Bible Journal

Das Bible Journal macht die Bibel zu einem lebendigen und für dich relevanten Buch. Du kannst mit dieser Methode dir entweder das Alte Testament oder das Neue Testament vertraut machen – oder eins nach dem anderen. Es hilft dir dabei, den roten Faden durch die Bibel zu erkennen und zu erleben. Du kannst wahrnehmen, dass die Bibel noch viel tiefer geht, als du es dir vorstellen kannst. Wenn du dich mit dem Bible Journal auf den Weg machst, findest du Motivation Gott neu und tiefer kennenzulernen und dein Leben von seinem Wort prägen zu lassen.

Mit dem Bible Journal wirst du durch die wichtigsten Texte der Bibel geleitet. Das Buch zum Alten Testament ist in sieben Kapitel, das zum Neuen Testament in vier Kapitel aufgeteilt. Die Kapitel sind so angelegt, dass man sie gut auf sieben Tage aufteilen kann – sechs sessions für sechs Tage und ein freier Tag. Damit du einen Sabbat-Tag so füllen kannst, wie du es in deiner Beziehung zu Gott gerade brauchst. Du kannst es aber auch auf andere Zeiträume verteilen. In jedem Kapitel findest du deine einleitende session mit dem roten Faden, vier sessions zu Bibeltexten und eine zur persönlichen Reflexion.

Außerdem bietet das Buch dir viel ergänzendes Material: Links zu Podcasts, Tools, Vertiefungsmöglichkeiten. Damit ist es gleichzeitig ein Fundus zum Bibellesen! 

Das Bible Journal wurde als Buch von ICF herausgegeben und es ist jeweils ein Exemplar für das Neue Testament und eines für das Alte Testament erschienen: Bible Journal Neues Testament 3. Auflage – ICF München Shop

Aha-Momente erleben, etwas für dich persönlich entdecken und Zusammenhänge verstehen – dafür ist „wortweise“ ein optimaler Begleiter. In dieser Reihe erscheinen zu einzelnen biblischen Büchern (noch gibt es nur ein paar, die Reihe wird aber erweitert) Bibellesebücher. Sie sind eine Mischung aus Bibelleseplan, Kommentar und Andachtsbuch.

Spannendes Hintergrundwissen wird mit persönlichen Impulsen vereint. Mit dieser Lesehilfe kannst du den Gesamtzusammenhang eines Buches wahrnehmen, stückweise die Textabschnitte des Buches lesen und bekommst hilfreiche Verstehens- und Interpretationshilfen. Und so kommst du Gott näher.

Wie ihr mit dieser Methode vorgeht:

Ihr wählt euch eines der Bibellesebücher von wortweise aus. Du kannst es für dich alleine durcharbeiten oder das als Projekt mit einer Gruppe gemeinsam tun. Die biblischen Bücher werden von vorne nach hinten durchgelesen, sind dabei in alltagstaugliche Abschnitte unterteilt. Zunächst liest du den vorgegebenen Abschnitt in deiner Bibel. Während des Lesens kannst du schon markieren, was dir wichtig geworden ist oder wo du Fragen hast.

Dann gibt es immer verschiedene Elemente, mit denen du weiterarbeiten kannst:

  • Infos zum Kontext
  • Erklärungen zu Begriffen
  • Persönlicher Impuls
  • Ein Foto (zum Verweilen und Weiterdenken)

Und zwischen den einzelnen Abschnitten gibt es auch mal Exkurse, die doch nochmal auf neue Spuren und Gedanken bringen.

Mit wortweise kannst du also die Bibel Wort für Wort entdecken und darin Gott begegnen, dich von seinem Wort in seine Nähe führen lassen.

Bestellen kannst du wortweise bei SCM: https://www.scm-shop.de › aktuelles › themenwelten › bibel › wortweise

Bibelverse auswendig wissen ist wie googlen – nur krasser!

