AngesehenAngesehen

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Einheit: Angesehen

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 45-60 Min. (Vorbereitung: 45-75 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppe: Kinder (7-11 Jahre)
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Redaktion: JUMAT
Benötigte Materialien: Fußspuren (in verschiedenen Farben), Decke(n) (in braun), Brunnen, Stoppschild, Whiteboard (und Marker), Wollknäuel, kleine Zettel, Ausdrucke, Sperrholz-Platten, Laubsäge(n), diverse Gegenstände
Bibelstelle: 1. Mose 16,1-16

Anhand der Geschichte von Sarah und Hagar leren die Kinder einerseits, dass sie von Gott gesehen werden, egal wie es ihnen geht und andererseits dass sie, auch wenn ihr Leben nicht ideal lief, zu Gott zurück kommen können.


Vorschau:

Verkündigung

Erzählen mit der Erzählkiste

In der Kiste sind alle Dinge enthalten, die wir für die Geschichte brauchen. Je nach Altersstufe können es verschiedene Dinge sein. Hier ist es nur ein Vorschlag. Während dem Erzählen legen wir die Dinge auf den Boden (Bodenbild) oder befestigen sie an einer Tafel.

Grüne Fußspuren (Hagar)

Hagar ist verzweifelt und wütend. Das konnte doch nicht sein. Niemand beachtete sie. Klar, sie war eine Magd und musste gehorchen. Sarai durfte über sie bestimmen, sie hatte alle Rechte. Aber trotzdem, das war wirklich gemein. Hagar sah sich um, es war heiß. In Abrams Lager gingen alle ihrer Arbeit nach. Abram und Sarai hatten viel Vieh, das versorgt werden musste.

Grüne, blaue (Abram) und rote (Sarai) Fußspuren treffen sich.

Gerade eben war sie an dem Zelt von Sarai und Abram vorbeigegangen. Eigentlich wollte sie nicht lauschen, aber sie hatte ihren Namen gehört und da musste sie doch einfach zuhören.

„Ich bin zu alt für ein Kind und Gott hat uns und sein Versprechen vergessen. Wir werden keine Kinder bekommen. Aber ich hab einen Ausweg gefunden. Ich gebe dir Hagar zur Frau, damit wir endlich auch ein Kind haben.“ Hagar blieb wie erstarrt stehen. Es ging also wieder um das alte Problem, Sarai und Abram hatten keine Kinder und jetzt war Sarai schon ziemlich alt. Das konnte doch nicht wahr sein. Abram würde das nicht zulassen. Da hörte sie schon Abrams Stimme, er sagte: „Aber Gott hat uns ein Kind versprochen.“ – „Wir sind viel zu alt, vielleicht haben wir ihn auch nicht richtig verstanden“. Sarai versuchte Abram zu überreden. „Wenn du meinst und du es wirklich willst, dann werden wir es tun.“ Abram gab nach.

Nein, Hagar schlug sich die Hand vor den Mund, um nicht verzweifelt aufzuschreien. Klar, sie wusste, Sarai hatte das Recht dazu und in vielen Familien hatte der Mann zwei oder mehr Frauen. Aber konnte sie nicht erst einmal gefragt werden? War sie denn nichts, nur eine Person, die man wie einen Gegenstand behandelte?

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  • Autor / Autorin: Angelika Ehmann
  • © Deutscher EC-Verband

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