Bärlauchnudeln mit gerösteten Pinienkernen

Zutaten:

Mengen für 10 Personen:
Wasser6 l
Salz40 g
Pinienkerne100 g
Bandnudeln1,2 kg
Bärlauchpesto200 g
Parmesan, gerieben200 g

Zubereitung:

  1. Wasser mit Salz für die Nudeln aufsetzen.
  2. Pinienkerne in einer Pfanne leicht rösten, beiseite stellen.
  3. Nudeln nach Packungsanweisung kochen, abgießen und zurück in den Topf geben.
  4. Bärlauchpesto unter die Nudeln mischen.
  5. Mit Parmesan und Pinienkernen anrichten.

Tipp: Dazu passt hervorragend ein bunter oder grüner Salat.

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Klimawirkung pro Portion bei diesem Rezept: 0,34 kg CO2e
Das entspricht:  32,47 Autokilometer

Zutaten:

Mengen für 10 Personen:
Zucchini1 kg
Kräutersalz15 g
Tomaten, stückig, Konserve2,5 kg
Frühlingszwiebeln150 g
Oliven, schwarz, ohne Stein, Konserve100 g
Mozzarella, gerieben375 g
Petersilie, frisch50 g
Salz15 g
Pfeffer, schwarz oder weiß, gemahlen1 g
Sahne250 ml

Zubereitung:

  1. Zucchini halbieren und die Hälften mit der Schnittfläche nach oben in eine gefettete Auflaufform legen.
  2. Mit Kräutersalz würzen.
  3. Stückige Tomaten in ein Sieb gießen und abtropfen lassen.
  4. Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden.
  5. Schwarze Oliven abgießen, zu den Tomaten und Frühlingszwiebeln geben.
  6. Geriebenen Mozzarella dazugeben.
  7. Petersilie fein hacken und dazugeben.
  8. Mit Salz, Kräutersalz und Pfeffer abschmecken, die Tomatenmasse auf die Zucchini geben.
  9. Mit Sahne angießen und backen.

BT: 150 -175 °C
BZ: 30 min

Hinweis: Pro Person kann man etwa eine halbe mittelgroße Zucchini berechnen.

Tipp: Als Beilage passen gut Pellkartoffeln, Nudeln nach Wahl, Reis oder Couscous (Beilagenmengen). 

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Klimawirkung pro Portion bei diesem Rezept: 0,82 kg CO2e
Das entspricht: 77,65 Autokilometer

Zutaten:

Mengen für 10 Personen:
Tellerlinsen, braun, getrocknet600 g
Lorbeerblätter, getrocknet1g
Wasser1,5 l
Zwiebeln100 g
Karotten/Möhren200 g
Knollensellerie100 g
Lauch/Porree100 g
Sonnenblumenöl60 ml
Weizenmehl, Type 40550 g
Wasser750 ml
Gemüsebrühe, Pulver, glutenfrei30 g
Wasser3,75 l
Tomatenmark20 g
Salz27 g
Pfeffer, schwarz oder weiß, gemahlen0,5 g
Tafelessig50 ml
Balsamico, dunkel30 ml
Salz20 g
Spätzle750 g
Saitenwürstchen/Wiener Würstchen20 Stück

Zubereitung:

  1. Linsen und Lorbeerblätter mit reichlich Wasser in einem großen Topf aufsetzen und zum Kochen bringen. Linsen köcheln lassen bis sie weich sind.
  2. Linsen abgießen, Kochwasser auffangen.
  3. Zwiebeln schälen und fein würfeln.
  4. KarottenSellerie und Lauch waschen. Karotten und Sellerie schälen und sehr fein würfeln. Lauch in sehr feine Streifen schneiden.
  5. Öl erhitzen und das Gemüse darin glasig dünsten.
  6. Gemüse herausnehmen.
  7. Mehl zu dem Öl geben und anrösten, dann mit dem Wasser und der Gemüsebrühe sowie dem Linsen-Kochwasser ablöschen, ca. 10 min köcheln lassen und beständig umrühren.
  8. Wasser für die Spätzle in einem großen Topf aufsetzen und zum Kochen bringen.
  9. Mehlschwitze mit TomatenmarkSalzPfeffer und Essig abschmecken.
  10. Linsen dazu geben, nochmals aufkochen lassen und ca. 15 min durchziehen lassen.
  11. Salz zu dem kochenden Wasser geben und die Spätzle nach Packungsanweisung garen.
  12. Spätzle abschöpfen, warmstellen. Im Spätzleswasser die Saitenwürstchen erwärmen, nicht mehr kochen lassen.
  13. Linsen nochmals abschmecken, dann alles zusammen anrichten.

