AblasshandelAblasshandel

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Einheit: Ablasshandel

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 60-90 Min. (Vorbereitung: 60-90 Min.)
Materialart: GelÀndespiel
Zielgruppen: Kinder (7-11 Jahre), Kinder/ Pre-Teens (10-13 Jahre), Pfadfinder
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Redaktion: JUMAT
Benötigte Materialien: Verkleidung und Requisiten (mittelalterliche), NĂ€gel, Kekse, GefĂ€ĂŸe mit Wasser, Seife, Medizin, Buchstabenstempel, Stempelkissen, GeldmĂŒnzen, Ablassbriefe, BĂŒcher
Bibelstelle: Römer 1,16
Römer 1,16

Das Evangelium als Kraft Gottes

16Denn ich schÀme mich des Evangeliums nicht; denn es ist eine Kraft Gottes, die selig macht alle, die glauben, die Juden zuerst und ebenso die Griechen.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Die Kinder tauchen spielerisch in das Mittelalter ein. Sie mĂŒssen verschiedene Aufgaben erfĂŒllen und dabei erfahren sie, was das Thema Ablasshandel fĂŒr eine Rolle spielte und was das Anliegen von Martin Luther und warum er dagegen vorging.


Vorschau:

In diesem Spiel erleben die Kinder verschiedene mittelalterliche Szenen. Dabei beschĂ€ftigen sie sich mit dem Thema Ablasshandel. Dieses Spiel ist fĂŒr drei altersgemischte Gruppen konzipiert. Es sollen in allen Gruppen auch Ă€ltere Kinder dabei sein.

Mitarbeiter

Die Mitarbeiter schlĂŒpfen in mittelalterliche Rollen und Verkleidungen und können dabei ruhig ein wenig schauspielern. Sicher ist es möglich, fĂŒr manche Besetzungen Mitarbeiter zu gewinnen, die sonst nicht zu den Jungscharmitarbeitern gehören. Jeder Mitarbeiter bekommt seine Beschreibung und muss nicht viel mehr wissen.
Normalerweise sollte bei einem Mitarbeiter immer nur eine Gruppe sein, andere mĂŒssen warten, wenn sie schon kommen.

RĂ€umlichkeiten

Das Spiel wird in verschiedenen RÀumen des Gemeindehauses oder im Freien gespielt. Die Spieler sollen sich wÀhrend der Spiele gegenseitig nicht sehen.
Die Gruppen bekommen keinen Plan, nur die „Spielfeldgrenzen“. Sie mĂŒssen also ungefĂ€hr wissen, wo sich jemand aufhalten kann und sich dann durchfragen.

Aufgabe fĂŒr die Kinder

Die Zeit, in die wir uns jetzt begeben, ist höchst gefĂ€hrlich. Die Menschen sind arm und mĂŒssen doch stĂ€ndig Ablassbriefe kaufen. Vielleicht könnt ihr etwas dagegen unternehmen. Fangt mit dem Spiel bei folgenden Personen an:
1. Gruppe: Rumold, der Schreiner
2. Gruppe: Ludwig, der BĂ€cker
3. Gruppe: Hildrun, die WĂ€scherin
Versucht so schnell wie möglich, den Hilfesuchenden beizustehen. Dazu mĂŒsst ihr verschiedene Leute aufspĂŒren und Informationen sowie wichtige Hinweise von ihnen einholen. Manchmal mĂŒsst ihr dafĂŒr etwas herbeischaffen und dazu auch manchen Weg mehrmals zurĂŒcklegen. Ganz einfach ist es nicht. Aber es lohnt sich! Gebt keinen Gegenstand aus der Hand, den ihr, wo und von wem auch immer, erhaltet. Ihr wisst nicht, ob ihr ihn noch einmal gebrauchen könnt. Hört genau zu, was man euch sagt! Fragt immer nach!

Rumold, der Schreiner (Start Gruppe 1)

Beschreibung fĂŒr den Mitarbeiter

Sobald du Kinder von weitem siehst, rufst du laut: „Halt! Stehen bleiben! Ich brauche Geld!“ Das wiederholst du immer wieder. Wenn sie nachfragen, erzĂ€hlst du deine Geschichte: „Wisst ihr, ich bin Rumold, von Beruf ein Schreiner. Letzte Woche ist mir was Schreckliches passiert: Ich hatte die Werkstatt nicht aufgerĂ€umt und als der BĂ€cker Ludwig einen reparierten Stuhl holen wollte, ist er ĂŒber einige Latten gestolpert. Nun hat er sich einen Arm gebrochen und mich verklagt. Jetzt muss ich ihm Geld bezahlen, weil er mit dem Arm nicht arbeiten kann. Wo soll er sonst Geld herbekommen, wenn er keine Brötchen verkaufen kann?“

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  • Autor / Autorin: Mechthild NĂŒtzler
  • © Deutscher EC-Verband

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