Fünf Sterne Sommer – Grundidee

Kleingruppen statt Großfreizeiten
Die Angebote für Kinder und Jugendliche, die auf diesem Blog beschrieben werden, sind unter den derzeit vorgegebenen Corona-Sicherheits-Maßnahmen durchführbar. Sie bauen auf einem örtlichen Kleingruppensystem auf, das nachvollziehbare Infektionsketten garantiert.

Fünf bis zehn Kinder oder Jugendliche
Je nach aktueller Corona-Verordnung in den Sommerferien bilden fünf bis zehn Kinder oder Jugendliche zusammen mit ein bis zwei Mitarbeitenden die Woche hindurch eine feste Gruppe.  

Übernachtungen?
Wenn Übernachtungen möglich sind, wäre das besonders für die Jugendlichen großartig und auch in der Kleingruppe ein besonderes Erlebnis. Eine Nacht im Heu einer Scheune oder eine Nacht unter freiem Himmel – das lässt sich auch mit Abstandsregelungen umsetzen.
So können die Programme, die nach unseren Plänen morgens beginnen, durch besondere Highlights ergänzt werden. Sie bieten – entsprechend umgesetzt – verlässliche Betreuungszeiten für Kinder und Jugendliche.

Viel analog – wenig online
Der Kern dieser Sommerangebote basiert so wenig wie möglich auf online-Formaten. Ganz bewusst soll ein Kontrast zum Unterricht zuhause vor dem Bildschirm und zu den vielen guten, digitalen Angeboten gesetzt werden, die in den letzten Wochen entstanden sind.

Der inhaltliche Schwerpunkt unserer Freizeit-Ideen liegt auf analogen Elementen und verfolgt bewusst einen beziehungsorientierten Ansatz (draußen und drinnen). Ziel ist es, die Kinder und Jugendliche im Sommer hinter ihren Bildschirmen hervorzuholen und ihnen, so gut es unter den gegebenen Bedingungen geht, reale Begegnungen und Ferienerlebnisse zu ermöglichen. 

Trotz Corona – keine halben Sachen
Das ist ein hoher Anspruch. Aber auch unter schwierigen Rahmenbedingungen will sich das EJW für den Sommer 2020 nicht mit einem Not-Programm in Sachen Freizeiten zufriedengeben. Alle Konzepte setzen auf Qualität, nicht auf eine Durchführung von Sommerfreizeiten um jeden Preis. Dies gilt für die inhaltliche Gestaltung, wie für die Betreuungssysteme vor Ort.

Verpflegungs-Idee
Wir raten allen Freizeit-Veranstaltern in den Orten und Bezirken zu prüfen, ob eine Verpflegung über einen örtlichen oder regionalen Caterer oder eine ortsansässige Gaststätte möglich ist. Für ein hochwertiges Mittagessen wäre gesorgt, ohne dass ehrenamtliche Mitarbeitende die aufwendigen Sicherheitsbestimmungen für eine Freizeitküche unter Corona-Maßstäben erfüllen müssten. Gleichzeitig wird die örtliche Gastronomie unterstützt, die in den vergangenen Monaten erhebliche Einbußen verkraften musste. Finanzielle Unterstützung könnte im Rathaus erfragt werden.

Kooperieren
Viele Kommunen sind in diesem Sommer dankbar für alles, was über Kirche und Vereine an Kinder- und Jugendarbeit angeboten wird. Geht auf eure Kommunen zu. Sprecht mit euren Bürgermeistern und den Ortsverwaltungen. Erklärt euer Programm, geht in Kooperation mit anderen Gemeinden und Vereinen und fragt freundlich nach, ob ihr (zum Beispiel für den Verpflegungsbereich) eine finanzielle Unterstützung bekommen könntet.