Das BildDas Bild

Einheit: Das Bild

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 45-60 Min. (Vorbereitung: 30-40 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Kinder (7-11 Jahre), Kinder/ Pre-Teens (10-13 Jahre)
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Redaktion: JUMAT
Benötigte Materialien: Tapetenrolle, Zeitung(en) / Zeitschrift(en), Kleber, Schere(n), Stift(e), Spiegel, Papier, Technisches Gerät, Werkzeug, Millimeterpapier, Jesusdarstellungen (verschiedene)
Bibelstelle: 2. Mose 20,4-6
2. Mose 20,4-20,6

4Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist: 5Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifernder Gott, der die Missetat der Väter heimsucht bis ins dritte und vierte Glied an den Kindern derer, die mich hassen, 6aber Barmherzigkeit erweist an vielen Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

In dieser Jungscharstunde geht es um das 2. Gebot. Durch eigene Bilder merken die Jungscharler, dass ein Bild nie die Wirklichkeit abbilden kann. Durch Spiele und Gespräche werden die Gedanken vertieft.


Vorschau:

Treffpunkt

Aktionen

Porträt malen

Als Material benötigt man Spiegel, Papier und Buntstifte. Jedes Kind malt von sich selbst ein Portrait, ohne es anderen zu zeigen. Dazu kann es immer wieder in den Spiegel schauen. Das fertige Porträt gibt es dann verdeckt beim Mitarbeiter ab.

Spiele

Das Original

Ein Jungscharler verlässt den Raum. Inzwischen verabredet die Gruppe, wer das „Original“ ist. Nun kommt der Jungscharler wieder rein. Das „Original“ macht nun Bewegungen und die ganze Gruppe macht sie nach. Der Jungscharler muss herausfinden, wer das „Original“ ist. Damit das lange dauert versucht die Gruppe, unauffällig die jeweils neuen Bewegungen zu entdecken.

Knackpunkt

Die eingesammelten Porträts aus dem Treffpunkt werden gut gemischt und dann im Kreis verteilt. Nun stellt jedes Kind das Bild vor, das es in der Hand hält. Anhand des Bildes versucht es, Charaktereigenschaften des dargestellten Kindes aus dem Bild heraus zu lesen. Am Ende wird verraten, wen dieses Bild tatsächlich darstellt. Dann wird sehr deutlich, dass das Kind bestimmt nicht dem entspricht, was der äußerliche Betrachter dargelegt hat.

Alle werden feststellen, dass man aus einem Bild niemals den wirklichen Menschen deuten kann. Ein Bild ist immer kleiner als die Wirklichkeit.

Der unsichtbare Gott will also nicht, dass wir versuchen, ihn durch Bilder sichtbar zu machen. Denn jedes Bild prägt unsere Vorstellung.

Die Jungscharler werden gefragt, wie sie sich Jesus vorstellen. Und dann sollen sie sagen, woher diese Vorstellung kommt. Manche Kinder haben vielleicht Kinderbibeln mit Bildern angesehen. Oder Bilder in Kirchen, Museen und Altarbildern. Dadurch wurde ihre Vorstellung von Jesus geprägt. Meistens ist es ein Mann mit langen, hellbraunen Haaren, der sanft blickt. Manchmal hat er sogar einen Heiligenschein.

Den Jungscharlern werden in diesem Zusammenhang verschiedene Jesusdarstellungen gezeigt, und sie können sagen, wie ihnen die Bilder gefallen und ob sie sich Jesus auch so vorstellen.

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  • Autor / Autorin: Weike
  • © Deutscher EC-Verband

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