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Einheit: 9:1

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 45-60 Min. (Vorbereitung: 30-40 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Kinder (7-11 Jahre), Kinder/ Pre-Teens (10-13 Jahre)
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Redaktion: JUMAT
Benötigte Materialien: Süßigkeit(en), kleine Zettel, Stift(e), Tafel, Zähltafel, Requisiten, Äpfel, Mango, Zeitung(en) / Zeitschrift(en), Buchstabenkarten
Bibelstelle: Lukas 17,11-19
Lukas 17,11-17,19

Die zehn Aussätzigen

11Und es begab sich, als er nach Jerusalem wanderte, dass er durch das Gebiet zwischen Samarien und Galiläa zog. 12Und als er in ein Dorf kam, begegneten ihm zehn aussätzige Männer; die standen von ferne 13und erhoben ihre Stimme und sprachen: Jesus, lieber Meister, erbarme dich unser! 14Und da er sie sah, sprach er zu ihnen: Geht hin und zeigt euch den Priestern! Und es geschah, als sie hingingen, da wurden sie rein.

15Einer aber unter ihnen, als er sah, dass er gesund geworden war, kehrte er um und pries Gott mit lauter Stimme 16und fiel nieder auf sein Angesicht zu Jesu Füßen und dankte ihm. Und das war ein Samariter. 17Jesus aber antwortete und sprach: Sind nicht die zehn rein geworden? Wo sind aber die neun? 18Hat sich sonst keiner gefunden, der wieder umkehrte, um Gott die Ehre zu geben, als nur dieser Fremde? 19Und er sprach zu ihm: Steh auf, geh hin; dein Glaube hat dir geholfen.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Das Ziel

Starter

Ich kann Gott für alles Danke sagen.

Checker

Erlebnisse mit Jesus führen zu Dank, Lobpreis und Neuanfang.

Der Text an sich

Die Erzählung von den zehn Aussätzigen befindet sich nur im Lukasevangelium. Das ist einer der Texte, die das Anliegen des Lukas deutlich zeigen, dass Jesus besonders die Begegnung mit den Ausgestoßenen und Armen sucht.

Das Volk Israel trennt sich in ein Nord- und Südreich (926 v. Chr.). Im Südreich Juda stand der Tempel und im Nordreich musste ein anderes Heiligtum zum Zentrum werden. Die beiden Brudervölker lebten sich auseinander und beide Teile hatten ihre eigene Geschichte. Als die Assyrer das Nordreich völlig zerstörten (722 v. Chr.) und die Bevölkerung wegführte, vermischten sich die in der Heimat gebliebenen mit den Assyrern. Dadurch war kein „reiner Glaube“ mehr möglich. Die Nachkommen, die Samaritaner, wurden noch zur Zeit von Jesus verachtet. Sie waren keine Brüder mehr und ihr Glaube entsprach nicht mehr den jüdischen Vorstellungen.

Aussatz ist ein Sammelbegriff für sämtliche Haut- und Pilzerkrankungen. Wer auffällige Stellen an seinem Körper bemerkte, musste sie den Priestern zeigen. Nach einer Untersuchung entschied der Priester, ob der Umgang mit anderen Menschen wegen Unreinheit oder Ansteckungsgefahr abgebrochen werden musste. Auch eine Besserung oder Heilung musste vom Priester bestätigt werden. Erkrankte mussten außerhalb der Gesellschaft leben und konnten nicht am sozialen und religiösen Leben teilnehmen.

Durch seinen Kontakt mit den Aussätzigen überquerte Jesus nicht nur eine geografische, sondern auch eine kulturelle und religiöse Grenze.

Die Männer gehen nicht erst los, nachdem sie gesund geworden sind, sondern sie werden unterwegs rein. Es wird nicht berichtet, was die Priester gesagt haben, aber es wird die Reaktion des einen geheilten Samariters erzählt. Er kehrte um und lobte Gott mit lauter Stimme. Alle können sehen und hören, was Gott an diesem Menschen getan hat. An diesem Handeln wird deutlich, dass Umkehren bedeutet, Gott die Ehre zu geben.

Als der Geheilte bei Jesus eintrifft fällt er vor ihm nieder und dankt. Ehrfurcht, Anbetung und Dank sind die Reaktionen eines Menschen auf das Handeln von Jesus.

