Stell Dir vor, jemand heißt Dich herzlich willkommen und versperrt Dir gleichzeitig den Weg! Nicht anders ist es, wenn wir online kommunizieren und Barrierefreiheit im digitalen Raum vergessen.
Digitale Barrierefreiheit bedeutet, dass Websites und digitale Dienste so gestaltet sind, dass sie von allen Menschen genutzt werden können – unabhängig davon, ob sie körperliche oder geistige Beeinträchtigungen haben. Auch ältere Menschen, Personen mit Sprachbarrieren oder temporären Einschränkungen – etwa nach einem Unfall – profitieren davon.
Dazu gehört, dass sich eine Website auf dem Handy automatisch an den Bildschirm anpasst und ausreichend Farbkontrast und logische Struktur vorhanden ist. Untertitel in Videos, Alternativtexte für Bilder und einfache Sprache machen Inhalte zugänglicher.
Wenn Du Dir die Grenzen und den Abbau derer immer wieder bewusst machst, wird es leichter, Barrierefreiheit von Anfang an mitzudenken. Vieles ist schnell gemacht und dank KI wird die Umsetzung in Zukunft immer einfacher.
Wer Barrieren abbaut, zeigt: Alle sind willkommen! Ich finde es gerade im kirchlichen Kontext wichtig, dass niemand außen vor bleibt.
Prüfe doch mal Deinen nächsten Post! Wer kann ihn lesen, hören, verstehen – oder eben nicht?
Hier findet ihr den Textplan zu JUMAT 3/2026. Die dazugehörigen Lektionen sind spätestens ab dem 01.06.2026 verfügbar.
Themenreihe: Königsgeschichten
| 29.06. | 2. Könige 18,1-8 + 8,37 | 1. Hiskia – Gott wird verspottet |
| 06.07. | 2. Könige 19,1-37 | 2. Hiskia – Gott rettet Jerusalem |
| 13.07. | 2. Könige 20,1-11 | 3. Hiskia – Gott schenkt Heilung |
| 20.07. | 2. Könige 22,1-20 | 4. Josia – ein König trauert |
| 27.07. | 2. Könige 23,1-25 | 5. Josia – ein König räumt auf |
Themenreihe: Paulus
| 03.08. | Apg 9,1-18 | 1. Paulus begegnet Jesus |
| 10.08. | Apg 9,19-30 | 2. Paulus muss fliehen |
| 17.08.. | Apg 13,1-3 + 14,8-20 | 3. Lystra: Ein Mann wird geheilt |
| 24.08. | Apg 16,16-40 | 4. Philippi: Aufenthalt im Gefängnis |
| 31.08. | Apg 19,23-40 | 5. Ephesus: Ein Aufstand bricht los |
| 07.09. | Apg 20,7-12 | 6. Troas: Eutychus schläft ein |
| 14.09. | Apg 21,7-36 | 7. Jerusalem: Paulus wird gefangen genommen |
| 21.09. | Apg 27,1-44 + 28,11-16 | 8. Mittelmeer: Paulus erleidet Schiffbruch |
(Das Liederbuch 2, 131)
„Du gibst mir ein neues Leben. Aus Gnade allein schenkst du mir ein neues Leben, unverdient bin ich ganz dein.“
Es gibt Tage, da bin ich mir ganz sicher, da glaube ich voller Gewissheit, da weiß ich: Es gibt mehr, als ich mir vorstellen kann. Wie ein fest verwurzelter Baum bin ich dann, mit einem starken Halt. Es gibt Tage, da bin ich mir ganz und gar nicht sicher, da ist mein Glaube durchzogen von bohrenden Fragen. Da ist mehr Zweifel als Gewissheit, mehr Frage statt Antwort. Wie ein Baum im Sturm bin ich dann, und alles gerät ins Wanken. Jesus hilf mir! Ich glaube, hilf meinem Unglauben. Ich will mich daran festhalten: Du bist da. Mitten im Sturm. Dennoch. Trotz allem. Ich beginne zu verstehen: Nicht der Baum trägt die Wurzel, sondern die Wurzel den Baum. Nicht ich trage meinen Glauben, sondern mein Glaube trägt mich. Du bist es, in dem ich verwurzelt bin. Wer mich im Zweifel hält, bist Du. Und darum glaube ich nicht etwas, ich glaube Dir! Cornelius Kuttler, Das Liederbuch 1 S. 227
Vielleicht ist es ein Blitzgedanke, ein Gedanke aus heiterem Himmel sozusagen. Vielleicht kommt dir ein Wort in den Sinn und du kannst nachspüren, welche Bedeutung es haben könnte oder was du damit anfangen kannst.
Der geniale Erfinder und Universalgelehrte Leonardo da Vinci hat u. a. verschiedene Brücken entworfen. Mit dieser Übung wird seiner Genialität nachgegangen und versucht, eine Brücke zu bauen.

Die Teilnehmenden erfahren, welche Brücken in ihrem Gruppenalltag von besonderer Bedeutung sind. Die Teilnehmenden …
| Bibelstelle | Johannes 14,6 |
| Art der Übung | Kommunikation, Kooperation, Problemlösung |
| Gruppengröße | 6 bis 12 |
| Dauer | 30 bis 45 Minuten |
| Gelände | ebene Freifläche (30 bis 40 qm) |
| Material | 28 bis 31 Vierkantholzstäbe (z. B. in der Größe 1,3 x 1,3 x 100 cm), optional Augenbinden und Gehörschutz |
Die Vierkantholzstäbe werden von der Leitung bereitgelegt.
