Ehrenamt

#1 Einführung

Herzlich Willkommen!

Die Trainees werden herzlich begrüßt. Super, dass sie da sind! Sie werden neue Leute treffen und vieles lernen. Aber nicht nur theoretisch, wie in der Schule. Ein Trainee setzt sich auch praktisch ein. Dabei wird er von den Mitarbeitenden begleitet. Am Anfang ist die Unsicherheit groß.
Die Trainees kennen sich untereinander vermutlich noch nicht. Sie wissen nicht genau, was sie erwartet.

Beim ersten Treffen sind zwei Dinge wichtig:
1. Wer sind die anderen Personen?
2. Was ist Born4More?

Tabellarischer Ablauf

Nr.InhaltDauerMaterial
1Kennenlernspiele30 MinSteckbriefe, Stifte
2Ehrenamt20 MinBeamer, Internet
3Born4More – Der Kurs10 Min
4Zertifikat5 Min
5Gruppenfoto5 MinKamera, Smartphone
6Das 4-Augen-Gespräch5 Min
7Gute Frage

1. Kennenlernspiele

Wahrheit oder Lüge

Jeder Trainee überlegt sich drei Sätze zur eigenen Person. Zwei davon sind wahr, einer nicht.
Nun sind die Trainees und Mitarbeitenden nacheinander dran. Sie stellen sich vor und sagen die drei Sätze, die sie sich überlegt haben.
Die übrigen Trainees raten, welcher Satz falsch ist.
Fragen aus der Gruppe zu allen Sätzen sind erlaubt.

Steckbrief ohne Namen

Jeder Trainee füllt einen Steckbrief aus.
Er beantwortet darauf Fragen wie:

  • Was machst du gerne?
  • Was magst du nicht?
  • Und so weiter.

Wenn alle fertig sind, sammeln sie die Steckbriefe ein und hängen sie auf.

Die Trainees ordnen die Steckbriefe je einer Person zu. Fragen aus der Gruppe zu allen Steckbriefen sind erlaubt.

2. Ehrenamt

Schaut Euch gemeinsam den Kurzfilm „Mr Indifferent“ von Aryasb Feiz (Dauer: 2:45 Minuten) an:

Der Film zeigt einen Mann. Seine Mitmenschen sind ihm egal. Durch ein besonderes Erlebnis entdeckt er Freude am Helfen. Danach hilft er anderen.

Die Trainees beantworten die folgenden Fragen zum Film:

  1. Was hast du gesehen?
  2. Warum hilft die Hauptperson im Film anderen?
  3. Was ist „Ehrenamt“?
  4. Welche Ehrenämter hast du selbst schon ausgeübt?
  5. Kennst du noch andere Ehrenämter?
  6. Warum ist das Ehrenamt wichtig?

Gott hat uns allen Begabungen und Lebenszeit geschenkt. Wir dürfen entscheiden, wofür wir sie einsetzen. Wenn eine Person freiwillig und ohne Geld arbeitet, nennt man das „ehrenamtlich“. In Deutschland arbeiten etwa 30 Prozent ehrenamtlich. Das Ehrenamt ist wichtig und gut. Für Menschen, Tiere und die Umwelt aber auch für mich. Ich kann mich ausprobieren und dazulernen.

Eine gute Erklärung das Video „Was ist Ehrenamt?“ (Dauer 2:08 Minuten):

3. B4M – Der Kurs

In diesem Kurs geht es um die ehrenamtliche Mitarbeit in der Gemeinde- und Jugendarbeit. Die Trainees werden ihre Stärken besser erkennen. Und sie werden lernen, wie sie Menschen unterstützen können.

Frage an die Trainees: Was braucht es, für die Arbeit mit Gruppen?

Themen

Dies sind die Themen der nächsten Treffen:

#1 Einführung

#2 Persönlichkeit

#3 Kommunikation

#4 Feedback

#5 Konflikte

#6 Glaube

#7 Leitung

#8 Präsentation

#9 Mentoring

#10 Spiele

Termine

Bitte überlegt in der Gruppe: Welcher Wochentag und welche Uhrzeit sind für Eure Born4More-Treffen geeignet?