Jesus fragt nach den anderen Neun, ohne sie zu verurteilen. Er lobt den Glauben des dankbaren Mannes Die anderen neun sind auch körperlich gesund geworden, der eine jedoch ist gesund an Leib und Seele. Jesus schenkt ihm einen umfassenden Neuanfang.

Der Text für mich

Das Thema Dankbarkeit spielt im Text eine große Rolle, auch wenn es von Jesus nicht angesprochen wird. Mir kommen Fragen zu diesem Thema: Warum dankt nur einer? Was machen die anderen? Wie gehe ich mit Dank um? Für mich ist Dankbarkeit manchmal selbstverständlich. Ich bedanke mich bei Gott und bei Menschen, manchmal danke ich aber auch nicht. Ich mache es, ohne darüber nachzudenken. Im Text wird deutlich was Dankbarkeit von seinem tiefsten Sinn ist. Dem Handeln Gottes in meinem Leben sollte Umkehr und Dankbarkeit folgen. Das will ich in meinem Alltag leben und auch den Kindern weitergeben. Ich will in allen Situationen, persönlich und im Zusammensein mit den Jungscharlern meine Dankbarkeit vorleben, ohne dass ich den moralischen Zeigefinger erheben und ständig zur Dankbarkeit ermahnen muss.

Der Text für dich

Starter

Kindern fällt es schwer, Danke zu sagen. Sie können offen Dinge annehmen und werden dann ermahnt, Danke zu sagen („Na, wie sagt man da?“, ist ein typischer Satz, wenn das Kind beim Bäcker ein Brötchen auf die Hand bekommt.). Dieser Dank gilt stets einem anderen Menschen. Dass Gott als Schöpfer hinter allem steht kommt im Alltag und im Denken der Kinder nicht vor. In der Jungschar könnte es sein, dass es zum ersten Mal mit diesem Gedanken konfrontiert wird. Da ist es wichtig, nicht moralisch zu werden und nur an die Dankbarkeit zu appellieren, sondern deutlich zu machen, das Dankbarkeit eine Grundhaltung ist, die dann viel leichter gelebt werden kann, wenn ich eine Beziehung zu der Person habe, der ich danke sagen will.

Checker

Dankbarkeit gegenüber Gott gehört zur frommen Grundausstattung dazu. Es ist klar, dass Anfang Oktober Erntedankfest gefeiert wird und es gehört selbstverständlich dazu, dass ein Tischgebet gesprochen wird. Da wird Gott für das Essen, für das, was wir haben, gedankt. Oft ist das aber nur ein liebgewordenes Ritual, und die dankbare Grundeinstellung ist nicht vorhanden. Hier kommt es darauf an, die Jungscharler aus ihrer selbstverständlichen Ich-sage-Gott-Danke-weil-es-dazugehört-Einstellung herauszuholen und ihnen zu zeigen, dass der Grund der Dankbarkeit nicht meine eigene Routine ist, sondern die Reaktion auf das Handeln Gottes.

Der Text erlebt

Hinführung

Idee 1: Dankeverhältnis

Der Mitarbeiter bringt einen Beutel voller Süßigkeiten mit und erzählt, dass heute ein besonderer Tag ist, an dem jeder ein Geschenk bekommt. Dann geht er mit dem Beutel herum und jeder darf sich etwas herausnehmen. Das sollte nicht so nebenbei passieren, sondern der Mitarbeiter kann daraus eine spanende Veranstaltung machen. Ein anderer Mitarbeiter beobachtet und zählt mit, wie viel Kinder Danke sagen. Nachdem jeder etwas aus dem Beutel bekommen hat, sagt der zweite Mitarbeiter laut das Verhältnis von Dankesagern zu Nicht-Dankesagern, zum Beispiel 7: 5. Nun werden die Kinder gefragt, was dieses Ergebnis bedeuten könnte. Wenn man die „Lösung“ gemeinsam gefunden hat, wird die Geschichte erzählt.

Idee 2: Dankepantomime

Auf kleine Zettel werden Dinge geschrieben, für die man Danke sagen kann, zum Beispiel: Mama, Freund, Apfel, Keks, Ferien usw. Ein Teilnehmer bekommt den Zettel gezeigt und muss pantomimisch den Begriff erklären. Wer den richtigen Begriff erraten hat, darf den nächsten Begriff vorspielen. Erst im Anschluss an das Spiel wird erklärt, dass alle dargestellten Begriffe Dinge sind, für die wir dankbar sein können.

