Bitte greif ein!Bitte greif ein!

Einheit: Bitte greif ein!

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 45-50 Min. (Vorbereitung: 30-40 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Kinder (3-7 Jahre), Kinder (7-11 Jahre)
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Redaktion: JUMAT
Benötigte Materialien: App zum Lautstärkemessen, Würfel (mehrere), Zettel, Stift(e), Gegenstände (um den Psalm darzustellen)
Bibelstelle: Psalm 43

Gemeinsam schauen wir uns einen Psalmbeter und sein Gebt an. Das geschieht durch spielerische Elemente und ein Ein-Personen-Stück, in dem der Psalmbeter von seinen Gedanken und Emotionen erzählt.


Vorschau:

Schrei-Challange

Die Kinder versuchen der Reihe nach, so laut wie möglich zu schreien. Der Lauteste gewinnt. Um die Lautstärke zu messen, eignen sich verschiedene Apps für Smartphones. Diese findet man unter den Suchbegriffen „Schallmessung“ oder „Dezibelmesser“ im jeweiligen Store. Damit es fair ist, muss der Abstand von Kind zu Handy bei jedem Versuch gleich sein. Nach der Ermittlung des Schrei-Champions kann man auch mal testen, wie laut es ist, wenn die ganze Gruppe schreit.

Gesprächsrunde: „Das ist ungerecht!“

Es wird mit den Kindern ein kleines Würfelspiel durchgeführt. Ziel des Spiels ist es, über Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit ins Gespräch zu kommen. Dazu bekommen die Kinder jeweils einen Würfel, ein Mitarbeiter bekommt drei Würfel. Nun wird eine Anzahl an Runden abwechselnd gewürfelt. Wer die meisten Sechsen gewürfelt hat, gewinnt.
Dabei werden sich die Kinder wahrscheinlich früher oder später beschweren, dass der Mitarbeiter im Vorteil ist. Das ist dann ein guter Gesprächseinstieg. „Wie müsste das Spiel aussehen, dass es gerecht zugeht?“ – „Habt ihr euch schon mal ungerecht behandelt gefühlt?“ – „Wie hätte die Situation sein müssen, wenn sie gerecht gewesen wäre?“ – „An wen wendet ihr euch dann?“

Selbstgespräch des Psalmbeters
Ein Mitarbeiter spielt den Psalmbeter. Er kommt mit hängendem Kopf herein und erzählt:
Was ist denn nur los. Warum geht es mir denn so schlecht? Ich richte mich doch nach dem, was Gott sagt. Um ihn dreht sich doch alles bei mir. Aber ich merke nicht, dass sich Gott für mich interessiert.

Du, Gott, was ist los? Es gab doch auch schon andere Zeiten. Da konnte ich mit anderen ganz nah bei dir im Tempel sein und dich anbeten. Wann kann ich dich, Gott, endlich wieder wahrnehmen? Und was habe ich denn den Leuten getan, die mich so schlecht behandeln? Sie machen sich lustig über mich. „Na, wo ist denn dein Gott?“, spotten sie, wenn ich bei ihnen vorbeigehe.

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  • Autor / Autorin: Friedemann Koß
  • © Deutscher EC-Verband

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