Beten und Bewahrt seinBeten und Bewahrt sein

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Einheit: Beten und Bewahrt sein

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 30-40 Min. (Vorbereitung: 40-50 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Kinder (7-11 Jahre), Kinder/ Pre-Teens (10-13 Jahre)
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Redaktion: JUMAT
Bibelstelle: Daniel 6,1-29
Daniel 6,1-6,29

6

Daniel in der L├Âwengrube

1Und Darius aus Medien empfing das Reich, als er zweiundsechzig Jahre alt war. 2Und es gefiel Darius, ├╝ber das ganze K├Ânigreich hundertzwanzig Statthalter zu setzen. 3├ťber sie setzte er drei F├╝rsten, von denen einer Daniel war. Ihnen sollten die Statthalter Rechenschaft ablegen, damit der K├Ânig nicht zu Schaden komme. 4Daniel aber ├╝bertraf alle F├╝rsten und Statthalter, denn es war ein ├╝berragender Geist in ihm. Darum dachte der K├Ânig daran, ihn ├╝ber das ganze K├Ânigreich zu setzen. 5Da trachteten die F├╝rsten und Statthalter danach, an Daniel etwas zu finden, das gegen das K├Ânigreich gerichtet w├Ąre. Aber sie konnten keinen Grund zur Anklage und kein Vergehen finden; denn er war treu, sodass man keine Schuld und kein Vergehen bei ihm finden konnte. 6Da sprachen die M├Ąnner: Wir werden keinen Grund zur Anklage gegen Daniel finden, es sei denn wegen seiner Treue zum Gesetz seines Gottes.

7Da kamen die F├╝rsten und Statthalter eilends vor den K├Ânig gelaufen und sprachen zu ihm: Der K├Ânig Darius lebe ewig! 8Es haben die F├╝rsten des K├Ânigreichs, die W├╝rdentr├Ąger, die Statthalter, die R├Ąte und Befehlshaber alle gedacht, es sollte ein k├Âniglicher Befehl gegeben und ein strenges Gebot erlassen werden, dass jeder, der in drei├čig Tagen etwas bitten wird von irgendeinem Gott oder Menschen au├čer von dir, dem K├Ânig, allein, zu den L├Âwen in die Grube geworfen werden soll. 9Darum, o K├Ânig, wollest du ein solches Gebot ausgehen lassen und ein Schreiben aufsetzen, das nicht wieder ge├Ąndert werden darf nach dem Gesetz der Meder und Perser, das niemand aufheben kann. 10So lie├č der K├Ânig Darius das Schreiben und das Gebot aufsetzen.

11Als nun Daniel erfuhr, dass ein solches Gebot ergangen war, ging er hinein in sein Haus. Er hatte aber an seinem Obergemach offene Fenster nach Jerusalem, und er fiel dreimal am Tag auf seine Knie, betete, lobte und dankte seinem Gott, wie er es auch vorher zu tun pflegte. 12Da kamen jene M├Ąnner eilends gelaufen und fanden Daniel, wie er betete und flehte vor seinem Gott.

13Da traten sie vor den K├Ânig und redeten mit ihm ├╝ber das k├Ânigliche Gebot: O K├Ânig, hast du nicht ein Gebot erlassen, dass jeder, der in drei├čig Tagen etwas bitten w├╝rde von irgendeinem Gott oder Menschen au├čer von dir, dem K├Ânig, allein, zu den L├Âwen in die Grube geworfen werden solle? Der K├Ânig antwortete und sprach: Das ist wahr nach dem Gesetz der Meder und Perser, das niemand aufheben kann. 14Sie antworteten und sprachen vor dem K├Ânig: Daniel, einer der Gefangenen aus Juda, der achtet weder dich noch dein Gebot, das du erlassen hast; denn er betet dreimal am Tage. 15Als der K├Ânig das h├Ârte, wurde er sehr betr├╝bt und war darauf bedacht, Daniel zu retten, und m├╝hte sich, bis die Sonne unterging, ihn zu befreien.

16Aber die M├Ąnner kamen wieder zum K├Ânig gelaufen und sprachen zu ihm: Du wei├čt doch, K├Ânig, es ist das Gesetz der Meder und Perser, dass alle Gebote und Befehle, die der K├Ânig beschlie├čt, unver├Ąndert bleiben sollen. 17Da befahl der K├Ânig, Daniel herzubringen. Und sie warfen ihn zu den L├Âwen in die Grube. Der K├Ânig aber sprach zu Daniel: Dein Gott, dem du ohne Unterlass dienst, der helfe dir! 18Und sie brachten einen Stein, den legten sie auf die ├ľffnung der Grube; den versiegelte der K├Ânig mit seinem eigenen Ring und mit dem Ringe seiner M├Ąchtigen, damit nichts anderes mit Daniel gesch├Ąhe. 19Und der K├Ânig ging weg in seinen Palast und fastete die Nacht ├╝ber und lie├č kein Essen vor sich bringen und konnte auch nicht schlafen.