Wochentag 
Uhrzeit 

Sprecht über Pünktlichkeit und Verbindlichkeit.

Sind alle bereit regelmäßig bei den Treffen dabei zu sein?

4. Zertifikat

Am Ende des Kurses bekommen alle ein Zertifikat, eventuell die Juleica (Jugendleiter-Card).  

Die Juleica ist ein Ausweis für Ehrenamtliche in der Jugendarbeit. Die Juleica bekommt man nur, wenn man einen Kurs macht und sich ehrenamtlich in der Jugendarbeit engagiert. Der Kurs muss mindestens 30 Stunden dauern. Zusätzlich muss man einen Erste-Hilfe-Kurs besuchen. Das Mindestalter für die Juleica ist 16 Jahre.

Mit der Juleica bekommt man Vergünstigungen. Zum Beispiel im Zoo oder im Schwimmbad. Für deinen Lebenslauf ist eine Juleica ebenfalls nützlich.

Nach §10 Abs. 3 S.2 StAG kann das ehrenamtliche Engagement die Frist zur Einbürgerung um ein Jahr verkürzen.

5. Gruppenfoto

Macht ein Gruppenfoto von euch! Später könnt ihr es anschauen und euch erinnern.

6. Das Vier-Augen-Gespräch

Nach jedem Treffen führen die Mitarbeitenden und die Trainees ein Gespräch mit einer Person aus dem Kurs. Jedes Mal ist es eine andere Person. Das Gespräch dauert ungefähr eine Stunde. Ihr könnt euch treffen, spazieren gehen, telefonieren, Kaffee trinken oder ein Eis essen.

Diese Gesprächsimpulse helfen am Anfang:

  1. Erzählt einander, wer ihr seid!
  2. Wie hat dir das erste Born4More-Treffen gefallen?
  3. Welche Erfahrungen hast du mit dem Ehrenamt?
  4. Wofür würdest du dich gerne ehrenamtlich engagieren?
  5. Gibt es für dich Gründe gegen ein Ehrenamt?

7. Gute Frage

Das Born4More-Treffen ist vorbei. Die Trainees dürfen gerne noch bleiben und sich unterhalten. Die „Gute Frage“ ist ein Gesprächsvorschlag. Sie lautet heute:

Was glaubst du? Hat Gott einen festen Plan für dein Leben? Oder ist vieles Zufall?

Ein Kurzimpuls zu Hohelied 8,6 von Ruth Anhorn

Thema: Liebe

Die 99seconds bringen kurze, kompakte Impulse in DEIN Leben. Spannende Menschen, spannende Locations, Themen, die DICH interessieren. Viel Spaß!

1. Erklärungen zum Text

V.4-8:

Im Buch der Prediger spielt das Thema „Vergänglichkeit“ eine wichtige Rolle. Der Prediger fängt seine Gedanken ein und lenkt sie auf ein besonders sinnloses Unterfangen. Es geht um Arbeit, Reichtum und Erbe. Und es geht um einen Menschen, der nichts anderes im Leben hat. Keinen anderen Menschen, der mit ihm unterwegs ist. Das Leben dreht sich um Arbeit und Reichtum. Es ist sein ganzer Lebensinhalt. Doch irgendwann kommt die Frage: „Warum mache ich das? Für wen arbeite ich? Warum tue ich mir nichts Gutes?“ Das Ergebnis, zu dem der Prediger kommt, ist erschreckend: Es ist alles vergeblich. Ein äußerst schlechtes Geschäft, auf das sich dieser Mensch eingelassen hat. Es ist wohl der Inbegriff für Sinnlosigkeit: Ein Mensch sammelt pausenlos Reichtümer, gönnt sich nichts Gutes und hat am Ende niemanden, dem er seinen Reichtum überlassen könnte.

V.9-11:

Der Prediger sucht einen Schlüssel – und er findet ihn! Er erkennt, dass eine gute Beziehung ein weitaus höheres Gut ist als alle Reichtümer der Welt. Es lebt sich nicht nur besser zusammen. Es arbeitet sich auch besser gemeinsam. Aber nicht nur in guten Zeiten ist es die bessere Option. Auch wenn das Leben uns zusetzt, sind andere Menschen entscheidend. Denn an manchen Stellen können wir uns selbst nicht helfen. Wir brauchen einen anderen Menschen, der uns zur Seite steht und uns wieder auf die Beine stellt, wenn wir fallen. Denn auch das ist klar: Wenn uns niemand hilft, nützt uns unser ganzes Geld nichts. Jesus greift im Gleichnis vom reichen Kornbauern (Lk 12) eine ähnliche Geschichte auf und spitzt sie im Blick auf ein verfehltes Lebensziel zu.

