Hier kommt die erste Themenreihe von JUMAT 4/2026. Es geht in acht Lektionen um Josef:
| 28.09 | 1. Mose 37,1-11 | 1. Josefs Träume |
| 05.10. | 1. Mose 37,12-36 | 2. Josef wird nach Ägypten verkauft |
| 12.10. | 1. Mose 39 | 3. Josef und Potifars Frau |
| 19.10. | 1. Mose 40 + 41 | 4. Andere Traumdeutungen |
| 26.10. | 1. Mose 42 | 5. Die Brüder kommen zu Besuch |
| 02.11. | 1. Mose 43 + 44 | 6. Josefs Plan |
| 09.11. | 1. Mose 45 | 7. Versöhnung |
| 16.11. | 1. Mose 50,15-26 | 8. Abschluss: Gott gedachte es gut zu machen |
Alle Lektionen sind nach dem gleichen Schema aufgebaut:
Der erste Teil enthält exegetische Überlegungen, sowie Gedanken über Auswirkungen des Textes für die Kinder.
Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Dabei werden mehrere Methoden und Möglichkeiten vorgestellt, wie die Umsetzung aussehen kann. Zur Vertiefung stehen mindestens vier dieser unterschiedlichen Elemente zur Verfügung: Wiederholung, Gespräch, Merkvers, Gebet, Kreatives, Spielerisches und Rätselhaftes.
Hier findet ihr Ideen für ein Kinder-Freizeitprogramm über 5 Tage oder mehr. Während der Freizeit geht es um die biblische Geschichten von starken Frauen im Neuen Testament: Lydia, Maria (und Marta), Elisabeth, Fotina (Frau am Jakobsbrunnen) und Priscilla (bzw. Priska). Was sie wirklich stark macht, ist nicht ihre eigene Kraft. Vielmehr werden sie durch Begegnungen mit Jesus und seinen Nachfolgern ins Nachdenken gebracht.
Sie wagen es, Jesus zu vertrauen und ganz verrückte Dinge zu wagen. So öffnet Lydia, eine erfolgreiche Unternehmerin, zuerst Jesus und dann fremden Menschen Türen. Maria setzt die richtigen Prioritäten in einer trubeligen Zeit. Elisabeth ist in einer ausweglosen Situation nicht ohne Hoffnung, Fotina bekommt von Jesus die Wertschätzung, die sie zu einem neuen Menschen macht. Und Priscilla geht mit ihrem Mann Aquila los in eine andere Stadt, um dort neue Christenteams zu coachen. All diese Menschen sind Vorbilder, wie sie Glauben mit Hochs und Tiefs leben. Dabei ist uns aufgefallen, dass Gott jeder Frau einen bestimmte Widerstandskraft (Resilienz!) gegeben hat: Lydia öffnet optimistisch und lösungsorientiert ihr Haus, in der Annahme, dass noch viel mehr Menschen zu Jesus finden. Maria bleibt fokussiert zielorientiert am Hören auf Jesus und lässt sich nicht abhalten, Elisabeth bleibt hoffnungsvoll, akzeptiert Gottes Bedingungen und Fotina verlässt ihre Opferrolle und wird zur aktiven Missionarin im eigenen Ort, Priska weiß, dass man nur zusammen stark ist in einem hilfreichen Netzwerk.
Gott hat in all diese Menschen so viel Gutes an Gaben und Fähigkeiten, Kräfte und Liebe gelegt. Jede Person ist verschieden, wie Kindergruppen auf einer Freizeit auch. Im Bibelanspiel haben die Kinder so die Möglichkeit, sich mit der ein oder anderen Person zu identifizieren.
Freizeit ohne Übernachtung vor Ort (5-Sterne-Freizeit)
Ihr könnt die Freizeit z.B. vor Ort in einem Gemeindehaus über 5 Tage machen. Es empfiehlt sich aber dann, einen Platz oder eine Wiese in der Nähe zu haben, damit die Kinder auch raus können und in Bewegung kommen.
Freizeit mit Übernachtung sonst wo (Jungscharfreizeit)
Natürlich kann man das Freizeitprogramm auch für Jungscharfreizeiten nutzen. Dazu haben wir euch ein paar Ideen für das Abendprogramm überlegt. Und man kann natürlich auch eine längere Freizeit daraus machen. Hier wäre es auch denkbar, die Bibelanspiele mehr zu verteilen.
