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Einheit: 1 Woche später

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 45-90 Min. (Vorbereitung: 20-40 Min.)
Materialart: Stundenentwurf
Zielgruppen: Kinder, Kinder/ Pre-Teens (10-13 Jahre)
Einsatzgebiet: Gruppenstunde
Redaktion: JUMAT
Benötigte Materialien: Handpuppe, Playmobil-Figuren, Laptop und Beamer, Zettel und Stift, Tisch, diverse Gegenstände (siehe Spielerklärung), Bibel, Plane/ Tuch (oder Decke), Stühle, Arbeitsblatt (siehe Anhang)
Bibelstelle: Johannes 20,24-20,29
Johannes 20,24-20,29

Jesus zeigt sich den JĂĽngern und Thomas

24Thomas, der auch Didymus genannt wird,

gehörte zum Kreis der Zwölf.

Er war nicht bei ihnen gewesen,

als Jesus gekommen war.

25Die anderen JĂĽnger berichteten ihm:

»Wir haben den Herrn gesehen!«

Er entgegnete ihnen:

»Erst will ich selbst die Wunden von den Nägeln

an seinen Händen sehen.

Mit meinem Finger will ich sie fĂĽhlen.

Und ich will meine Hand

in die Wunde an seiner Seite legen.

Sonst kann ich das nicht glauben!«

26Acht Tage später waren die Jünger wieder beieinander.

Diesmal war Thomas bei ihnen.

Wieder waren die TĂĽren verschlossen.

Da kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte:

»Friede sei mit euch!«

27Dann sagte er zu Thomas:

»Leg deinen Finger hierher und sieh meine Hände an.

Streck deine Hand aus

und leg sie in die Wunde an meiner Seite.

Sei nicht länger ungläubig,

sondern komm zum Glauben!«

28Thomas antwortete:

»Mein Herr und mein Gott!«

29Da sagte Jesus zu ihm:

»Du glaubst, weil du mich gesehen hast.

GlĂĽckselig sind die, die mich nicht sehen

und trotzdem glauben!«

BasisBibel 2012/2020, © Deutsche Bibelgesellschaft

Der Bibeltext aus Johannes 20, 24-29 zeigt uns einmal mehr, dass wir mit unseren Zweifeln, Sorgen und Ă„ngsten zu Jesus kommen dĂĽrfen und er uns durch und durch kennt und liebt und weiĂź, was wir brauchen!


Vorschau:

Das Ziel

Starter

Für Kinder ist es oft schwer, sich mit ihren Sorgen und Zweifeln auseinanderzusetzen, besonders dann, wenn sie nicht wissen, mit wem sie darüber reden sollen. In dieser Lektion sollen die Kinder lernen, dass es völlig in Ordnung ist, Zweifel, Sorgen, Ängste zu haben, und dass sie aber in Jesus eine Anlaufstelle haben, der sie alles anvertrauen können, und der um ihre Situation weiß und ihnen helfen möchte.

Checker

Für Kinder, die schon ihren Weg mit Jesus gehen, ist das vielleicht schon eine viel gehörte und „alte“ Geschichte. Aber auch sie sollen durch diese Geschichte von Thomas, dem Zweifler, wieder neu ermutigt und daran erinnert werden, dass sie in Jeus eine Anlaufstelle für ihre Sorgen, Ängste und Zweifel haben! So wie es Thomas erleben durfte!

(…)

VerkĂĽndigung

VerkĂĽndigungsart: Handpuppen-Spiel

Es wird eine Handpuppe benötigt, die von einem Mitarbeiter gespielt wird. Der Mitarbeiter setzt sich hinter einen Stuhl, der mit einem Tuch abgedeckt ist, so dass die Puppe auf dem Stuhl sitzt. Ein weiterer Mitarbeiter wird benötigt, um mit der Puppe im Dialog zu sprechen.

Puppe (P) sitzt genervt auf dem Stuhl und schaut ständig auf die Uhr: „Wo bleibt er / sie denn bloß … Wir wollten uns eigentlich vor einer Stunde hier treffen und nun sitz ich allein hier und muss warten …“

Plötzlich geht die Tür auf und der zweite Mitarbeiter (MA) kommt völlig außer Atem und mit seiner Bibel unter dem Arm herein.

MA: „Entschuldige, dass ich mit verspätet habe. Ich habe nach dem Essen noch in meiner Bibel gelesen und da habe ich völlig die Zeit vergessen …!“

(…)

Spielerisches

Apportieren: Zuvor werden im Raum Zettel verteilt, die zwei unterschiedliche Farben haben und die zuvor von den Mitarbeitern beschriftet wurden, mit verschiedenen Dingen, die uns Sorgen machen können (eine Farbe von Zetteln) und die uns Freude im Leben bereiten (eine andere Farbe von Zetteln) und die wir dann bei Jesus abladen können. Die Kinder werden aufgefordert, die Zettel im Raum zu suchen und nach vorne zu bringen. Wenn dann alle Zettel gesammelt wurden, werden sie nach und nach vorgelesen und „unter das Kreuz“ zu Jesus gebracht oder mit der Schere zerschnitten, was symbolisch dafür stehen soll, dass wir bei Jesus all unsere Sorgen abladen dürfen.

(…)

...
  • Autor / Autorin: Katja Kontermann
  • © Deutscher EC-Verband

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