Das grosse GlückDas grosse Glück

Einheit: Das grosse Glück

Verband: EJW - evangelisches Jugendwerk in Württemberg
Zeitbedarf: 90 Min. (Vorbereitung: 60 Min.)
Materialart: Quiz
Zielgruppe: Jugendliche
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Themenstellung: Spiel und Spaß
Redaktion: der Steigbügel
Benötigte Materialien: Würfel, Bierdeckel

Eine Quizidee, die es in sich hat

Spielidee

Bei diesem Quiz-Spiel geht es, wie der Name bereits ankündigt, hauptsächlich ums Glück. Das Besondere dieser Idee ist allerdings, dass eine gute Konzentrationsfähigkeit und Schnelligkeit den Weg zum Erfolg ebnen.
Optimal ist für dieses Spiel eine Gruppengröße von unter 10 Teilnehmenden; hier können alle für sich allein spielen und es geht trotzdem zügig voran.
Das Spielfeld besteht aus doppelt so vielen Feldern wie Mitspielenden, die am Start sind. Das Spielfeld ist schnell mittels Bierfilzen realisiert, man könnte aber auch ein Papiertischtuch mit entsprechend vielen Feldern bemalen.
Wichtig dabei ist, dass das Spielfeld ein „Rundkurs“ ist – also kein Ende hat.

Die erste Aufgabe (ohne Einfluss auf die Wertung) besteht darin, dass alle im Raum irgendeinen, möglichst selbst mitgebrachten, Gegenstand als ihren Spielstein auf eines der Felder legen.

Nun erfolgt der erste Einsatz des Würfels. Alle würfeln 3 Mal und addieren ihre gewürfelten Augen. Die Person mit der höchsten Summe darf das Spiel beginnen. Doch zuvor wird das Spielfeld direkt (im Uhrzeigersinn gesehen) hinter der Spielfigur des Startspielers als das Quizfeld farbig markiert (z. B. der Bierfilz durch ein besonders lackiertes Exemplar ausgetauscht), so dass der Startspieler erst eine ganze Runde laufen muss, ehe sich die erste Quiz- Chance für sie oder ihn ergibt.

Der Spieler, der an der Reihe ist würfelt nun. Der Augenzahl entsprechend darf dann der eigene Gegenstand im Uhrzeigersinn weitergezogen werden. Dabei werden durch andere Mitspieler belegte Felder übersprungen und auch nicht mitgezählt.
Landet die Spielfigur auf dem Quizfeld, so hat der Spieler die Möglichkeit in 90 Sekunden bei einem Quiz einen Punkt zu erlangen: Die Fragen sollten also relativ einfach sein, so dass das Ganze eine Frage der Konzentration und der Schnelligkeit ist.
Wurden mehr als 6 richtige Antworten erzielt, so ist die Runde gewonnen und die Spielerin oder der Spieler erhält einen Punkt. Nach Ablauf der vorher festgelegten Spielzeit steht der Gesamt-sieger fest.

Die Quizfragen können entweder im Modus „ganz normal“ gestellt werden, d. h. jede Frage ist sofort direkt zu beantworten oder nach dem „versetzten“ Muster. Dies bedeutet,  die Antwort auf die erste Frage ist immer „Das große Glück“; als Antwort auf die zweite Frage ist dann die Antwort zu geben, die eigentlich zur ersten Frage gehört hätte, die richtige Antwort auf die dritte Frage ist dann die, die zur zweiten Frage gehört und so weiter.

Ein Beispiel:

  • Wie nennt man die Puppen, die an Schnüren bewegt werden? – Das große Glück
  • Wie heißt die rote Flüssigkeit, die durch unseren Körper gepumpt wird? – Marionetten
  • Wie viele Ecken hat das Stop- Schild? – Blut
  • Welche Farbe hat die Aral-Tank- stelle? – 8 Ecken
    und so weiter

Als wir diesen Abend gespielt haben, hatten wir beide Quizformen gemischt und dem Spielenden die Auswahl gelassen, ob „normal“ oder „versetzt“ gespielt werden sollte, man könnte auch immer abwechseln, oder in der ersten Hälfte die einfachere „normale“ Variante und anschließend die schwierigere „versetzte“ Variante spielen.

Je nach Gruppengröße und der Vorliebe der Jugendlichen für „ganz normale“ oder „versetzte“ Fragen, benötigt man jede Menge Fragen. Hier eine kleine Auswahl. Reizvoll kann es u. a. auch sein, das Quiz mit etwas Lokalcolorit zu unterlegen.

Fragen für „ganz normal“

Leichtere Fragen für „versetzt“

  • Autor / Autorin: Thomas Volz
  • © EJW - evangelisches Jugendwerk in Württemberg

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