Tipp: Senf und evtl. Essig dazu reichen. Schwäbisches Nationalgericht!

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Klimawirkung pro Portion bei diesem Rezept: 0,19 kg CO2e
Das entspricht: 18,41 Autokilometer

Zutaten:

Mengen für 10 Personen:
Zwiebeln250 g
Knoblauchzehen, frisch10 g
Sonnenblumenöl45 ml
Kartoffeln, festkochend1 kg
Wasser1,75 l
Gemüsebrühe, Pulver, glutenfrei40 g
Salz5 g
Makkaroni, kurz625 g
Bergkäse, am Stück300 g
Pfeffer, schwarz oder weiß, gemahlen2 g

Zubereitung:

  1. Zwiebeln und Knoblauch schälen, in feine Scheiben schneiden.
  2. Öl erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch darin goldbraun braten.
  3. Kartoffeln waschen, schälen und fein würfeln.
  4. Wasser mit Gemüsebrühe und Salz in einen Topf geben und zum Kochen bringen.
  5. Kartoffeln darin 5 min köcheln lassen.
  6. Makkaroni dazugeben und weitere 10 min kochen lassen, immer wieder umrühren.
  7. Käse reiben, dazugeben.
  8. Mit Pfeffer abschmecken.
  9. Mit der Zwiebeln-Knoblauch-Mischung anrichten.

Hinweis:  Anstelle von Gemüsebrühe kann auch Milch oder ein Gemisch aus beidem (halb Milch, halb Brühe) verwendet werden.

Tipp: In der Schweiz wird dazu Apfelmus oder Apfelkompott gegessen. Ein bunter Salat schmeckt auch gut dazu.

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Klimawirkung pro Portion bei diesem Rezept: 0,29 kg CO2e
Das entspricht: 27,13 Autokilometer

Zutaten:

Mengen für 10 Personen:
Weizenmehl, Type 5501 kg
Malz20 g
Salz20 g
Hefe, frisch8 g
Wasser600 ml
Butter20 g
Zwiebeln400 g
Knoblauchzehen, frisch4 g
Schnittlauch, frisch10 g
Weizenmehl, Type 55050 g
Schmand400 g
Eier, Größe L2 Stück
Salz10 g
Pfeffer, schwarz oder weiß, gemahlen1 g
Bauchspeck, gewürfelt200 g
Käse, gerieben, nach Wahl240 g
Kümmel, ganz2 g

Zubereitung:

Teig

  1. Mehl und Malz in eine Schüssel geben, darauf die Hefe zerbröckeln und untermischen.
  2. Dann Salz und Wasser dazu geben und gut von Hand oder mit der Küchenmaschine/Knethaken verkneten. Verarbeitungshinweis zum Kneten: Teig auf ein Arbeitsplatte geben und von Hand ausziehen, den Teig von der Mitte aus mit dem Handballen ausziehen, dann wieder eine Kugel bilden und wieder ausziehen. Das solange machen bis der Teig ganz glatt ist und sich bei der Teigprobe ein Fenster bildet.
  3. Teig etwas ruhen lassen, danach in Portionen teilen und über Nacht kühl stellen.
  4. Vor dem Weiterverarbeiten aus dem Kühlschrank nehmen.