Eure Aufgabe ist, eine sich selbst tragende Brücke mit möglichst großer Spannweite aus den Vierkantholzstäben zu bauen. Die Brücke ruht dabei auf nur vier Punkten; die Stäbe dürfen nicht flach auf dem Boden liegen, sondern nur an vier Punkten den Boden berühren. Alle Stäbe sind zu verbauen. Ich bin gespannt, ob ihr eine Lösung findet.
Zunächst versuchen die Teilnehmenden vermutlich, einzelne Stäbe aneinander zu stellen (vgl. Lagerfeueraufbau). Oftmals gehen diese Versuche ins Leere, die Stäbe fallen um. Möglich ist, dass die Gruppe schnell die Motivation verliert. Manche Teilnehmenden kennen Leonardos Brücke und legen ggf. ohne die Gruppe „mitzunehmen“ los. Hier kann zeitweise mit Handicaps wie Augenbinde und/oder Gehörschutz gearbeitet werden.
Für den Aufbau der Brücke sind alle Teilnehmenden gefragt, da die Brücke leicht einstürzen kann. So können auch zurückhaltende oder ablehnende Teilnehmende eingebunden werden, um die Brücke stabil zu halten. Gruppen, die keine Lösungsidee haben, können durch Tipps zur Lösung geleitet werden (z. B. Wie könnten einzelne Stäbe unter Spannung gesetzt werden?). Wenn die Brücke einstürzt, sind motivierende Worte hilfreich. Die Verwendung von Smartphones sollte nur erlaubt werden, wenn die Gruppe nach mehreren eigenen Versuchen keinen Lösungsansatz entwickelt.
In der Übung stecken personale und gruppenpädagogische Erfahrungsmöglichkeiten sowie Aspekte der konfessionellen Jugendverbandsarbeit. Die Teilnehmenden können erfahren, dass jedes Mitglied der Gruppe für den Erfolg/Brückenbau notwendig ist. Würde man nur einen Stab aus der Brücke weglassen, entfernen oder mit zu wenig Aufmerksamkeit versehen, würde die Brücke einstürzen. In jeder Gruppe braucht es Ideengeber, Umsetzer und Mitmacher. Mithilfe einer Selbst- und Fremdeinschätzung erfahren die Teilnehmenden mehr über ihre Rolle während der Aufgabe und ggf. im Alltag (Rollenklärung, ggf. werden Rollenkonflikte offengelegt). Jede/jeder ist wichtig, alle werden mit den jeweils eigenen Begabungen gebraucht.
Auch religionspädagogische Aspekte können mit der Übung thematisiert werden. Mit dem Bild bzw. der konkret entstandenen Brücke können vielfältige Bereiche beleuchtet und besprochen werden.
Beispiel: Welche Brücken entstehen in der Arbeit mit Gruppen? Brücken (Beziehungen) zwischen den Teilnehmenden, zwischen Mitarbeitenden und Teilnehmenden, zwischen Gott und Teilnehmenden. Im Gespräch mit den Teilnehmenden zeigt sich, wie wichtig persönliche Beziehungsbrücken untereinander für das persönliche Engagement sind. Oftmals engagieren sie sich, weil ihnen von Mitarbeitenden eine Beziehungsbrücke in die Jugendarbeit ermöglicht wurde. Diese möchten bzw. können sie selbst für andere sein.
Weitere biblische Bezüge findet die Übung in der Frage, wie ein Mensch zu Gott kommt. Theologisch betrachtet handelt Gott immer zuerst, der Mensch antwortet mit seinem Leben auf Gottes Handeln. Welche Brücken baut Jesus? Wie kann ich über diese Brücke gehen? Gibt es andere Wege zu Gott als Jesus? Jesus überwindet durch seinen Tod am Kreuz und die Auferstehung die Trennung von Gott und Mensch. Jesus überbrückt den tiefen Graben aus Sünde und Schuld, um uns einen Zugang zu Gott zu ermöglichen.
Einstieg 1: Die entstandene Brücke wird betrachtet. Die Gruppe wird danach gefragt, was zum Erfolg des Brückenbaus beigetragen hat. Wichtig ist dabei, sich nicht nur mit einzelnen Worten oder Satzfetzen zu begnügen, sondern eventuell von den Teilnehmenden genannte Stichwörter (wie z. B. Teamarbeit) genauer erläutern zu lassen. Hier können die unterschiedlichen Rollen und Aufgaben der Teilnehmenden beleuchtet (Ideengeber, Umsetzer, Mitmacher usw.) sowie etwaige verteilte Handicaps reflektiert werden.
Einstieg 2: Jede/jeder Teilnehmende nimmt sich nach der Übung einen der Brückenstäbe. Alle Stäbe wurden benötigt, jeder Stab wurde von mindestens zwei weiteren Stäben gehalten. Frageimpulse:
Vertiefung/Transfer 1: ln einem gedanklichen Schritt auf die Metaebene können die genannten Zusammenhänge wie Brücken in der Jugendarbeit besprochen werden. Welche Brücken gibt es in der Jugendarbeit bzw. welche Brücken baut ihr in der Jugendarbeit? Hier wird auf die besondere Bedeutung von tragfähigen Beziehungen in der Jugendarbeit hingewiesen.
