Das besondere OpferDas besondere Opfer

Einheit: Das besondere Opfer

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 45-50 Min. (Vorbereitung: 30-40 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Kinder (3-7 Jahre), Kinder (7-11 Jahre)
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Redaktion: JUMAT
Benötigte Materialien: Luftballon(s), Plakat(e), Stift(e), Kleber, Zeitung(en) / Zeitschrift(en), Früchte, Verkleidung (für die Verkündigung), Zettel (mit Rollen für die Verkündigung)
Bibelstelle: heb 9,27-10,18
Hebräer 9,27-10,18

27Und wie den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht: 28so ist auch Christus einmal geopfert worden, die Sünden vieler wegzunehmen; zum zweiten Mal erscheint er nicht der Sünde wegen, sondern zur Rettung derer, die ihn erwarten.

10

Das Ende der Opfer

1Denn das Gesetz hat den Schatten von den zukünftigen Gütern, nicht die Gestalt der Dinge selbst. Deshalb kann es die, die opfern, niemals vollkommen machen durch die Jahr für Jahr gleichen Opfer, welche man immer wieder darbringt. 2Hätte nicht sonst das Opfern aufgehört, wenn die, die Gott dienen, ein für alle Mal rein geworden wären und kein von Sünden beschwertes Gewissen mehr hätten? 3Vielmehr geschieht durch die Opfer alle Jahre eine Erinnerung an die Sünden. 4Denn es ist unmöglich, durch das Blut von Stieren und Böcken Sünden wegzunehmen.

5Darum spricht er, wenn er in die Welt kommt (Psalm 40,7-9): »Opfer und Gaben hast du nicht gewollt; einen Leib aber hast du mir bereitet. 6Brandopfer und Sündopfer gefallen dir nicht. 7Da sprach ich: Siehe, ich komme – im Buch steht von mir geschrieben –, dass ich tue, Gott, deinen Willen.« 8Zuerst hatte er gesagt: »Opfer und Gaben, Brandopfer und Sündopfer hast du nicht gewollt und sie gefallen dir nicht«, welche doch nach dem Gesetz geopfert werden. 9Dann aber sprach er: »Siehe, ich komme, zu tun deinen Willen.« Da hebt er das Erste auf, damit er das Zweite einsetze. 10Nach diesem Willen sind wir geheiligt ein für alle Mal durch das Opfer des Leibes Jesu Christi.

11Und jeder Priester steht Tag für Tag da und versieht seinen Dienst und bringt oftmals die gleichen Opfer dar, die doch niemals die Sünden wegnehmen können. 12Dieser aber hat ein einziges Opfer für die Sünden dargebracht, das ewiglich gilt, und hat sich zur Rechten Gottes gesetzt 13und wartet hinfort, bis seine Feinde zum Schemel unter seine Füße gelegt werden. 14Denn mit einem einzigen Opfer hat er für immer die vollendet, die geheiligt werden.

15Das bezeugt uns aber auch der Heilige Geist. Denn nachdem er gesagt hat (Jeremia 31,33-34): 16»Das ist der Bund, den ich mit ihnen schließen will nach diesen Tagen«, spricht der Herr: »Ich will meine Gesetze in ihr Herz geben, und in ihren Sinn will ich sie schreiben, 17und ihrer Sünden und ihrer Missetaten will ich nicht mehr gedenken.« 18Wo aber Vergebung der Sünden ist, da geschieht kein Opfer mehr für die Sünde.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Jesus ist für mich gestorben. Der Satz soll keine leere Worthülse sein, sondern erlebbarwerden. Das geschieht mit einem Mitmachtheaterstück und kreativen vertiefungselementen.


Vorschau:

Schmerzensschrei

Alle Teilnehmer bewegen sich frei auf einer großen Fläche. Ein Spieler ist der Täter, er erhält einen aufgeblasenen Luftballon und hat die Aufgabe, sein Opfer mit dem Ballon am Körper zu berühren, ihn also zu „verletzen“ (evtl. muss man bestimmte Körperregionen festlegen, die nur berührt werden dürfen, z. B.: Arme, Beine und Kopf). Sobald das Opfer berührt wurde, fängt es zu schreien an. Die anderen Spieler sind die Helfer, die dem Opfer pantomimisch ein Pflaster auf die verletzte Stelle kleben müssen. Das Opfer schreit so lange, bis das Pflaster aufgeklebt wurde, er kann seinen Helfern also keine Tipps geben, an welcher Stelle er verletzt wurde, das müssen die Helfer selbst herausfinden. Wenn dem Opfer geholfen wurde, geht das Spiel weiter.

Mitmachtheater
Es werden drei Szenen zum Thema Opfer gespielt, bei der die Jungscharler immer als Menschenmasse mit einbezogen werden. Der Mitarbeiter spielt immer eine andere Rolle.
1. Szene: Opfer der Priester
Der Mitarbeiter spielt einen Priester, dargestellt durch ein Gewand. Er steht vor einem Tisch und hat Früchte dabei. Er beginnt zu erzählen:
Stellt euch vor, wir befinden uns zur Zeit des Alten Testamentes. Ich bin Priester und ich habe in unserem Volk eine wichtige Aufgabe. Ich bringe die Opfer dar, die ihr mir gebracht habt. Hier zum Beispiel diese Früchte. Das sind Früchte, die ein Bauer als Erste auf seinem Feld geerntet hat.Diese ersten Früchte muss er Gott abgeben, so sagt es das Gesetz. Ich lege sie auf den Altar und nun gehören sie Gott. Es müssen aber noch andere Opfer gebracht werden. Das sind Opfer, durch die eure Schuld vergeben wird (zu den Jungscharlern). Ihr seid das Volk und ihr habt Schuld auf euch geladen. Alle, die etwas gemacht haben, was vor Gott nicht in Ordnung ist, müssen aufstehen. Welche Dinge habt ihr getan? (Die Jungscharler können nun mögliche Vergehen nennen. Evtl. kann man auch Zettel vorbereiten und an die Jungscharler verteilen. Die Dinge auf den Zetteln können dann vorgelesen werden.)

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  • Autor / Autorin: Thomas Kretzschmar
  • © Deutscher EC-Verband

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