All you can eat

Einheit | Bibelarbeit
Einheit | Bibelarbeit

All you can eat

Enthalten in:
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Kinder/ Pre-Teens (10-13 Jahre), Kinder
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Verband: Deutscher EC-Verband
Redaktion: JUMAT
Zeitbedarf: 60-90 Min. (Vorbereitung: 30-40 Min.)
Bibelstelle: Markus 6,30-44 anzeigen
Bibelstelle
Markus 6,30-6,44

Die Speisung der Fünftausend

(Mt 14,13-21; Lk 9,10-17; Joh 6,1-13)

30Und die Apostel kamen bei Jesus zusammen und verkündeten ihm alles, was sie getan und gelehrt hatten. 31Und er sprach zu ihnen: Geht ihr allein an eine einsame Stätte und ruht ein wenig. Denn es waren viele, die kamen und gingen, und sie hatten nicht Zeit genug zum Essen. 32Und sie fuhren in einem Boot an eine einsame Stätte für sich allein. 33Und man sah sie wegfahren, und viele hörten es und liefen aus allen Städten zu Fuß dorthin zusammen und kamen ihnen zuvor. 34Und Jesus stieg aus und sah die große Menge; und sie jammerten ihn, denn sie waren wie Schafe, die keinen Hirten haben. Und er fing eine lange Predigt an.

35Da nun der Tag fast vergangen war, traten seine Jünger zu ihm und sprachen: Die Stätte ist einsam, und der Tag ist fast vergangen; 36lass sie gehen, damit sie in die Höfe und Dörfer ringsum gehen und sich etwas zu essen kaufen. 37Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Gebt ihr ihnen zu essen! Und sie sprachen zu ihm: Sollen wir denn hingehen und für zweihundert Silbergroschen Brot kaufen und ihnen zu essen geben? 38Er aber sprach zu ihnen: Wie viele Brote habt ihr? Geht hin und seht nach! Und als sie es erkundet hatten, sprachen sie: Fünf, und zwei Fische. 39Und er gebot ihnen, dass sich alle lagerten, tischweise, auf das grüne Gras. 40Und sie setzten sich, in Gruppen zu hundert und zu fünfzig.

41Und er nahm die fünf Brote und zwei Fische und sah auf zum Himmel, dankte und brach die Brote und gab sie den Jüngern, dass sie sie ihnen austeilten, und die zwei Fische teilte er unter sie alle. 42Und sie aßen alle und wurden satt. 43Und sie sammelten die Brocken auf, zwölf Körbe voll, und von den Fischen. 44Und die die Brote gegessen hatten, waren fünftausend Männer.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Benötigtes Material: Backzutaten (für Fladenbrot)
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Zielgedanke

Die Kinder werden ermutigt darauf zu vertrauen, dass Gott aus ihrem „Wenigen“ ganz viel machen kann, für sie selbst und andere.

Merkvers

Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.
Psalm 23,1; Luther84

Situation der Jungscharler

Viele Kinder kennen das Empfinden, dass es „zu wenig ist“. Manche Kinder erleben möglicherweise relative Armut in der eigenen Familie. Sie haben weniger als viele ihrer Klassenkameraden. Andere erleben Mangel in anderen Gebieten, z. B. im Bereich der Anerkennung, Zuwendung, Zeit oder auf dem Gebiet der Leistungen, die sie (nicht) erbringen. Niemand outet sich gern als Jemand der „zu wenig“ hat oder bringt. Es bedarf deshalb eines sehr sensiblen Vorgehens durch die Mitarbeitenden. Kein Kind sollte bloßgestellt werden und es sollte allen klar sein, dass es nicht auf das ankommt, was man besitzt, sondern wie man damit umgeht. Vielen Kindern ist diese Denkweise neu. Sie erleben eher, dass es wichtig ist viel zu haben, es ist cool das neuste Handy zu haben, es ist stark, die meisten Geburtstagsgeschenke zu bekommen und es ist toll, wenn ich mir aussuchen kann, wohin ich in den Urlaub fahren will.

Erklärungen zum Text

Der Text beginnt mit der Rückkehr der Jünger. Doch woher kommen sie? Sie kommen von einem ersten Einsatz, zu dem Jesus sie zuvor geschickt hatte (Mk 6,6b-13). Er hatte sie mit seiner Vollmacht ausgestattet. In dieser Kraft und Autorität sollten sie Kranke heilen und die Menschen zu einem Leben mit Gott ermutigen. Sie sollten sich ganz auf ihn verlassen, indem sie außer einem Wanderstab, Sandalen und der Kleidung, die sie am Leibe trugen, nichts mitnahmen. Das hat funktioniert. Jetzt sind sie wieder da und berichten Jesus von ihren Erlebnissen.