V.12:

Der Prediger greift hier ein altes Sprichwort auf, das deutlich macht, dass ein aus drei Schnüren geflochtenes Seil stabiler ist und möglichen Beschädigungen besser standhält. Auch wenn es nicht explizit benannt ist, könnte die dreifache Schnur ein Hinweis darauf sein, dass Gott in einer solchen Beziehung ein stabiler Faktor ist und die Festigkeit erhöht.

2. Bedeutung für heute

Man könnte diese Geschichte 1:1 ins Heute übertragen. Wie oft dreht sich das Leben um diese Dinge: Wir mühen uns um eine gute Bildung, einen lukrativen Beruf. Wir suchen nach einem gutbezahlten Job und opfern diesem Beruf unser Privatleben. Beziehungen kommen zu kurz, weil sie binden und nicht in das Konzept passen. Es fällt vor lauter Geschäftigkeit nicht auf, bis irgendwann klar ist: Da ist niemand, dem ich meinen Reichtum vererben kann. Letztlich habe ich vergeblich gelebt.

Es gibt viele Lebensbereiche und Nöte, die hier anklingen und sehr aktuell sind:

  • Alte Menschen vereinsamen, weil sie keine Familie und keine Freunde haben. Die Pflege wird professionalisiert und zehrt ein vorhandenes Vermögen schnell auf.
  • Die Zahl der Singles nimmt beständig zu. Gerade im städtischen Bereich leben viele Menschen allein. Die Pandemie hat zu einer regelrechten Vereinsamung von Menschen geführt. Sogar das verbliebene Sozialleben am Arbeitsplatz musste dem Homeoffice weichen. Und an vielen Stellen wird künftig aus dieser Not eine vermeintliche Tugend.
  • Manche Unternehmenskonzepte verlagern das Leben komplett an den Arbeitsplatz.
  • Für viele Menschen ist es nach wie vor das höchste Ziel Wohlstand zu erlangen. Wir hören von Topmanagern, die Millionen verdienen, aber sich nichts Gutes tun können, sondern sich in 70-Stunden-Wochen systematisch verheizen.
  • Diana Kinnert beschreibt in ihrem Buch „Die neue Einsamkeit“, die um sich gegriffen hat. Offensichtlich ist es ein brandaktuelles Thema. (Diana Kinnert: Die neue Einsamkeit: Und wie wir sie als Gesellschaft überwinden können, Hoffmann und Campe-Verlag)
  • Gerade bei der Berufswahl junger Menschen werden wichtige Weichen gestellt. Welches Ziel wird definiert? Möglichst schnell zu Reichtum zu kommen? In Ellenbogenmanier und im Alleingang die oberen Etagen erklimmen, um zu den „Reichen und Schönen“ zu gehören?
  • Immer mehr junge Menschen erleiden erschreckend früh einen Burnout. Diese Krankheit ist nicht unbedingt auf eine Überlastung zurückzuführen, sondern hängt stark mit der Frage der Sinnhaftigkeit zusammen. Erfüllt mich das, wofür ich mich einsetze? Bereichert es mein Leben? Ist es meine Berufung, in der ich mich auch für Gott und andere Menschen einsetzen kann? Oder macht es mich zunehmend einsam? Ich kenne manche Führungskräfte, die Sinnkrisen erleben und in der Folge ausbrennen.

3. Methodik für die Gruppe

Impulsfrage:

Schreibt auf ein großes Papier: „Gott der HERR sprach:

Es ist nicht gut, dass der Mensch allein ist. Ich will ihm eine Hilfe machen – ein Gegenüber, das ihm entspricht.“ (Genesis 2,18). Legt das Blatt in die Mitte und überlegt miteinander, warum es nicht gut ist und warum Gemeinschaft für uns Menschen so wichtig ist. Anschließend lest den Text aus Prediger 4,7-12.