20Fr├╝h am Morgen, als der Tag anbrach, stand der K├Ânig auf und ging eilends zur L├Âwengrube. 21Und als er zur Grube kam, rief er Daniel mit angstvoller Stimme. Und der K├Ânig sprach zu Daniel: Daniel, du Knecht des lebendigen Gottes, hat dich dein Gott, dem du ohne Unterlass dienst, auch erretten k├Ânnen von den L├Âwen? 22Daniel aber redete mit dem K├Ânig: Der K├Ânig lebe ewig! 23Mein Gott hat seinen Engel gesandt, der den L├Âwen den Rachen zugehalten hat, sodass sie mir kein Leid antun konnten; denn vor ihm bin ich unschuldig, und auch gegen dich, mein K├Ânig, habe ich nichts B├Âses getan.

24Da wurde der K├Ânig sehr froh und lie├č Daniel aus der Grube herausziehen. Und sie zogen Daniel aus der Grube heraus, und man fand keine Verletzung an ihm; denn er hatte seinem Gott vertraut. 25Da lie├č der K├Ânig die M├Ąnner, die Daniel verklagt hatten, holen und zu den L├Âwen in die Grube werfen samt ihren Kindern und Frauen. Und ehe sie den Boden erreichten, ergriffen die L├Âwen sie und zermalmten alle ihre Knochen.

26Da lie├č der K├Ânig Darius allen V├Âlkern und Leuten aus so vielen verschiedenen Sprachen auf der ganzen Erde schreiben: Viel Friede zuvor! 27Das ist mein Befehl, dass man ├╝berall in meinem ganzen K├Ânigreich den Gott Daniels f├╝rchten und scheuen soll. Denn er ist ein lebendiger Gott, der ewig bleibt, und sein Reich ist unverg├Ąnglich, und seine Herrschaft hat kein Ende. 28Er ist ein Retter und Nothelfer, und er tut Zeichen und Wunder im Himmel und auf Erden. Der hat Daniel von den L├Âwen errettet.

29Und Daniel hatte gro├če Macht im K├Ânigreich des Darius und auch im K├Ânigreich des Kyrus von Persien.

Die Bibel nach Martin Luthers ├ťbersetzung, revidiert 2017, ┬ę 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Die Geschichte von Daniel in der L├Âwengrube wird mit Hilfe von verschiedenen Gegenst├Ąnden erz├Ąhlt. dabei wird deutlich, dass ich immer mit Gott reden kann und dass ich ihm auch in unl├Âsbaren Situationen vertrauen kann.


Vorschau:

Hinf├╝hrung

Kampf gegen L├Âwen
Es werden zehn Luftballons aufgeblasen und auf die Ballons werden L├Âwengesichter gemalt. Alle stehen im Kreis. Die Luftballons werden in den Kreis geworfen und die Aufgabe von allen Teilnehmern besteht darin, die L├Âwen abzuwehren. Das k├Ânnen sie aber nur mit dem Fu├č tun. Wenn der Luftballon einen Mitspieler an einem anderen K├Ârperteil ber├╝hrt, muss er leider die Spielfl├Ąche verlassen. Wer schafft es am besten gegen die L├Âwen zu k├Ąmpfen und bleibt als Letzter ├╝brig?

Verk├╝ndigung
Geschichte mit Gegenst├Ąnden erz├Ąhlen
1. Krone (falls nicht vorhanden, kann auch ein Bild mit einer Krone verwendet werden)
K├Ânig Darius war ein engagierter K├Ânig, er setzte sich mit allem, was ging, f├╝r sein Volk ein. Als Unterst├╝tzung setzte er 120 Statthalter, also Vertreter des K├Ânig ein. Diese 120 Menschen waren drei hohen Beamten untergeordnet.
2. Drei Playmobilfiguren
Die drei M├Ąnner vertraten die pers├Ânlichen Interessen des K├Ânigs. Sie waren immer vor Ort. Einer von ihnen war Daniel. Doch Daniel war durchaus begabter und kl├╝ger als die beiden anderen Beamten. Der K├Ânig ├╝berlegte, Daniel die gesamte Verwaltung seines Reiches zu ├╝bergeben.

Kreatives
L├Âwenmasken basteln
Die Grundlage f├╝r die Maske ist ein Pappteller, der in Gelb- und Braunt├Ânen angemalt wird. (Hinweis: Wenn wenig Zeit zur Verf├╝gung steht, ist es hilfreich, die Teller schon vorher anzumalen, da die Farbe etwas Zeit zum Trocknen braucht.) Als N├Ąchstes schneidet man zwei L├Âcher f├╝r die Augen aus dem Teller und malt mit schwarzem Edding ein Gesicht auf. Nun braucht der L├Âwe noch seine typische M├Ąhne. Die wird hergestellt, indem aus Tonpapier Streifen ausgeschnitten und um den Teller geklebt werden. Als Letztes wird ein kleines Loch links und rechts der Maske gemacht und ein Gummiband durchgezogen und verknotet. Das Band muss entsprechend der Kopfgr├Â├če der Kinder angepasst werden.

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  • Autor / Autorin: Ronja F├╝rst
  • © Deutscher EC-Verband

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