Besondere Bibelverse sind echte Schätze, tragen durch Lebenssituation, geben Wegweisung, begleiten durchs Leben, helfen auf den Punkt zu bringen. Und es ist ein echter Schatz, sie auswendig zu wissen. Immer dabei. In jeder Situation. In jedem Gespräch. Mit der App Remember Me, kannst du dir deine eigene Sammlung deiner Lieblingsverse zusammenstellen. Oder du lädst dir einfach eine Sammlung herunter, die andere erstellt haben. Dann lernst du die Verse einfach in der App, mit vielen pädagogischen Hilfsmitteln.
Ein Streak motiviert dich, dran zu bleiben und du kannst deine Sammlungen mit Freunden teilen.

Motivierend, clever, einfach Bibelverse auswendig lernen.

Die kostenlose App ist hier erhältlich: https://web.remem.me/

Hier findest du Material von YOU/C zum Song „Wenn ich bei dir bin“.
Wenn du mehr zu YOU/C wissen willst, kannst du ganz unten auf der Seite nachschauen.

Das Playback (Instrumental), die zwei- bis dreistimmigen Chornoten und die Multitracks zu dem Song kannst du per E-Mail anfragen: you-c@ejwue.de

Hier siehst du das Musikvideo zu dem Song.
Weiteres Songmaterial findest du unter dem Video.

Audiospur Sopran

Audiospur Alt

Audiospur tiefe Stimme

YOU/C, die Sing-Community, will Jugendliche deutschlandweit für das (gemeinsame) Singen begeistern und miteinander vernetzen. Bestehende Teenie- und Jugendchöre möchte YOU/C unterstützen und auch dabei helfen, dass neue Gruppen entstehen, die zusammen singen. Dafür kommt das Team von YOU/C in Gemeinden und Bezirke und veranstaltet mit den Leuten vor Ort YOU/C-Days. Außerdem wurden mehrmals im Jahr moderne Songs mit zugehörigem Songmaterial über www.you-c.online veröffentlicht. Zu jedem Song gibt es ein zwei- bis dreistimmiges Chorarrangement, Tutorials und innovative Zusatzmaterialien, mit denen Interesse geweckt, Spaß vermittelt, Gottes Liebe spürbar gemacht und beim Singen und Üben der Songs unterstützt werden soll.

YOU/C ist Teil von „musikplus“ im Evangelischen Jugendwerk Württemberg (EJW) und kooperiert mit der Stiftung Creative Kirche in Witten.

Ideen für Krabbelgruppen und Familien mit Kindern von 0-3 Jahre

Impuls für den Tag

Den Impuls für den Tag kannst du entweder für dich (als Gruppenleitung oder Bezugsperson) lesen und so ein Gespür dafür bekommen, wieso das Hauptthema der Einheit wichtig ist für die Beziehung zwischen Bezugsperson und Kind. Du kannst ihn auch an einer von dir gewählten Stelle in der Gruppenstunde an die Bezugspersonen weitergeben, damit auch sie in die Erfahrungswelt ihrer Kinder eintauchen können.

Die Sonne beeinflusst nicht nur die Natur und das Wetter, sondern auch unser Gemüt, unsere Seele. Scheint die Sonne, sind viele Menschen automatisch besser gelaunt und positiv gestimmt. Geht die Sonne unter, schenkt sie den meisten Menschen Frieden; geht sie am nächsten Morgen wieder auf, schenkt sie uns neue Hoffnung für den Tag. Wie ist das bei dir?

Begrüßung

Wähle hier am besten jedes Mal die gleichen Lieder. Kinder lieben Rituale und wissen beim wiederholten Singen automatisch, ob die Stunde beginnt oder ob gleich aufgeräumt wird. Wie viele Lieder und/oder Reime du insgesamt für den Einstieg wählst, bleibt dir und den Vorlieben der Gruppe überlassen.

Lied: Frühling, Frühling, du bist da

Hier findest du auch ein Video mit den Bewegungen und der Melodie.

Text
Sommer, Sonne, Spaß und Eis!
Heute ist es richtig heiß!
Wir springen rein ins kühle Nass
und klatschen in die Hände!
Hei, das ist ein großer Spaß,
Wir freu´n uns ohne Ende!

