Auf in den Kampf!Auf in den Kampf!

Einheit: Auf in den Kampf!

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 30-60 Min. (Vorbereitung: 15-25 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Junge Erwachsene (18+), Studenten
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Redaktion: echt.
Benötigte Materialien: Pappkartons, Fahrradhelme, Wollsocken, weiteres Material für eine Rüstung
Bibelstelle: Epheser 6,10-17

Sabine und Tobias Zöllner beschreiben in dieser Bibelarbeit, wie nützlich eine geistliche Rüstung ist und wofür wir sie auch heute noch gebrauchen können. So greifen uns z.B. Gedanken oder Selbstzweifel an, da ist es gut, sich von Gottes Rüstung geschützt zu wissen. Es ist wichtig, sich in Anfechtung immer wieder bewusst zu machen: Gott liebt mich, er hat mich längst angenommen, das ist unwiderruflich – und das den Gedanken und Zweifeln entgegenzusetzen.


Vorschau:

1. Erklärungen zum Text

Dieser Text ist nicht ein Zusatz für die, die besonders an geistlichem Kampf interessiert sind. Paulus richtet sich an die ganze Gemeinde als eine Armee, die von Gott ausgerüstet wird. Es geht um Verteidigung, nicht um Angriff: Wir haben durch Gott schon eine sichere Stellung, wir müssen sie nicht erst noch erobern.

(…)

2. Bedeutung für den heutigen Hörer

2.1 Angegriffen!

Wir erleben heute die unsichtbare Welt vielleicht weniger als Dämonen und Geister, weil sie unserem Denken sehr fremd sind. Die Bibel redet jedoch offen davon, dass es einen Gegenspieler von Gott gibt, der uns von Gott abhalten will. Wir erleben das zum Beispiel durch schlechte Gedanken oder Ablenkungen (z.B. nehmen wir uns vor, zu beten und kommen doch nicht dazu). Manchmal äußert sich das in Selbstzweifeln: „Was kann ich denn schon?“ „Mag mich Gott überhaupt?“ „Ich bin hässlich/dumm/untalentiert …“ „Ich bin ein Versager“. (…) Die Rüstung, die Paulus beschreibt, kann uns auch vor heutigen Angriffen schützen.

(…)

3. Methodik für die Gruppe

3.1 Einstieg

Spiel: Tempo-Krieg

Material: Taschentuchpäckchen (ca. 3/Person)

Material für Rüstung: Pappkartons, Fahrradhelme, dicke Wollsocken (und was die Fantasie sonst noch hergibt)

Vorbereitung: Man macht zwei Gruppen, denen je eine Hälfte eines Raumes zugeteilt wird. Sie dürfen mit Tischen/Stühlen etc. eine „Festung” bauen.

Ziel: Möglichst alle aus der gegnerischen Mannschaft mit den Taschentuchpäckchen abzuwerfen.

(…)

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  • Autor / Autorin: Sabine und Tobias Zöllner
  • © Deutscher EC-Verband