Einheit: Besuch

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 45-60 Min. (Vorbereitung: 20-30 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Kinder (7-11 Jahre), Kinder/ Pre-Teens (10-13 Jahre)
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Redaktion: JUMAT
Benötigte Materialien: Süßigkeit(en), kleine Geschenke, Sketchboard, Pinsel und Farben, Bibel, DIN-A6 Zettel, Schere(n), Druckvorlagen, Kreppband
Bibelstelle: Lukas 2,8-21
Lukas 2,8-2,21

8Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. 9Und des Herrn Engel trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. 10Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; 11denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. 12Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. 13Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: 14Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.

15Und da die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Lasst uns nun gehen gen Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat. 16Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegen. 17Da sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, welches zu ihnen von diesem Kinde gesagt war. 18Und alle, vor die es kam, wunderten sich über die Rede, die ihnen die Hirten gesagt hatten. 19Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen. 20Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.

Jesu Beschneidung und Darstellung im Tempel

21Und als acht Tage um waren und er beschnitten werden sollte, gab man ihm den Namen Jesus, welcher genannt war von dem Engel, ehe er im Mutterleib empfangen war.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Das Ziel

Starter

Jeder darf zu Jesus kommen, so wie er ist.

Checker

Der Besuch hat die Hirten mit Freude erfüllt, weil sie erkannten, dass das Kind in der Krippe der Sohn Gottes ist.

Der Text an sich

Es ist erstaunlich, wie sich die Geschichte in dem Text immer mehr steigert. Es beginnt mit einer Alltagssituation: Die Hirten hüten ihre Schafe. Das ist nichts Besonderes. Doch dann kommt plötzlich ein Engel und verkündet die frohe Botschaft. Aus der Alltagssituation wird eine Ausnahmesituation: furchterregend und gleichzeitig voller Freude. Und als wäre das noch nicht genug, setzt Gott noch eins drauf und schickt eine „Menge der himmlischen Heerscharen“, die zur Ehre Gottes singen. Es muss ein unvergessliches Erlebnis für die Hirten gewesen sein. Die Hirten waren bestimmt verwirrt, und doch vertrauen sie diesem Ereignis und machen sich auf den Weg, um das Kind zu suchen.

Wir wissen heutzutage, dass es sich bei dem Kind um Gottes Sohn handelt und wissen, was Jesus alles gewirkt hat. Damals war es jedoch lediglich ein Kind in einer Futterkrippe. Ja, Maria und Josef, wie auch den Hirten sind Engel erschienen, die ihnen gesagt haben, dass es sich dabei um den in der Schrift lange angekündigten Retter handelt. Aber ich glaube, so richtig verstanden und begreifen konnten sie das zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Daher auch die Verwunderung, als die Hirten von der Engelschar berichten.

Die Hirten waren damals nicht sehr angesehen. Es war eine sehr harte Arbeit. Sie übernachteten meist bei den Schafen unter freiem Himmel und waren Tag und Nacht bei der Herde. Oft waren es auch nicht ihre eigenen Herden.

Hürden: Nein, hierbei handelt es sich nicht um den Hürdenlauf im Sport, sondern es handelt sich dabei um die Einzäunung der Schafe, die meist aus ca. 1 m hohen Mauern oder Zäunen bestanden. Dort waren die Schafe nachts untergebracht und somit vor wilden Tieren geschützt.

Bei dem Stall in der Geschichte handelte es sich aller Voraussicht nach um einen Nebenraum eines Hauses, in dem normalerweise die Tiere untergebracht waren.

Vers 21 macht deutlich, dass das Kind, wie damals üblich, nach jüdischem Gesetz beschnitten und ihm dabei auch der Name Jesus gegeben wurde. Jesus war also ganz offiziell Jude.

Erstaunlich finde ich, dass diese doch sehr bekannte Geschichte ausschließlich im Lukasevangelium steht und es keine Parallelen zu den anderen Evangelien gibt.

Der Text für mich

In Vers 9 steht bezogen auf die Hirten: „… die Herrlichkeit Gottes umstrahlte sie.“ Ich stelle mir das großartig vor, wenn Gottes Herrlichkeit einen umstrahlt. Gleichzeitig kann es aber auch beängstigend sein, wie es auch die Hirten erfuhren: „… und sie fürchteten sich sehr.“ Ich glaube, genau diese Gegensätzlichkeit macht die Herrlichkeit Gottes aus.

Die Geschichte ist ja schon ziemlich verrückt, die die Hirten da erzählen, und es wäre verständlich, darauf eher skeptisch und kritisch zu reagieren. Man würde viele Gründe finden, die Geschichte der Hirten als „Märchen“ bzw. unwahr zu erklären. Doch Maria (V.19), auch wenn sie in diesem Moment nicht alles begreifen kann, nimmt all die Worte der Hirten auf, denkt immer wieder darüber nach und versucht, es immer besser zu verstehen. Das wünsche ich mir auch für mein Leben, dass ich Dinge, die ich nicht gleich erfassen kann, nicht direkt infrage stelle, sondern erst mal so hinnehme und mit der Zeit versuche, sie immer mehr zu verstehen.