Schlagzeilen:

Sucht im Internet oder in Zeitungen nach Schlagzeilen, in denen es um Reichtum, Einsamkeit und Sinnlosigkeit geht.

Bildkarten:

(z. B. Claus Heragon: Emotionen, Bildimpulse maxi, Heragon-Verlag)

Lest den Bibeltext. Anschließend legt die Bildkarten in die Mitte und wählt die Karten, die eurer Meinung nach am besten zum Ausdruck bringen, was der Bibeltext aussagt. Begründet eure Auswahl.

Genießen:

Der Text spricht davon, sich etwas Gutes zu Gönnen. Gestaltet den Abend mit einem guten Essen, schönen Cocktails, guter Musik, etc., um anschaulich zu machen, dass Genießen ebenfalls eine Form des Gottesdienstes ist, wenn wir die Dinge dankbar aus Gottes Hand nehmen.

Fragen zum Text:

  • Welche Schlagzeilen, Personen und Geschichten fallen euch zu diesem Thema ein?
  • Gott ist ein Gott der Gemeinschaft. Glaube ist keine Solodisziplin, sondern eine „Mannschaftssportart“. Welche biblischen Geschichten fallen euch ein, die einen Gegensatz zu dem Text in Prediger bilden?
  • Wie können wir Beziehungen fördern und dafür sorgen, dass Menschen nicht in die „Einsamkeits- und Sinnlosigkeitsfalle“ tappen, die der Prediger beschreibt?
  • Der Bibeltext wird oft als Trauspruch verwendet. Was lernen wir aus dem Text für eine gesunde und tragfähige Partnerschaft?

4. Ergänzendes Material

Videoclip: Ein Seil entsteht

Ein Seil entsteht – YouTube

Dieser kurze Videoclip beschreibt die Entstehung von Seilbahn-Seilen, die eine enorme Tragkraft aufweisen. Dieser Clip kann als Einstieg für den Bibeltext genutzt werden.

Viktor E. Frankl und der Sinn des Lebens

Videoclip: Viktor Frankl – Der Sinn des Lebens – YouTube

Viktor Frankl ist der Begründer der Logotherapie. Er hat sich sehr grundlegend mit der Frage nach dem Sinn des Lebens beschäftigt. Schaut gemeinsam den Videoclip und tauscht euch aus: Wie hängen Frankls Erkenntnisse mit dem Bibeltext zusammen. Welche Antworten trägt der christliche Glaube dazu bei?

Filmtipp: „Dein Weg“ – Martin Sheen

Ein erfolgreicher Arzt begibt sich nach dem Unfalltod seines Sohnes auf dessen Spuren und wandert den Jakobsweg.

BORN FOR MORE – das interkulturelle Traineeprogramm für junge Leute. Mehr Infos findest du auf www.born-for-more.de

Materialien

Leitgedanken/Leitverse

Aussage: Angenommen durch Jesus! Deshalb will ich um jeden Preis mit Gott verbunden sein.
Sarg von Jesus, sein voller Einsatz, sein Sterben, sein Möglichmachen, seine Annahme für uns, Zeugnis: Deshalb will ich um jeden Preis mit ihm verbunden sein, Gott ist das, was dich hält, wenn alles wegbricht, …

Aussage: Jesus nachfolgen – Komme was will!

  • mit ihm unterwegs/verbunden sein
  • all in
  • voller Einsatz
  • loslassen, …

Aussage: Kraft seiner Auferstehung!
Durch einen Sarg als Tür in die Kirche gehen. Kirche als Symbol für das Anteilhaben an Gottes Kraft. Selbst der Tod kann uns nicht trennen. Wir leben mit der Perspektive Ewigkeit schon hier und jetzt.