Vertiefung/Transfer 2: Ein weiterer Schritt in der Auswertung kann die Frage nach Gottes Handeln sein. In welcher Weise baut Gott oder Jesus auch Brücken zu uns? Wie sehen diese Brücken aus bzw. wie funktionieren sie?
Veränderungen der Aufgabenstellung: Die Aufgabe kann auch mit Holzdielen mit einer Stärke von > 4 cm, mit einer Länge von > 130 cm und einer Breite von > 8 cm oder mit Rundhölzern mit mind. 8 cm Durchmesser gebaut und sogar begangen werden. Entsprechend lassen sich auch echte Gewässer überbrücken.
Passendes Bauaterial findet man unter
www.metalog.de/de/leonardo-s-bridge.html (letzter Zugriff am 24.03.2026).
Die zentralen Fragen „Was hält mich?“ und „Worauf vertraue ich?“ werden für die Teilnehmenden erfahrbar, wenn sie blind auf einem zusammengeklappten Tisch stehen, der dann vermeintlich in die Höhe gehoben wird. Den Teilnehmenden wird zugesichert, dass ihnen nichts passiert. Dann werden sie gebeten, einen großen Schritt nach vorn über die Tischkante hinaus zu machen.

Die Teilnehmenden können die Zusage in Vertrauen umsetzen. Sie setzen sich mit ihrer eigenen Persönlichkeit auseinander, indem sie sich bewusst werden, wie ihr persönlicher Entscheidungsfindungsprozess verläuft. Ihre Sprach- und Dialogfähigkeit über Entscheidungsprozesse wird gefördert und gestärkt. Die Übung erweitert Entscheidungsprozesse um die Dimension des Glaubens und bietet damit an, diese im Kontext der biblischen Zusage zu erleben und zu reflektieren.
| Bibelstelle | Matthäus 8,23-27; Markus 4,37-41; Lukas 8,22-25 |
| Art der Übung | Vertrauen |
| Gruppengröße | 6 bis 20 |
| Dauer | 45 bis 60 Minuten, pro Person 4 Minuten plus Einführung und Auswertung (ca. 40 min) |
| Gelände | drinnen, zwei Räume |
| Material | 28 bis 31 VieAugenbinde, stabiler und zusammenklappbarer Tisch, Bilderkarten mit Motiven stürmischer Lebenssituationen (z. B. Klingenberger, Hubert: Bildkarten zur Biografiearbeit. Mein Weg ist mein Weg, Don Bosco, München 82016), Sticker mit Kopf und Herz, Bibelverse auf Kärtchen, Klebstoff/Klebefilm, Notizpapier und Stifte |
Ein zusammengeklappter Tisch wird mit der Tischfläche nach oben in die Mitte des Raumes gelegt, sodass im Umfeld genügend Platz ist. Die Gruppe befindet sich in einem anderen Raum. Die Leitung holt sich vier Personen (Mitarbeitende oder Teilnehmende) zur Unterstützung. Diese stellen sich jeweils an eine Ecke des Tisches.
Die Übung setzt sich aus drei Teilen zusammen: In einer Hinführung (Preloading) setzen sich die Teilnehmenden mit dem Thema „Stürme im Leben“ und mit ihrer persönlichen Entscheidungsfindung in solch stürmischen Lebenssituationen auseinander: Was hält mich? Worauf vertraue ich? Anschließend führt jede/jeder Teilnehmende die Übung allein aus. Als Abschluss erfolgt eine Auswertung des Erlebten.
Nach einer inhaltlichen Hinführung durch die Leitung bearbeiten die Teilnehmenden folgende Fragestellung (individuell oder in Partnerarbeit, evtl. mit schriftlichen Notizen):
Methodisch werden dazu von den Teilnehmenden Bilder ausgewählt, die eine stürmische Lebenssituation darstellen. Mithilfe der Sticker, auf denen entweder Kopf oder Herz abgebildet ist, wird von den Teilnehmenden gewichtet, ob sie ihre Entscheidungen in stürmischen Zeiten mehr mit dem Verstand oder mit dem Gefühl treffen.
Einer ersten Teilnehmerin / einem ersten Teilnehmer werden die Augen verbunden. Anschließend wird sie/er in den Raum mit dem Übungsaufbau geführt. Sie/er soll in der Mitte des zusammengeklappten Tisches zum Stehen kommen, sodass sie/er mit den Zehenspitzen an einer langen Tischkante steht.
Wir werden dich jetzt in die Höhe heben und dann (oben) absetzen.
Die Leitung legt die Hände der/des Teilnehmenden auf ihre Schultern. Während die vier Helferinnen/Helfer den Tisch lediglich einige Zentimeter hoch halten, daran wackeln und dann wieder absetzen, geht die Leitung in die Knie und vermittelt der/dem Teilnehmenden dadurch das Gefühl, dass sie/er sich viel höher befindet. Am Ende geht die Leitung so weit nach unten, dass der Handkontakt auf der Schulter abreißt und die/der Teilnehmende frei steht. Die Leitung spricht ab jetzt von unten zu ihr/ihm.
Vertraue mir. Dir passiert nichts. Wagst du den Schritt ins Ungewisse? Brauchst du Hilfestellungen?
