Alles zur Ehre Gottes!Alles zur Ehre Gottes!

Einheit: Alles zur Ehre Gottes!

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 45-90 Min. (Vorbereitung: 15-20 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Junge Erwachsene (18+), Studenten
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Redaktion: echt.
Benötigte Materialien: bunte Kärtchen, Musik
Bibelstelle: 1. Korinther 10,23-11,1
1. Korinther 10,23-11,1

Rücksicht auf das Gewissen

23Alles ist erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten. Alles ist erlaubt, aber nicht alles baut auf. 24Niemand suche das Seine, sondern was dem andern dient. 25Alles, was auf dem Fleischmarkt verkauft wird, das esst, und prüft es nicht um des Gewissens willen. 26Denn »die Erde ist des Herrn und was darinnen ist« (Psalm 24,1). 27Wenn euch einer von den Ungläubigen einlädt und ihr wollt hingehen, so esst alles, was euch vorgesetzt wird, und prüft es nicht um des Gewissens willen. 28Wenn aber jemand zu euch sagen würde: Das ist Opferfleisch, so esst nicht davon, um desjenigen willen, der es gesagt hat, und um des Gewissens willen. 29Ich rede aber nicht von deinem eigenen Gewissen, sondern von dem des andern. Denn warum sollte ich meine Freiheit beurteilen lassen vom Gewissen eines andern? 30Wenn ich mit Danksagung am Mahl teilnehme, warum sollte ich mich Lästerer nennen lassen wegen etwas, wofür ich danke?

31Ob ihr nun esst oder trinkt oder was ihr auch tut, das tut alles zu Gottes Ehre. 32Erregt keinen Anstoß, weder bei den Juden noch bei den Griechen noch bei der Gemeinde Gottes, 33so wie auch ich jedermann in allem zu Gefallen lebe und suche nicht, was mir, sondern was vielen dient, damit sie gerettet werden.

11

1Folgt meinem Beispiel wie ich dem Beispiel Christi!

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

In welchen Situationen ehre ich Gott und wo höre ich damit auf? Wo ist es in unserer Gesellschaft mit vielen Nichtchristen vielleicht auch besser, eine Grenze zu ziehen? Philipp Kuttler gibt Antworten auf diese Fragen anhand einer Passage aus dem 1. Brief an die Korinther.


Vorschau:

Paulus schreibt hier an die Gemeinde in Korinth, die sowohl aus Christen besteht, die zuvor Heiden waren als auch aus Christen, die zuvor Juden waren. Nun geht es um die Frage, ob es in Ordnung ist, wenn man als Christ jedes käuflich zu erwerbende Fleisch isst oder nicht. Das Problem war: Im griechischen Lebensraum galt jedes geschlachtete Tier als „geopfert“.

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2. Bedeutung für heute

Tut alles zu Gottes Ehre! (V. 31) Mein Reden und mein Verhalten gegenüber Christen und Nichtchristen soll zeigen: Gott soll durch mich geehrt werden. Das schließt mit ein, dass ich mich so verhalte, dass andere zum einen keinen Anstoß an meinem Verhalten nehmen und dass ich anderen etwas „zu-Liebe“ tue. Nehmen wir folgendes Beispiel: Ich bin eingeladen bei einer Familie, bei der man kein Tischgebet spricht. Bete ich für mich ein Tischgebet? Ich denke, eher nicht. Dem anderen könnte das peinlich sein, er fühlt einen Abstand. Ich kann beim Essen im Stillen sagen: Danke Herr, für das Essen, aber nicht dem anderen das Gefühl geben, er hätte sich „schlecht“ verhalten.

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3. Methodik für die Gruppe

3.1 Einstieg vor der Bibelarbeit

Open space (das heißt: Es läuft Musik, jeder Teilnehmer hat ein farbiges Kärtchen und während Musik läuft, tauschen alle. Sobald die Musik stoppt, stoppt auch die Tauschaktion: Dann suchen sich zwei mit gleicher Farbe. Es wird eine Frage gestellt, in Zweiergruppe besprochen, dann geht es weiter mit Musik etc.). Fragen könnten rund um das Thema Freiheit gestellt werden.

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  • Autor / Autorin: Philipp Kuttler
  • © Deutscher EC-Verband