Das Tohuwabohu: Gott kann aus Chaos etwas Gutes machenDas Tohuwabohu: Gott kann aus Chaos etwas Gutes machen

Einheit: Das Tohuwabohu: Gott kann aus Chaos etwas Gutes machen

Verband: EJW - evangelisches Jugendwerk in Württemberg
Zeitbedarf: 60-90 Min. (Vorbereitung: 10-15 Min.)
Materialart: Stundenentwurf
Zielgruppen: Kinder (7-11 Jahre), Kinder/ Pre-Teens (10-13 Jahre)
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Redaktion: Jungscharleiter
Benötigte Materialien: verschiedener Recyclingmüll, Musik, 2 Schals (um die Augen zu verbinden), Stoppuhr(en), Tafel (oder Plakat), Tafelkreide (oder Eddings), Zettel mit Montagsmaler-Begriffen, Zettel mit Aufgaben
Bibelstelle: 1. Mose 1,2
1. Mose 1,2

2Und die Erde war wüst und leer, und Finsternis lag auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte über dem Wasser.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Woher kommt eigentlich der Begriff „Tohuwabohu“ und was bedeutet er? Was mache ich mit dem Tohuwabohu in meinem Leben? Dieser Gruppenstunden-Entwurf hilft weiter.


Vorschau:

Zielgedanke

Gott kann aus unserem „Tohuwabohu“ etwas Gutes machen.

Vorüberlegung für Mitarbeitende

„Hier ist aber ein Tohuwabohu“, sagt einer, der ein Zimmer chaotisch findet. Was aber bedeutet „Tohuwabohu“ ursprünglich und wo kommt das Wort her?
In 1. Mose 1,2 (Luther) steht: „Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser“. Im weiteren Textverlauf geht es darum, wie Gott die Welt erschaffen hat. Am Anfang war alles wüst und leer. Übersetzt man die Worte „wüst und leer“ in den hebräischen Ursprungstext, heißt es „Tohuwabohu“: „Tohu“ = „wüst / Wüste“, „wa“ = „und“ und „bohu“ = „die Leere“. Tohuwabohu bedeutet somit ein heilloses Durcheinander und wird heute mit „Chaos“ übersetzt.
Also sah unsere Erde wohl so aus: Sie bestand aus Wüste. Und in der Wüste war kein Leben möglich. Sie war leer, es existierte überhaupt nichts. Sie war leblos. Es war aussichtslos, dass jemals Leben auf der Erde stattfinden konnte. Als wäre das nicht schon schlimm genug, kam noch die Finsternis hinzu. Ohne Sonne und Licht war erst recht kein Leben möglich.
Aber der nächste Satz gibt Hoffnung: „Und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser“. Trotz dieser Hoffnungslosigkeit ist Gott schon da und hat große Pläne mit unserer Erde. Auch wenn sie aussieht wie ein Tohuwabohu. (Gedanken zu diesem Text sind entnommen aus der „Wuppertaler Studienbibel 2008“.)

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  • Autor / Autorin: Tanja Ziegler
  • © EJW - evangelisches Jugendwerk in Württemberg