Sollte eine Teilnehmerin / ein Teilnehmer trotz guter Zurede und mehrfachen Versprechen, dass ihr/ihm nichts passieren wird, den Schritt nicht wagen, kann ihr/ihm als Hilfe die Hand der Leitung angeboten werden. Diese sollte ihr/ihm „von unten“ entgegengestreckt werden. Sollte dies ebenfalls nicht funktionieren, kann man ihr/ihn „eine Stufe tiefer“ stellen, indem der Tisch nochmals kurz angehoben und wieder abgesetzt wird. Oder sie/er kann sich auf den Tisch setzen und so über die Tischkante „absteigen“.
Das „Vertraue mir!“ sollte der Teilnehmerin / dem Teilnehmer auf jeden Fall zugesprochen werden, da darauf später in der Auswertung eingegangen wird. Des Weiteren sollte die Leitung keine Falschaussage machen, z. B. zur Höhe, in der sich die/der Teilnehmende befindet, damit ihre Glaubwürdigkeit und Vertrauenszusage nicht darunter leiden.
Nach dem erfolgreichen Schritt wird der/dem Teilnehmenden die Augenbinde abgenommen, sodass sie/er realisieren kann, wie niedrig die Ausgangshöhe eigentlich war. Dann wird ihr/ihm ggf. ein Kärtchen mit einem Bibelvers gegeben (s. Auswertung) oder die Leitung wiederholt ihr Versprechen: „Ich hatte dir zugesprochen: Vertraue mir. Dir passiert nichts.“
Das Preloading sollte am besten in einem separaten Raum stattfinden, sodass der Aufbau im Vorfeld nicht sichtbar ist. Ein Austausch zwischen Teilnehmenden, die die Übung bereits erlebt haben, und denen, die sie noch vor sich haben, sollte vermieden werden. Eine weitere Aufsichtsperson kann hilfreich sein, wenn sich die Teilnehmenden in verschiedenen Räumen befinden.
Die Leitung sollte darauf achten, dass auch während der Übung weder durch die Helfenden noch durch die restliche Gruppe eine Interaktion besteht. Nachdem die Teilnehmenden die Übung beendet haben, können sie entweder den Raum verlassen und das Erlebte individuell reflektieren oder im Raum verbleiben und weitere Teilnehmende beobachten. Diese Beobachtungen können die spätere gemeinsame Auswertung unterstützen. Die Leitung sollte auf jeden Fall ein Augenmerk darauf haben, dass sich durch die Beobachtung niemand auf den Arm genommen oder bloßgestellt fühlt.
In dieser Übung wird bewusst ein Schritt anstelle eines Sprungs gewählt, da bei einem Sprung ein deutlich höheres Verletzungsrisiko für die Teilnehmenden besteht. Des Weiteren löst ein Sprung meist eher Unbehagen aus und zieht eine für die Teilnehmenden unangenehmere Landung nach sich, da die/der Teilnehmende noch nicht auf die Landung eingestellt ist, wenn sie/er auf dem Boden ankommt. Dennoch sollte auch beim Schritt der/des Teilnehmenden eine gewisse Unterstützung gegen Umknicken/Stürzen durch die Leitung erfolgen, ohne die Teilnehmende / den Teilnehmenden direkt zu halten. Konzentration auf die Bewegungen und bereit sein, bei Bedarf schnell unter die Arme zu greifen.
Die Übung lädt die Teilnehmenden ein, sich mit ihren persönlichen Verhaltensweisen und ihrem Entscheidungsprozess in Krisensituationen auseinanderzusetzen. Dabei werden Überlegungen angestellt, inwieweit jede/jeder ihre/seine Entscheidung bzw. ihr/sein Verhalten mit dem Verstand oder „aus dem Bauch“ heraus trifft und und inwieweit dies bewusst bzw. unbewusst geschieht, da es nicht möglich ist, sich nicht zu entscheiden.
In der Übung wird zudem thematisiert, dass es Lebenssituationen geben kann, in denen man sich sowohl gegen den Verstand als auch gegen das Gefühl entscheiden muss. In diesem Fall kann der Glaube hilfreich sein, um in einer solchen Situation eine Lösung zu finden oder um sie aus einer anderen Sichtweise bewerten zu können.
Dabei sollte die Tatsache nicht vernachlässigt oder verdrängt werden, dass es Situationen im Leben geben kann, in denen man sich gar nicht gehalten fühlt. Dieses Gefühl stellt sich vielleicht erst in der Rückschau ein, wenn man bemerkt, dass man gar nicht so weit gefallen ist.
Die Reflexion geschieht anhand der biblischen Geschichte der Sturmstillung (Mt 8,23-27; Mk 4,37-41; Lk 8,22-25), die die genannten Aspekte sehr bildlich aufzeigt.
Die abschließende Auswertung mit den Teilnehmenden nimmt die eingangs der Übung gemachten Gedanken zu den Stürmen des Lebens und der Entscheidungsfindung in diesen Lebenssituationen wieder auf und erweitert diese um die Dimension des Glaubens. Dies geschieht, indem den Teilnehmenden die zentrale Frage Jesu gestellt wird (Mk 4,40 GNB): „Warum habt ihr solche Angst?“, fragte Jesus. „Habt ihr denn immer noch kein Vertrauen?“
Durch Angst kann es zu einer Lähmung der Gedanken und einem Ersticken des Herzens kommen, sodass in solchen Situationen auf beides, den Verstand und das Gefühl, kein Verlass mehr ist. Dies kann meist bei sich selbst nicht wahrgenommen werden, was die Situation nur schwerer und auswegloser erscheinen lässt. Jesus jedoch kann von diesen Ängsten befreien, sodass wieder eine objektivere Sicht auf die Dinge und damit eine angstfreie Entscheidung erfolgen kann. Diejenigen, die diesen Zuspruch in Frage stellen oder noch zu tief in einer Krise stecken, sodass (noch) keine rückblickende Beurteilung der Situation möglich ist, können mit den Jüngern fragen: „Wer ist nur dieser Mann [Jesus], dass ihm sogar Wind und Wellen gehorchen“ (Mk 4,41 NGÜ)? Methodisch kann diese Reflexion entweder in der Gruppe oder einzeln direkt nach der Übung erfolgen.