Was hier zu finden ist:
Erstellt wurde das Freizeitprogramm vom „Redaktionsteam Jungscharleiter“: Claudia Englert, Felicitas Held, Caroline Roth, Frank Ortmann, Hans-Martin Kögler und Antje Metzger. Bei den Spiele-Programmpunkten war der Fachausschuss prokids/Arbeit mit Kindern im EJW fleißig zur Stelle.
Danke an alle Beteiligten, ihr seid ein Segen für viele!!!
Hier kommt die zweite Themenreihe der JUMAT 3/2026. Es geht in acht Lektionen um Paulus:
| 03.08. | Apostelgeschichte 9,1-18 | 1. Paulus begegnet Jesus |
| 10.08. | Apostelgeschichte 9,19-30 | 2. Paulus muss fliehen |
| 17.08. | Apostelgeschichte 13,1-3 + 14,8-20 | 3. Lystra: Göttliche Verwechslung |
| 24.08. | Apostelgeschichte 16,16-40 | 4. Philippi: Aufenthalt im Gefängnis |
| 31.08. | Apostelgeschichte 19,23-40 | 5. Ephesus: Ein Aufstand bricht los |
| 07.09. | Apostelgeschichte 20,7-12 | 6. Troas: Eutychus schläft ein |
| 14.09. | Apostelgeschichte 21,7-36 | 7. Jerusalem : Paulus wird gefangen genommen |
| 21.09. | Apostelgeschichte 27,1-44 + 28,11-16 | 8. Mittelmeer: Paulus erleidet Schiffbruch |
Alle Lektionen sind nach dem gleichen Schema aufgebaut:
Der erste Teil enthält exegetische Überlegungen, sowie Gedanken über Auswirkungen des Textes für die Kinder.
Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Dabei werden mehrere Methoden und Möglichkeiten vorgestellt, wie die Umsetzung aussehen kann. Zur Vertiefung stehen mindestens vier dieser unterschiedlichen Elemente zur Verfügung: Wiederholung, Gespräch, Merkvers, Gebet, Kreatives, Spielerisches und Rätselhaftes.
Wie kommt die Jahreslosung 2026 in das Leben junger Menschen – praktisch, anschaulich und erlebbar? Die Antwort gibt das Jugendgottesdienstmaterial 2026 „alles neu“.
Die Beiträge sind auf verschiedene Weise eine Einladung, bereits heute an Gottes Erneuerung der Welt mitzuwirken. Dazu gehören u. a. mehrere Gottesdienste und Andachten, Bausteine für eine Willkommenskultur und eine Tauferinnerung sowie ein Theaterstück über das Warten.
Das Jugendgottesdienstmaterial des Landesjugendpfarramts Württemberg bietet praxisorientierte Gottesdienste, Einheiten und Bausteine für verschiedene Altersgruppen, Kontexte und Formate. Eine verständliche Auslegung der Jahreslosung und weitere vertiefende Texte vermitteln wertvolles Hintergrundwissen und regen zum Nachdenken an.
„alles neu“ ist ein lebendiges Werkbuch für alle, die durch die praktische Anwendung der Jahreslosung 2026 Kinder, Jugendliche und (Junge) Erwachsene im Glauben inspirieren wollen.
Übergänge gehören zum Leben von Kindern und Jugendlichen dazu. Manche sind groß und prägend: der Wechsel von der Grundschule auf die weiterführende Schule, der Abschluss der Schulzeit, der Beginn eines Studiums oder einer Ausbildung. Andere Übergänge erscheinen zunächst kleiner, sind aber dennoch bedeutsam. Dazu gehört für Schülerinnen und Schüler jedes Jahr auch das Ende eines Schuljahres und der Beginn der Sommerferien.
In der Arbeit mit Kindern und Jugendarbeit lohnt es sich, solche Übergänge bewusst wahrzunehmen und zu begleiten. Denn Übergänge sind Zeiten des Abschieds und des Neubeginns zugleich. Sie laden dazu ein, zurückzuschauen auf das, was war, Erfahrungen zu würdigen und Dankbarkeit zu entdecken. Gleichzeitig richten sie den Blick nach vorne auf Neues, Unbekanntes und manchmal auch Herausforderndes.
