Abgehauen und bestraftAbgehauen und bestraft

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Einheit: Abgehauen und bestraft

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 60-90 Min. (Vorbereitung: 40-80 Min.)
Materialart: Stundenentwurf
Zielgruppen: Kinder (7-11 Jahre), Kinder/ Pre-Teens (10-13 Jahre)
Einsatzgebiet: Gruppenstunde
Redaktion: JUMAT
Benötigte Materialien: Schokoküsse, Schüssel mit Süßigkeiten, Papier und Stift, Flipchart (oder Tafel), Augenbinde(n), Verkleidung (Josef, Potifar, Efra, 2 Diener), Tisch und Stuhl, Staubtuch, Tageslichtprojektor, Leintuch (groß, weiß), Figur(en) (gebastelt), Papprahmen

Mit der Geschichte von Josef bei Potifar wird das Thema „Versuchung/Regeln und Prinzipien“ sowie Treue und Vertrauen in der Beziehung zu Gott thematisiert. Potifars Frau bedrängt Josef, eine Nacht mit ihr zu verbringen, doch Josef widersteht der Versuchung. Das hat für ihn negative Folgen, doch später Gott segnet Josefs Treue ihm gegenüber.


Vorschau:

Das Ziel

Starter

Jeder hat Prinzipien und Regeln, nach denen er lebt. Gott will sie prägen. Nicht immer ist es einfach, das zu tun, was man als richtig erkannt hat – aber es lohnt sich!

Checker

Wenn ich eine feste Beziehung zu Gott habe, können mir Versuchungen weniger anhaben. Er steht mir treu zur Seite – darum kann auch ich zu ihm stehen.

Der Text an sich

Nach seiner Verschleppung nach Ägypten gerät Josef durch Gottes Führung und Geleit direkt an eine „hohe Adresse“: den Hofbeamten des Pharaos und Oberbefehlshaber der königlichen Leibwache, Potifar genannt. Durch diesen Umstand bringt Gott ihn an den Platz, an dem er Josef haben möchte, um später durch ihn zum Pharao zu sprechen, indem Josef dessen Träume deutet (vgl. Kap. 40 ff.). Der HERR steht Josef bei und lässt ihm alles gelingen, was er unternimmt. Potifar erkennt Josefs Geschick und setzt ihn daraufhin zu seinem persönlichen Hausdiener und Verwalter ein. Auch das segnet Gott, indem er Potifars Besitz vermehrt und seine Ernten gut ausfallen lässt. So gewinnt Potifar immer größeres Vertrauen in Josef und überlässt ihm schließlich die Verwaltung seines kompletten Hausstandes – nur um seine Mahlzeiten kümmert er sich noch persönlich (V. 2-6). Auch Potifars Frau entgeht nicht, was für ein gutaussehender, erfolgreicher Mann Josef ist – so versucht sie immer wieder, ihn zu überreden, eine Nacht mit ihr zu verbringen.

Doch Josef bleibt seinem Vorgesetzten gegenüber treu – er will das große Vertrauen, das ihm von Potifar entgegengebracht wird, nicht missbrauchen. Vor allem aber möchte er JAHWE, seinem Gott, treu bleiben und nicht gegen ihn sündigen. Er bleibt standhaft und widersteht der Versuchung. Als Potifars Frau nicht bekommt, was sie will, dreht sie den Spieß um und bezichtigt Josef durch eine List der Vergewaltigung (V. 6b-18). Was für Josef so gut begann, endet für ihn zunächst im Gefängnis (V.19-20). Doch auch in dieser misslichen Lage lässt Gott ihn nicht im Stich und sorgt dafür, dass der Gefängnisaufseher ihm wohlgesonnen ist. Erneut wird Josef zu einem Mann des Vertrauens: Man ernennt ihn zum Aufseher über das gesamte Gefängnis und er wird mit wichtigen Aufgaben betraut (V. 21-23).

Auch der Gefängnisverwalter erkennt, dass Josefs Gott mit ihm ist und ihm Erfolg und Hilfe schenkt – dies ist für ihn Grund genug, ihm vollstes Vertrauen zu schenken.

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  • Autor / Autorin: Amrei Guhl
  • © Deutscher EC-Verband

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