Casting – Ester wird die neue K├ÂniginCasting – Ester wird die neue K├Ânigin

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Einheit: Casting – Ester wird die neue K├Ânigin

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 45-60 Min. (Vorbereitung: 30-40 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Kinder, Kinder/ Pre-Teens (10-13 Jahre)
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Redaktion: JUMAT
Ben├Âtigte Materialien: Utensilien (f├╝r Wellnessstationen), Obst (f├╝r ein Fest), Kleidung (f├╝r eine Castingshow)
Bibelstelle: Ester 1,1-22
Ester 1,1-1,22

1

Der K├Ânig Ahasveros verst├Â├čt seine Gemahlin

1Zu den Zeiten des Ahasveros, der K├Ânig war von Indien bis Kusch ├╝ber hundertsiebenundzwanzig Provinzen, 2als er auf seinem k├Âniglichen Thron sa├č in der Festung Susa, 3im dritten Jahr seiner Herrschaft, machte er ein Festmahl f├╝r alle seine F├╝rsten und Gro├čen, die Heerf├╝hrer von Persien und Medien, die Edlen und Obersten in seinen Provinzen, 4damit er sehen lie├če den herrlichen Reichtum seines K├Ânigtums und die k├Âstliche Pracht seiner Majest├Ąt viele Tage lang, hundertachtzig Tage.

5Und als die Tage um waren, machte der K├Ânig ein Festmahl f├╝r alles Volk, das in der Festung Susa war, vom Gr├Â├čten bis zum Kleinsten, sieben Tage lang im Hofe des Gartens beim k├Âniglichen Palast. 6Da hingen wei├če, rote und blaue T├╝cher, mit leinenen und scharlachroten Schn├╝ren eingefasst, in silbernen Ringen an Marmors├Ąulen. Da waren Polster, golden und silbern, auf gr├╝nem, wei├čem, gelbem und schwarzem Marmor. 7Und die Getr├Ąnke trug man auf in goldenen Gef├Ą├čen, von denen keins wie das andere war, k├Âniglichen Wein in Menge nach k├Âniglicher Weise. 8Und man schrieb niemand vor, was er trinken sollte; denn der K├Ânig hatte allen Vorstehern in seinem Palast befohlen, den Wunsch eines jeden zu erf├╝llen. 9Und die K├Ânigin Waschti machte auch ein Festmahl f├╝r die Frauen im k├Âniglichen Palast des K├Ânigs Ahasveros.

10Und am siebenten Tage, als der K├Ânig guter Dinge war vom Wein, befahl er Mehuman, Biseta, Harbona, Bigta, Abagta, Setar und Karkas, den sieben K├Ąmmerern, die vor dem K├Ânig Ahasveros dienten, 11dass sie die K├Ânigin Waschti mit ihrer k├Âniglichen Krone holen sollten vor den K├Ânig, um dem Volk und den F├╝rsten ihre Sch├Ânheit zu zeigen; denn sie war sch├Ân. 12Aber die K├Ânigin Waschti wollte nicht kommen, wie der K├Ânig durch seine K├Ąmmerer geboten hatte.

Da wurde der K├Ânig sehr zornig, und sein Grimm entbrannte in ihm. 13Und der K├Ânig sprach zu den Weisen, die sich auf die Gesetze verstanden ÔÇô denn des K├Ânigs Sachen mussten vor alle kommen, die sich auf Recht und Gesetz verstanden; 14unter ihnen waren ihm am n├Ąchsten Karschena, Schetar, Admata, Tarsis, Meres, Marsena und Memuchan, die sieben F├╝rsten der Perser und Meder, die das Angesicht des K├Ânigs sehen durften und obenan sa├čen im K├Ânigreich ÔÇô: 15Was soll man nach dem Gesetz mit der K├Ânigin Waschti tun, weil sie nicht getan hat, wie der K├Ânig durch seine K├Ąmmerer geboten hatte?

