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Einheit: Bitte teilen! / Unsere Glaubensgeschichte entdecken und weitergeben

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 60-90 Min. (Vorbereitung: 60-90 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Teens (12-16 Jahre)
Einsatzgebiet: Gruppenstunde
Redaktion: TEC:
Benötigte Materialien: Glaubens-Tabu, Ausdrucke (der Bibelstelle 1. Petrus 3,15), Stift(e), Zettel
Bibelstelle: 1. Petrus 3,15

Die Einheit unterstützt Teens und Mitarbeitende dabei, von dem zu erzählen, was sie glauben und wie sie Christus in ihrem Leben erfahren haben. Hierfür wird das Werkzeug der 2-Wortgeschichten vorgestellt und angewandt.


Vorschau:

1. Vorbemerkungen

Was haben Nichtchristen und Christen gemeinsam? Beide mögen Evangelisation nicht! Die einen, weil sie denken, es wäre eine Art Gehirnwäsche. Die anderen, weil sie wissen, dass sie dazu beauftragt sind, ihren Glauben zu teilen, aber nicht genau wissen, wie das eigentlich geht. In dieser Einheit gehen wir dieses wichtige Thema an! Zusammen mit den Teens lernen wir, von dem zu erzählen, was wir glauben und wie wir Christus in unserem Leben erfahren haben. Dabei hilft es, als Mitarbeitende vor der Gruppenstunde selbst seine eigene 2-Wortgeschichte zu formulieren.

2. Zielgedanke

Die Teilnehmenden sollen geistlich motiviert werden, von ihrem Glauben an Jesus zu erzählen. Hierfür lernen sie das Werkzeug der 2-Wortgeschichten kennen und üben es ein.

3. Einführung

Unser ganzes Leben als Christen soll nach der Bibel Christus bezeugen und Gott ehren. Das gilt für unsere Taten und für unsere Worte (Mt 5,16; 1. Petr 3,15). Wir sind durch Jesus selbst beauftragt, seine Zeugen zu sein und werden durch die Kraft des Heiligen Geistes für diese Aufgabe ausgerüstet (Apg 1,8). Die Erfüllung dieser Zusage wird im Laufe der Apostelgeschichte besonders sichtbar: Der Geist Gottes wirkt und die Jünger reden ohne Angst von Jesus (Apg 2,1 ff.; 4,31); Philippus wird in Situationen geführt, in denen er Jesus bezeugt (Apg 8,26 ff.); der Geist macht Petrus bereit, Grenzen zu überschreiten (Apg 10). Anderen Menschen dürfen wir Rede und Antwort stehen und von der Hoffnung erzählen, die wir erfahren haben (1. Petr 3,15). Es geht im Kern nicht um das Lernen von „evangelistischen Methoden“, sondern um einen geistlichen Vorgang: Die Hoffnung des Glaubens persönlich zu erfahren und anderen davon weiterzusagen.

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  • Autor / Autorin: David Schultze
  • © Deutscher EC-Verband