Allein ChristusAllein Christus

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Einheit: Allein Christus

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 45-55 Min. (Vorbereitung: 50-55 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Kinder (7-11 Jahre), Kinder/ Pre-Teens (10-13 Jahre)
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Redaktion: JUMAT
Benötigte Materialien: Zettel, Ball, Kleidung (für einen Mönch), große Decke
Bibelstelle: Philipper 2,5-11
Philipper 2,5-2,11

5Seid so unter euch gesinnt, wie es der Gemeinschaft in Christus Jesus entspricht:

6Er, der in göttlicher Gestalt war,

hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein,

7sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an,

ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt.

8Er erniedrigte sich selbst

und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz.

9Darum hat ihn auch Gott erhöht

und hat ihm den Namen gegeben, der über alle Namen ist,

10dass in dem Namen Jesu

sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind,

11und alle Zungen bekennen sollen,

dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Im Mittelpunkt dieser Gruppenstunde steht ein Theaterstück, in dem sich Martin Luther mit einem anderen Mönch unterhält. Dabei wird deutlich gemacht, wer Jesus war und ist.


Vorschau:

Zwei Mönche (am besten verkleidet in Mönchskutten) Martin (M) und Georg (G) unterhalten sich. Martin soll hier den jungen Martin Luther darstellen, Georg bezieht sich nicht auf eine historische Person.
Dieses Gespräch basiert nicht auf einer historischen Begebenheit, sondern ist so gestaltet, wie ich mir ein mögliches Gespräch zwischen Luther und einem Freund vorstelle. Es ist in heutiger Sprache formuliert, aber inhaltlich so gestaltet, dass es etwa in die Anfangszeit von Luthers Theologiestudium passen könnte. Es soll nicht perfekt in Luthers Biografie passen, sondern Luthers Bild von Christus vermitteln.
Übrigens: Auswendig gelernte Anspiele kommen viel besser an. Übt dafür ruhig schon früher als am Vortag der Jungschar.

G: Martin, seit Wochen höre ich dich nur über Jesus reden. Jesus, Jesus, Jesus. Immer Jesus. Und auch hier in der Jung­schar wird ständig über Jesus geredet. Warum eigentlich? Ich kapier echt nicht, was an dem Typen so besonders sein soll. Es gibt doch noch lauter andere interessante Leute in der Bibel: Mose, Elia, Paulus, Maria und wie sie alle heißen. Die sind doch auch wichtig. Aber warum wird hier so oft über Jesus geredet?
M: Na ja, Jesus ist halt die allerallerwichtigste Person auf der ganzen Welt! Jesus hat ein paar einzigartige Dinge getan, als er auf der Erde war. Dinge, die er nur tun konnte, weil er Gott ist.
G: Moment mal! Gott ist doch supermächtig, der Schöpfer der ganzen Welt, der läuft doch nicht wie ein normaler Mensch durch die Welt. Jesus ist doch wie ein ganz normaler Mensch auf der Erde gewesen. Wie Mose, Maria, du und ich und die Jungscharler hier.                                                                                                       M: (An die Jungscharler gewandt) Was meint ihr? Ist Jesus Gott oder Mensch? (Ein paar Meinungen der Jungscharler einholen). Wisst ihr was, ich habe da neulich in der Bibel eine interessante Stelle über Jesus entdeckt. Da steht, dass Jesus beides ist. Das stand da natürlich in Latein, aber in Deutsch klingt es etwa so (holt Notizbuch o. Ä. heraus und liest Phil 2,6-7 vor)

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  • Autor / Autorin: Oliver von Seydlitz
  • © Deutscher EC-Verband

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