Das besondere RedenDas besondere Reden

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Einheit: Das besondere Reden

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 45-50 Min. (Vorbereitung: 30-40 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Kinder (3-7 Jahre), Kinder (7-11 Jahre)
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Redaktion: JUMAT
Benötigte Materialien: CD (mit Geräuschen), Geschichte, Klingel, Zeitstrahl (siehe Datei), Bilder (zur Geschichte)
Bibelstelle: heb 1,1-4
Hebräer 1,1-1,4

1

Gottes endgültiges Reden durch den Sohn

1Nachdem Gott vorzeiten vielfach und auf vielerlei Weise geredet hat zu den Vätern durch die Propheten, 2hat er zuletzt in diesen Tagen zu uns geredet durch den Sohn, den er eingesetzt hat zum Erben über alles, durch den er auch die Welten gemacht hat. 3Er ist der Abglanz seiner Herrlichkeit und das Ebenbild seines Wesens und trägt alle Dinge mit seinem kräftigen Wort und hat vollbracht die Reinigung von den Sünden und hat sich gesetzt zur Rechten der Majestät in der Höhe 4und ist so viel höher geworden als die Engel, wie der Name, den er ererbt hat, höher ist als ihr Name.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Die Kinder erfahren anschaulich, wie Gott in der Zeit des Alten Testamentes zu den Menschen geredet hat, bevor er Jesus auf die Erde gesandt hat. Außerdem stellt sich die Frage, wie wir heute auf Gottes Reden hören können.


Vorschau:

Was hör ich da?

Der Mitarbeiter hat eine Geräusche-CD oder selbst aufgenommene Geräusche dabei. Er spielt die Geräusche den Kindern vor, und sie müssen erraten, um welche Geräusche es sich handelt.

Richtig hinhören
Der Mitarbeiter liest eine Geschichte vor. Beim zweiten Vorlesen baut er Fehler ein. Immer, wenn ein Fehler kommt und es die Kinder bemerken, müssen sie zu einer in ca. drei Meter entfernt aufgestellten Halli-Galli-Glocke rennen und klingeln. Dann dürfen sie den Fehler sagen.

Erzählung mit Bildern
In unsere Mitte legen wir einen Zeitstrahl.
Es ist schon sehr, sehr lange her, als das Volk Israel durch die Wüste gewandert ist. Ca. 1600 Jahre bevor Jesus geboren wurde, zog das Volk Israel los (Bild Volk Israel auf den Zeitstrahl legen). Ganz schön viel mitgemacht haben die Leute damals. Das war nicht so ein lockerer Spaziergang durch die Wüste. Sie waren lange unterwegs und nicht an jeder Ecke war ein McDonald‘s zu finden. Da konnte man schon auch zwischendurch mal Angst bekommen, ob das alles gut gehen würde und ob man jemals irgendwo ankommt. War man auf dem richtigen Weg? Sollte man wirklich losziehen?

Das Gute war, dass sie es von Mose gesagt bekommen hatten, dass Gott es wirklich so wollte. Gott hatte es zu Mose gesagt, als er mit ihm durch den brennenden Dornbusch geredet hatte. Mose hatte genau darauf gehört, was Gott sagte und zog dann los.
Na ja, zuerst war er sich auch nicht sicher, ob er das wirklich tun sollte. So der tolle Held war er doch nicht. Konnte es sein, dass er sich verhört hatte? Hatte Gott vielleicht gar nicht ihn gemeint? Aber nein, Gott hatte ganz klar mit ihm geredet und ihm den Auftrag gegeben. Er sollte losziehen.
Und so hat Mose es auch gemacht. Er machte sich auf den Weg mit den vielen, vielen Tausend Menschen und zog mit ihnen durch die Wüste.

Einige Jahre später (so ca. 550 Jahre) war da ein älterer Mann. Samuel (Bild Samuel auf den Zeitstrahl legen). Er war ein Mann, der auch darauf hören wollte, was Gott sagte. Und so zog er eines Tages los und wollte – weil Gott es ihm aufgetragen hatte – einen neuen König salben. Salben war das Zeichen dafür, dass der Mensch für diese besondere Aufgabe auserkoren war. So machte sich Samuel auf den Weg und wusste genau, wo er hinsollte. Gott hatte es ihm ja gesagt.

...
  • Autor / Autorin: Nicole Beutler
  • © Deutscher EC-Verband

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