V.30-32: Jesus hört zu. Er sieht das Bedürfnis der Jünger nach Ruhe. Deshalb machen sie sich mit den Boot auf den Weg zu einem ruhigeren Ort.

V.33: Aus der Ruhe wird nichts. Aus allen umliegenden Orten sind die Menschen gekommen und erwarten Jesus bereits an der Anlegestelle.

V.34: Jesus reagiert ganz anders, als es menschlich zu erwarten und zu verstehen wäre. Kein: „Jetzt lasst uns doch endlich mal in Ruhe!“, sondern eine liebevolle Sichtweise auf die Menschen und ihren orientierungslosen, schutzlosen Zustand (Schafe, die keinen Hirten haben) wird beschrieben. Aus dieser geistlichen Wahrnehmung heraus handelt Jesus und redet lange zu den Menschen.

V.35.36: Die Jünger möchten, dass Jesus die „Versammlung“ auflöst, damit sich die vielen Menschen um ihr Abendessen kümmern können, bevor es ganz dunkel wird. Sie sehen den möglichen Mangel.

V.37: Die Jünger sollen ihnen zu essen geben. Sie überschlagen die Kosten (s. Erklärung) und fragen noch mal nach. Wieder sehen sie den Mangel.

V.38: Jesu Sicht ist anders. Er möchte die Gemeinschaft der vielen Menschen mit ihm und mit seinen Jünger. Er lenkt die Aufmerksamkeit der Jünger auf das was diese haben. Sie zählen fünf Fladenbrote und zwei Fische.

V.39.40: Die Jünger lassen die Leute, weil Jesus es sagt, in Gruppen im Gras Platz nehmen. Sie tun es, auch wenn sie gar nicht wissen, was nun passieren soll und wird.

V.41: Jesus nimmt das Essen. Er sieht zum Himmel auf. Sein Blick richtet sich nicht auf den Mangel, sondern auf seinen überreichen Vater mit dessen unbegrenzten Möglichkeiten. Er spricht das Segensgebet. Bittet Gott also um seine lebensspendende Kraft durch das Essen. Nachdem er das Brot in Stücke gebrochen hat, lässt er Brot und Fische durch die Jünger verteilen. Sie machen mit, auch wenn sie noch immer keine Ahnung haben, wie es jemals reichen soll.

V.42: Alle essen und werden satt. Wie genau das funktioniert hat bleibt offen.

V.43: 12 Körbe mit Brotresten plus Fischreste bleiben übrig! Wenn man bisher vielleicht hätte meinen können, die Leute hätten nur vorgegeben satt zu sein und hätten gegebenenfalls ihr Brotstückchen von einem zum nächsten weitergereicht, wird nun deutlich, dass Gott das Brot tatsächlich auf wunderbare Weise vermehrt hat.

V.44: Das Ausmaß des Wunders wird durch die Benennung der großen Zahl der Esser noch einmal verdeutlicht.

Begriffe
Silberstücke: EinSilberstück war der übliche Tageslohn eines Arbeiters. Zweihundert Silberstücke wären also der Monatslohn von 8 Monaten gewesen.

Treffpunkt

Spiele und Rätsel

Gitterrätsel
Was gibt’s denn hier zu Essen?
Lösungen: Pommes, Wuerstchen, Salami, Pizza, Salat, Tofu, Fladenbrot, Broetchen, Spiegelei, Nudeln, Ei

Suchbilder
Die Teilnehmer erhalten zwei Bilder die sich in 7 Dingen unterscheiden. Sie haben die Aufgabe diese Fehler zu finden.

Wortmustermalen
Worte zum Thema können mit individuell passenden Mustern ausgemalt werden. Dazu erhalten die Jungscharler eine Vorlage und es wird ihnen ein Muster gezeigt, damit sie verstehen, wie das gemeint ist.

Aktion

Fladenbrot backen
Der Teig für das Fladenbrot wird im Treffpunkt hergestellt und im Doppelpunkt wird das Brot gebacken.

