mitarbeiter darauf, dass über alle Kinder wertschätzend gesprochen wird und bei allen gleichermaßen nach positiven Eigenschaften gesucht wird. Ihr könnt euch als Mitarbeiter auch schon im Voraus Gedanken über die Kinder machen.

(Vorlage siehe Downloadbereich)

Merkvers

Siehe, ich bin mit dir, ich behüte dich, wohin du auch gehst. 1. Mose 28,15a

Die Kinder erhalten fünf Bilder, die schon in der richtigen Reihenfolge liegen. Im Raum werden 5 weitere Zettel versteckt, auf denen ein Teil des Bibelverses steht. Sie müssen sie suchen und den richtigen Teil zum Bild zuordnen. (Vorlage siehe Downloadbereich)

  • Auge = Siehe,
  • Herz = ich bin mit dir,
  • Hand = ich behüte dich,
  • Fußspuren = wohin du auch gehst.
  • Bibel = 1. Mose 28,15a

Gebet

In der Runde liegen kleine Zettel mit Augen, Herzen, Händen und Fußspuren, die für die unterschiedlichen Teile des Bibelverses stehen.

  • Auge: Gott sieht mich
  • Herz: Gott ist bei mir
  • Hand: Gott passt auf mich auf
  • Fußspuren: Gott geht mit mir mit

Die Kinder können sich ein oder mehrere Zettel aussuchen und diese vor ein Kreuz oder eine Bibel legen und damit ein Gebet für sich oder eine andere Person verbinden, z.B.  „Danke Gott, dass du mich siehst“ (Auge) oder „Bitte Gott, sei in der Schule bei mir“ (Fußspuren).

Dies kann natürlich ergänzt werden durch Situationen, die die Kinder beschäftigen, wie Schule, Hobbys und Familie. Sie können das auch für ihre Freunde und Familie anwenden.

Kreatives

Einfache schnelle Beautyprodukte herstellen

Lippenbalsam: kleine Salbendöschen, Vaseline, Lebensmittelfarbe (je nach gewünschter Farbintensität), hautverträgliches ätherisches Öl z. B. Lavendel

In einer kleinen Schale Vaseline mit Lebensmittelfarbe mischen und ein paar Tropfen ätherisches Öl dazu mischen. Anschließend in Salbendöschen abfüllen.

Massageöl (kann auch als Badeöl verwendet werden): Basisöl, hautverträgliches ätherisches Öl, dunkles Fläschchen wg. der Haltbarkeit

Basisöle können sein: Oliven-, Sonnenblum-, Weizenkeim-, Sesam-, Mandel-, Nachtkerzenöl, …

100 ml Basisöl in eine Flasche geben und 20-25 Tropfen ätherisches Öl einträufeln. Flasche verschließen und kräftig schütteln, damit sich die Öle gut vermischen.

Spielerisches

1, 2 oder 3 oder auch 4-Ecken-Spiel:

Bei 1, 2 oder 3 werden die Fragen so gestellt, dass es drei Antwortmöglichkeiten gibt. Beim 4-Ecken-Spiel kann jede Ecke ein Name sein. Ester, Mordechai, Hegai, Xerxes.

(siehe Downloadbereich)

Rätselhaftes

Dürfe raten:

Die Kinder werden in zwei oder drei Gruppen eingeteilt. Immer ein Kind aus jeder Gruppe darf mit verbundenen Augen einen Duft riechen und muss erraten, was es ist. Die Gruppen die richtig geraten haben, erhalten einen Punkt. Dann wird gewechselt und aus jeder Gruppe darf ein neues Kind riechen.

Als Dürfte eignen sich ätherische Öle oder ganz unterschiedliche Alltagsgegenstände wie Kräuter (Pfefferminze oder Basilikum), Schokolade, Zitronenschale, Käse, Kaffee, Zimt, Essig, Senf, Seife, Zahnpasta, Gurken im Glas …

(T)Extras

Lieder

Einfach Spitze

Volltreffer

Gott liebt dich

Spiele

Pizzamassage:

Im Harem bekamen Ester und die anderen Frauen gutes Essen, Bäder, Masken und Massagen. Zumindest Essen und Massagen kann man in diesem Spiel verbinden.

Die Kinder sitzen so im Kreis, sodass sie einander die Rücken des Vordermanns haben und da auch gut herankommen. Und schon kann es losgehen:

  1. Es braucht eine saubere Arbeitsfläche = den Staub von dem Rücken des Kindes wischen.
  2. Damit der Teig nicht klebt, mit Mehl bestreuen = mit den Fingern leicht über den Rücken fahren.
  3. Den Teig kneten, damit er luftig wird = mit den Fingern über Rücken kneten.
  4. Den Teig ausrollen = mit den Handflächen von innen nach außen streichen.
  5. Pizza belegen:
  6. Tomaten = Fäuste leicht auf den Rücken drücken.
  7. Salami/Schinken = mit der flachen Hand leicht auf den Rücken drücken.
  8. Paprikastreifen = mit den Fingern Striche über den Rücken ziehen.
  9. Pilze = mit dem Daumen leicht auf den Rücken drücken.
  10. Zwiebelringe = Kreise auf dem Rücken malen.
  11. Käse = Mit den Fingerspitzen der gespreizten Finger auf dem Rücken klopfen.
  12. Ab in den Ofen = Kind an die Hüften fassen und leicht nach vorne schieben.
  13. Im Ofen wird es warm = schnell die Hände aneinanderreiben und dann auf dem Rücken des Kindes legen.
  14. Die Pizza ist fertig und muss auf den Ofen = Kind an die Hüften fassen und leicht zurückziehen.
  15. Die Pizza zurechtschneiden = mit den Handkanten über den Rücken streichen.
  16. Die Pizza essen = mit den Handflächen über den Rücken streicheln.

Kreatives

Ester-Malrolle: Fortlaufende Malerzählung

Die Kinder malen die Ester-Begebenheit auf einer langen Papierrolle von Woche zu Woche weiter.

Am Ende der Ester-Einheiten kann dies im Gemeindehaus oder dem Gruppenraum aufgehängt werden. Dadurch bekommen die Gemeindemitglieder und alle anderen Besuchen einen Einblick in das, was die Kinder in den Kinderstunden erleben.

Weiterführende Hinweise

Gesichtsmasken für Kinder: https://www.kindersache.de/bereiche/spiel-spass/selbermachen/rezepte/gesichtsmasken-selbst-gemacht

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