Sowohl in der Übung als auch in der Auswertung wird lediglich die intrapersonelle Entscheidungsfindung (Ich höre auf mich selbst.) betrachtet. Die interpersonelle Komponente (Ich halte mich an einen Rat von einer anderen Person.) kommt nur indirekt im Zuspruch der Leitung vor.
Teil 1: Vertrauenszuspruch: Es werden Bibelverse (Zusprüche) ausgelegt oder ausgegeben und vorgelesen. Jede/jeder sucht sich denjenigen Vers aus, der für sie/ihn in der Situation am besten passt. In einer ersten Austauschrunde können die Beweggründe der Entscheidung erfragt werden.
Teil 2: Warum fällt uns das Vertrauen so schwer? Dennoch frage ich mich, warum ihr während der Übung mehr oder weniger gezögert habt. Habt ihr mir nicht vertraut, trotz der Zusage „es passiert dir nichts Schlimmes“?
Mögliche Auswertungsfragen:
Die Geschichte von der Sturmstillung wird vorgelesen bzw. erzählt. Anschließend wird der Bogen zum Preloading gespannt. Mögliche Auswertungsfragen dazu sind:
Abschließend wird die eingangs gewählte und beklebte Bildkarte mit dem ausgewählten Bibelvers (oder einem Vers aus der Sturmstillung) beklebt, und damit eine weitere Herangehensweise an solche Lebensstürme verdeutlicht.
Kein Fall ist tiefer als in Gottes Hand
Vor dem Tisch („Landefläche“) wird eine überdimensional große, aus Papier ausgeschnittene Hand gelegt, die mit einem Bibelvers bedruckt ist. Durch den Verzicht auf das Preloading und durch diese Hand lässt sich der Satz „Du kannst niemals tiefer fallen als in Gottes Hand“ erfahrbar machen. Die daran anschließende Reflexion sollte zum einen die vermeintlich hohe Fallhöhe thematisieren und zum anderen die Tatsache, dass die Hand Gottes viel näher ist als vermutet.
Zeitdimension einbeziehen: Die Teilnehmenden schätzen lassen, wie lange es gedauert hat, bis ihre Entscheidung für oder gegen den Schritt gefallen ist. Dies kann auf die Dimension des Glaubens übertragen werden: Wie lange habe ich Zweifel und/oder habe ich den Schritt schon gemacht?
Erleben wir spannendes, veränderndes, aufregendes steht für den einen die Zeit still, für den anderen rennt sie davon. Ein Blick auf die Uhr und wir staunen – so spät schon? Was, erst so wenig Zeit vergangen? Auch auf Lagern und Freizeiten rast die Zeit davon und für Heimweh-Kranke schleicht sie.
Sich selbst sortieren, Verantwortung fürs eigene Zeitmanagement übernehmen – fällt vielleicht leichter, wenn man das mit Blicken auf eine selbst hergestellte Uhr lernen kann.
Ein paar Ideen, wie man aus Keilrahmen eine eigene, individuell gestaltete, fröhlich-bunte Uhr basteln kann, darum geht es in diesem Ideen-Pool.
Es braucht einiges an Material, das aber bei vielen online-Bastel-Shops (wie opitec oder ALS-Verlag) erhältlich ist und vielleicht auch bei eurem Kreativ-Laden in eurer Stadt. Bei den online-Bastel-Shops werden oft auch Anleitungen mitgeschickt, was beim Installieren des Uhrwerks zu beachten ist und wie es überhaupt funktioniert.
Für diese Technik könnt ihr die fertigen Netz-Keilrahmen oder Quadratlogo-Keilrahmen kaufen. Diese sind mit einem Netzt bespannt, das kleine Quadrate auf dem Keilrahmen bildet. Diese werden einfach bunt angemalt. Diese Technik eignet sich auch gut für nicht so geübte Maler.Ihr sucht euch für eure Leinwand 3-4 Farben aus, z.B. rot, schwarz und weiß oder zusätzlich noch eine Farbe, die sich schön mit (in diesem Fall rot) mischen lässt, z.B. gelb oder blau. Schlecht eignet sich in diesem Fall grün, denn das gibt gemischt einfach ein unschönes braun. Jetzt werden auf einer Palette oder einem Teller die Farben einzeln als Kleckse aufgebracht und schon geht es los. Mit einem flachen Pinsel mischt ihr die Farben und malt ein Kästchen inklusive Netz-Rahmen an. Dann ein leicht anderes Mischverhältnis und das nächste Kästchen folgt und so weiter. Am Ende gibt es ein Bild mit lauter Quadraten in unterschidlichen rot-Tönen. Etwas geübtere Kinder können auch in der Mitte eine Art Kreis in dem einen Farbton, z.B. gelb-rot-Töne gestalten und drumherum die Kästchen z.B. in grün-Tönen. So entsteht das gewohntere Bild einer runden Uhr.