Rezept für 3 Fladenbrote
Treffpunkt
Zutaten: 150 ml Milch, 1 Ei, ½ Hefewürfel, 125 ml Naturjoghurt, 2 ½ EL Zucker, 2 EL Öl, 500 g Mehl, Backpulver, Salz, Schwarzkümmel und Sesam

Alle Zutaten ca. 1 Stunde vorher herausstellen, damit sie Raumtemperatur haben. Backofen auf Maximaltemperatur (250°C vorheizen) 150 ml Milch leicht erwärmen und mit ½ Hefewürfel und 2 ½ EL Zucker vermischen. Abgedeckt an einen warmen Ort stellen. 500 g Mehl sieben. Untergerührt werden: 1 TL Backpulver, 1 knapper TL Salz, je 1 EL Schwarzkümmel und Sesam.
In der Mitte der Schüssel eine Kuhle graben. Dort hinein kommen: 125 ml Naturjoghurt, 2 EL Öl, 1 Ei und der vorbereitete Hefeteig. Alles gut durchkneten, gehen lassen, dritteln. Jeden Fladen ganz flach (3-5mm) auf Backpapier ausrollen und 5 Minuten bei Maximaltemperatur backen.

Knackpunkt

Die Geschichte wird aus der Sicht einer Person erzählt, die das ganze Geschehen unmittelbar in diesem Moment wahrnimmt. Das macht das Zuhören spannend – gerade für Kinder, welche die Geschichte bereits kennen. Um intensiv in die Geschichte einzutauchen, können die Kinder dazu eingeladen werden, bei der Erzählung die Augen zu schließen.

Erzählung
Jesus ist von vielen Menschen umringt. Alle wollen ihm zuhören. Viele bringen ihre kranken Freunde und Verwandten zu Jesus. Er soll sie heilen. Jesus heilt die Menschen und redet mit ihnen.
Seine Jünger sind nicht da. Wo stecken sie nur? Ach, da kommen sie ja. Ich sehe sie von weitem. Mann, sie sehen wirklich müde aus.
Jetzt kommen sie bei Jesus an. Sie haben ihm viel zu erzählen. „Jesus, es hat alles so geklappt, wie du es uns gesagt hast! In deinem Namen und in deiner Kraft haben wir die Menschen gelehrt und auch viele Kranke geheilt. Und genug zu essen hatten wir auch, obwohl wir ja nichts mitnehmen durften!“, erzählen sie. Jesus hört ihnen aufmerksam zu.
Was passiert denn jetzt? Jesus und die Jünger stehen auf und gehen in Richtung See. Bestimmt wollen sie sich einen ruhigen Ort zum Ausruhen und zum Beten suchen. Wenn Jesus eine Zeit lang Menschen geheilt hat und ihnen von Gott erzählt hat, macht er das immer so.
Tatsächlich. Die Jünger und Jesus steigen in ein Boot. Jetzt legen sie ab und fahren über den See. Es ist ein schöner Tag. Die Sonne scheint und die Wellen plätschern ganz leicht um das Boot herum. Nach einer Dreiviertelstunde kommen die Jünger und Jesus in die Nähe des anderen Ufers.

Als sie in Sichtweite des Ufers kommen, wundern sie sich. Da sind aber heute viele Menschen am Hafen. Als sie noch näher kommen sehen sie, dass die Menschen zum Boot schauen. Auf der Uferstraße kommen sogar noch mehr Menschen angelaufen. Da erkennen die Jünger, dass sogar einige von den Leuten dabei sind, die vor ihrer Abfahrt schon bei Jesus waren und ihm zugehört haben. Sie sind tatsächlich in der kurzen Zeit zu Fuß über die Uferstraße hierher gegangen um Jesus wieder zuhören zu können.
Jesus schaut zu den Menschen hinüber. Sein Blick ist voller Liebe und Fürsorge. Er sagt halb zu sich selbst und halb zu den Jüngern: „All diese Menschen. Wie Schafe, die keinen Hirten haben, sind sie. Sie brauchen Schutz und Fürsorge und Ideen, wie sie ihr Leben gut auf die Reihe kriegen.“

Jetzt hat das Boot angelegt. Jesus und seine Jünger steigen aus. Jesus geht mit seinen Jüngern einen kleinen Weg entlang. Die Menschenmenge folgt ihnen. Nach einer Weile finden sie eine Stelle, an der Jesus gut zu den Menschen reden kann.
Er nimmt sich viel Zeit für die vielen Männer, Frauen und Kinder, aber seine Zuhörer merken gar nicht, wie lange sie ihm schon zuhören. Sie fühlen sich verstanden, wenn er zu ihnen redet. Sie merken, was er sagt, ist richtig wichtig für sie. „Wenn wir so leben, wie dieser Jesus es sagt, dann kommen wir gut klar miteinander“, denken sich einige. Sie hören ihm gebannt zu.

