Paulus

Hier kommt die zweite Themenreihe der JUMAT 3/2026. Es geht in acht Lektionen um Paulus:

03.08.Apostelgeschichte 9,1-181. Paulus begegnet Jesus
10.08.Apostelgeschichte 9,19-302. Paulus muss fliehen
17.08.Apostelgeschichte 13,1-3 + 14,8-203. Lystra: Göttliche Verwechslung
24.08.Apostelgeschichte 16,16-404. Philippi: Aufenthalt im Gefängnis
31.08.Apostelgeschichte 19,23-405. Ephesus: Ein Aufstand bricht los
07.09.Apostelgeschichte 20,7-126. Troas: Eutychus schläft ein
14.09.Apostelgeschichte 21,7-367. Jerusalem : Paulus wird gefangen genommen
21.09.Apostelgeschichte 27,1-44 + 28,11-168. Mittelmeer: Paulus erleidet Schiffbruch


Alle Lektionen sind nach dem gleichen Schema aufgebaut:

Der erste Teil enthält exegetische Überlegungen, sowie Gedanken über Auswirkungen des Textes für die Kinder.

Im zweiten Teil geht es um die praktische Umsetzung. Dabei werden mehrere Methoden und Möglichkeiten vorgestellt, wie die Umsetzung aussehen kann. Zur Vertiefung stehen mindestens vier dieser unterschiedlichen Elemente zur Verfügung: Wiederholung, Gespräch, Merkvers, Gebet, Kreatives, Spielerisches und Rätselhaftes.

Wie kommt die Jahreslosung 2026 in das Leben junger Menschen – praktisch, anschaulich und erlebbar? Die Antwort gibt das Jugendgottesdienstmaterial 2026 „alles neu“.

Die Beiträge sind auf verschiedene Weise eine Einladung, bereits heute an Gottes Erneuerung der Welt mitzuwirken. Dazu gehören u. a. mehrere Gottesdienste und Andachten, Bausteine für eine Willkommenskultur und eine Tauferinnerung sowie ein Theaterstück über das Warten.

Das Jugendgottesdienstmaterial des Landesjugendpfarramts Württemberg bietet praxisorientierte Gottesdienste, Einheiten und Bausteine für verschiedene Altersgruppen, Kontexte und Formate. Eine verständliche Auslegung der Jahreslosung und weitere vertiefende Texte vermitteln wertvolles Hintergrundwissen und regen zum Nachdenken an.

„alles neu“ ist ein lebendiges Werkbuch für alle, die durch die praktische Anwendung der Jahreslosung 2026 Kinder, Jugendliche und (Junge) Erwachsene im Glauben inspirieren wollen.

Übergänge gehören zum Leben von Kindern und Jugendlichen dazu. Manche sind groß und prägend: der Wechsel von der Grundschule auf die weiterführende Schule, der Abschluss der Schulzeit, der Beginn eines Studiums oder einer Ausbildung. Andere Übergänge erscheinen zunächst kleiner, sind aber dennoch bedeutsam. Dazu gehört für Schülerinnen und Schüler jedes Jahr auch das Ende eines Schuljahres und der Beginn der Sommerferien.

In der Arbeit mit Kindern und Jugendarbeit lohnt es sich, solche Übergänge bewusst wahrzunehmen und zu begleiten. Denn Übergänge sind Zeiten des Abschieds und des Neubeginns zugleich. Sie laden dazu ein, zurückzuschauen auf das, was war, Erfahrungen zu würdigen und Dankbarkeit zu entdecken. Gleichzeitig richten sie den Blick nach vorne auf Neues, Unbekanntes und manchmal auch Herausforderndes.

Gerade das Ende eines Schuljahres bietet die Gelegenheit, mit Kindern und Jugendlichen innezuhalten. Welche Erlebnisse haben sie geprägt? Was ist gelungen, was war schwierig? Worauf können sie stolz sein? Solche Reflexionen helfen, das Vergangene wertzuschätzen und den nächsten Schritt bewusst zu gehen.

Die Sommerferien markieren dann einen besonderen Übergang. Nach Monaten voller Termine, Leistungsanforderungen und Alltag eröffnet sich eine Zeit der Erholung, der Freiheit und neuer Erfahrungen. Kinder und Jugendliche können Abstand gewinnen, Kraft schöpfen und oft auch neue Seiten an sich entdecken. Die Jugendarbeit kann diesen Übergang gestalten, etwa durch Sommerfreizeiten, gemeinsame Aktionen oder besondere Abschlussveranstaltungen. Dabei entstehen Räume für Gemeinschaft, Abenteuer und persönliche Entwicklung.