Aussagen aus dem Philipperbrief, die dem inhaltlichen Fokus zugrundeliegen

  • Meine Gefangenschaft hat die Botschaft nicht aufgehalten. Ganz im Gegenteil: die Menschen, die Paulus gefangen gehalten haben, haben erkannt, warum Paulus gefangen wurde: Weil er an Jesus glaubt.
  • Christus ist mein Leben. Am liebsten würde ich jetzt sterben, andererseits habe ich noch eine wichtige Aufgabe, damit auch ihr fest im Glauben bleibt. (Christus ist mein Leben und Sterben mein Gewinn)
  • Lasst euch nicht von euren Gegnern einschüchtern: Jesus war Gott, gehorsam bis hin zum Tod. Er erniedrigt sich selbst.
  • Was immer geschehen mag, freut euch, weil ihr zu Gott gehört. Das ist eine tiefe Gewissheit.
  • Wir verlassen uns nicht mehr auf uns selbst, sondern verlassen uns auf Gott. Gegenüber dem Gewinn, dass Christus mein Herr ist, ist alles andere belanglos geworden! Um jeden Preis möchte ich mit Gott verbunden sein. Macht euch keine Sorgen, ihr könnt in jeder Lage zu Gott beten, sagt ihm, wie es euch geht. Und dankt ihm, denn ihr seid mit Christus verbunden!
  • Was zählt, ist dass ich von Gott angenommen bin. Wir haben unsere Heimat im Himmel, wir sind nicht darauf angewiesen, alles, was unser Leben gerade ausmacht, so wichtig zu bewerten und zwanghaft daran festzuhalten.
  • Ich will die Kraft seiner Auferstehung erfahren!! (Aber auch sein Leid mittragen)

RealLIFE Programm

Rahmen:

Audioguide

  • per Handy der TN

Modus

  • Pro Min. geht eine Person los
  • Flexibles Losgehen und Ankommen möglich
  • Jeder geht für sich alleine / Kleine Gruppe sind aber möglich

Mitarbeitende

  • zusätzliche Personen für die Seelsorge am Ende des Weges
  • 1 Person am Checkpoint
  • 1-2 Personen am Check in
  • je Station mind. 1 Person

Stationen:

Im Downloadbereich gibt es ein Dokument mit den Texten des jeweiligen Audiotracks. Hier nur die Kurzbeschreibungen der Stationspunkte.

Station 1: Checkpoint

  • Backstein/Ziegelstein als Eintrittskarte aushändigen (Erleben eine Last zu tragen / Unangenehm) TN-Zahlen dadurch kontrollieren z. B. an jeder Station gibt es max. 60 Backsteine zum frei rausgeben
  • Wegbeschreibung zum Ankommen
  • 15-30 Min. Wegziel: Ankommen auf dem Friedhofsvorplatz / Stein ablegen

Station 2: Check in

  • Audioguide aushändigen und für technische Funktionen sorgen –> Hinweis beim Aushändigen: ihr seid solo unterwegs, macht es für euch oder maximal zu zweit, nicht in großen Gruppen.
  • Erhalten Friedhofsplan / Wegplan und Schreibzeug inkl. Unterlage / beim Schreibzeug
  • Offene Frage: Kommt jemand ohne Stein, bekommt er mit dem Audiogerät dann direkt einen ausgehändigt, den er dann auch gleich wieder ablegen kann?

Station 3: Blick auf Kreuz

  • Bei Punkt, wo Blick aufs Kreuz gut ist, stehen bleiben, dort Audio hören;
  • Der Punkt sollte markiert sein (auf dem Schild dazu sollte stehen, in welche Richtung sie blicken sollen)
  • Lediglich Erinnerung, keine extra Aktion

Station 4: Lebensinhalt

  • Stifte, Zettel, Schreibunterlage (bekommen sie schon zu Beginn mit)
  • Schreibe Sachen drauf, die dir wichtig sind.

Station 5: Loslassen

  • Vor einem der großen Mülleimer

Station 6: Alles weg? Feld namenloser Gräber 

  • Bei einem Ort von namenlosen Urnengräbern

Station 7: Grabrede

  • Ausgabe von Stiften, Zettel, Unterlage, Briefumschläge zum Mitnehmen
  • Eine eigenen Grabrede über sich selber schreiben
  • Bei finanziellen Spielraum wollen wir die Briefe zentrale ein paar Wochen später an sie versenden