Belag

  1. Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein würfeln.
  2. Butter in einem Topf zerlassen, Zwiebeln und Knoblauch darin glasig dünsten, abkühlen lassen.
  3. Schnittlauch waschen, fein schneiden.
  4. MehlSchmandEierSalz und Pfeffer miteinander verrühren und abschmecken.
  5. Zwiebeln und Knoblauch dazugeben.
  6. Die Teigportionen jeweils einzeln über der Hand zu einem runden, dünnen Fladen ziehen (Vorsicht: Es sollen keine Löcher entstehen). Auf eine bemehlte Platte geben.
  7. Mit der Zwiebelmasse bestreichen, mit SpeckKäse, Schnittlauch und Kümmel bestreuen. Den Rand dabei etwas frei lassen.
  8. Dinnete auf einen heißen Pizzastein (oder ein heißes Backblech) setzen und backen.

BT: 280- 300°C
BZ: 2 – 3 min

Tipp: Der Belag kann natürlich je nach Gusto gestaltet werden, dazu passt ein grüner Salat

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Klimawirkung pro Portion bei diesem Rezept: 0,51 kg CO2e
Das entspricht: 48,45 Autokilometer

Zutaten:

Mengen für 10 Personen:
Weizenmehl, Type 4051 kg
Milch300 ml
Wasser300 ml
Salz20 g
Hefe, frisch42 g
Olivenöl80 ml
Zwiebeln100 g
Karotten/Möhren400 g
Paprika, rot400 g
Hokkaido-Kürbis400 g
Kreuzkümmel/Cumin, gemahlen4 g
Salz7 g
Pfeffer schwarz oder weiß, gemahlen2 g
Oliven, schwarz, ohne Stein, Konserve100 g
Peperoni, mild, Konserve100 g
Käse, gerieben, nach Wahl160 g

Zubereitung:

Teig:

  1. Milch in einem Topf leicht erwärmen (handwarm, nicht über 50°C!).
  2. Butter und Hefe darin auflösen und glattrühren.
  3. Mehl mit Salz in eine Schüssel geben und mischen.
  4. Milchmischung zum Mehl geben und mit dem Knethaken des Rührgerätes oder Küchenmaschine zu einem glatten Teig kneten (5 -10 min).
  5. Teig in der Schüssel mit einem Tuch abdecken und an einem warmen, nicht zugigen Ort stellen.
  6. Ca. 45 Minuten gehen lassen bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Füllung:

  1. Zwiebeln schälen und würfeln.
  2. Möhren waschen, schälen und klein schneiden.
  3. Paprika waschen und würfeln.
  4. Hokkaido waschen und in kleine Würfel schneiden.
  5. Gemüse mit Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer würzen.
  6. Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche durchkneten und in Kugeln teilen entsprechend der Portionsanzahl. Daraus einen Fladen formen von ca. 1 cm dicke.
  7. Mit Gemüse, Oliven und Peperoni belegen und geriebenen Käse darüber streuen. Dabei rechts und links 2 cm Rand lassen, der zum Schluss eingeklappt wird, so dass die Form eines Schiffchens entsteht.
  8. Die fertig gefüllten Pide auf ein mit Backpapier ausgelegtem Backblech im heißen Ofen bei 180 °C ca. 20 Minuten backen.

BT: 180 °C
BZ: 20 min

Tipp: Die Pide können warm oder kalt genossen werden. Dazu passt ein Joghurt-Dipp, bspw. der vegane Minze-Joghurt-Dip, der Paprikadip oder Tzatziki.

Beste Reste Tipp: Die Pide kann gefüllt werden mit allem, was man noch im Kühlschrank findet. Hackfleisch, Thunfisch, Feta, Spinat, runzelige Paprika, schlappe Möhren, Zucchini, welke Kräuter, Mais, Kidneybohnen oder Tomatenmark.