Bewegung

Das Kind vom Schoß heben und eine Sprungbewegung imitieren.
Im Rhythmus klatschen.
Mit den Händen freudige Geste machen.

© Melanie Klotz

Reim: Die Sonne, sie lacht

Hier findest du auch ein Video mit den Bewegungen und der Melodie.

Text

Die Sonne, sie lacht,
schau sie dir an.
Kannst du sie spüren?
Sie wärmt dich ganz sacht.
Ihre sanften Strahlen
kitzeln deinen Arm, dein Bein,
deinen Bauch und die Nase.
Doch sind sie müde,
dann verabschieden sie sich ganz nett,
winken dem Mond
und krabbeln ins Bett.

© Melanie Klotz

Bewegung

Mit den Armen einen großen Kreis über dem Kind beschreiben.

Die Handflächen auf den Bauch des Kindes legen.

Mit wackelnden Fingern die Hände vor dem Körper des Kindes auf und ab schweben lassen.

Die genannten Körperteile des Kindes sanft streicheln.

Die Handflächen aufeinanderlegen und auf dem Bauch des Kindes ablegen.

Winken und mit den Fingerspitzen über Bauch und Beine des Kindes trippeln.


Bastelidee: Sonne basteln

Material: 1 Pappteller für 2 Bezugsperson-Kind-Paare (die Pappteller werden halbiert), gelbe Wasser- oder Acrylfarbe, Pinsel, gelbes Krepppapier, gelber Tonkarton, Scheren, Klebstoff, Stifte, 1 Locher

Um gleich mit der Bastelaktion beginnen zu können, bietet es sich an, dass du als Gruppenleitung die Teller vorab mit gelber Wasser- oder Acrylfarbe bemalst und in der Mitte auseinanderschneidest.

In der Gruppenstunde selbst basteln die Kinder (ggf. mithilfe der Bezugspersonen) dann die Sonne fertig:

  1. Die Kinder können in der Gruppenstunde (je nach Alter) aus gelbem Tonpapier kleine Dreiecke ausschneiden, die an die Rundung des halben Papptellers als Sonnenstrahlen angeklebt werden.
  2. Aus gelbem Krepppapier werden lange Streifen geschnitten. Mit einem Locher können am geraden Rand des halben Papptellers ein paar Löcher gestanzt werden, in welche die Sonnenstrahlen gefädelt werden können.
  3. Dann fehlt nur noch ein Gesicht, das mit Stiften gemalt werden kann, und ein Loch oben mittig, damit die Sonne aufgehängt werden kann.

Aktion: Sonnenauf- und -untergang

Alle stellen sich im Kreis auf, zuerst ganz eng beieinander. Jedes Kind bzw. jede Bezugsperson hält ein Stück gelbes Kreppband in der Hand. Langsam öffnet sich der Kreis, indem alle rückwärts nach hinten laufen und dabei das Kreppband in Wellen auf und abschwingen Das wiederholt ihr ein paar Mal, um so den Sonnenauf- und -untergang nachzuspielen.

Kreisspiel: Biene, Biene, Sumsebrumm

Hier findest du auch ein Video mit den Bewegungen.

Text: Biene, Biene, Sumsebrumm,
fliegt bei uns im Kreis herum!
Wo hat sie sich versteckt?
Ob du sie wohl entdeckst?

© Melanie Klotz

Ablauf: Eine Spielzeug-Biene oder die Faust der Bezugsperson wird im Rhythmus über das Kind bewegt und am Ende unter einem Chiffontuch versteckt. Eine Anleitung zum Selbstbasteln einer Biene findest du anbei.

Variante: Alle bilden einen Kreis. Ein Bezugsperson-Kind-Paar läuft außen um den Kreis herum und wirft das gelbe Säckchen beliebig hinter einem Bezugsperson-Kind-Paar ab. Ziel
ist es, einmal den Kreis zu umrunden, ohne von dem Bezugsperson-Kind-Paar eingeholt zu werden, hinter dem man das Säckchen fallen gelassen hat.