Ablauf
Durch die Übung Gefangenenmahl soll den Teilnehmenden eine neue Erfahrung beim Essen ermöglicht werden. Den Teilnehmenden sollte vorher nicht mitgeteilt werden, was während des Essens passiert. Sobald alle Teilnehmenden am Tisch sitzen, werden ihre Handgelenke mit denen ihres direkten Sitznachbarn zusammengebunden. Wichtig ist, dass die Knoten weder zu eng noch zu locker sitzen. Die Teilnehmenden sollen ihre Hände nicht aus den Armbinden ziehen können, dürfen aber auch nicht durch diese verletzt werden. Nun können die Teilnehmer mit dem Essen beginnen. Dies ist jedoch nur durch Absprache und gemeinsame Bewegungen mit den Sitznachbarn möglich. Die Übungsleitung muss zu jeder Zeit zugegen sein, um die Teilnehmer zu unterstützen und, wenn nötig, zu bedienen.

Regeln

  1. Die Hände der Teilnehmenden bleiben während der gesamten Dauer des Essens miteinander verbunden.
  2. Die Teilnehmer dürfen nur übliches Besteck (Messer, Gabel, Löffel) verwenden. Weitere Hilfsmittel sind nicht erlaubt.

Anregungen und Hinweise
In der Auswertung kann ein Bezug auf christliche Glaubenserfahrungen genommen werden.

  • Die Teilnehmenden machen während des Essens die Erfahrung, dass sie nur gemeinsam die Aufgabe bewältigen können. Wenn jeder nur an sich denkt, wird niemand satt und das Essen wird verschüttet. Die Übung erfordert Achtsamkeit und Rücksichtnahme von jedem Teilnehmenden, was während der Reflexion aufgegriffen werden kann. Jesus kann hier zum Vorbild genommen werden, der stehts für die Bedürftigen gesorgt hat.
  • Ein weiterer Denkanstoß dieser Übung ist das Thema Freiheit. Die Teilnehmenden erleben unmittelbar was es bedeutet eingeschränkt (unfrei) und von anderen abhängig zu sein. Ein biblischer Impuls hierzu findet sich im Psalm 146,7: „Der Herr macht die Gefangenen frei.“ Die Teilnehmenden werden dazu angeregt zu überlegen, was sie im Leben frei oder unfrei macht.
  • Variante: Während des Essen müssen die Teilnehmer schweigen. Dies erhöht den Schwierigkeitsgrad, aber auch die Spannung der Übung. Die Teilnehmer müssen nun noch intensiver auf ihre Sitznachbarn eingehen.

Ablauf
Vor Beginn der Übung werden die Teilnehmenden in Gruppen mit jeweils vier bis fünf Personen eingeteilt. Jede der Gruppen braucht einen Platz an dem sie ungestört arbeiten kann. Jede
Gruppe erhält die selben Materialien sowie ein rohes Ei. Nun haben die Gruppen 30 Minuten Zeit, um mit den vorhandenen Materialen eine Konstruktion zu bauen. Mit Hilfe dieser Konstruktion solle es möglich sein, das rohe Ei aus einer Höhe von 5 Metern fallen zu lassen, ohne dass dieses dabei kaputt geht. Ob die Konstruktion um das Ei herum gebaut wird, oder im Landebereich aufgestellt wird, ist den Gruppen selbst überlassen.

Variante 1:
Jede Gruppe erhält folgende Materialien

  • 1 rohes Ei
  • 30 Strohhalme
  • 1,25 m Tesafilm

Variante 2:
Jede der Gruppen erhält folgende Materialien

  • 1 rohes Ei
  • 4 DIN A4 Blätter
  • 1 Schere
  • Flüssigkleber

Variante 3:
Den Gruppen werden verschiedenen Materialien zur Verfügung gestellt. Welche Materialien verwendet werden, wird den Mitgliedern der einzelnen Gruppen selbst überlassen. Allerdings hat jedes Material einen Preis und jeder Gruppe verfügt nur über ein bestimmtes Budget. Mit diesem Budget können die Gruppen alles erwerben, was sie ihrer Meinung nach gebrauchen können. Wichtig dabei ist, dass das Budget und die Preise der Materialen durch die Übungsleitung so festgelegt werden, dass die einzelnen Gruppen nicht alles kaufen können.

