Alles zur Verherrlichung GottesAlles zur Verherrlichung Gottes

Einheit: Alles zur Verherrlichung Gottes

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 30-60 Min. (Vorbereitung: 10-15 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Junge Erwachsene (18+), Studenten
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Redaktion: echt.
Benötigte Materialien: 3 Becher (blickdicht), 3 Ball/ Bälle (sollten gerade so in die Becher passen), Klebeband
Bibelstelle: Johannes 11,1-16
Johannes 11,1-11,16

11

Die Auferweckung des Lazarus

1Es lag aber einer krank, Lazarus aus Betanien, dem Dorf Marias und ihrer Schwester Marta. 2Maria aber war es, die den Herrn mit Salb√∂l gesalbt und seine F√ľ√üe mit ihrem Haar getrocknet hatte. Deren Bruder Lazarus war krank. 3Da sandten die Schwestern zu Jesus und lie√üen ihm sagen: Herr, siehe, der, den du lieb hast, liegt krank. 4Als Jesus das h√∂rte, sprach er: Diese Krankheit ist nicht zum Tode, sondern zur Verherrlichung Gottes, dass der Sohn Gottes dadurch verherrlicht werde. 5Jesus aber hatte Marta lieb und ihre Schwester und Lazarus.

6Als er nun h√∂rte, dass er krank war, blieb er noch zwei Tage an dem Ort, wo er war. 7Danach spricht er zu den J√ľngern: Lasst uns wieder nach Jud√§a ziehen! 8Die J√ľnger aber sprachen zu ihm: Rabbi, eben noch wollten die Juden dich steinigen, und du willst wieder dorthin ziehen? 9Jesus antwortete: Hat nicht der Tag zw√∂lf Stunden? Wer bei Tage umhergeht, der st√∂√üt sich nicht; denn er sieht das Licht dieser Welt. 10Wer aber bei Nacht umhergeht, der st√∂√üt sich; denn es ist kein Licht in ihm.

11Das sagte er, und danach spricht er zu ihnen: Lazarus, unser Freund, schl√§ft, aber ich gehe hin, dass ich ihn aufwecke. 12Da sprachen die J√ľnger zu ihm: Herr, wenn er schl√§ft, wird‚Äôs besser mit ihm. 13Jesus aber sprach von seinem Tode; sie meinten aber, er rede von der Ruhe des Schlafs. 14Da sagte ihnen Jesus frei heraus: Lazarus ist gestorben; 15und ich bin froh um euretwillen, dass ich nicht da gewesen bin, auf dass ihr glaubt. Aber lasst uns zu ihm gehen! 16Da sprach Thomas, der Zwilling genannt wird, zu den andern J√ľngern: Lasst uns mit ihm gehen, dass wir mit ihm sterben!

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Bibelarbeit zu Joh 11,1-16: Tobias Caspari erläutert zunächst den Text. Anschließend bezieht er verschiedene Kerngedanken auf das Leben eines Christen. Ein Methodenteil vertieft diese Gedanken.


Vorschau:

1. Erklärungen zum Text

Im vorherigen Kapitel

In Kapitel 10 zeigt sich Jesus als guter Hirte. Er w√ľrde sein Leben lassen f√ľr die Menschen, weil er eins mit Gott ist. Den Juden gef√§llt das, was Jesus tut, √ľberhaupt nicht und sie wollen ihn t√∂ten. Deshalb macht sich Jesus auf nach Jordanien, um auch dort Menschen von Gott zu erz√§hlen und Wunder zu wirken.

(…)

2. Bedeutung f√ľr heute

F√ľr Maria und Marta war die Geschichte eine Glaubensprobe. Sie bitten Jesus in ihrer Verzweiflung, ihnen zu helfen. Er jedoch scheint sich der Dringlichkeit der Lage gar nicht bewusst. W√§hrend ein guter Freund stirbt, bleibt Jesus noch zwei Tage da, wo er gerade ist. Das muss einen innerlich ziemlich zerrei√üen. Da ist einer, von dem man glaubt, er k√∂nnte helfen. Doch diesem scheint das Ganze egal zu sein. Ich glaube, so einen w√ľrde niemanden zu seinen engsten Freunden z√§hlen wollen.

(…)

3. Methodik f√ľr die Gruppe

Einstieg

F√ľr den Einstieg in den heutigen Abend brauchst du drei gleiche Becher, drei gleiche B√§lle und etwas Klebeband. Die B√§lle sollten gerade so in die Becher passen, au√üerdem sollten die Becher blickdicht sein. In der Vorbereitungsphase (vor der Gruppenstunde) stellst du die Becher mit der √Ėffnung nach unten nebeneinander und packst unter die ersten beiden einen Ball. Beim dritten Becher klebst du den Ball innen im Becher fest, sodass er bei leichtem Anheben nicht herausf√§llt. Dann kannst du beginnen. Bevor du den ersten Becher anhebst, fragst du die Gruppe, ob sie dir vertraut. Falls ja, hebst du den Becher und fragst anschlie√üend, ob sie glauben, dass unter diesem Becher ein Ball ist. Du hebst ihn erneut hoch und ‚Äď oh Wunder ‚Äď da liegt ein Ball. Beim zweiten Becher fragst du direkt, ob sie glauben, dass hier ebenfalls ein Ball darunter liegt. Anschlie√üend hebst du auch diesen Becher. Den dritten Becher hebst du zuerst vorsichtig hoch, damit alle sehen, dass offensichtlich kein Ball darunterliegt. Dann fragst du auch hier, ob die Leute dir glauben, dass auch hier ein Ball darunter liegt. Anschlie√üend haust du den Becher auf den Tisch und hebst ihn anschlie√üend, sodass auch hier ein Ball zum Vorschein kommt.

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  • Autor / Autorin: Tobias Caspari
  • © Deutscher EC-Verband