16Da sprach Memuchan vor dem K├Ânig und den F├╝rsten: Die K├Ânigin Waschti hat sich nicht allein an dem K├Ânig verfehlt, sondern auch an allen F├╝rsten und an allen V├Âlkern in allen Provinzen des K├Ânigs Ahasveros. 17Denn es wird diese Tat der K├Ânigin allen Frauen bekannt werden, sodass sie ihre M├Ąnner verachten und sagen: Der K├Ânig Ahasveros gebot der K├Ânigin Waschti, vor ihn zu kommen; aber sie wollte nicht. 18Dann werden die F├╝rstinnen in Persien und Medien auch so sagen zu allen F├╝rsten des K├Ânigs, wenn sie von dieser Tat der K├Ânigin h├Âren; und es wird Verachtung und Zorn genug geben. 19Gef├Ąllt es dem K├Ânig, so lasse man ein k├Ânigliches Gebot von ihm ausgehen und unter die Gesetze der Perser und Meder aufnehmen, sodass man es nicht aufheben darf, dass Waschti nicht mehr vor den K├Ânig Ahasveros kommen d├╝rfe und der K├Ânig ihre k├Ânigliche W├╝rde einer andern geben solle, die besser ist als sie. 20Und wenn dieser Erlass des K├Ânigs, den er geben wird, bekannt w├╝rde in seinem ganzen Reich, welches gro├č ist, so w├╝rden alle Frauen ihre M├Ąnner in Ehren halten bei Hoch und Niedrig.

21Das gefiel dem K├Ânig und den F├╝rsten, und der K├Ânig tat nach dem Wort Memuchans. 22Da wurden Schreiben ausgesandt in alle Provinzen des K├Ânigs, in jede Provinz nach ihrer Schrift und zu jedem Volk nach seiner Sprache, dass ein jeder Mann der Herr in seinem Hause sei; und man sagte es in der Sprache seines Volkes.

Die Bibel nach Martin Luthers ├ťbersetzung, revidiert 2017, ┬ę 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Mut haben und von Jesus erz├Ąhlen, das f├Ąllt nicht jedem leicht. Hier erfahren die Kinder am Beispiel von Ester, die als J├╝din den Mut aufbrachte, dem K├Ânig von ihrem Gott zu erz├Ąhlen. Mit Erfolg, wie sich herausstellt.


Vorschau:

Fest feiern

Ihr k├Ânntet mit Ester feiern, dass der K├Ânig sie als K├Ânigin ausgesucht hat. Entweder ihr bereitet einen Obstsalat vor, in dem in verschiedenen Gruppen je eine Obstsorte geschnitten wird. Danach kommt alles zusammen mit etwas Saft oder ihr backt ein Fladenbrot auf und belegt es mit geriebenen K├Ąse und Schinken oder Salami. M├Âglich ist vieles, ihr k├Ânnt euch auch selbst was einfallen lassen!

Die Geschichte ist sehr sch├Ân zu erz├Ąhlen, deshalb wird sie aus der Sicht von Ester berichtet. Dazu kann man sich ein sch├Ânes Kleid anziehen.
Ich bin Esther und eine J├╝din. Wir wurden aus unserem Land verschleppt und kamen in die Gefangenschaft nach Babylonien. Meine Familiensippe lebt in der Stadt Susa und in der Umgebung davon. Meine Eltern sind schon gestorben, aber mein ├Ąlterer Cousin Mordechai hat mich bei sich aufgenommen. Er ist ein lieber und f├╝rsorglicher Mann. Er k├╝mmert sich gut um mich und hat mich auch anst├Ąndig erzogen. Er erz├Ąhlte mir von Gott und seinen Geboten. Wir Juden halten uns daran und es ist uns wichtig, sie einzuhalten. Einige Juden sind zur├╝ck in ihre Heimat, denn das ist wieder m├Âglich, aber unsere Sippe ist hier in diesem Land geblieben. Den Menschen dieses Landes ist unser Gott nicht wichtig, deshalb ist es manchmal gar nicht so leicht, sich an die Gebote zu halten. Aber ich habe gemerkt, dass Gott mir hilft.
Stellt euch vor, wo ich gerade bin!? Ich bin im K├Ânigspalast! Es gab einen Aufruf f├╝r alle h├╝bschen M├Ądchen. Wir wurden an den K├Ânigshof geholt, weil der K├Ânig eine neue K├Ânigin sucht. Ich wei├č noch nicht so genau, was das bedeutet, aber hier sind wir im Frauenhaus untergebracht und werden darauf vorbereitet. Ich bin schon ├╝ber ein halbes Jahr da und bald darf ich mich beim K├Ânig vorstellen. Ich werde mit Balsam und mit Myrrhe und kostbaren Spezereien gepflegt.

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  • Autor / Autorin: Marianne Haag
  • © Deutscher EC-Verband

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