Nach Ablauf der Bauzeit treffen sich alle Gruppen am Landeplatz. Jede Gruppe stellt nun ihre Konstruktion vor und unterzieht diese einem Praxistest.

Ablauf
Vor Beginn der Übung bereitet die Übungsleitung das Material vor. Hierzu muss ein Nagel so in ein Brett eingeschlagen werden, dass dieser fest steht, aber der größte Teil des Nagels nicht im das Brett ist. Der Nagel muss einen breiten, flachen Nagelkopf haben.
Die Gruppe hat die Aufgabe weitere Nägel auf dem eingeschlagen Nagel zu balancieren. Diese dürfen dabei weder das Brett noch den Boden berühren. Die Aufgabe ist dann gelöst, wenn die Konstruktion frei stehen kann.
Die Teilnehmenden bekommen einzelne Aufgaben, welche sie im Laufe der Übung ausführen müssen. Einigen Teilnehmern werden die Augen verbunden, andere dürfen nicht sprechen oder ihre Hände nicht oder nur eingeschränkt benutzen. Eine genaue Übersicht über diese Aufgaben ist als Download „KOOP_Magische Nägel_Tabelle“ beigefügt. Die einzelnen Aufgaben sind an den Bibeltext im 1. Korinther 12 angelehnt.
Die Einschränkungen gelten bereits während der Planungsphase und dürfen während der Übung nicht gebrochen werden. Die Teilnehmenden erhalten mit Ausnahme des Kopfes (siehe Tabelle) jeweils einen Nagel, der im Laufe der Übung von niemand anderem berührt werden darf.
Die Übung findet im Rahmen einer Gesamtzeit von bis zu 30 Minuten statt. Wie viel dieser Zeit für die Planung und wie viel für die Durchführung verwendet wird bleibt den Teilnehmenden selbst überlassen. Während der Planungsphase darf der eingeschlagenen Nagel weder von den Teilnehmern noch durch die anderen Nägel berührt werden.

Regeln

  1. Die Teilnehmer dürfen nur ihre eigenen Nägel berühren.
  2. Die Einschränkungen müssen während der gesamten Übung eingehalten werden.

Anregungen und Hinweise
In der Auswertungsphase kann Bezug auf den 1. Korinther 12 genommen werden.

  • Der Bibeltext wird vorgelesen. Anschließend können die Teilnehmenden beim Austausch über die Übung Bezug auf den Text nehmen. Impulse sind bspw. Begabungen, die Menschen von Gott bekommen haben oder die Rolle des Individuums in einer Gruppe.

Ablauf
Die Teilnehmenden werden in Gruppe von jeweils 4 – 8 Personen aufgeteilt und so auf dem Gelände oder in den Räumen verteilt, dass sie einander nicht sehen können. Jede Gruppe erhält das selbe Baumaterial. Nun haben die Gruppe die Aufgabe aus dem Material eine Konstruktion zu bauen (bspw. Stuhl, Sänfte, Katapult, etc.). Dafür steht ihnen nur eine vorher festgelegte Zeit von ca. 45 bis 70 Minuten zur Verfügung. Ziel der Übung ist es, dass alle Gruppen die gleiche Konstruktion bauen.
Um dies zu erreichen stellt jede Gruppe einen Botschafter. Diese Treffen sich nach einer bestimmten Zeit an einem Versammlungsort und haben dort die Möglichkeit sich über ihre Konstruktionen auszutauschen. Die Gesprächszeit sollte ca. 5 Minuten andauern. Anschließend gehen die Botschafter zurück in ihre Teilgruppen, um dort den besprochenen Plan umzusetzen. Die Versammlungen können während der Übung mehrmals wiederholt werden, empfohlen sind max. 4 Runden.
Nach Ablauf der Zeit treffen sich alle Gruppen und betrachten gemeinsam die entstandenen Konstruktionen. Die Übungsleitung achtet dabei darauf, ob die Konstruktionen identisch sind und ob markante Abweichungen auftreten. Dies wird in der Reflexion der Übung aufgegriffen.

