Da lernst du was fürs LebenDa lernst du was fürs Leben

Einheit: Da lernst du was fürs Leben

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 60 Min. (Vorbereitung: 30-40 Min.)
Materialart: Stundenentwurf
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Kinder/ Pre-Teens (10-13 Jahre), Teens (12-16 Jahre)
Einsatzgebiet: Gruppenstunde
Redaktion: TEC:
Benötigte Materialien: Flipchartpapier, Pappe, Zimmermannsbleistift, Schere(n), DinA4-Papier, Stift(e)
Bibelstelle: Lukas 2,41-52
Lukas 2,41-2,52

Der zwölfjährige Jesus im Tempel

41Jedes Jahr zogen die Eltern von Jesus

zum Passafest nach Jerusalem.

42Als Jesus zwölf Jahre alt war,

gingen sie mit ihm für das Fest dorthin –

so wie es üblich war.

43Als das Fest vorüber war,

machten sie sich wieder auf den Heimweg.

Ihr Sohn Jesus blieb in Jerusalem zurück,

aber seine Eltern merkten es nicht.

44Sie dachten: »Er ist bei den anderen Reisenden«,

und wanderten den ganzen Tag weiter.

Am Abend suchten sie ihn

bei den Verwandten und Bekannten.

45Doch sie konnten ihn nicht finden.

Da kehrten sie nach Jerusalem zurück

und suchten ihn dort.

46Am dritten Tag entdeckten sie ihn endlich im Tempel.

Dort saß er mitten unter den Lehrern.

Er hörte ihnen zu und stellte ihnen Fragen.

47Alle, die ihn hörten,

waren sehr erstaunt über seine klugen Antworten.

48Seine Eltern waren fassungslos,

als sie ihn dort fanden.

Seine Mutter fragte ihn:

»Kind, warum hast du uns das angetan?

Dein Vater und ich haben dich verzweifelt gesucht!«

49Er antwortete: »Wieso habt ihr mich gesucht?

Habt ihr denn nicht gewusst,

dass ich im Haus meines Vaters sein muss?«

50Aber sie begriffen nicht, was er da zu ihnen sagte.

51Jesus kehrte mit seinen Eltern nach Nazaret zurück

und war ihnen gehorsam.

Seine Mutter bewahrte diese Worte in ihrem Herzen.

52Jesus wuchs heran. Er wurde älter und weiser.

Gott und die Menschen hatten ihre Freude an ihm.

BasisBibel 2012/2020, © Deutsche Bibelgesellschaft

Lernen und Bilden ist mehr als Mathe und Deutsch zu büffeln. Wir können in der Gemeinde von Gottes Wort lernen, unsere soziale Kompetenz ausbauen und unsere Gaben entdecken.


Vorschau:

Vorbemerkungen

Wir lernen unser ganzes Leben an verschiedenen Orten und auf ganz verschiedene Art und Weise. Einer hört besser, ein anderer muss es sehen, und wieder ein anderer muss es selbst ausprobiert haben. Die Gemeinde ist ein Ort, an dem vieles davon möglich wird und auf verschiedene Weise gelernt werden kann. Dabei können die Teens selbst „Schüler“, aber auch „Lehrer“ sein.

Einstieg

Die Teens sollen in Kleingruppen darüber nachdenken, „WO“ sie „WAS“ lernen. Jede Gruppe schreibt auf je einen A4-Zettel einen Ort und was sie an diesem Ort lernen. So können Orte wie Schule, Familie, aber auch die Gemeinde als Orte für Bildung auftauchen. Was sie an diesen Orten lernen, kann sich überschneiden und auch doppelt aufgeschrieben werden. Beziehungen zu leben, lernt man nicht nur in der Familie, sondern auch in der Gemeinde oder der Schule. Wertet die Ergebnisse der Gruppenphase gemeinsam aus.

Aus dieser Aktion kann deutlich werden: Wir lernen nicht nur in der Schule oder nur Montag bis Freitag. Außerdem bedeutet lernen mehr als Mathe checken oder Bio büffeln. Mit jeder Erfahrung, jedem Erlebnis oder einer Begegnung lernen wir etwas Neues.

Bildung

Der Begriff Bildung hat eine sehr breite Bedeutung. Im Lexikon wird bei Bildung auch von Schöpfung gesprochen. Einerseits bedeutet es Gestalt oder Abbild und anderseits bedeutet es Gestaltung und Nachahmung.

 

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  • Autor / Autorin: Christoph Müller
  • © Deutscher EC-Verband