Raum und Zeit für freies Spielen

Die Bezugspersonen beobachten ihre Kinder beim freien Spiel. Ziel soll sein, dass die Kinder eine kleine „Verschnaufpause“ bekommen und einfach ohne Vorgabe mit anderen Kindern oder dem zur Verfügung stehenden Spielzeug spielen dürfen.

Abschluss

Abschlusspsalm: Psalm 4,8
Wähle hier am besten jedes Mal die gleichen Lieder. Kinder lieben Rituale und wissen beim wiederholten Singen automatisch, ob die Stunde beginnt oder ob gleich aufgeräumt wird. Wie viele Lieder und/oder Reime du insgesamt für den Einstieg wählst, bleibt dir und den Vorlieben der Gruppe überlassen.

Für alle diejenigen Kirche Kunterbunt Teams die Jahrespläne fürs nächste Kirche Kunterbunt Jahr schreiben, haben wir hier eine Planungshilfe. Für jeden Monat empfehlen wir euch einen Entwurf. Immer sind die Entwürfe auch unabhängig davon einsetzbar, aber vielleicht helfen sie euch.

„Hiob antwortete dem HERRN und sprach: Ich hatte von dir nur vom Hörensagen vernommen; aber nun hat mein Auge dich gesehen.“ (Hiob 42,5)

„Ich glaube nur, was ich mit den eigenen Augen sehen kann!“, entgegnete mir ein Jugendlicher auf einer Freizeit. Wir hatten eine Kleingruppenzeit und sprachen über den Glauben und warum es sich lohnt, mit Jesus zu leben. Obwohl sich im Lauf des Gesprächs herausstellte, dass er doch einiges glaubt, was er nicht sehen kann, blieb er skeptisch. Ich habe ihn eingeladen, es einfach mal auszuprobieren mit Jesus und dem Glauben. Leider haben wir uns aus den Augen verloren, so dass ich nicht weiß, wie es mit seiner Glaubensbiografie weiterging.

Hiob würde sich ganz bestimmt als gläubigen Menschen bezeichnen. Die Bibel beschreibt ihn so „Der war fromm und rechtschaffen, gottesfürchtig und mied das Böse.“ (1,1) Wir wissen, wie die Erzählung weitergeht. Wie Hiob ein Unglück nach dem nächsten trifft, bis er am Ende schwerkrank weder ein noch aus weiß. Seine Freunde kommen und versuchen zu ergründen, ob er sich nicht doch etwas hat zu Schulden kommen lassen. Trotz aller Widerreden und Einwände seiner Freunde bleibt er dabei: „Mein Gewissen ist rein.“

Bis zum Ende, als Gott selbst zu Hiob spricht und ihm seine unendliche Schöpferkraft vor Augen führt. Im Erleben Gottes erkennt Hiob, dass er Gott und sein Handeln nicht verstehen kann, dass es seine Vorstellungskraft übersteigt. Gott öffnet ihm sprichwörtlich die Augen. Hiob begreift zwar weder Gott noch den Sinn seines Leidens, aber er erkennt in der Begegnung mit Gott sich selbst. Er erkennt, wer er im Verhältnis zu Gott ist: „Siehe, ich bin zu gering.“ (40,4).

Das gilt nicht nur für Hiob, sondern für uns Menschen allgemein. Wer sind wir verglichen mit Gott? Wir sind Sünder, getrennt von ihm. Glücklich kann sich schätzen, wer diese Erkenntnis hat, ohne den Weg beschreiten zu müssen, den Hiob gegangen ist. Glücklich sind wir, die wir in Jesus die Zusage haben, dass wir durch sein Kreuz gerettet sind. Wenn wir heute sprechen: „Ich habe dich gesehen!“, dann dürfen wir fröhlich an Jesus Christus denken als dem menschgewordenen Gott.

Gebet

Gott, zeige dich mir. In der Not und im Glück. In den Höhen und den Tiefen meines Lebens. Zeige mir, wer ich bin. Zeige mir, wie groß du bist. Ich danke dir, dass du mir in Jesus auf Augenhöhe begegnest. Danke, dass wir trotz all unserer Sünden und Schuld von dir geliebt und gerettet sind. Amen.

