Das ganz große StaunenDas ganz große Staunen

Einheit: Das ganz große Staunen

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 60-90 Min. (Vorbereitung: 20-30 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Junge Erwachsene (18+), Teens (12-16 Jahre)
Einsatzgebiet: Gruppenstunde
Redaktion: TEC:
Benötigte Materialien: 1 Beamer, 1 Laptop, 1 10€ Schein, Stift(e), Zettel, 1 Reißwolf (o. Feuerschale), Feuerzeug
Bibelstelle: Psalm 8
Psalm 8

8

Die Herrlichkeit Gottes und die Größe des Menschen

1Ein Psalm Davids, vorzusingen, auf der Gittit.

2Herr, unser Herrscher, wie herrlich ist dein Name in allen Landen,

der du zeigst deine Hoheit am Himmel!

3Aus dem Munde der jungen Kinder und Säuglinge /

hast du eine Macht zugerichtet um deiner Feinde willen,

dass du vertilgest den Feind und den Rachgierigen.

4Wenn ich sehe die Himmel, deiner Finger Werk,

den Mond und die Sterne, die du bereitet hast:

5was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst,

und des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst?

6Du hast ihn wenig niedriger gemacht als Gott,

mit Ehre und Herrlichkeit hast du ihn gekrönt.

7Du hast ihn zum Herrn gemacht über deiner Hände Werk,

alles hast du unter seine Füße getan:

8Schafe und Rinder allzumal,

dazu auch die wilden Tiere,

9die Vögel unter dem Himmel und die Fische im Meer

und alles, was die Meere durchzieht.

10Herr, unser Herrscher,

wie herrlich ist dein Name in allen Landen!

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Die Teenager lernen in drei Schritten den Psalm 8 kennen. Dabei steht das Staunen über das, was Gott geschaffen hat, im Vordergrund. Außerdem wird besprochen, was den Wert eines Menschen ausmacht. Viele Ideen für die methodische Umsetzung.


Vorschau:

Viele Teenager leben in einer Zeit völliger Verunsicherung. Vieles ist beliebig und liegt in der Entscheidung des Einzelnen. Teenager zweifeln häufig an ihrem eigenen Wert und fragen sich, wozu sie eigentlich hier auf der Welt sind. Vielleicht ein Zufall oder ein Unfall der Eltern?

Medien geben vor, wer oder was in dieser Welt wertvoll ist – wie ich sein muss, damit ich wertvoll bin und welche Art von Leben wertlos oder eher minderwertig ist. Dabei wird oft den Stimmen von außen geglaubt die sagen: Du bist nicht schön, du bist nicht intelligent, nicht gut genug.

Auch der Umgang mit dem, was wir haben, ist beliebig – Lebensmittel werden weggeworfen, weil wir sie im Überfluss haben. Wir leben, als hätten wir noch eine Welt in der Hinterhand, die dann schon kommt, wenn wir unsere kaputt gemacht haben.

(…)

Die Teens können lernen, wieder zu staunen über das, was Gott hier geschaffen hat. Diese Welt und alles was dazugehört. Sie sollen die Sicht Gottes über ihrem Leben kennenlernen, die sich sehr unterscheidet von Stimmen, die die Teens vielleicht in ihrem Alltag hören. Und sie dürfen erkennen, dass sie hier auf dieser Welt einen Unterschied machen können – ja, dass sie Verantwortung tragen für diese Welt.

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  • Autor / Autorin: Dorothea Brosema
  • © Deutscher EC-Verband