Der Text für dich

Starter

Wie die Hirten ausgegrenzt und nichts Besonderes zu sein, kennen die Kinder aus der Schule, der Familie, dem Sportverein … Gerade in diesem Alter beschäftigen sich viele Kinder damit, was sie können, wie angesehen sie in der Klasse sind und ob sie etwas wert sind. Sie stellen fest, dass sie ganz unterschiedlich sind. Genau daran sollten wir anknüpfen und den Kindern deutlich machen, dass diese Unterschiedlichkeit kein Hindernis ist, zu Jesus zu kommen, sondern jeder bei ihm willkommen ist. Gott kommt gerade zu denen, die nicht so angesehen und beliebt sind.

Checker

„Die Geschichte hab ich schon tausendmal gehört!“, wird man hier von den Kindern hören. Genau darum ist es wichtig, dass sie etwas Neues an ihr entdecken. Die Kinder werden außer dieser auch noch viele andere Geschichten von Jesus kennen. So auch die Passions- und Ostergeschichte. Bei vielen Kindern werden diese jedoch einzelne Geschichten sein, aber kein zusammenhängendes Ganzes. Um die große Freude der Hirten jedoch zu verstehen, muss man die ganze Heilsgeschichte im Zusammenhang sehen, denn dann wird aus dem kleinen Kind der Erlöser, der Sohn Gottes. Versuchen wir den Kindern das nahezubringen, dass die Freude der Hirten so riesig war, da sie verstanden haben, was für eine große Geschichte hiermit beginnt.

Der Text erlebt

Material

Süßigkeiten, Mini-Geschenke, Sketchboard, Farben und Pinsel

Hinführung

Idee 1: Geschenksuche

Bevor die Kinder kommen, werden die Süßigkeiten oder sonstigen Mini-Geschenke an einem bestimmten Ort versteckt. (Das sollte ein Ort sein, den die Kinder einigermaßen kennen und der nicht zu nah am Gruppenraum ist.) Ein Mitarbeiter verkleidet sich als Bote, Engel, Marktschreier, … und verkündet den Kindern: „Hört zu, ihr könnt euch alle freuen, denn ich sage euch, ihr werdet ein Geschenk finden. Das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Geschenk (je nach Kindern den genauen Ort oder eine Umschreibung einsetzen – zum Beispiel: In einem Schuhkarton auf dem Parkplatz hinter der Laterne.) Wenn die Kinder dann wiederkommen und das Geschenk gefunden haben, kann man überleiten mit der Frage: Kennt ihr so eine ähnliche Geschichte?

Idee 2: Einladung

Wir sprechen mit den Kindern darüber, dass sie zu ihrem Kindergeburtstag einladen wollen und klären dazu folgende Fragen:

Wer lädt ein? (die Eltern, das Kind)

Wie ladet ihr ein? (Karte, Brief, Anruf, …)

Wen ladet ihr ein? (Freunde, Verwandte, …)

(Die Antworten werden auf einem Blatt gesammelt, um nachher noch mal da­rauf einzugehen und zu sehen, wie es in der Geschichte war.)

Wir haben letzte Woche ja gehört, dass Jesus geboren ist. Ich habe euch heute eine Geschichte mitgebracht, in der auch jemand einlädt. Passt mal gut auf und überlegt, wer da einlädt, wie er einlädt und wen er einlädt.

Verkündigung

Sketchboard

Die Geschichte wird mithilfe eines Sketch­boards erzählt. Das Sketchboard wird schon vorbereitet (s. Anhang), während der Erzählung entwickelt sich dann das komplette Bild (s. Anhang).

1. Hirten und Hürde und Schafe malen

Da waren Hirten bei ihren Schafen. Tag und Nacht passten sie auf die Schafe auf. Nachts waren die Schafe meist in eingezäunten bzw. ummauerten Plätzen untergebracht. Man nannte diese Einzäunungen „Hürden“. Und die Hirten schliefen meistens bei den Schafen. Sie waren einfach immer bei den Schafen. Sie wechselten sich ab mit der Nachtwache, um die Herde vor wilden Tieren zu schützen. Es war ein sehr anstrengender Beruf, und die Hirten wurden oft von den anderen verachtet. Es war eine Nacht wie jede Nacht.