Auch spirituelle Angebote können in dieser Zeit eine wichtige Rolle spielen. Ein Feriensegen beispielsweise macht deutlich: Niemand geht allein in die kommende Zeit. Gottes Begleitung gilt nicht nur im Alltag von Schule, Studium oder Ausbildung, sondern auch in den Wochen des Aufatmens und Unterwegsseins. Ein Segen kann Vertrauen schenken, Mut machen und die Hoffnung ausdrücken, dass Menschen auf ihren Wegen behütet und getragen sind. Hier kann z.B. die Idee einer Segensdusche von unserem Redaktionsmitglied Stefanie Weinmann interessant sein.
Und in diesem Überblicks-Artikel sind ganz viele weitere Praxisideen gesammelt, diese Übergänge spirituell zu begleiten. Darin enthalten sind Anregungen für Aussendungsgottesdienste.
Zur Gestaltung von Übergängen am Schuljahresende kann eine interaktive Predigt von unserem Redaktionsmitglied Christiane Lehmann anregen.

Die Idee einer Konfi-Party nach der Konfirmation kann anregend sein, auch diesen Übergang nach der Konfirmation bewusst zu begleiten.

So wird deutlich: Übergänge sind mehr als nur Veränderungen im Kalender. Sie sind wichtige Stationen im Lebensweg junger Menschen. Sie bewusst zu begleiten, ihnen Bedeutung zu geben und Räume für Reflexion, Gemeinschaft und Segen zu schaffen, gehört zu den wertvollen Aufgaben der Kinder- und Jugendarbeit.

Ja, was glaube ich eigentlich? Und an wen? Glaube ich nur, was ich sehe oder kann Glaube wirklich Berge versetzen? In dieser KON-Einheit geht es um Glauben – aber auch Zweifel und Wissen werden thematisiert und wie zum Beispiel Schöpfung und Evolution zusammenpassen.

Die Bibelarbeiten stellen Menschen und ihren Glauben vor. Interaktive Elemente helfen dabei, den eigenen Glauben zu reflektieren und darin zu wachsen.

Darüberhinaus gibt es spannende Stundenentwürfe für Sommer und Herbst zum Spielen, Raten und Entdecken – nicht nur für Mädchengruppen.

Jede Freizeit steht und fällt mit der Verpflegung. Die Anforderungen an die Freizeitküche sind in den letzten Jahren aber enorm gestiegen. Das Essen soll lecker, günstig und am besten klimafreundlich sein. Damit das nicht in Stress und Überforderungen ausartet gibt es DEATER – das Online-Tool für nachhaltige, schnelle und einfache Gruppenverpflegungen bei Kinder- und Jugendfreizeiten. Alle Rezepte findet ihr in diesem Themenpaket.

Ganz am Anfang hat Gott das Licht angemacht. -> Kerze anzünden.

Noch bevor wir Menschen überhaupt auf dieser Welt waren, hatte er schon für uns das Licht angeschaltet.

Aber wir wissen auch alle, dass es dabei nicht geblieben ist. Wir Menschen entschieden uns dafür unseren eigenen Weg zu gehen und öffneten so der Dunkelheit die Türe. -> Kerze ausblasen

Ich kenne das aus meinem Leben, da gibt es immer wieder Momente der Dunkelheit, manchmal auch Stunden, Tage, Wochen.

Aber Gott hat einen Rettungsplan: Schon der Prophet Jesaja spricht mehrere Jahrhunderte vorher von diesem Plan Gottes:

Mache dich auf, werde Licht; denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des HERRN geht auf über dir! Denn siehe, Finsternis bedeckt das Erdreich und Dunkel die Völker; aber über dir geht auf der HERR, und seine Herrlichkeit erscheint über dir.

Mitten in der Dunkelheit des Exils Hoffnung für das Volk Israel.

Und gesagt, getan: Gott schickt seinen eigenen Sohn zu uns auf diese Welt, die manchmal so dunkel und kalt sein kann.

Den Beginn dieser Rettungsaktion, dass Gott Mensch wird, den feiern wir an Weihnachten. Das Licht der Welt liegt in der Krippe.

Aus uns selber heraus konnten wir niemals leuchten, auch wenn wir es noch so sehr versucht haben.

Gott war es schon immer, der das Licht war und der das Licht in unsere Herzen gebracht hatte. Aber dank ihm sind wir jetzt in der Lage wieder zu leuchten in dieser Welt.

Gott sagt: Siehe, ich mache alles neu.

Woooo. Hast du das auch gespürt? Die Erde hat gebebt.

So muss sich der Prophet Ezechiel gefühlt haben, als er vor den Thron von Gott tritt. Ganz schön furchteinflößend. Die Erde bebt von der Heiligkeit und Macht des Weltherrschers.

Wenn ich in die Welt schaue, dann habe ich das Gefühl, einige haben es sich auf dem Thron des Weltherrschers ganz schön gemütlich eingerichtet.

Sie halten sich für unfehlbar und unstürzbar. Und sie regieren mit eiserner Faust. Ob sie damit andere verletzen, interessiert sie nicht. Das bringt ganz schön viel Leiden in diese Welt.

Die Offenbarung zeichnet uns ein anderes Bild vom wirklichen Herrscher über die Welt.

