Alles auf AnfangAlles auf Anfang

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Einheit: Alles auf Anfang

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 45-55 Min. (Vorbereitung: 50-60 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Kinder, Kinder/ Pre-Teens (10-13 Jahre)
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Redaktion: JUMAT
Benötigte Materialien: Bilder (von alten und neuen Gegenständen), Becher, Dosen, Papier, Klebestift, Murmeln, Doppelseitiges Klebeband, Becher (mit verschiedenen Proben), Wasser
Bibelstelle: 2. Könige 18,1-12
2. Könige 18,1-18,12

18

Hiskia, König von Juda

(vgl. 2. Chr 29,1–31,21)

1Im dritten Jahr Hoscheas, des Sohnes Elas, des Königs von Israel, wurde Hiskia König, der Sohn des Ahas, des Königs von Juda. 2Er war fünfundzwanzig Jahre alt, als er König wurde; und er regierte neunundzwanzig Jahre zu Jerusalem. Seine Mutter hieß Abi, eine Tochter Secharjas. 3Und er tat, was dem Herrn wohlgefiel, ganz wie sein Vater David.

4Er entfernte die Höhen und zerbrach die Steinmale und hieb die Aschera um und zerschlug die eherne Schlange, die Mose gemacht hatte. Denn bis zu dieser Zeit hatten ihr die Israeliten geräuchert, und man nannte sie Nehuschtan. 5Er vertraute dem Herrn, dem Gott Israels, sodass unter allen Königen von Juda seinesgleichen nach ihm nicht war noch vor ihm gewesen ist. 6Er hing dem Herrn an und wich nicht von ihm ab und hielt seine Gebote, die der Herr dem Mose geboten hatte. 7Und der Herr war mit ihm, und alles, was er unternahm, gelang ihm. Und er wurde abtrünnig vom König von Assyrien und war ihm nicht mehr untertan. 8Er schlug auch die Philister bis nach Gaza und seinem Gebiet, von den Wachttürmen bis zu den festen Städten.

9Im vierten Jahr Hiskias, des Königs von Juda – das war das siebente Jahr Hoscheas, des Sohnes Elas, des Königs von Israel –, zog Salmanassar, der König von Assyrien, herauf gegen Samaria und belagerte es 10und nahm es ein nach drei Jahren. Im sechsten Jahr Hiskias, das ist im neunten Jahr Hoscheas, des Königs von Israel, wurde Samaria eingenommen. 11Und der König von Assyrien führte Israel weg nach Assyrien und ließ sie wohnen in Halach und am Habor, dem Fluss von Gosan, und in den Städten der Meder, 12weil sie nicht gehorcht hatten der Stimme des Herrn, ihres Gottes, und seinen Bund übertreten hatten und alles, was Mose, der Knecht des Herrn, geboten hatte; sie hatten nicht gehorcht und nicht danach getan.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Auf Gott vertrauen und einen Neustart machen. Die Kinder erfahren, das ist jederzeit möglich. Denn Gott wirkt in allen Lebenssituationen, wenn wir ihm vertrauen.


Vorschau:

„Ihr seid soooo gemein! Immer denkt ihr nur an euch. Da mache ich nicht mit. Auf gar keinen Fall!“ Mia ist außer sich. Das darf doch wohl nicht wahr sein. Eben war ihre Welt noch in Ordnung. Sie hatte einen schönen Nachmittag mit ihrer Freundin Lea im Schwimmbad verbracht und jetzt das. Eine Katastrophe! Mama und Papa haben ihr im Familienrat eröffnet, dass sie in den Sommerferien in eine neue Stadt ziehen würden. Nach Stuttgart. Mama hat dort eine neue Stelle gefunden und Papa kann sowieso von überall aus arbeiten. Aber Mia will nicht umziehen. Hier hat sie doch alles, was sie braucht. Ihre Schule, die nette Klassenlehrerin, ihre Freunde, den Sportverein, den Hund von ihrer Nachbarin, mit dem sie immer spazieren gehen darf. Die wird sie doch nie wiedersehen. Stuttgart ist viel zu weit weg von Hamburg. Mia ist verzweifelt und jetzt rollen auch die ersten Tränen. Sie kann gar nicht mehr aufhören zu weinen, so weh tut ihr der Gedanke, all das aufgeben zu müssen. Nach einer Weile kommt Mama herein. Liebevoll streichelt sie Mia über den Kopf. „Ich weiß, es ist nicht schön, alles aufgeben zu müssen und woanders noch einmal neu zu beginnen. Papa und ich wissen, dass wir viel von dir verlangen. Wir trauen dir aber zu, dass du das schaffst. Und wir wollen dir dabei helfen, dich in Stuttgart gut einzuleben.“ Mias Schluchzer werden etwas leiser. „Wie denn? Wie könnt ihr mir denn schon helfen?“ Mama nimmt Mia in den Arm. „Wir werden uns viel Zeit für dich nehmen. In den Osterferien fahren wir für drei Tage nach Stuttgart, um uns die Stadt anzusehen und nach einer Wohnung zu suchen. Natürlich schauen wir uns dann auch schon mal eine Schule an. Ich bin sicher, dass du dort schnell neue Freunde finden wirst und einen neuen Sportverein finden wir auch. Außerdem haben Papa und ich uns überlegt, dass du nun alt genug bist, um einen eigenen kleinen Hund haben zu können.“ – „Ehrlich? Ich darf einen eigenen Hund haben?“ – „Ja.“ Mama nickt. „Versprochen.“ Mia freut sich. Ein eigener Hund. Das war schon immer ein großer Wunsch von ihr. Sie hat immer noch Bauchschmerzen, wenn sie an den bevorstehenden Umzug denkt. Oft flattert es in ihrer Magengegend. Ob sie dort wohl schnell Anschluss in der Schule findet? Hoffentlich findet sie dort schnell neue Freunde. Aber die Aussicht einen pelzigen kleinen Freund an ihrer Seite zu haben, macht den Umzug ein wenig leichter. Alles neu – ein komisches Gefühl.

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  • Autor / Autorin: Esther Müller
  • © Deutscher EC-Verband

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