2. Den Engel malen

Doch plötzlich stand da ein Engel und leuchtete hell. Die Hirten waren ganz verwirrt und erschraken. Doch der Engel sagte: „Fürchtet euch nicht! Habt keine Angst, denn ich habe eine richtig gute Nachricht für euch! Ihr könnt euch freuen. Ich habe eine Einladung für euch.“

3. Schriftzug füllen (KIND) und Stall vervollständigen

Es ist ein Kind geboren. Nicht weit von hier, in Bethlehem, in einem Stall ist es geboren. Ihr seid eingeladen, als einer der Ersten dieses Kind zu sehen. Es ist in Windeln gewickelt und liegt in einer Futterkrippe.

4. Engelschor malen

Die Hirten konnten das alles noch gar nicht glauben, da kam auch noch ein ganzer Chor von Engeln und sang: „Ehre sei Gott in der Höhe!“ (Kann auch gesungen werden und die Kinder mit einstimmen lassen.) Es war ein Leuchten und Singen, das die Hirten noch nie erlebt hatten. Nachdem die Engel wieder weg waren, beschlossen die Hirten, der Einladung Gottes durch die Engel zu folgen und nach diesem Kind zu suchen.

5. Pfeil Richtung Stall machen

So machten sich die Hirten gespannt und vielleicht auch etwas verschlafen auf den Weg zum Stall.

6. Maria, Josef und die Krippe malen

Dort fanden sie Maria und Josef mit dem Kind in der Krippe. Die Hirten erzählten, wie Gott sie eingeladen hatte und was die Engel über dieses Kind gesagt haben. Maria und Josef waren erstaunt von dem, was die Hirten berichteten. Maria hörte genau zu und dachte viel darüber nach.

7. Fröhliche Hirten mit Pfeil weg von der Krippe malen

Die Hirten gingen voller Freude zurück zu ihrer Herde. Ja sie hüpften, dass der Hut wegflog und waren wie ausgewechselt. Sie waren nicht mehr die Hirten, die über die schwere Arbeit und die kalten Nächte klagten, sondern sie waren begeistert und lobten Gott!

8. Negativschrift füllen (GOTTES SOHN)

Sie waren richtig begeistert und freuten sich, denn sie hatten verstanden, dass das nicht irgendein Kind war, sondern Gottes Sohn. Sie, die Hirten, die oft verachtet wurden, hatten es zuerst erfahren.

9. Das „=“ mit dem Schriftzug JESUS malen

Als der Engel Maria ankündigte, dass sie schwanger werden würde, hat er ihr gesagt, dass das Kind Jesus heißen solle.

Die andere Idee

Stehgreiftheater

Man lässt die Kinder die Geschichte nachspielen. Folgende Rollen können vergeben werden: mehrere Hirten, mehrere Engel, Maria, Josef.

Ein Mitarbeiter liest die Geschichte aus der Bibel vor und die Kinder spielen dazu pantomimisch. Je nachdem, wie gut die Kinder die Geschichte kennen und wie selbstständig sie aus sich rausgehen, kann man auch jemanden (ein Kind oder einen Mitarbeiter) bestimmen, der die Kinder wie Puppen in Position bringt und mit ihnen „spielt“.

Der Text gelebt

Wiederholung

Der Mitarbeiter liest die Geschichte aus der Bibel (am besten Lutherübersetzung) vor. Den Kindern werden zuvor „Schlagworte“ zugeteilt. Immer, wenn ihr Schlagwort vorgelesen wird, müssen sie entsprechende Gesten bzw. Laute machen.

Hirten: Die Kinder laufen um ihren Stuhl und scheuchen mit den Lauten: „sch, sch …“ und einer Handbewegung die Schafe umher.

Engel: Die Kinder stehen auf und singen: „Ehre sei Gott in der Höhe.“

Kind: Die Kinder machen: „Wahh.“

Um die Kinder noch öfter in Aktion zu bringen bietet es sich an, die Personalpronomen im Bibeltext durch die Personen zu ersetzen.

Gespräch

Hier können die Antworten von der Hinführung noch einmal aufgegriffen werden. Dabei überlegen wir im Gespräch mit den Kindern, wie das in der Geschichte war.

Fragen → Antworten beim Geburtstag → Antworten in der Geschichte

Wer lädt ein? → die Eltern, das Kind → Gott selbst

Wie ladet ihr ein? → Karte, Brief… → Durch Engel/Engelschor

Wen ladet ihr ein? → Freunde, Verwandte… → Hirten (die Verachteten)

Anhand dieser Gegenüberstellung wird auf den Zielgedanken eingegangen und deutlich gemacht, dass Gott genau die einlädt, die verachtet und unbeliebt sind.

Merkvers

Starter

Aber der Engel sagte zu ihnen: „Habt keine Angst! Ich habe eine große Freudenbotschaft für euch und für das ganze Volk.“

Lukas 2,10 GNB

Checker

Die Hirten kehrten wieder zurück. Sie priesen und lobten Gott für das, was sie gehört und gesehen hatten. Es war alles genau so, wie es ihnen der Engel gesagt hatte.

