Beten für Mitarbeitende: Ein Tag „am Stück“ mit Gott im Gespräch

Einheit | Gebete/ Gebetsaktion
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Beten für Mitarbeitende: Ein Tag „am Stück“ mit Gott im Gespräch

Materialart: Gebete/ Gebetsaktion
Zielgruppe: Mitarbeitende
Einsatzgebiete: Events + Projekte, Freizeiten
Verband: EJW - Evangelisches Jugendwerk in Württemberg
Redaktion: Jungscharleiter
Zeitbedarf: 600 Min. (Vorbereitung: 30 Min.)
Anhang:
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Einleitung

Wir erzählen den Kindern auf der Jungscharfreizeit, dass Beten eine gute Sache ist. So kommt man mit Gott ins Gespräch. Und dieses Gespräch verändert uns, weil wir Gott mit einweihen in unser Leben und ihn an unserer Seite wissen.

Entstehung der Idee

Man kann viel über „irgendetwas“ reden. Spannend wird es doch erst, wenn man es selbst ausprobiert. So hatten wir als Leitungsteam die Idee, einen ganzen Tag lang für uns Mitarbeitende zu beten.

Umsetzung der Idee

Und das setzten wir so um: Beim Vorbereitungstreffen zur Freizeit stellten wir die Idee vor. Die Mitarbeitenden waren begeistert. Und so stand dem Gebetstag nichts im Weg.

Auf der Freizeit selbst hielten wir mit dem Mitarbeiterteam am Abend davor das Abendgebet. Statt eines Impulses nahmen wir uns Zeit, darüber nachzudenken, was uns gerade beschäftigt. Alle bekamen eine Karte, auf die der Name und die Gebetsanliegen geschrieben wurden. Die Karten wurden dann eingesammelt. Anschließend wurde eine Liste mit festen Uhrzeiten herum gegeben. Dort trug jeder ein, wann er beten wollte. Eine Gebetszeit ging 25 Minuten. Bei 24 Mitarbeitenden hatten wir dann am nächsten Tag eine durchgängige Gesprächszeit von 9-19 Uhr mit Gott.

Zum besseren Verständnis des Ablaufes hier einige praktische Erfahrungen: Uns stand neben dem Freizeitgelände ein Haus zur Verfügung. Im Obergeschoß dieses Hauses bestimmten wir einen „Raum der Stille“. Diesen gestalteten wir mit einem Kreuz in der Mitte, die ausgefüllten Karten lagen daneben. Verschiedene Sitzgelegenheiten, Decken, Gebetshocker, einen Musikplayer mit ruhiger Anbetungsmusik, eine Bibel, verschiedene Liederbücher und eine Gitarre standen zur Verfügung.

Wenn der erste Mitarbeitende morgens den Raum betrat, machte er die Tür hinter sich zu und konnte auf seine Weise mit Gott reden. Die Gebetsanliegen auf den Karten konnte man so vor Gott bringen. Der nächste Mitarbeitende machte sich zu seiner Zeit auf, klopfte an die Tür und signalisierte so dem vorherigen Betenden, dass seine Gebetszeit vorbei war.

Auf diese Weise verbrachten wir einen ganzen Tag vor Gott. Die Mitarbeitenden berichteten anschließend, dass ihnen die Zeit selbst gut tat, auch als Zeit für die eigene Stille, ganz ohne Kinder, zum Durchatmen. Manche sind auch eingeschlafen, was ja nicht schlimm war. Manche freuten sich sehr, dass ihre eigenen Anliegen durch andere vor Gott gebracht wurden.

Auswertung und Ergebnisse des Gebetstages

Auf der Freizeit selbst konnten wir erleben, wie Gott manche Gebete erhörte. Einige Mitarbeitende wurden verändert, gelassener, für andere war es einfach eine schöne kurze Auszeit.

Es empfiehlt sich, den Gebetstag in die Mitte der Freizeit zu legen. Man kennt sich besser, hat Vertrauen zueinander gewonnen und vielleicht schon konkrete Anliegen.

Zu beachten ist die Vertretung von anderen Mitarbeitenden während der eigenen Gebetszeit, zum Beispiel die Betreuung von Spielstationen oder anderen Diensten. Als Leitungsteam haben wir am Abend davor nochmal die Liste überprüft, wo evtl. Hilfe nötig ist. Aber es waren immer genügend Mitarbeitende vorhanden. Dieser Tag ist absolut zu empfehlen, wie eben das Beten selbst!

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