In der Vorbereitung zu beachten

Hier finden sich verschiedene wichtige Punkte (Technik, Singen, usw.) welche bei der Vorbereitung für Fünf-Sterne-Sommerangeboten bedacht werden sollten.

In dieser Checkliste für Verantwortliche finden sich verschiedene organisatorische Punkte welche es, für die Vorbereitung eines Kleingruppen-Sommerfreizeit-Angebotes in Corona-Zeiten, zu bedenken gibt.

  • Punkte die es Vorfeld zu Bedenken gilt
  • Anregungen und Ideen zum Weiterdenken                                               
  • Hilfreiche Fragen und Themen für die Freizeit-Verantwortlichen vor Ort

Diese Themenreihe beschäftigt sich mit Beiträgen für Kinder zwischen 7 und 12 Jahren rund um das Thema „Begeisterung“. Wer hin und weg ist, der ist überwältigt und begeistert. Sprich, der will das Erlebte erzählen. Von schönen Landschaften, tollen Erlebnissen oder auch von Gott.
Die ersten Christen sind hin und weg von ihren Erlebnissen mit Gott. Und davon erzählen sie weiter: zunächst in ihrer Heimatstadt Jerusalem, dann überregional bis hin in die Weltstadt Rom.

Christen sind „Weitersager”. Und das ist auch der Auftrag, den uns Jesus gegeben hat: „Ihr werdet meine Zeugen sein …” (Apg 1,8).

Vor Gott sind alle Menschen gleich

Zielgedanke

Es gibt vor Gott keinen Unterschied der Person – Gott ist ein Gott für alle, ganz gleich welcher Herkunft.

Vorüberlegung für Mitarbeitende

Was wäre, wenn die „Gute Nachricht” von Jesus Christus nur für eine ganz bestimmte Gruppe von Menschen gültig wäre? Unvorstellbar! Ohne Gottes Eingreifen wäre es aber so geworden. Die Jünger Jesu lebten in jüdischer Tradition, in der es verboten war, mit Nicht-Juden Gemeinschaft zu haben. Voraussetzung für ein Zusammenkommen z. B. im Gottesdienst wäre das Konvertieren der Nicht-Juden zum jüdischen Glauben gewesen. Die Geschichte vom Hauptmann Kornelius macht deutlich, dass Gott auch ein Gott für Nicht-Juden ist. Wer Christ werden will, muss nicht zuvor zum jüdischen Glauben übertreten. Das war neu! Bei den Aposteln war die Freude groß, als ihnen klar wurde, dass Jesus für alle Menschen gestorben ist!

Erlebniswelt der Kinder

Die Erkenntnis, dass Gott für alle Menschen da ist und sie alle gleich lieb hat, ist für die Kinder wahrscheinlich gar nicht neu. Doch bestimmt haben einige Kinder es schon einmal erlebt,
ausgegrenzt zu werden, weil man z. B. in der Schule nicht so gut ist oder weil man nicht alles hat, was die anderen haben. Wenn man plötzlich trotzdem dazu gehören darf, ist die Freude groß.

Einstieg

Süßigkeitenwahl

In der Mitte steht eine Schale mit verschiedenen kleinen Süßigkeiten.
„Heute lade ich euch ein: Jeder darf sich eine Süßigkeit nehmen.”
Anschließend wird an die Kinder die Frage gestellt: „Warum habt ihr euch ausgerechnet diese Süßigkeit ausgesucht?” (Kinder erklären lassen, denn viele sind sehr wählerisch.) Mit unseren Mitmenschen geht es uns oft genauso. Wir haben einen Lieblingslehrer, Lieblingsonkel, eine Lieblingsfreundin. Das ist auch völlig in Ordnung so. Doch stellt euch vor, Gott wäre genauso! Wenn ich mir vorstelle, wie es wäre, wenn ich nicht zu seinen Lieblingen gehören würde, dann wäre das schrecklich! Gott sei Dank ist Gott anders. Er ist für uns alle da und liebt jeden von uns in seiner Unterschiedlichkeit – ohne Ausnahme! Darum soll es heute auch gehen.