Seltsam. Die Jünger scheinen beunruhigt zu sein. Sie stehen neben der großen Menge zusammen und tuscheln miteinander. Sie deuten auf die Menschen und auf Jesus und sehen besorgt aus. Was haben sie nur? Jetzt gehen zwei von ihnen zu Jesus. Sie tippen ihn an, damit er sie bemerkt. Mal sehen was sie für ein Problem haben.
Ein Jünger sagt: „Jesus, es wird bald dunkel, schick doch diese vielen Leute jetzt weg. Dann können sie in die Dörfer in der Umgebung gehen und sich etwas zu Essen kaufen.“
Das war es also. Aber Moment, Jesus spricht jetzt. Er sagt: „Gebt ihr den Leuten doch zu essen!“ Inzwischen sind die anderen Jünger auch zu Jesus gegangen.
Sie schauen sich ganz irritiert an. Sie sehen auf die Menschenmenge und überlegen wie viele Menschen es wohl sind. Dann rechnen sie aus, wie viel es kostet, wenn sie genügend Fladenbrot für alle kaufen. Das würde so viel Geld kosten, wie einer von ihnen mit acht Monaten harter Arbeit verdienen würde, nämlich 200 Silberstücke. Deshalb fragt ein Jünger nach: „Sollen wir etwa für 200 Silberstücke Brot für alle kaufen?“
Jesus antwortet: „Was habt ihr denn zu essen bei euch? Schaut einmal nach!“ Die Jünger sehen in ihren Taschen nach, was sie dabei haben. Sie legen es in ein Tuch und bringen es zu Jesus. „Das ist alles was wir finden konnten“, sagt einer, „diese fünf Fladenbrote und noch diese zwei Fische.“
Na mal sehen wie es jetzt weitergeht. Jesus gibt den Jüngern die Anweisung, die Leute in Gruppen von 50 und 100 Personen einzuteilen. Sie sollen es sich im Gras gemütlich machen und sich hinsetzen. Die Jünger gehen los und so langsam sortiert sich mit ihrer Hilfe die Menschenmasse in viele Gruppen.
Jetzt sammeln sich die Jünger wieder bei Jesus. Sie schauen ihn erwartungsvoll an. Jesus nimmt die Brote und die Fische und sieht zum Himmel auf. Er sagt: „Danke dass du uns versorgst, Vater. Segne diese Brote und diese Fische.“ Jetzt zerteilt er die Brote und die Fische und reicht die Stücke den Jüngern. Er sagt: „Teilt es unter den Menschen aus.“
Die Jünger gehen los. Sie gehen zu den vielen Sitzgruppen und verteilen überall Brot und Fisch. Das dauert lange. Seltsam. So viel war es doch gar nicht. Jetzt sind sie schon mindestens zehn Minuten lang am verteilen. Ich sehe auch, dass alle Menschen kauen. Schließlich setzen sich die Jünger auch und essen ebenfalls.

Inzwischen ist einige Zeit vergangen. Alle sehen zufrieden aus. Sie unterhalten sich, lachen, manche kauen immer noch. Ein Mann fragt die Jünger „Wohin kommen denn die Reste?“ Die Jünger sehen sich erstaunt an. Dann sagt einer: „Moment, wir haben einen Korb dabei, tu sie ruhig hier hinein.“ Doch kurze Zeit später kommt ein anderer Mann. „Wir haben noch Reste übrig von dem leckeren Brot. Wohin sollen wir das tun?“ „Da, bei dieser Gruppe ist ein Korb. Da können eure Reste auch noch mit hinein“, antwortet der Jünger. Der Mann geht zu der besagten Gruppe, doch er kommt kurze Zeit später wieder zurück. „Tut mir leid, aber der Korb da hinten ist randvoll. Habt ihr noch einen Korb?“ „Ja, ich glaube schon“, sagt er Jünger und holt einen weiteren Korb. So geht es noch 10 Mal.

Jetzt stehen bei den Jüngern doch tatsächlich 12 Körbe mit Brot und einige Fischreste. Sie können es kaum glauben. Es waren doch so viele Menschen und nur fünf Brote und die beiden Fische. Jetzt wollen die Jünger es genau wissen und zählen die Leute in den Sitzgruppen. Es sind tatsächlich 5000 Menschen. Jesu hat sie versorgt und aus ihrem Wenigen mehr als genug gemacht.