Verkündigung

Einer spielt die zehn Aussätzigen

Auf der Bühne steht eine Tafel oder eine spanische Wand, hinter der man sich schnell umziehen kann. Dabei geht es nicht um das komplette Umziehen, sondern nur um das Verändern von Details zum Beispiel die Kopfbedeckung wechseln und einen passenden Gegenstand nehmen. Hinter der Wand liegen die entsprechenden Gegenstände griffbereit. Neben der Wand steht eine Anzeigetafel. Dazu kann man eine Zähltafel verwenden wie sie bei Volleyballturnieren eingesetzt wird oder auch die Zahlen auf Pappe schreiben.

Wenn der Erzähler die Bühne verlässt zählt er an der Anzeigetafel weiter. Nach dem ersten Auftritt sieht man 1 : 0, nach dem zweiten 2 : 0 usw.

Ein Mitarbeiter kommt hinter der Wand hervor mit einer Kopfdeckung, in der Hand hält er ein Familienfoto. Er sagt: „Ich bin froh, das ich geheilt bin. Ich hatte Aussatz. Ich lebte mit neun anderen Männer zusammen, die die gleiche Krankheit hatten. Dann kam Jesus vorbei und hat uns geheilt. Ich bin gesund. Ich gehe nur noch zum Priester, der muss bestätigen, dass meine Haut wieder rein ist. Dann gehe ich zu meiner Familie zurück. Die wird sich freuen!“

Er geht setzt sich eine andere Kopfbedeckung auf, nimmt eine Aktentasche und kommt wieder. Er sagt: „Ich bin froh, das sich geheilt bin. Ich hatte Aussatz. Ich lebte mit neun anderen Männer zusammen, die die gleiche Krankheit hatten. Dann kam Jesus vorbei und hat uns geheilt. Ich bin gesund. Ich gehe nur noch zum Priester, der muss bestätigen, dass meine Haut wieder rein ist. Dann kann ich wieder arbeiten gehen. Ich kann ins Büro in meinen Job zurück. Die Kollegen werden sich freuen.“

So geht das noch weiter. Der Anfangstext ist immer gleich. Das Ende ist immer mit einem anderen Plan verbunden.

Nummer 3, Gegenstand Herz: „Dann gehe ich zu meiner Freundin. Ich glaube, ich werde die ganze nächste Woche mit ihr zusammen verbringen.“

Nummer 4, Gegenstand Sonnenschirm: „Jetzt mache ich erst mal Urlaub. Nach dieser stressigen Zeit habe ich mir eine Pause verdient.“

Nummer 5, Gegenstand Besteck: „Jetzt gehe ich erstmal gut essen. Dort draußen in der Abgeschiedenheit, fern von anderen Menschen war das nicht möglich. Aber jetzt genieße ich das Leben.“

Nummer 6, Flasche Bier: „Jetzt gehe ich zu meinem besten Kumpel. Wir machen eine Flasche auf und trinken auf meine Gesundheit. Jetzt wird es wieder so wie früher.“

Nummer 7: Notizblock: „Ich schreibe auf was ich erlebt habe. Das wird der Hammer. Meine Lebensgeschichte als Buch. In dem Buch steht dann alles, was ich erlebt habe, wie Jesus gekommen ist und wie ich dann plötzlich gesund geworden bin. Das Buch wird garantiert ein Bestseller.“

Nummer 8, Kamm und Spiegel: „In der Zeit, in der ich nicht hier war, ist bestimmt viel passiert. Ich habe es nicht mitbekommen. Aber heute Abend ist eine Party, wo die wichtigsten Menschen der Stadt zusammen sind. Da werde ich hingehen und erfahre alle Neuigkeiten. Dann bin ich wieder up to date.“

Nummer 9, Gegenstand Merci-Schokolade: „Ich gehe erst mal zu meiner Mama. Die hat sich immer so viel Mühe mit mir gegeben und sie hat am meisten darunter gelitten, dass ich weit draußen vor der Stadt, in der Aussätzigensiedlung war. Ich bedanke mich einfach bei ihr, für alles, was sie getan hat.“

