Abholen! / Wen holst du ab und bringst ihn zu Jesus?Abholen! / Wen holst du ab und bringst ihn zu Jesus?

Einheit: Abholen! / Wen holst du ab und bringst ihn zu Jesus?

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 45-90 Min. (Vorbereitung: 20-30 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Teens (12-16 Jahre)
Einsatzgebiet: Gruppenstunde
Redaktion: TEC:
Benötigte Materialien: Plakat(e), Edding(s), Klebepunkte, Bibel(n) (für Teilnehmende)
Bibelstelle: Markus 2,1-2,12
Markus 2,1-2,12

2

Der Streit um die Vollmacht von Jesus

Markus 2,1–3,6

Jesus vergibt SĂĽnden und heilt

Matthäus 9,1-8; Lukas 5,17-26

1Ein paar Tage später kam Jesus nach Kapernaum zurück.

Es sprach sich herum,

dass er wieder zu Hause war.

2Daraufhin strömten so viele Menschen herbei,

dass der Platz nicht ausreichte –

nicht einmal drauĂźen vor der TĂĽr.

Jesus verkĂĽndete ihnen das Wort Gottes.

3Da brachten Leute einen Gelähmten zu Jesus.

Er wurde von vier Männern getragen.

4Aber wegen der Volksmenge

konnten sie nicht bis zu ihm vordringen.

Deshalb öffneten sie das Dach

genau ĂĽber der Stelle, wo Jesus war.

Sie machten ein Loch hinein

und ließen den Gelähmten auf seiner Matte herunter.

5Jesus sah, wie groĂź ihr Glaube war,

und sagte zu dem Gelähmten:

»Mein Kind, deine Sünden sind dir vergeben.«

6Es saĂźen aber auch einige Schriftgelehrte dabei.

Die dachten:

7»Wie kann er so etwas sagen?

Das ist Gotteslästerung!

Nur Gott allein kann Sünden vergeben.«

8Doch Jesus wusste sofort, was sie dachten.

Er sagte zu ihnen: »Warum habt ihr solche Gedanken?

9Was ist einfacher? Dem Gelähmten zu sagen:

›Deine Sünden sind dir vergeben‹,

oder: ›Steh auf, nimm deine Matte und geh umher‹?

10Aber ihr sollt sehen, dass der Menschensohn

von Gott Vollmacht bekommen hat.

So kann er hier auf der Erde

den Menschen ihre Sünden vergeben.«

Deshalb sagte er zu dem Gelähmten:

11»Ich sage dir: Steh auf,

nimm deine Matte und geh nach Hause.«

12Da stand der Mann auf, nahm rasch seine Matte

und ging weg – vor ihren Augen.

Sie gerieten auĂźer sich, lobten Gott und sagten:

»So etwas haben wir noch nie erlebt.«

BasisBibel 2012/2020, © Deutsche Bibelgesellschaft

Wie bin ich ein guter Freund? Ein Freund, der andere zu Jesus fĂĽhrt? In groĂźer Freiheit. Und ohne Druck. AuĂźerdem die Frage: kann es sein, dass wir Christen manchmal sogar anderen Menschen auf dem Weg zu Jesus im Weg stehen?


Vorschau:

1. Vorbemerkungen

Die Teens erleben verschiedene Lebenswelten. Im Teenkreis sind sie mit ihren christlichen Freunden unterwegs. In Schule und Vereinen haben sie wertvolle Kontakte zu Menschen, die Jesus noch nicht kennen. Da kommt die Frage auf: Wie kann ich in beiden Welten als Christ unterwegs sein? Den Glauben in einer Freiheit leben, die ansteckend ist.

2. Zielgedanke

Sei ein guter Freund! FĂĽhre Menschen in die Begegnung mit Jesus. Sei dabei kreativ und gib nicht auf, wenn es schwierig wird.

4. Einstieg

Lass die Teens an ihren besten Freund/beste Freundin denken. Und sammelt dann auf einem Plakat: „Was schätzt du an einem Freund/einer Freundin am meisten?“ Nachdem ihr gesammelt habt, macht eine zweite Runde. Dazu gebt ihr jedem Teen drei Klebepunkte mit dem Auftrag: „Klebe diese Punkte zu den Statements, die dir am wichtigsten sind.“ Hebt dann die Aussagen mit den meisten Punkten durch einen Rahmen hervor.

...
  • Autor / Autorin: Isabell Radler
  • © Deutscher EC-Verband