Gerade das Ende eines Schuljahres bietet die Gelegenheit, mit Kindern und Jugendlichen innezuhalten. Welche Erlebnisse haben sie geprägt? Was ist gelungen, was war schwierig? Worauf können sie stolz sein? Solche Reflexionen helfen, das Vergangene wertzuschätzen und den nächsten Schritt bewusst zu gehen.
Die Sommerferien markieren dann einen besonderen Übergang. Nach Monaten voller Termine, Leistungsanforderungen und Alltag eröffnet sich eine Zeit der Erholung, der Freiheit und neuer Erfahrungen. Kinder und Jugendliche können Abstand gewinnen, Kraft schöpfen und oft auch neue Seiten an sich entdecken. Die Jugendarbeit kann diesen Übergang gestalten, etwa durch Sommerfreizeiten, gemeinsame Aktionen oder besondere Abschlussveranstaltungen. Dabei entstehen Räume für Gemeinschaft, Abenteuer und persönliche Entwicklung.
Auch spirituelle Angebote können in dieser Zeit eine wichtige Rolle spielen. Ein Feriensegen beispielsweise macht deutlich: Niemand geht allein in die kommende Zeit. Gottes Begleitung gilt nicht nur im Alltag von Schule, Studium oder Ausbildung, sondern auch in den Wochen des Aufatmens und Unterwegsseins. Ein Segen kann Vertrauen schenken, Mut machen und die Hoffnung ausdrücken, dass Menschen auf ihren Wegen behütet und getragen sind. Hier kann z.B. die Idee einer Segensdusche von unserem Redaktionsmitglied Stefanie Weinmann interessant sein.
Und in diesem Überblicks-Artikel sind ganz viele weitere Praxisideen gesammelt, diese Übergänge spirituell zu begleiten. Darin enthalten sind Anregungen für Aussendungsgottesdienste.
Zur Gestaltung von Übergängen am Schuljahresende kann eine interaktive Predigt von unserem Redaktionsmitglied Christiane Lehmann anregen.
Die Idee einer Konfi-Party nach der Konfirmation kann anregend sein, auch diesen Übergang nach der Konfirmation bewusst zu begleiten.
So wird deutlich: Übergänge sind mehr als nur Veränderungen im Kalender. Sie sind wichtige Stationen im Lebensweg junger Menschen. Sie bewusst zu begleiten, ihnen Bedeutung zu geben und Räume für Reflexion, Gemeinschaft und Segen zu schaffen, gehört zu den wertvollen Aufgaben der Kinder- und Jugendarbeit.
Ja, was glaube ich eigentlich? Und an wen? Glaube ich nur, was ich sehe oder kann Glaube wirklich Berge versetzen? In dieser KON-Einheit geht es um Glauben – aber auch Zweifel und Wissen werden thematisiert und wie zum Beispiel Schöpfung und Evolution zusammenpassen.
Die Bibelarbeiten stellen Menschen und ihren Glauben vor. Interaktive Elemente helfen dabei, den eigenen Glauben zu reflektieren und darin zu wachsen.
Darüberhinaus gibt es spannende Stundenentwürfe für Sommer und Herbst zum Spielen, Raten und Entdecken – nicht nur für Mädchengruppen.
Jede Freizeit steht und fällt mit der Verpflegung. Die Anforderungen an die Freizeitküche sind in den letzten Jahren aber enorm gestiegen. Das Essen soll lecker, günstig und am besten klimafreundlich sein. Damit das nicht in Stress und Überforderungen ausartet gibt es DEATER – das Online-Tool für nachhaltige, schnelle und einfache Gruppenverpflegungen bei Kinder- und Jugendfreizeiten. Alle Rezepte findet ihr in diesem Themenpaket.
Ganz am Anfang hat Gott das Licht angemacht. -> Kerze anzünden.
Noch bevor wir Menschen überhaupt auf dieser Welt waren, hatte er schon für uns das Licht angeschaltet.