Mit der Bibel beten neu entdecken

Der BibelBeter-Beutel ist eine praktische Hilfe für alle, die ihr Gebetsleben vertiefen und neue Impulse für das Gespräch mit Gott suchen. Im Beutel befinden sich 40 Gebetskärtchen mit ausgewählten Bibeltexten und passenden Gebetsanregungen.

Jede Karte lädt dazu ein, Gottes Wort nicht nur zu lesen, sondern daraus direkt ins Gebet zu kommen. Auf der Vorderseite steht ein Bibelvers oder Gebetstext aus der Bibel, auf der Rückseite finden sich kurze Impulse und Fragen, die helfen, das Gelesene in ein persönliches Gebet für sich selbst oder andere zu verwandeln.

Die Karten greifen unterschiedliche Themen des Lebens auf:

  • Dankbarkeit und Lobpreis
  • Sorgen, Krisen und Zweifel
  • Vertrauen und Hoffnung
  • Gebete für andere Menschen
  • Inspiration aus Psalmen und den Gebeten des Paulus

Der BibelBeter-Beutel eignet sich sowohl für die persönliche Stille Zeit als auch für Hauskreise, Gebetsgruppen, Gemeinden oder Gebetsräume. Er bietet einen einfachen Einstieg für Menschen, die beten lernen möchten, und zugleich neue Perspektiven für erfahrene Beterinnen und Beter.

Einfach eine Karte ziehen, den Bibeltext lesen und mit Gott ins Gespräch kommen. So wird die Bibel zu einer lebendigen Quelle für das eigene Gebet.

Der BibelBeter-Beutel ist kostenlos erhältlich bei der BibelLiga: BibelBeter-Beutel: Mit der Bibel beten – kostenlos bestellen

100 Texte. Je Geschichte. Die ganze Bibel im Blick.

Die Bibel kann auf den ersten Blick wie eine Sammlung vieler einzelner Geschichten wirken. Doch was ist eigentlich der rote Faden? Worum geht es von der ersten bis zur letzten Seite?

Dieses Buch von Natalie Enns nimmt dich mit auf eine Entdeckungsreise durch die Bibel. Anhand von 100 sorgfältig ausgewählten Texten erlebst du die wichtigsten Stationen der biblischen Geschichte: von Adam und Eva über Abraham, Mose und König David bis hin zu Jesus, den ersten Christen und dem Apostel Paulus.

Je 50 Texte aus dem Alten und dem Neuen Testament helfen dabei, die großen Zusammenhänge zu verstehen und die zentrale Botschaft der Bibel zu entdecken. Bilder, kurze Impulse und persönliche Fragen laden nicht nur zum Lesen, sondern auch zum Nachdenken und Vertiefen ein.

Ideal für alle, die einen verständlichen Einstieg in die Bibel suchen, einen Überblick gewinnen möchten.

Eine Reise durch die Bibel in 100 Texten. Kontext der Bibel entdecken: kompakt, verständlich und inspirierend.

Das Buch 100 – Mit hundert Texten durch die Bibel“ , 2. Gesamtauflage (1. Auflage: 06.10.2015), Verlag: Bibellesebund Deutschland e.V. ist hier erhältlich: 100 – Mit hundert Texten durch die Bibel – SCM Shop.de

Ideen für Krabbelgruppen und Familien mit Kindern von 0-3 Jahre

Impuls für den Tag

Den Impuls für den Tag kannst du entweder für dich (als Gruppenleitung oder Bezugsperson) lesen und so ein Gespür dafür bekommen, wieso das Hauptthema der Einheit wichtig ist für die Beziehung zwischen Bezugsperson und Kind. Du kannst ihn auch an einer von dir gewählten Stelle in der Gruppenstunde an die Bezugspersonen weitergeben, damit auch sie in die Erfahrungswelt ihrer Kinder eintauchen können.