Doppelpunkt

Hinweis: Vor Beginn des Doppelpunktes sollte ein Mitarbeiter den Backofen auf Maximaltemperatur (250°C) vorheizen, damit das Brot schnell gebacken werden kann.
Jesu wollte, dass die Menschen in Gemeinschaft mit ihm bleiben können und mitversorgt werden. Die Jünger sehen das Wenige was sie haben und denken: „Das reicht doch nie!“
Kennt ihr das auch, dass ihr eigentlich anderen helfen möchtet oder selbst etwas braucht aber es einfach zu wenig ist?

Jetzt können die Kinder auf Notizzettel Dinge schreiben, wo es bei ihnen einfach nicht reicht. Der Mitarbeiter sollte darauf hinweisen, dass diese Notiz nur für die Kinder selbst sind und später nicht vorgelesen werden müssen.
Anschließend wird gemeinsam in der Bibel nachgesehen, was Jesus ganz genau gesagt und getan hat (Mk 6,38-41), als die Jünger dachten, es sei zu wenig.
Die Ergebnisse können auf einer Tafel, einem Flipchart usw. für alle gut sichtbar festgehalten werden:

  • Nachsehen, was wirklich da ist
  • Eventuell praktische Vorbereitungen treffen (Das braucht Mut!)
  • Sich erinnern: Gott ist unendlich reich. Seine Möglichkeiten sind endlos.
  • Gott danken für das was da ist, bis ins Kleinste
  • Gott um seinen Segen bitten und darum, dass er sich um das kümmert, was nicht da ist.
  • „Austeilen“ und Gutes erwarten

Jetzt sollen die Kinder Gelegenheit haben in kleinen Gruppen im Bezug auf konkrete Beispiele die Punkte durchzugehen und sich Notizen zu machen. Dazu erhalten sie eine Vorlage, auf der die Punkte noch einmal stehen Beim letzten Punkt darf ruhig geträumt werden. (Kopiervorlage als Anlage)

Mögliche Beispiele:

  • Ben möchte seiner kleinen Schwester gern etwas zum Geburtstag schenken. Aber er hat nur wenig Taschengeld.
  • Anna ist traurig. Sie denkt: „Ich habe keine Freunde!“
  • Linus möchte so gern mal wieder mit seinem Papa angeln gehen. Aber der hat kaum Zeit.
  • Nele glaubt manchmal, dass es gar nichts gibt, was sie gut kann.

Anschließend stellen die Gruppen ihre Beispiele vor.
Jetzt gehen Kinder und Mitarbeiter mit dem im Treffpunkt vorbereiteten Teig in die Küche und backen die Fladenbrote (siehe Treffpunkt).
Während die Fladen backen sind die Kinder eingeladen, andere Bibelgeschichten oder -verse zusammenzutragen, in denen es darum geht, dass Gott Menschen versorgt und ihnen gibt, was sie brauchen. Während des Backens kann natürlich auch gemeinsam gespielt werden.
Mit den fertigen Fladenbroten geht die Gruppe zurück in den Kreis.
Wenn es die örtlichen Möglichkeiten oder die Zeitplanung nicht zulassen, dann kann auch ein Fladenbrot mitgebracht werden, was man dann im Schlusspunkt zum Verteilen verwendet.

Schlusspunkt

Jesus hat 5000 Menschen versorgt, obwohl zuerst alles dagegen sprach. Er wusste, dass sein Vater unendlich reich ist und dass ihm alles möglich ist. Er hat ihm vertraut und zusammen mit den Jüngern erlebt, dass Gott aus ihrem „Wenigen“ ganz viel machen kann. Er kannte den Psalm, in dem es von Gott heißt: „Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.“. Und das gilt auch für jeden von uns. Der Herr ist auch dein Hirte. Dir wird nichts fehlen.
Um uns daran zu erinnern, geben wir jetzt das Brot von einem zum anderen, brechen uns ein Stück ab und sagen dem Nachbarn dann den Satz: „Der Herr ist dein Hirte, dir wird nichts fehlen.“

Bausteine

Lieder

Aus: Einfach spitze
Nr. 17 Vielen Dank
Nr. 44 Unserm Gott ist alles möglich
Nr. 58 Ein dickes Dankeschön
Nr. 104 Halleluja! Gott ist allmächtig
Nr. 149 Alle meine Sorgen

  • Autor / Autorin: Franziska Petersen
  • © Deutscher EC-Verband
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