Bei dieser Technik könnt ihr ganz kreativ oder ganz ordentlich arbeiten. Zunächst klebt ihr mit (schmalem) Malerkrepp Linien auf ihren Keilrahmen. Das können ganz ordentlich Quadrate oder Rechtecke ergeben oder es wird schräg und schief geklebt und so entstehen krumme, größere und kleinere Vierecke. Oder ihr klebt nur längs oder quer, so dass sich Längs- oder Querstreifen ergeben. Die so entstandenen Vierecke werden jetzt mit Acrylfarbe bunt gemacht. Jedes Eck kann in einer anderen Farbe gefärbt werden oder alle immer mit der gleichen Farbe oder man nimmt einen Grundton und mischt diesen nur mit schwarz oder weiß oder einem anderen Grundton. Die Vierecke können mit einem Pinsel bemalt werden, dazu eignet sich ein flacher Pinsel oder mit einer kleinen Malerrolle (dann benötigt ihr auch ein Gitter zum Abrollen) oder man tupft die Farbe mit einem Schwamm auf den Keilrahmen. Nach dem Trocknen zieht ihr vorsichtig den Malerkrepp von der Leinwand. Fertig ist der bunte Untergrund für eure Uhr.
Für die Keilrahmen eignet sich auch gut die Serviettentechnik. Etwas zeitaufwendiger, aber sicher schön, ist es, wenn ihr den Keilrahmen vor dem Aufbringen der Servietten mit einer Farbe grundiert. Dazu ist es wichtig, dass sich das Kind vorher das Motiv seiner Serviette ausgesucht hat. Dann grundiert ihr den Keilrahmen mit einer dazu passenden Acrylfarbe. Die Farbe könnt ihr mit einem breiten, flachen Pinsel, einer Malerrolle (an das Abroll-Gitter denken) oder einem Schwamm aufbringen. Während die Farbe trocknet bereitet ihr die Serviette vor. Ihr schneidet das Motiv aus und zieht die oberste Lage der Serviette ab. Ist die Grundierung getrocknet, legt ihr die oberste Schicht des Serviettenmotivs auf den Keilrahmen und klebt es vorsichtig mit dem Art-Potch Leim fest. Dabei müsst ihr sehr vorsichtig sein, da die Serviette leicht reißt. Es eignet sich ein weicher Pinsel dafür, den ihr eher tupft, als streicht oder ihr macht es vorsichtig mit euren Fingerspitzen. Achtet darauf, dass das ganze Serviettenmotiv gleichmäßig mit dem Art-Potch Leim bestrichen ist.
Auch einer sehr einfache und wirkungsvoll bunte Technik funktioniert mit (wasserLÖSLICHEN) Filzstiften. Dazu bemalt ihr einfach mit den Filzstiften den ganzen Keilrahmen inklusive Rand mit bunten Flecken. Ein bunter Fleck neben dem anderen. Wer möchte, kann auch hier bei bestimmten Farbtönen bleiben, z.B. alles in blau- und lila-Tönen oder sich an einem einfachen leicht abstrakten Motiv versuchen, z.B. einer Blumenwiese oder einem Sonnen-Aufgang,… Ist der ganze Keilrahmen voller bunter Filzstift-Flecken, nehmt ihr einen Pinsel, taucht ihn in Wasser und betupft die Übergänge zwischen den Farben mit Wasser. Die Farben fließen so ineinander und an den Übergängen entstehen Mischungen. Ist die Vorderseite des Keilrahmen getrocknet, könnt ihr auch die Übergänge an den Rändern mit Wasser betupfen.
Jetzt habt ihr eine wunderschöne, selbst-gestaltete Grundlage für eure Uhr. Wollt ihr noch Ziffern anbringen? Dafür gibt es Ziffern-Aufkleber oder ihr nehmt wasserfeste eddings. Am einfachsten ist es, wenn ihr einfach in die Mitte der Seiten eine 3, 6, 9 und 12 anbringt oder ihr malt mit dem Zirkel einen Kreis auf und bringt dort die anderen Ziffern an. Das ist aber ziemlich kniffelig, damit es dann mit der Uhrzeit auch stimmt.
Beim Anbringen des Uhrwerks lasst ihr euch von einem Mitarbeitenden helfen. Dazu müsst ihr mit dem Zirkel oder einem Lineal den Mittelpunkt eurer Leinwand ermitteln und ein Loch für das Uhrwerk hineinschneiden. Beim Anbringen der Zeiger ist es wichtig, alle beiden oder alle drei Zeiger genau auf 12 Uhr einzustellen. Dabei nehmt ihr zuerst den Stunden-, dann den Minuten- und zum Schluss den Sekundenzeiger. Wichtig ist auch, dass ihr den Abstandhalter nicht vergesst, die Zeiger nicht verbogen sind und sich am vorwärtsgehen gegenseitig hindern und dass ihr die Zeiger nur mit dem Rädchen am Uhrwerk bewegt, dann verbiegene sie sich nicht.
Viel Spaß mit eurer eigenen Uhr!
Ziel des Spiels: Jede Gruppe erspielt sich Materialien, aus denen sie ein Tuch färben und anschließend an „Kunden“ (Mitarbeitende) verkaufen.