Farben und Geräusche der Natur. Unverfälscht und rein. Unternimm einen Spaziergang mit deinem Kind. Achtet einmal auf die Geräusche, Farben und Eindrücke in der Natur um euch herum. Bestimmt entdeckt ihr ganz unterschiedliche Dinge. Ich lade dich ein, dich ganz auf dein Kind einzulassen und die Welt mit seinen Augen zu sehen.

Begrüßung

Wähle hier am besten jedes Mal die gleichen Lieder. Kinder lieben Rituale und wissen beim wiederholten Singen automatisch, ob die Stunde beginnt oder ob gleich aufgeräumt wird. Wie viele Lieder und/oder Reime du insgesamt für den Einstieg wählst, bleibt dir und den Vorlieben der Gruppe überlassen.

Lied: Frühling, Frühling, du bist da

Hier findest du auch ein Video mit den Bewegungen und der Melodie.

Text
Frühling, Frühling, du bist da!
Frühling, Frühling, wunderbar!
Bunte Blumen sprießen aus dem Grase,
bald kommt auch der Osterhase.
Frühling, Frühling, du bist da!
Frühling, Frühling, wunderbar!

Bewegung
Gebärde „Frühling“: Die Hand abwinkeln, die Finger sind geschlossen.
Die Finger langsam öffnen.
Gebärde „Gras“: Alle Finger zappeln nach oben.
Gebärde „(Oster)Hase“: Mit Zeige- und Mittelfinger zwei Ohren am Hinterkopf andeuten.
Gebärde „Frühling“ wiederholen.

Dieses Lied kann mit (Baby-)Gebärden umgesetzt werden. Um die Kinder nicht zu überfordern, empfehle ich dir, lediglich die Gebärden für „Frühling“, „Gras“ und „(Oster)Hase“ zu verwenden.
Variante: Statt der Gebärden könnt ihr zu den ersten beiden Zeilen klatschen. Beim Text mit der Blume könnt ihr ein Chiffontuch in den Händen verstecken, welches beim Öffnen der
Hände zur Blume „wächst“.
© Melanie Klotz

Fingerspiel: Zehn kleine Schmetterlinge

Text
Zehn kleine Schmetterlinge
flattern auf und nieder.
Zehn kleine Schmetterlinge
tun das immer wieder.

Zehn kleine Schmetterlinge
flattern hin und her.
Zehn kleinen Schmetterlingen
fällt das gar nicht schwer.

Zehn kleine Schmetterlinge
flattern rings herum.
Zehn kleine Schmetterlinge
sind ja gar nicht dumm.

Zehn kleine Schmetterlinge
sind ja gar nicht dumm.
Zehn kleine Schmetterlinge
spielen gern Versteck.
Zehn kleine Schmetterlinge
sind auf einmal weg.
Zehn kleine Schmetterlinge
rufen laut „Hurra“.
Zehn kleine Schmetterlinge
sind nun wieder da.

Bewegung
Mit den Fingen auf und nieder schweben.

Mit den Fingern hin und her schweben.

Mit den Fingern mehrere Kreise ziehen.

Alle Finger hinter dem Rücken verstecken.

Alle Finger mit einem lauten „Hurra“ wieder erscheinen lassen.

Bewegungsspiel: Farbenbahnhöfe

Alle Kinder und ihre Bezugspersonen gehen im Raum umher und suchen etwas in den Farben rot, blau, gelb und grün. Vorab gibt die Gruppenleitung vor, wo die Gegenstände dann platziert werden sollen, wenn möglich mit etwas Abstand, in jeder Ecke des Raumes (z. B.: Alle grüne Sachen, die ihr gefunden habt, kommen in diese Ecke des Raums.) Wenn diese Aufgabe erledigt ist, finden sich alle im Kreis ein. Dann wird das Lied „Tuff, tuff, tuff, die Eisenbahn“ mit einer leichten Abwandlung angestimmt.