Nummer 10, kein weiterer Gegenstand: „Ich gehe zurück zu Jesus. Das muss einfach der erste Weg sein. Er hat mich gesund gemacht.“ Er läuft los. Dabei ruft er: „Gott du bist wunderbar!“ Er fällt auf die Knie. „Danke Jesus, dass du mich gesund gemacht hast. Ich bin nur ein Samaritaner und du bist ein Jude. Du hättest das nicht tun müssen. Danke, dass du es trotzdem getan hast. – Was sagst du? – Du fragst wo die anderen neun sind? – Ich weiß es nicht. Ich bin gekommen. – Du sagst ich darf aufstehen. Danke, dass du mir noch einen wichtigen Satz sagen willst. Geh los, dein Glaube hat dir geholfen. Danke für diese Worte. Danke dass du mir einen Neuanfang ermöglichst.“

Er geht und verändert das Ergebnis auf 9 : 1

Die andere Idee

Die Geschichte wird mit Obst erzählt. Dazu benötigt man zehn Äpfel, die leichte Faulstellen haben, einen gutaussehenden Apfel und eine andere Frucht.

Die zehn Äpfel mit Faulstellen liegen auf dem Tisch. Das sind die zehn aussätzigen Männer. Mit den Äpfeln wird ein Gespräch zwischen den Männern vorgespielt, in dem ihre verzweifelte Situation dargestellt wird. Dann kommt Jesus dazu (die Mango), der alle zu den Priestern schickt. Nach und nach werden die Äpfel vom Tisch genommen. Alle wurden gesund. Einer kehrt zurück. Der gutaussehende Apfel wird zur Mango gelegt. Er bedankt sich bei Jesus.

Der Text gelebt

Wiederholung

Die Zähltafel (oder die Äpfel) liegen bereit. Anhand der zehn Zahlen wird die Geschichte wiederholt. Wir überlegen uns dabei zehn Dinge, die uns von der Dankbarkeit ablenken und zehn Dinge für die wir dankbar sein können.

Gespräch

Schreibt folgende Fragen auf Zettel:

  • Was hast du in der letzten Zeit erlebt, wofür du dankbar bist?
  • Wie ist deine Reaktion, wenn du etwas Schönes erlebt hast?
  • Wem hast du zuletzt danke gesagt?
  • Wie kann ich Gott Danke sagen?
  • Hat sich schon mal etwas verändert, wenn du Danke gesagt hast?
  • Der letzte Satz im Text lautet: „Dein Glaube hat dich gerettet?“ Was hat der Satz mit Dankbarkeit zu tun?
  • Wie werden sich die Männer gefühlt haben und was werden sie gedacht haben, als sie merkten, dass sie gesund waren? Kennst du solche Gefühle und Gedanken auch?

Die Zettel werden verkehrt herum hingelegt. Der Reihe nach zieht sich jeder einen Zettel und beantwortet die Frage. Es kann auch mehrmals die gleiche Frage aufgeschrieben werden.

Merkvers

Dankt Gott in jeder Lebenslage! Das will Gott von euch als Menschen, die mit Jesus Christus verbunden sind. 1. Thessalonicher 5,18 GNB

Auf kleine Zettel werden verschiedene Lebenslagen geschrieben, zum Beispiel, Schule, Urlaub am Strand, der Wecker klingelt am Morgen, Streit mit einem Freund, Geburtstag, usw. Einer zieht einen Zettel, stellt sich in die Mitte und liest die Situation, also die Lebenslage vor. Dann stellt er diese Lebenslage pantomimisch dar und sagt dabei: „Dankt Gott in jeder Lebenslage!“ Alle anderen antworten: „Das will Gott von euch als Menschen, die mit Jesus Christus verbunden sind.“

Gebet

Es steht eine Kiste mit Äpfeln bereit. Jeder darf sich einen Apfel nehmen und ein Dankgebet sprechen. Die Äpfel werden in der Mitte aufgestapelt. Am Ende der Gruppenstunde darf jeder einen Apfel mitnehmen, jemanden danke sagen und ihm den Apfel schenken.