Die Kinder werden in Kleingruppen unterteilt (je 5-6 Kinder). Jede bekommt eine Tragetasche, um das zu erspielende Material darin zu sammeln. Dazu ein Laufzettel mit dem zu erspielenden Material.
Material:
Jeder Mitarbeitende bekommt ein Material (z.B. Gummihandschuhe) und geht los in ein vorher klar kommuniziertes Spielgebiet (z.B. Stadtteil, Waldstück, Gemeindewiese). In einerm Stadtgebiet könnten sich die Mitarbeitenden auch verkleiden, damit man sie nicht zu einfach findet. Sobald eine Kindergruppe einen Mitarbeitenden entdeckt, bekommt sie vom Mitarbeitenden eine Aufgabe. Wird sie gut gemeistert, gibt der Mitarbeitende sein Material heraus und unterschreibt auf dem Laufzettel neben seinem Material.
Aufgaben, die die Kinder bei den Mitarbeitenden machen könnten:
Sobald die Kinder alle Materialien gesammelt haben (bzw. spätestens bis zu einer bestimmten vorher festgesetzten Zeit), kommen alle Gruppen zusammen und färben ihre Tücher. Das geht folgendermaßen (unter Aufsicht der MAs):

Ein Kind zieht Schürze und Handschuhe an. Rote Beete werden klein geschnitten auf dem Boden (Zeitungspapier drunter legen!). Das Tuch wird auf den Boden gelegt und mit den rote Bette stücken gefärbt indem man sie darauf reibt. Dann werden die Tücher noch getrocknet, indem man sie fönt. Für den Fön müssen die Kinder nochmal los und jemanden suchen, der ihnen einen Fön leiht. Falls die örtlichen Gegebenheiten das nicht zulassen, werden die Tücher zum Trocknen auf eine Wäscheleine gehängt.
Jetzt überlegen sich alle Kleingruppen jeweils einen Werbeslogan für ihr Tuch, das sie ja verkaufen möchten an Kunden (Mitarbeitende). Welche Kunden greifen zu? Hoffentlich alle ;). Als Belohnung gibt es einen Preis.
SPIELERKLÄRUNG
Die Ausgangssituation
Ihr seid fünf verschiedene Städte, und jede Stadt kann nur einen einzigen Rohstoff herstellen:
Ziel: Mit diesen Rohstoffen soll am Ende eine große neue gemeinsame Stadt „Name an dem der 5-Sternesommer stattfindet“ entstehen – mit Mauern, Brücken, Häusern, Türmen, Marktständen und vielen liebevollen Details.
Wichtig: Niemand kann die Stadt alleine bauen!
Fast alle Gebäude brauchen mehrere unterschiedliche Rohstoffe. Deshalb sind Handel, Absprachen, Kooperation und Teamwork notwendig.
Grober Ablauf
Präsentation jeder Stadt
Reflexion
WIE DAS SPIEL FUNKTIONIERT
Teams & Städte
Jedes Team wird eine Stadt und erhält genau einen Rohstoff, den nur dieses Team herstellen kann:
Nur dieses Team darf diesen Rohstoff verdienen!
Auftrag erhalten
Zu Beginn erhält jede Stadt einen Bauauftrag. Sobald die benötigten Rohstoffe erhandelt wurden, darf die Stadt einen neuen Auftrag ziehen.
Rohstoffe verdienen
Für Rohstoffe müssen Aufgaben gelöst werden. Es gibt drei Grundtypen:
Für jede gelöste Aufgabe erhält die Stadt eine Einheit ihres Rohstoffs.
(z. B. 1 Holzbündel, 1 Handvoll Ton ca. 100gr, 1 Stück Schnur, 1 „Steinplatte“ z.B. Bierdeckel als Fundament eines Gebäudes, 1 Stoffstück).
Die Aufgaben erhalten die Teams an dafür eingerichteten Stationen (Empfehlung: 1 Station für jedes Team).
Zusatz-Aufgaben (laufend lösbar)
Bis zum Ende des Spiels müssen zusätzliche Aufgaben erfüllt werden: Zusatzaufgaben „Stadt“. Diese Aufgaben werden gleich zu Beginn vergeben und erklärt.
Zum Abschluss:
Handeln mit anderen Städten
Jede Stadt wählt einen Händler / eine Händlerin. Der Händler (und nur der) darf mit den zwei Nachbar-Städten kommunizieren, Rohstoffe tauschen, anbieten oder verhandeln, Absprachen treffen, Rohstoffe transportieren
Aber: Der Händler entscheidet nicht allein – das Team bestimmt gemeinsam, ob ein Handel angenommen wird.
Die Stadt bauen
Mit den erarbeiteten und getauschten Rohstoffen dürfen echte Gebäude entstehen. Beispiele:
Dächer aus Holz, Schnur und Stoff; Brücken aus Holz und Schnur; Türme aus Stein und Ton; Marktstände aus Holz, Stoff und Schnur.