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Klimawirkung pro Portion bei diesem Rezept: 0,38 kg CO2e
Das entspricht: 36,25 Autokilometer

Zutaten:

Mengen für 10 Personen:
Lauch/Porree520 g
Tomaten420 g
Karotten/Möhren540 g
Butter10 g
Linsen, rot, getrocknet400 g
Wasser1 l
Gemüsebrühe, Pulver, glutenfrei30 g
Crème fraîche200 g
Balsamico, dunkel40 ml
Salz10 g
Pfeffer, schwarz oder weiß, gemahlen2 g
Lasagneblätter500 g
Crème fraîche200 g
Gouda, gerieben200 g

Zubereitung:

  1. Lauch waschen, der Länge nach halbieren und in feine Streifen schneiden.
  2. Tomaten waschen, grob würfeln.
  3. Karotten waschen, schälen und fein würfeln oder reiben.
  4. In einem Topf oder Pfanne die Butter erhitzen und das geschnittene Gemüse darin anbraten.
  5. Linsen dazu geben und mit anbraten lassen.
  6. Wasser mit Gemüsebrühe verrühren und das Gemüse ablöschen und 15 min köcheln lassen.
  7. Mit Creme fraîche, Balsamicoessig, Salz und Pfeffer abschmecken.
  8. Auflaufform(en) ausfetten.
  9. Nun das Linsengemüse mit den Lasagneblättern abwechslungsweise einschichten.
  10. Creme fraîche und Käse vermischen und als oberste Schicht auf die Lasagneblätter streichen.
  11. Lasagne backen.

BT: 180°C
BZ: 30 min

Tipp: Dazu schmeckt ein grüner Salat.

DEATER ist ein intuitives, kostenloses Online-Planungstool, mit dem klimafreundliche Gruppenverpflegungen und Freizeiten organisiert werden können.
Klimawirkung pro Portion bei diesem Rezept: 0,45 kg CO2e
Das entspricht: 43,17 Autokilometer

Zutaten:

Mengen für 10 Personen:
Risottoreis750 g
Zwiebeln200 g
Knoblauchzehen, frisch6 g
Champignons, frisch, braun oder weiß1 kg
Butter30 g
Wasser1,5 l
Gemüsebrühe, Pulver, glutenfrei50 g
Parmesan, am Stück300 g
Salz3 g
Pfeffer, schwarz oder weiß, gemahlen1 g

Zubereitung:

  1. Den Reis in einem Sieb gründlich waschen und abtropfen lassen.
  2. Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein würfeln.
  3. Die Champignons putzen, in Scheiben schneiden.
  4. In einem großen Topf die Butter zerlassen.
  5. Die Zwiebeln, den Reis und den Knoblauch darin glasig dünsten.
  6. Champignonscheiben dazugeben.
  7. Wasser mit Gemüsebrühe mischen und die Gemüsebrühe nach und nach in den Topf geben. Wichtig ist dabei, immer nur so viel Flüssigkeit hinzuzugeben, dass der Reis gerade so bedeckt ist.
  8. Ständig umrühren. Wenn die Flüssigkeit weniger wird, wieder auffüllen bis der Reis gerade bedeckt ist. Weiter umrühren.
  9. Währenddessen Petersilie klein schneiden.
  10. Wenn der Reis anfängt eine klebrig-schwere Konsistenz zu bekommen, den Parmesan, die klein gehackte Petersilie unterheben.
  11. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Tipp: Dazu empfiehlt sich ein Blatt- oder Tomatensalat.

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Klimawirkung pro Portion bei diesem Rezept: 0,62 kg CO2e
Das entspricht: 58,43 Autokilometer


Gemeinsam kochen und essen macht Spaß und verbindet! Doch nicht nur das: Mit Kochlöffel, Messer und Schneidebrett lassen sich grundlegende Fragen rund um (nachhaltige) Ernährung mit den Kindern erleben. Kinder wollen beteiligt werden, sie sind von Natur aus experimentierfreudig und sind für Geschmackserlebnisse zu begeistern. Wenn Kinder mit Lebensmitteln in Kontakt treten, können sie ein Bewusstsein und Wertschätzung für Lebensmittel entwickeln. Ernährungsbildung geschieht so ganz nebenbei und es entsteht ein Verständnis dafür, was in der Freizeitküche passiert. Probiert es aus und bindet die Teilnehmende in die Verpflegung mit ein! 

