Als Christen diskussionsfähig werdenAls Christen diskussionsfähig werden

Einheit: Als Christen diskussionsfähig werden

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 45-60 Min. (Vorbereitung: 60-120 Min.)
Materialart: Stundenentwurf
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Kinder/ Pre-Teens (10-13 Jahre), Teens (12-16 Jahre)
Einsatzgebiet: Gruppenstunde
Redaktion: TEC:
Benötigte Materialien: Verkleidung (Die mit bestimmten sozialen Gruppen und Milieus zu identifizieren sind:Sportschuh, Kopftuch, Hut, Glitzerjacke, Business-Jackett, Schürze, Ballett/Tanz-Kleidungsstück, was „Nerdiges“, Heavy/Rocker-Shirt, Emo-Look, Che-Guevara- oder andere linksalternative Symbole etc.)), Blätter, Stift(e) (für jeden TN )
Bibelstelle: Apostelgeschichte 17

Das Evangelium versteht sich buchstäblich nicht mehr von selbst. Wer heute über den christlichen Glauben reden möchte, muss mehrsprachig sein. Wie lerne ich, das Evangelium in die verschiedenen Sprachen unserer Zeit zu übersetzen?


Vorschau:

Anfangsfrage mit kurzem Brainstorming in der Runde: Menschen sind anders – wann hat mich diese Entdeckung zuletzt ereilt oder erschreckt? Wann bin ich zuletzt Menschen begegnet, für die Fragen wichtig waren, die ich kaum nachvollziehen konnte? Über welche Redewendungen, Ausdrücke oder Formulierungen bin ich zuletzt gestolpert – weil sie in meinem aktiven Wortschatz keine Rolle spielen? Wann hat mich zuletzt die Kleidung oder das Styling von anderen irritiert, amüsiert oder gestört?

Input: Paulus in Athen (15 Minuten)

Paulus ist in Athen. Er ist nicht als Tourist gekommen, er folgt seiner Mission, das Evangelium von Jesus Christus weiterzusagen. Und doch beginnt er wie ein Tourist: Er schaut sich in Ruhe um, was die Stadt so zu bieten hat. Christlicher Glaube sucht die Öffentlichkeit. Er ist keine Geheimlehre.

Paulus sieht in der Stadt die Kennzeichen der Religion der Menschen, die „Götzenbilder“ oder den Altar für den „unbekannten Gott“. Jede Zeit hat solche Symbole oder Ideale, nach denen die Menschen ihr Leben ausrichten. Ihre Werte, ihre Visionen zeigen sich im Erscheinungsbild der Stadt. Aber auch die offenen Fragen, die Sehnsüchte und Wünsche werden deutlich. Damals zeigte sich das an den religiösen Bauten; es mag sein, dass in heutigen Städten andere Gebäude, Werbeflächen oder Schaufensterfilialen ebenso gut Auskunft geben, was Menschen wichtig ist, welche „Stars“ sie haben und wonach sie sich sehnen…

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  • Autor / Autorin: Thorsten Dietz
  • © Deutscher EC-Verband