Baustelle: Betreten erwünscht!Baustelle: Betreten erwünscht!

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Einheit: Baustelle: Betreten erwünscht!

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 45-55 Min. (Vorbereitung: 30-40 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Kinder, Kinder/ Pre-Teens (10-13 Jahre)
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Redaktion: JUMAT
Benötigte Materialien: 1 Foto (eines Hauses), Zettel (und Stifte), Legosteine, Jenga-Steine
Bibelstelle: 1. Korinther 3,10-17
1. Korinther 3,10-3,17

10Nach Gottes Gnade, die mir gegeben ist, habe ich den Grund gelegt als ein weiser Baumeister; ein anderer baut darauf. Ein jeder aber sehe zu, wie er darauf baut. 11Einen andern Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.

12Wenn aber jemand auf den Grund baut Gold, Silber, Edelsteine, Holz, Heu, Stroh, 13so wird das Werk eines jeden offenbar werden. Der Tag des Gerichts wird es ans Licht bringen; denn mit Feuer wird er sich offenbaren. Und von welcher Art eines jeden Werk ist, wird das Feuer erweisen. 14Wird jemandes Werk bleiben, das er darauf gebaut hat, so wird er Lohn empfangen. 15Wird aber jemandes Werk verbrennen, so wird er Schaden leiden; er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durchs Feuer hindurch.

16Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt? 17Wenn jemand den Tempel Gottes zerstört, den wird Gott zerstören, denn der Tempel Gottes ist heilig – der seid ihr.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Beim Bau der Gemeinde sind viele Mitarbeiter gefragt. Im Korintherbrief beschreibt Paulus, dass Jesus als Fundament das wichtigste ist. Darauf können auch Kinder beim Bau der Gemeinde helfen. Wie? Das erfahren sie im Spiel.


Vorschau:

Das ist Tobias. Tobias liebt es, Baustellen zu beobachten. Er mag die großen LKW und Bagger. Am liebsten mag er es, wenn auf einer Baustelle ein großer Kran arbeitet. Heute ist Tobias ganz aufgeregt. Er kann es gar nicht abwarten, dass die Schule endlich vorbei ist. Auf die Aufgaben kann er sich auch nicht richtig konzentrieren. Auf dem Weg zur Schule hat er eine neue Baustelle gesehen. Mit einem Kran. Einem riesigen Kran. So einen großen hat er vorher noch nie gesehen. Nach der Schule möchte er eine Weile bei der Arbeit zuschauen. „Wenn doch nur die Zeit schneller vorbei gehen würde“, jammert Tobias.
… eeeeendlich klingelt es und die letzte Stunde ist vorbei. Tobias packt seine Sachen in die Tasche und stürmt aus der Schule. Den Kran sieht er schon von weitem. „Wow, der ist wirklich riesig!“, denkt Tobias.
Aber irgendetwas an dieser Baustelle ist komisch. Es sieht nicht so aus, als würde hier ein normales Haus gebaut werden. „Was sind denn das für Bauarbeiter?“, fragt sich Tobias. Auf der Baustelle geht es drunter und drüber. Jeder baut da, wo er gerade möchte. Und jeder baut, wie er gerade möchte. „Was für ein Durcheinander …“, wundert Tobias sich.
Jeden Tag nach der Schule beobachtet Tobias die ungewöhnlichen Bauarbeiter. Manche bauen mit Holz, manche mit Stein, manche mit Stroh und manche mit Gold, Silber oder Kupfer. Das Haus sieht aus wie ein Flickenteppich. „Was soll das hier nur für ein komisches Haus werden?“, fragt sich Tobias. Da hat der Bauleiter den verwunderten Tobias entdeckt. Er kommt auf ihn zu. „Na, Kleiner“, ruft er zu ihm rüber und lächelt. „Bist wohl beeindruckt. So was hast du wohl noch nie gesehen, was?!“ Tobias schüttelt den Kopf „Ein komisches Haus baut ihr hier! Was soll denn das werden?“

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  • Autor / Autorin: Matthias Schink
  • © Deutscher EC-Verband

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