  • Sinnesübung: Der erste Schritt, um mit Lebensmitteln in Kontakt zu treten. Einfach integrierbar liefert das Handout „Sinnesübung“ (PDF) eine Anleitung wie die Sinnesübung angeleitet werden kann.
  • Butter schütteln: Ein einfacher Einstieg in eine Gruppenstunde bei dem keine Küche und wenig Material benötig wird. Eine Anleitung sowie Hintergrundinformationen findest du im Handout „Butter schütteln“ (PDF).
  • Mit Probiertellern Lust auf Neues wecken: Wenn ihr neue Gerichte in die traditionelle Freizeitküche einführen wollt, ist eine Idee zunächst Probierportionen anzubieten. Oft braucht es mehrere Anläufe bis ein Gericht gut ankommt.
  • Gemeinsame Koch- und Backsessions starten: Das kann ganz einfach der saisonale Obstsalat oder Gemüsesticks sein, der von den Teilnehmenden zubereitet wird oder eine komplette Mahlzeit. Ganz konkrete Ideen inklusive Anleitung dazu bieten die nächsten Stichpunkte:
  • Ausflüge zu Erzeuger*innen planen: Schaut euch gemeinsam an, wo die Lebensmittel herkommen, die auf dem Teller landen.

Gute Hygienepraxis:

Bevor mit der Kochaktion gestartet wird, müssen allen, die kochen, die grundlegenden Hygieneregeln erklärt werden. Dazu gehören:

  • Nur wer gesund ist, darf mitkochen.
  • Kleine Wunden müssen mit einem wasserundurchlässigen Pflaster abgeklebt werden.
  • Zum Niesen und Husten abwenden und in die Ellenbogenbeuge niesen oder husten.
  • Alle, die kochen, sollten eine saubere Kochschürze tragen, damit Keime von den Straßenklamotten nicht auf die Lebensmittel übertragen werden. Alternativ können große, saubere T-Shirts angezogen werden.
  • Lange Haare müssen zusammengebunden werden.
  • Schmuck wie Ringe und Armbänder ablegen.

Und vor allem: Hände waschen!

  • vor dem Kochen
  • nach jeder Unterbrechung (Pause, Toilettenbesuch, …)
  • nach dem Kontakt mit Abfällen
  • nach dem Putzen von Obst und Gemüse
  • nach Kontakt zu rohen Eiern oder rohem Fleisch
  • nach dem Husten, Niesen oder Naseputzen

Das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) bietet einen Hygiene-Check als Rap auf YouTube – so könnt ihr alle Teilnehmenden über die wichtigsten Regeln spaßig informieren.

Sicherheitsaspekte:

Nicht alle Teilnehmende haben Küchenerfahrung und wissen wie sie mit Messer und Sparschäler umgehen müssen. Vor allem, wenn jüngere Kinder an der Kochaktion teilnehmen, sollten im Vorfeld die wichtigsten Techniken erklärt werden.

Zwei sehr wichtige Punkte sind dabei:

  • Geschnitten wird nur auf dem Brett!
  • Das Messer bleibt am Arbeitsplatz. Ggf. kann ein Messerparkplatz eingerichtet werden.

Mehr Informationen, Materialien und Video-Anleitungen zum sicheren schneiden und schälen bietet die Sarah Wiener Stiftung: https://familienkueche.de/kochen-mit-kindern/sicher-schneiden/#c5662

Plant außerdem genug Zeit ein! Kinder brauchen in der Regel länger zum Schnippeln und diese Zeit sollten sie auch haben! Denn wenn es schnell gehen muss, passieren häufig Unfälle.

Rechtliche Pflichten:

Wenn zusammen mit Kindern gekocht wird, findet das in der Regel im internen Kreis statt. Damit ist gemeint, dass eine Gruppe gemeinsam Lebensmittel verarbeitet und diese anschließend auch gemeinsam isst. Eine Abgabe an Dritte findet dagegen nicht statt, wodurch eine Abgrenzung zur Gemeinschaftsverpflegung stattfindet.