Aber wir wissen auch alle, dass es dabei nicht geblieben ist. Wir Menschen entschieden uns dafür unseren eigenen Weg zu gehen und öffneten so der Dunkelheit die Türe. -> Kerze ausblasen
Ich kenne das aus meinem Leben, da gibt es immer wieder Momente der Dunkelheit, manchmal auch Stunden, Tage, Wochen.
Aber Gott hat einen Rettungsplan: Schon der Prophet Jesaja spricht mehrere Jahrhunderte vorher von diesem Plan Gottes:
Mache dich auf, werde Licht; denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des HERRN geht auf über dir! Denn siehe, Finsternis bedeckt das Erdreich und Dunkel die Völker; aber über dir geht auf der HERR, und seine Herrlichkeit erscheint über dir.
Mitten in der Dunkelheit des Exils Hoffnung für das Volk Israel.
Und gesagt, getan: Gott schickt seinen eigenen Sohn zu uns auf diese Welt, die manchmal so dunkel und kalt sein kann.
Den Beginn dieser Rettungsaktion, dass Gott Mensch wird, den feiern wir an Weihnachten. Das Licht der Welt liegt in der Krippe.
Aus uns selber heraus konnten wir niemals leuchten, auch wenn wir es noch so sehr versucht haben.
Gott war es schon immer, der das Licht war und der das Licht in unsere Herzen gebracht hatte. Aber dank ihm sind wir jetzt in der Lage wieder zu leuchten in dieser Welt.
Gott sagt: Siehe, ich mache alles neu.
Woooo. Hast du das auch gespürt? Die Erde hat gebebt.
So muss sich der Prophet Ezechiel gefühlt haben, als er vor den Thron von Gott tritt. Ganz schön furchteinflößend. Die Erde bebt von der Heiligkeit und Macht des Weltherrschers.
Wenn ich in die Welt schaue, dann habe ich das Gefühl, einige haben es sich auf dem Thron des Weltherrschers ganz schön gemütlich eingerichtet.
Sie halten sich für unfehlbar und unstürzbar. Und sie regieren mit eiserner Faust. Ob sie damit andere verletzen, interessiert sie nicht. Das bringt ganz schön viel Leiden in diese Welt.
Die Offenbarung zeichnet uns ein anderes Bild vom wirklichen Herrscher über die Welt.
Ja, auch er sitzt auf einem Thron. Die Erde bebt von seiner Heiligkeit und Macht.
Aber regieren sieht bei ihm anders aus.
Er wird als Lamm beschrieben, dieser Weltherrscher.
Einer, der sich klein macht und darin erst so richtig groß ist.
Einer, der die Macht hat, alle Weltgeschicke zu lenken. Aber das mit Demut und Liebe tut.
Und einer, der von seinem Thron aus kommen wird, und die Ordnung in dieser Welt wiederherstellt.
Der die Mächtigen dieser Welt mit ihrer Ungerechtigkeit vom Thron stößt. Und wieder Gerechtigkeit bringt. Einen, der am Ende der Zeiten alles gut und alles neu macht. An diesen Weltherrscher glaube ich.
Gott sagt: Siehe, ich mache alles neu.
Einen alten Baum verpflanzt man nicht.
Kennst du das Sprichwort?
Es sagt im Prinzip: Im Alter soll man bleiben dürfen, wo und wie man ist. Man muss nicht mehr seine Wurzeln ausreißen und neu anfangen.
Ehrlich gesagt: Abraham hat das anders erlebt.
Er hat schon einige Jahre auf dem Buckel.
Und dann kommt ein Auftrag von Gott. Er sagt zu Abraham: Mach dich auf und zieh in das Land, das ich dir und deinen Nachkommen geben werde.
Gesagt, getan.
Abraham vertraut Gott. Er packt seine 7 Sachen und zieht los.
Gott startet gerne neu. Neu mit Abraham. Neu mit dir. Und zwar egal, wie alt du bist.
Was willst du in den nächsten Tagen neu starten?
Gibt es etwas, wo Gott dich in ein neues und unbekanntes Land ruft?
Gott hat schon einige Jahre auf dem Buckel. Aber im Kopf ist er jung geblieben. Er handelt mit der Erfahrung von Jahrhunderten, aber mit der Frische eines Teenagers.
Und nichts ist für ihn zu alt oder zu kaputt.
Gott sagt: Siehe, ich mache alles neu.
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