Regeln

  1. Die Gruppen müssen so platziert werden, dass sie einander nicht sehen können. Es muss zudem darauf geachtet werden, dass die Botschafter auf dem Weg zu und von der Versammlung nicht an den Konstruktionen der anderen Gruppen vorbeikommen.
  2. Die Gruppen dürfen nur über die Versammlung der Botschafter miteinander kommunizieren. Darüber hinaus darf es keinen Austausch zwischen den Gruppe geben!
  3. Es dürfen keine Fotos oder Zeichnungen von den Konstruktionen zwischen den Gruppen ausgetauscht werden. (Achtung Handys!)
  4. Bei Regelverstoße gibt es Zeitabzug.

Anregungen und Hinweise

  • Optionale Regel: Die Rolle des Botschafters wechselt im Laufe der Übung, sodass sich bei jeder Versammlung neue Botschafter treffen.
  • Optionale Regel: Es dürfen keine zusätzlichen Materialen wie Naturmaterialien oder in den Räumen zu findende Gegenstände benutzt werden.
  • Variante: Die Gruppen erhalten unterschiedliche Materialen, um ihre Konstruktionen zu bauen. Das Material kann während der Botschaftertreffen zwischen den Gruppen ausgetauscht werden.
  • Variante: Vor Beginn der Übung wird eine Gesamtzeit für die Botschaftertreffen angegeben. Es bleibt dann den Gruppen überlassen, wie viel Zeit sie für die einzelnen Treffen verwenden wollen.

Variante mit Geschichte

Die Teilnehmenden sind Mitarbeitenden einer Firma, welche sich um einen Produktionsauftrag in Millionenhöhe beworben hat. Der Kunde erwartet ein kreatives Design mit höchstmöglicher Präzision. Es muss der Firma gelingen, an verschiedenen Produktionsstätten jeweils einen Prototyp des gewünschten Produkts herzustellen. Mit diesem Produkt soll es möglich sein eine Person zu transportiert. Alle Materialien müssen verwendet werden. Die Herausforderung an die Mitarbeitenden der Firma ist es, Prototypen zu erstellen, die exakt identisch sind. Zudem soll jede Produktionsstätte folgende Nebenprodukte herstellen:

  • technische Zeichnung des Prototyps
  • Bedienungsanleitung zum sicheren Gebrauch
  • Webestrategie mit Namen des Prototyps, Slogan und Marketingstrategien

Für die kreativsten Ideen können die Gruppen Zusatzpunkte erhalten.
Es gelten auch hier die oben genannten Regeln und Varianten.


Ablauf
Zu Beginn der Übung wird eine Plane auf dem Boden ausgebreitet. Die Größe dieser Plane ist abhängig von der Anzahl der Teilnehmenden und sollte so bemessen sein, dass ca. 1/3 der Plane frei bleibt, wenn sich alle Teilnehmenden darauf stellen.
Die Gruppe stellt sich auf die Plane und hat nun die Aufgabe diese zu wenden, ohne dass dabei einer Teilnehmenden die Plane verlässt. Die Übung ist dann beendet, wenn die Seite der Planen, auf der die Teilnehmenden zu Beginn stehen, nach unten zeigt.

Regeln

  1. Die Teilnehmenden dürfen im Laufe der Übung die Plane nicht verlassen. Der Boden darf nicht berührt werden.
  2. Es dürfen keine Hilfsmittel verwendet werden.

Anregungen und Hinweise

  • Variante: Hat die Gruppe die Aufgabe erfolgreich gelöst, kann im zweiten Durchgang die Plane verkleinert werden. In den meisten Fällen ist die Gruppe nun gezwungen, sich eine neue Strategie zu überlegen, da die erste Strategie meist nur bei größeren Planen funktioniert.
  • Variante mit erhöhter Schwierigkeit: An den vier Ecken der Planen ist je ein Seil angebracht, welche von jeweils einem Teilnehmenden in der Hand gehalten wird. Die Teilnehmenden dürfen das Seil nicht loslassen oder jemand anderem in die Hand geben. Die Plane selbst darf nicht berührt und nur über die Seile bewegt werden.

Lösung
Die Plane wird an zwei Ecken um 180° gedreht. Die Teilnehmenden steigen nach einander über den verdrehten Teil der Plane auf den gewendeten Teil. Dabei wird die Plane Stück für Stück weiter gedreht, bis alle Teilnehmenden auf der neuen Seite stehen.

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