Daher greift für solche Ernährungsbildungsaktionen das europäische und nationale Hygienerecht nicht.

Regelmäßiges Kochen mit Kindern:

Alle, die regelmäßig mit Kindern im Rahmen von Ernährungsbildungsaktionen kochen, sollten sich nach § 43 des Infektionsschutzgesetz (IfSG) belehren. Dies gilt auch für Eltern oder andere Helfer*innen, die regelmäßig bei Kochaktionen unterstützen. Für ehren- und hauptamtliche Mitarbeitende wird eine Online-Hygieneschulung für Freizeitküchen angeboten. Mehr dazu findest du im Beitrag „Hygiene Digital“ bei Wissenswertes: https://www.deater.info/hygiene-digital/

Sonderfall: Speisen bei Veranstaltungen und Festen:

Wie sieht es bei einem Kuchenbuffet beim Sommerfest aus, bei dem Speisen an Dritte abgegeben werden? Solche gelegentlichen Abgaben sind grundsätzlich erlaubt, solange sie nicht regelmäßig stattfinden. Ab wann eine Veranstaltung als „regelmäßig“ gilt, ist jedoch nicht eindeutig definiert – das wird stets im Einzelfall entschieden.
Daher empfiehlt es sich, im Vorfeld Rücksprache mit der zuständigen Lebensmittelüberwachungsbehörde zu halten.

Zutaten:

Mengen für 10 Personen:
Giersch, frisch310 g
Brennnesselblätter, frisch310 g
Wasser4 l
Salz10 g
Brötchen, getrocknet625 g
Milch500 ml
Zwiebeln120 g
Sonnenblumenöl20 ml
Früchte vom Spitzwegerich, frisch10 g
Eier, Größe L5 Stück
Käse, gerieben, nach Wahl125 g
Salz10 g
Pfeffer, schwarz oder weiß, gemahlen1 g
Muskat, gemahlen0,4 g
Wasser5 l
Salz7 g
Butter60 g
Butter 100 g
Käse, gerieben, nach Wahl100 g

Zubereitung:

  1. Giersch und Brennnesselblätter in kochendem Salzwasser blanchieren, in ein Sieb abgießen, ausdrücken und klein schneiden.
  2. Brötchen in Würfel oder Scheiben schneiden.
  3. Milch erwärmen, über die Brötchenwürfel gießen und kurz ziehen lassen.
  4. Zwiebeln fein würfeln.
  5. Öl erhitzen, Zwiebeln und gewaschene Früchte vom Spitzwegerich darin anschwitzen, zu den Brötchen geben.
  6. Eier dazu geben, mit dem Giersch und den Brennnesselblättern untermischen bzw. kneten und ca. 20 min ruhen lassen.
  7. Käse dazu geben.
  8. Mit Salz, Pfeffer und Muskat den Teig würzen und gut abschmecken.
  9. Wasser in einem breiten Topf mit Salz zum Kochen bringen.
  10. Mit weicher Butter die benötigten Geschirrtücher bestreichen, aus dem Teig ca. 20 cm lange Rollen formen und locker in das Tuch oder die Tücher wickeln. Das Tuch/Tücher an den Enden mit Küchengarn zu binden.
  11. In kochendes Wasser einlegen und Knödel in halb geschlossenem Topf bei geringer Hitze sanft köcheln lassen, nach 30 min Knödel herausnehmen, etwas ruhen lassen, dann in Scheiben schneiden.
  12. Butter bräunen und darüber träufeln.
  13. Mit Käse bestreuen und servieren.

Tipp: Aus dem Teig können auch Knödel geformt werden, dann 20 min Garzeit rechnen. Dazu passt Käse-,Pilz- oder Tomatensoße oder Tomaten-Salbei-Butter sowie ein frischer grüner Blattsalat.

DEATER ist ein intuitives, kostenloses Online-Planungstool, mit dem klimafreundliche Gruppenverpflegungen und Freizeiten organisiert werden können.
Klimawirkung pro Portion bei diesem Rezept: 0,55 kg CO2e
Das entspricht: 52,00 Autokilometer

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