Kreatives

Wir gestalten eine Dankbarkeitscollage. Dazu liegen viele verschiedene Zeitschriften, Werbeprospekte oder Kataloge bereit. Jeder darf sich Dinge aussuchen und ausschneiden, für die er dankbar ist. Auf ein großes Plakat wird der Umriss eines Apfels gemalt. In diesen Umriss werden die ausgeschnittenen Dinge geklebt. Das Symbol des Apfels als Zeichen für Dankbarkeit kommt schon beim Gebet und auch in einer möglichen Form der Verkündigung vor. Evtl. kann auch das Symbol Blume als Grundriss verwendet werden.

Spielerisches

Es liegen die Buchstaben von A – Z bereit. Entweder nimmt man Spielkarten mit Buchstaben oder man schreibt die Buchstaben auf Karteikarten. Die Teilnehmer werden in zwei Gruppen eingeteilt und jeder Gruppe erhält ein Kartenset. Der Spielleiter sagt ein Wort, was etwas beschreibt, wofür man danke sagen kann, zum Beispiel Vater. Die Gruppen müssen nun so schnell wie möglich das Wort aus den Buchstaben legen. Wer es zuerst schafft, erhält einen Punkt. Es können fast alle Wörter verwendet werden, man muss nur darauf achten, dass keine Buchstaben doppelt vorkommen. Mögliche Wörter sind: Auto, Bruder, Tier, Schnitzel, Obst, Buch usw. Die Punkte kann man mit einer Zähltafel für alle sichtbar anzeigen und erinnert nochmal an die Methode, die zum Erzählen der Geschichte verwendet wurde.

Rätselhaftes

Finde heraus, wie oft das Wort Danke in dem Buchstabengitter vorkommt. Es kann waagerecht und senkrecht sowie vorwärts und rückwärts gelesen werden.

(Lösung: 14x)

D D A N K E K N
A A N K E K D A
N N D E K N A D
K K E K N A N A
E E K N A D K N
E K N A D A E K
N A A D A N K E
N A D A N K E N

T(Extras)

Lieder

  • Danke für diesen guten Morgen
  • Vielen Dank
  • Vater ich danke dir

Spiele

Es bieten sich Wettkampfspiele an, bei denen zwei Teams gegeneinander kämpfen und der Spielstand an der Anzeigetafel, die auch bei der Verkündigung verwendet wurde, angezeigt wird.

Zeitungswörter

Zwei Teams spielen gegeneinander. Sie erhalten mehrere Zeitungen. Der Spielleiter nennt einen Begriff und die Teams müssen diese Begriffe in der Zeitung suchen. Das kann das Wort oder auch ein Bild des Begriffes sein. Das Team, das zuerst den Begriff gefunden hat, erhält einen Punkt.

Würfelstaffel

Zwei Teams treten gegeneinander an. Ein Team besteht aus mindestens sechs Personen. In der Mitte zwischen den beiden Teams wird gewürfelt, sodass beide Teams die Augenzahl gut sehen können. Im Abstand von ca. zehn Metern ist die Ziellinie, es müssen nun immer so viele Personen zum Ziel rennen, wie Augen gewürfelt worden sind. Welche Mannschaft mit der richtigen Personenzahl als erstes im Ziel ankommt, erhält einen Punkt. Die Mannschaft die nach mehreren Durchgängen die höchste Punktzahl hat, ist der Gewinner.

Tischtennisfußball

Zwei Mannschaften treten gegeneinander an. Es wird nach normalen Fußballregeln gespielt, nur der Ball ist etwas kleiner, denn es wird mit einem Tischtennisball gespielt. Da der Ball sehr oft zertreten wird, sollte man einen großen Vorrat an Bällen dabei haben. Außerdem kann man noch für den Spieler, der den Ball zertreten hat eine Strafe verhängen, z. B. eine Zeitstrafe von einer Minute.

Knöpfe sortieren

Zwei Teams spielen gegeneinander. Jedes Team hat vor sich die gleiche Anzahl von Knöpfen liegen (ca. 15-20 Stück). Der Spielleiter stellt nun eine Aufgabe, die das Team so schnell wie möglich ausführen muss, z. B.: „Sortiere die Knöpfe der Größe nach!“; „Sortiere die Knöpfe nach Anzahl der Löcher!“; „Sortiere die Knöpfe nach der Farbe!“ Welchem Team die Lösung der Aufgabe als erstes gelingt, erhält einen Punkt.

  • Autor / Autorin: Thomas Kretzschmar
  • © Deutscher EC-Verband

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