Ja, auch er sitzt auf einem Thron. Die Erde bebt von seiner Heiligkeit und Macht.

Aber regieren sieht bei ihm anders aus.

Er wird als Lamm beschrieben, dieser Weltherrscher.

Einer, der sich klein macht und darin erst so richtig groß ist.

Einer, der die Macht hat, alle Weltgeschicke zu lenken. Aber das mit Demut und Liebe tut.

Und einer, der von seinem Thron aus kommen wird, und die Ordnung in dieser Welt wiederherstellt.

Der die Mächtigen dieser Welt mit ihrer Ungerechtigkeit vom Thron stößt. Und wieder Gerechtigkeit bringt. Einen, der am Ende der Zeiten alles gut und alles neu macht. An diesen Weltherrscher glaube ich.

Gott sagt: Siehe, ich mache alles neu.

Einen alten Baum verpflanzt man nicht.

Kennst du das Sprichwort?

Es sagt im Prinzip: Im Alter soll man bleiben dürfen, wo und wie man ist. Man muss nicht mehr seine Wurzeln ausreißen und neu anfangen.

Ehrlich gesagt: Abraham hat das anders erlebt.

Er hat schon einige Jahre auf dem Buckel.

Und dann kommt ein Auftrag von Gott. Er sagt zu Abraham: Mach dich auf und zieh in das Land, das ich dir und deinen Nachkommen geben werde.

Gesagt, getan.

Abraham vertraut Gott. Er packt seine 7 Sachen und zieht los.

Gott startet gerne neu. Neu mit Abraham. Neu mit dir. Und zwar egal, wie alt du bist.

Was willst du in den nächsten Tagen neu starten?

Gibt es etwas, wo Gott dich in ein neues und unbekanntes Land ruft?

Gott hat schon einige Jahre auf dem Buckel. Aber im Kopf ist er jung geblieben. Er handelt mit der Erfahrung von Jahrhunderten, aber mit der Frische eines Teenagers.

Und nichts ist für ihn zu alt oder zu kaputt.

Gott sagt: Siehe, ich mache alles neu.

Sooo, noch ein paar Tröpfchen. Und dann bin ich mal gespannt, ob da was Neues wächst.

Sag mal. Woher nimmst du eigentlich die Energie, um weiterzuwachsen?

So wie bei der Pflanze hier. Ich begieße sie mit Wasser, damit sie wächst.

Klar, wenn du noch jünger bist, wächst dein Körper noch. Dafür braucht er Energie. Den bekommt er zum Beispiel durch Essen und Trinken.

Aber wenn du ausgewachsen bist, wie wächst du dann weiter? In deiner Persönlichkeit zum Beispiel? Oder in deiner Beziehung zu anderen Menschen und zu Gott?

Gott gibt dem Propheten Jesaja ein Versprechen:

Ich will Wasser gießen auf das Durstige und Ströme auf das Dürre: Ich will meinen Geist auf deine Kinder gießen und meinen Segen auf deine Nachkommen.

Gott begießt uns also mit seinem Segen, damit wir wachsen können.

Für ihn ist nichts zu tot. Auch wenn es sich in deinem Inneren gerade so anfühlt wie in einer Wüste.

Sein Segenregen macht aus deiner ganz persönlichen Wüstenlandschaft wieder fruchtbaren Boden. Einen Ort zum Weiterwachsen.

Gott schenkt dir deinen ganz persönlichen Segenregen.

Und Gott sagt: Siehe, ich mache alles neu.

Hey, du! Du bist gut, so wie du bist!

Darum geht´s doch beim Christentum oder?

Gott liebt dich, so wie du bist.

Vielleicht hast du das in deinem Leben schon so oft gehört, dass es gar nichts mehr mit dir macht…

Und soll ich dir ein Geheimnis verraten?

Das ist nur die halbe Wahrheit.

Ja, es stimmt, Gott liebt dich, so wie du bist. Er hat dich wunderbar gemacht.

Aber du musst auch nicht so bleiben, wie du bist.

Ich finde das befreiend. Zu wissen, dass Gott mich verändern möchte. Dass ich sein Projekt bin und er mit mir noch nicht fertig ist.

Ich kenne meine Schwächen. Ich bin schnell ungeduldig zum Beispiel. Dabei weiß ich doch, wenn der Heilige Geist in mir lebt, will er Geduld in mir bewirken.

Nun ja, ich scheitere daran – regelmäßig…

Gott gibt dem Volk Israel einmal ein Versprechen. Auch die Israeliten scheitern nämlich immer und immer wieder. Sie haben ein hartes Herz. Ein Herz aus Stein.

Aber Gott will nicht, dass das so bleibt.

Er sagt:

Ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben und will das steinerne Herz wegnehmen und euch ein Herz aus Fleisch geben.

Ja, Gott liebt dich, wie du bist.

Aber du musst auch nicht so bleiben, wie du bist. Lass dich von Gott verändern!

Gott sagt: Siehe, ich mache alles neu.

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