Bewegungsspiel: Tuff, tuff, tuff, die Eisenbahn

Text: Tuff, tuff, tuff, die Eisenbahn,
lasst uns zu den Farben fahr‘n!
Alleine fahren mag ich nicht,
ich nehme alle Kinder mit!

Ablauf: Anfahrt zu den „Farben-Bahnhöfen“, also zu den Ecken, in denen sich die Dinge in der jeweiligen Farbe befinden. Alle finden sich am ersten Bahnhof ein, setzen sich zusammen hin und betrachten, fühlen, ertasten die gefundenen Materialien. Jedes Kind bzw. die Bezugsperson darf sagen, was gefunden und dort abgelegt wurde. Wenn alle Gegenstände besprochen sind, kann gemeinsam überlegt werden, was es auf der Welt denn noch alles in der gerade besprochenen Farbe gibt bzw. was Gott uns in der jeweiligen Farbe geschenkt hat.

Beispiel: Die Sonne strahlt Wärme und Güte aus und wird mit der Farbe Gelb assoziiert. Die Farbe Grün steht für Hoffnung und Wachstum, zuerst denken die meisten an das grüne Gras. Bei der Farbe Blau denken die meisten an den Himmel oder das Meer – die Farbe steht für Ruhe und Beständigkeit.

Lied: Große Uhren

Text
Große Uhren machen „tick-tack, tick-tack“.
Kleine Uhren machen „ticke-tacke, tick-tacke“.
Der Wecker macht „drrrrrrrrrrr“.
Die Sanduhr macht „pssssccchhh“.
Die Kuckucksuhr macht „kuckuck kuckuck“.
Und der Kirchturm der macht „dingdong, ding-dong“.

Bewegung
Das Kind wird vorsichtig nach rechts und links gekippt.
Etwas schneller nach rechts und links kippen.
Das Kind ganz leicht (!!) rütteln.
Sanft über das Gesicht und den Körper des Kindes streichen.
Mit der Hand die Augen des Kindes zu- und wieder aufdecken.

Die Beine des Kindes hochheben.

Alternativen: Es kann auch als Kreisspiel gespielt werden. Dabei sind die Kinder an der Hand der Bezugsperson oder auf deren Arm. Die Bewegungen werden dann entsprechend angepasst, z. B. wird das Kind auf dem Arm langsam und etwas schneller geschaukelt und bei der Kirchturmuhr mit großen Bewegungen.
Das Lied kann auch in einen Kniereiter umgewandelt werden, bei der die Kinder auf dem Schoß der Bezugsperson liegen. Die Wipp-Bewegung wird dann von den Beinen der Bezugsperson übernommen, statt das Kind hin und her zu wippen. Das bietet sich v. a. bei Kindern unter 1 Jahr an.

Kreisspiel: Auf einer grünen Wiese

Text
Auf einer grünen Wiese,
da steht ein Karussell.
Manchmal dreht es langsam,
manchmal dreht es schnell.
Einsteigen! Die Türen schließen!
Heidididum, das Karussell dreht um,
und alle Kinder fliegen im Kreis herum
und alle Kinder fliegen im Kreis herum!

Bewegung


Langsam im Kreis drehen.
Etwas schneller im Kreis drehen.
Kind sanft hin und her wiegen.
Etwas dynamischer im Kreis drehen.
(Ggf. mit Richtungswechsel) Noch einmal im Kreis drehen.

Raum und Zeit für freies Spielen

Die Bezugspersonen beobachten ihre Kinder beim freien Spiel. Ziel soll sein, dass die Kinder eine kleine „Verschnaufpause“ bekommen und einfach ohne Vorgabe mit anderen Kindern oder dem zur Verfügung stehenden Spielzeug spielen dürfen.

Abschluss

Abschlusspsalm: Psalm 16,11
Wähle hier am besten jedes Mal die gleichen Lieder. Kinder lieben Rituale und wissen beim wiederholten Singen automatisch, ob die Stunde beginnt oder ob gleich aufgeräumt wird. Wie viele Lieder und/oder Reime du insgesamt für den Einstieg wählst, bleibt dir und den Vorlieben der Gruppe überlassen.

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