Lukas 2,20 BasisBibel

Der Merkvers wird auf die gebastelte Krippe geschrieben (siehe unter Kreatives).

Gebet

Die Hirten sind damals direkt zu Jesus an die Krippe gegangen. Wie können wir heute zu Jesus „gehen“? Wir können mit Gott reden, also beten. Das wollen wir jetzt machen. Der Mitarbeiter erklärt kurz, dass er anfängt und in der Mitte eine Pause macht, in der die Kinder in der Stille mit Gott reden können, wenn sie wollen. Der Mitarbeiter macht dann auch wieder den Abschluss.

Kreatives

Krippe basteln

Es wird Papier oder Karton in der Größe DIN A6 benötigt.

Bild 1: Das Papier wird einmal in der Mitte gefaltet. Dann werden von der offenen Seite her zwei Schnitte ca. 1,5 cm vom Rand entfernt und ca. 5 cm tief gemacht.

Bild 2: Dann wird das Papier wieder aufgefaltet und an den Schnitten rechts und links eingefaltet. Danach wird das Papier wieder am ersten Falz zusammengefaltet, sodass die schmalen Papierstreifen außen sind.

Bild 3: Diese werden als „Füße“ der Krippe nach unten gefaltet.

Bild 4: Nun werden die „Seiten“ der Krippe noch einmal nach innen gefaltet und fertig ist die Krippe. Die Krippe kann von den Kindern noch gestaltet werden. Eine weitere Möglichkeit ist, den Merkvers auf die Krippe zu schreiben.

Spielerisches

Mit Kreppband werden zwei Linien im Raum gemacht. Die eine Linie stellt die „Weide“ dar, die andere die „Krippe“. An der einen Linie (Weide) legen sich alle Kinder (Hirten) auf den Bauch bzw. Rücken. Bei einem Signal (z. B. Klatschen) müssen alle Hirten aufstehen und so schnell wie möglich zur anderen Linie (Krippe) laufen. Wer zuerst an der „Krippe“ ist, darf dort bleiben. Alle anderen müssen wieder zurück auf die „Weide“ und das Spiel beginnt von vorn, so lange, bis alle Kinder an der Krippe sind.

Rätselhaftes

Je nach Alter und Entwicklung der Kinder können die Schafe ausgeschnitten werden und in die richtige Reihenfolge gebracht werden.

Fitte Kinder können es wahrscheinlich bereits im Kopf herausfinden und zusammensetzen.

Lösung:

Starter: GOTT LÄDT DICH EIN

Checker: JESUS SCHENKT FREUDE

(T)extras

Lieder

Freude, Freude

Runtergekommen

Weihnachten ist Party für Jesus

Spiel

Schaf oder Wolf

Mit Kreppband wird der Raum mithilfe von zwei Linien in drei gleich große Felder aufgeteilt. Innerhalb des mittleren Feldes gibt es zwei „Hirten“, die sich ausschließlich innerhalb des mittleren Feldes bewegen dürfen und die Aufgabe haben, die Herde zu beschützen. Zudem gibt es zwei „Wölfe“, die sich im ganzen Raum bewegen dürfen und versuchen müssen, die Schafe in der Herde zu fangen (abschlagen). Alle anderen Kinder bilden als „Schafe“ die Herde und dürfen sich ebenfalls im ganzen Raum bewegen. Wenn nun ein Schaf der Herde von einem Wolf gefangen wird, muss dieses Schaf aus dem Spiel ausscheiden. Ebenso scheidet ein Wolf aus, wenn er von einem Hirten gefangen wird.

Schaffen es die Wölfe zuerst, alle Schafe zu fangen? Oder besiegen die Hirten die beiden Wölfe, bevor alle Schafe der Herde gefangen wurden?

Aktion

Wenn es an Heiligabend nicht schon ein Krippenspiel gibt und die Kinder viel Spaß an dem pantomimischen Nachspielen der Geschichte haben, kann man das noch weiter ausbauen (z. B. wörtliche Rede von den Kindern sprechen lassen) und an Heiligabend oder in einem anderen Weihnachtsgottesdienst als Mini-Krippenspiel aufführen.

Kreatives

Einladungskarten mit den Kindern gestalten: Gott hat die Hirten damals durch Engel eingeladen, Jesus zu begegnen. Wir wollen heute Einladungskarten für Freunde, Verwandte, Nachbarn, … basteln und sie somit zu Jesus einladen (z. B. Einladung zur Geburtstagsparty von Jesus, dem Sohn Gottes am 24.12. abends in der Kirche zum Gottesdienst).

  • Autor / Autorin: Johannes Weller
  • © Deutscher EC-Verband

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