Regel:
Gemeinsames Ziel
Es gewinnt kein Team allein. Das Spiel wird nur gewonnen, wenn am Ende:
Reflexionsmöglichkeiten (optional)
Kurzfassung für Kinder
Ihr seid fünf Städte. Jede Stadt kann nur einen Rohstoff herstellen. Durch Aufgaben verdient ihr euren Rohstoff. Damit ihr Gebäude bauen könnt, müsst ihr miteinander handeln. Am Ende baut ihr eine echte Stadt aus Holz, Ton, Schnur, Stein und Stoff. Nur zusammen schafft ihr das!“
Rollen der Mitarbeitenden:
Materialliste:
| Anzahl | Material |
| 200–250 | Eisstiele |
| 100 | Holzstäbe |
| 5 | Naturholz (Äste) |
| 5–7 kg | Beutel Ton |
| 30–40 m (in 20–30 cm Stücken) | Schnur |
| 2–3 kg | Kieselsteine |
| 1–2 kg | Deko-Steine |
| 2–3 m² (20×20 cm) 30–40 | Stoffreste Stoffstücke |
| 25 | Bierdeckel, Karton à Als Fundament/ Stein |
| (10×10 cm) 20–30 | Stoffstücke |
| 10 | Scheren |
| 5 | Wasser-Schalen |
| 5 | Bauunterlagen |
| 20 | Sortier-Schalen |
| 5 | Rohstoff-Kisten/Eimer |
| 5 | Tücher/Küchenrolle |
| 5 | Müllbeutel |
| 2 m² | Bodenplatte(n) |
| 2 Rollen | Kreppband |
| 5 | Kleine Sägen |
Heute ist ein richtiger Mist-Tag! Nichts klappt! Das fängt schon beim Aufstehen an. Erst mal bist du schlaftrunken gegen die halb geöffnete Tür gerannt und hast dir ordentlich den Schädel angeschlagen. Deine Haare stehen in alle Richtungen ab und überhaupt findest du gar keinen Gefallen an deinem Spiegelbild. Dann hättest du auch noch fast den Bus verpasst, weil deine Jacke nirgends zu finden war. Der Vokabeltest in Französisch war auch nicht so der Hit. „Warum fällt es mir bloß so schwer, die paar Vokabeln in mein Hirn zu ballern? Andere können das doch auch!”, denkst du. Eine witzig gemeinte Bemerkung deiner Freundin bringt dich auf die Palme und bricht fast einen Streit vom Zaun. Zu Hause kippst du dir deine Apfelschorle über die Hausaufgaben und kannst noch mal von vorn beginnen. Dein Handy funktioniert nicht mehr richtig, weil es dir neulich aus der Hosentasche direkt ins Klo gefallen ist. Und deine Eltern sind heute auch schräg drauf. So ein Mist-Tag!
Manchmal geht es uns so. Da geht einfach alles schief und wir können uns selbst nicht leiden. Allen Beteuerungen anderer, dass sie uns toll finden und uns mögen, können wir nicht glauben. Wir stempeln das als billigen Trost ab und trauen der Wahrheit nicht. Sollte uns wirklich jemand lieben können, so wie wir sind? Mark Forster kann ein Lied davon singen, wie uns diese schlechten Gedanken über uns selbst ausbremsen. Und wie wir uns auch selbst unter Druck setzen und das Bild erfüllen möchten, das wir von uns selbst im Kopf haben.
Dabei gibt es einen, der hat ganz andere Gedanken über uns im Kopf. Gott selbst, der uns als sein Ebenbild geschaffen hat. Er leidet da-runter, wenn wir uns von ihm entfernen. Wenn wir selbst Gott nicht mehr glauben, dass wir gewollt und geliebt sind. Wenn wir von uns Unmenschliches erwarten und dann an den eigenen Vorstellungen scheitern. Es macht ihm etwas aus, wenn wir die ursprüngliche Idee, mit ihm gemeinsam unterwegs zu sein, verlassen und unser Leben mit eigener Kraft auf die Reihe kriegen wollen. Manchmal klappt’s ja. Aber manchmal geht auch ordentlich was schief. Gott lässt nicht locker! Er sucht uns. Er will uns zurückholen! Weil er uns liebt!
Lass dich von Gott lieben! Hör auf seine guten Gedanken, die er über deinem Leben spricht! Lass dich feiern. „Genauso ist bei Gott im Himmel mehr Freude über einen Sünder, der ein neues Leben anfängt” (Lk 15,7 GNB). Gott feiert ein Fest im Himmel, weil er dich wieder lieben darf. Er lässt Konfetti für dich regnen. Du hast sogar noch eines auf der Stirn. Oder an der Wange. Hast du schon mal in den Spiegel geschaut? Die braunen Punkte, ob groß oder klein, in deinem Gesicht und an deinem Körper sind „Abdrücke” der Konfettis Gottes!
Fußball-Gebet
Das Gebet greift das Thema des Fußball- Entwurfs auf und kann gut damit kombiniert werden.
Idealerweise sitzen die Besucher im Kreis. Bei der La Ola-Welle stehen sie nacheinander im Kreis auf, heben die Hände und jubeln. Das wiederholt sich während des Gebets dreimal. Am besten beginnt ihr selbst damit die Well zu starten.
Großer Gott, wir danken dir, dass bei dir alle Menschen Gewinner sind.
(eine La Ola-Welle im Kreis laufen lassen)
Wie gut, dass wir nicht alleine unterwegs sind. Du stellst uns Menschen an die Seite. Lass uns Gemeinschaft suchen und feiern.
(eine La Ola-Welle im Kreis laufen lassen)
Du siehst, wo wir ausgepowert und durstig sind. Fülle du uns mit deiner heiligen Geistkraft und erfrische uns.
(eine La Ola-Welle im Kreis laufen lassen)
Amen. (evtl. zum Amen einen Team-Kreis bilden (alle umarmen sich im Kreis) und gemeinsam laut Amen rufen)
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