Rahmengeschichte Teil 1

Erzählung Petrus

„Ihr könnt euch nicht vorstellen, was mir passiert ist! Ich befand mich in Joppe auf dem Hausdach eines Freundes und betete. Plötzlich sah ich wie in einem Traum, dass eine Art Tuch vom Himmel herabgelassen wurde. In diesem Tuch waren lauter Schlangen, Mäuse, Krähen und andere Tiere,
die wir Juden ja nicht essen dürfen. Eklig war das. Ihr könnt euch mein Erstaunen vorstellen, als ich eine Stimme hörte, die sagte: „Steh auf, schlachte und iss!” Ich widersprach heftig: „Auf gar keinen Fall! Ich habe noch nie in meinem Leben etwas Verbotenes oder Unreines gegessen!”
Da ertönte wieder die Stimme: „Was Gott gereinigt hat, das erkläre nicht als unrein!” Das geschah drei Mal! Zur gleichen Zeit erschienen drei Männer vor dem Haus, die aus Cäsarea geschickt worden waren, um mich zu holen. Der Geist Gottes befahl mir, ohne Zögern mit ihnen zu gehen, auch wenn diese Männer offensichtlich keine Juden waren. Also gehorchte ich und machte mich zusammen mit sechs Mitchristen aus Joppe auf den Weg nach Cäsarea. Dort betraten wir das Haus
eines römischen Offiziers. Zu meinem Erstaunen waren da nicht nur die anderen Bewohner des Hauses, sondern auch Freunde und Verwandte des Hausherrn. Der Mann erzählte mir, wie ihm während er betete ein Engel erschienen war, und ihm befohlen hatte, Boten nach Joppe zu schicken und mich holen zu lassen. Es wurde ihm gesagt, dass ich ihm Worte sagen könne, durch die er und sein Haus gerettet werden würden. Schlagartig wurde mir klar, dass Gott keinen Unter-schied in der Person macht. Es ist ganz gleich, zu welchem Volk Menschen gehören, alle sind Gottes Kinder. Stellt euch vor, kaum hatte ich angefangen, der Versammlung zu erzählen, dass jeder, der an Jesus glaubt, Vergebung erfährt, da kam der Heilige Geist auf alle Zuhörer. So wie wir an Pfingsten lobten sie Gott in verschiedenen Sprachen. Meine Begleiter und ich waren völlig überrascht. Gott hatte diesen Menschen dieselbe Gabe gegeben, die er auch uns gab, nachdem wir an Jesus glaubten. Wer bin ich, dass ich Gott im Weg stehen dürfte? Zuerst war es ganz still. Doch dann fingen alle im Raum an, Gott dafür zu loben, dass von nun an alle Menschen, egal ob
Juden oder Nichtjuden, zu Gott kommen dürfen!”

Rahmengeschichte Teil 2

Andachtsimpuls

Puzzle

Bibeltext (nach Apostelgeschichte 10,35) kopieren und in das Blatt unregelmäßige, nicht zu kleine Stücke schneiden. Dann im Raum, im Zelt, auf einer Wiese … verteilen, Kinder Teile suchen und zusammen setzen lassen.

Es gibt vor Gott kein Unterschied der Person, denn Gott liebt alle Menschen, ganz gleich, zu welchem Volk sie gehören – wenn sie ihn nur ernst nehmen und tun, was vor ihm recht ist.


Besprechung des Puzzles:
– Warum hat Petrus diese Worte gesagt?
(Weil die anderen Apostel dachten, dass Gott nur für Juden da ist. Die Begegnung zwischen Petrus und Kornelius zeigt Petrus, dass das nicht stimmt.)
– Was heißt das für uns, wenn wir Menschen sehen, die aus anderen Ländern kommen, oder Menschen, die nicht wohlhabend, oder krank, alt, ausgegrenzt sind?

Gebet

Lieber Gott,
dass du alle Menschen lieb hast und niemanden ausschließt,
das finden wir super!
Du bist ein Gott für alle Menschen, so auch für uns.
Hilf uns, dass wir andere nicht verurteilen und ausgrenzen.
Wir danken dir für deinen Heiligen Geist.
Amen.

Ideen zur Vertiefung

Obstsalat

Da die Christen bestimmt ein Fest gefeiert haben, bereiten wir Obstsalat gemeinsam zu. Durch viele verschiedene Früchte wird ein Obstsalat erst bunt und lecker.

Stationen-Lauf

Liedvorschläge

  • Gott mag Kinder, Einfach spitze Nr. 147
  • Es ist niemand zu groß, Jungscharlieder Nr. 66

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