Den Stein ins Rollen bringenDen Stein ins Rollen bringen

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Einheit: Den Stein ins Rollen bringen

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 45-60 Min. (Vorbereitung: 60-70 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Kinder (3-7 Jahre), Kinder (7-11 Jahre)
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Redaktion: JUMAT
Ben├Âtigte Materialien: 1 Tisch, 1 H├╝gel, 1 Grab (z.B. Tontopf in braunes Tuch gewickelt), 1 Grabstein (schwarze runde Scheibe od. Ball), 2 Klopapier (mit angeklebtem Papierschwert (Soldaten)), 2 ├äpfel (Frauen), 1 Taschenlampe (Engel), 1 Kerze (wei├č (Jesus)), 3 Klopapier (mit Alufolie umwickelt (Priester)), M├╝nzen, Glasmurmeln (f├╝r die Kinder)
Bibelstelle: Matth├Ąus 28,1-15
Matth├Ąus 28,1-28,15

28

Jesu Auferstehung

(Mk 16,1-10; Lk 24,1-10; Joh 20,1-18)

1Als aber der Sabbat vor├╝ber war und der erste Tag der Woche anbrach, kamen Maria Magdalena und die andere Maria, um nach dem Grab zu sehen. 2Und siehe, es geschah ein gro├čes Erdbeben. Denn ein Engel des Herrn kam vom Himmel herab, trat hinzu und w├Ąlzte den Stein weg und setzte sich darauf. 3Seine Erscheinung war wie der Blitz und sein Gewand wei├č wie der Schnee. 4Die Wachen aber erbebten aus Furcht vor ihm und wurden, als w├Ąren sie tot.

5Aber der Engel sprach zu den Frauen: F├╝rchtet euch nicht! Ich wei├č, dass ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht. 6Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt und seht die St├Ątte, wo er gelegen hat; 7und geht eilends hin und sagt seinen J├╝ngern: Er ist auferstanden von den Toten. Und siehe, er geht vor euch hin nach Galil├Ąa; da werdet ihr ihn sehen. Siehe, ich habe es euch gesagt. 8Und sie gingen eilends weg vom Grab mit Furcht und gro├čer Freude und liefen, um es seinen J├╝ngern zu verk├╝ndigen.

9Und siehe, da begegnete ihnen Jesus und sprach: Seid gegr├╝├čt! Und sie traten zu ihm und umfassten seine F├╝├če und fielen vor ihm nieder. 10Da sprach Jesus zu ihnen: F├╝rchtet euch nicht! Geht hin und verk├╝ndigt es meinen Br├╝dern, dass sie nach Galil├Ąa gehen: Dort werden sie mich sehen.

11Als sie aber hingingen, siehe, da kamen einige von der Wache in die Stadt und verk├╝ndeten den Hohenpriestern alles, was geschehen war. 12Und die kamen mit den ├ältesten zusammen, hielten Rat und gaben den Soldaten viel Geld 13und sprachen: Sagt, seine J├╝nger sind in der Nacht gekommen und haben ihn gestohlen, w├Ąhrend wir schliefen. 14Und wenn es dem Statthalter zu Ohren kommt, wollen wir ihn beschwichtigen und daf├╝r sorgen, dass ihr nichts zu f├╝rchten habt. 15Sie nahmen das Geld und taten, wie sie angewiesen waren. Und dies Ger├╝cht hat sich bei Juden verbreitet bis auf den heutigen Tag.

Die Bibel nach Martin Luthers ├ťbersetzung, revidiert 2017, ┬ę 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Die Ostergeschichte wird mit Alltagsgegenst├Ąnden nacherz├Ąhlt. In der Vertiefung der Geschichte wird verdeutlicht, wie viel die Auferstehung von Jesus auch f├╝r das Leben der Kinder ver├Ąndert hat.


Vorschau:

Man baut eine Landschaft auf, in der die Personen (Alltagsgegenst├Ąnde) agieren. Man ben├Âtigt: Einen Tisch, H├╝gel und Grab (z. B. ein Tontopf, der in ein braunes Tuch eingewickelt wird und auf der Seite liegt), Grabstein (schwarze runde Scheibe oder Ball), zwei Klopapierrollen mit angeklebtem Papierschwert/Stab (Soldaten), zwei ├äpfel (Frauen), eine Taschenlampe (Engel), eine wei├če sch├Âne Kerze (Jesus), drei mit Gold- oder Alufolie umwickelte Klopapierrollen (Hohepriester) und M├╝nzen.

Durchf├╝hrung
W├Ąhrend der Sprecher erz├Ąhlt, werden die Figuren entsprechend aufgestellt und bewegt. (Im Idealfall von einem zweiten Mitarbeiter.)
Der Sprecher beginnt: Jesus war vor drei Tagen gekreuzigt worden und zwei Soldaten bewachten sein Grab. (zwei Soldaten aufstellen) Der erste sagte: ÔÇ×Oh, wie ich diesen Job hier hasse. Und ausgerechnet uns haben sie die letzte Nachtwache reingedr├╝ckt. Kurz vor Sonnenaufgang ist die Nacht doch am dunkelsten und am k├Ąltesten. Es ist unheimlich hier vor diesem H├Âhlengrab. Wenn ich nur schon wieder im Quartier auf meiner Pritsche l├Ąge.ÔÇť (zittert) ÔÇ×Ach du Weichei!ÔÇť, sagte der Zweite, ÔÇ×ÔÇŽ was ist denn schon dabei, hier vor dem Grab zu stehen? Ich habe schon schlimmere Auftr├Ąge bekommen. Zum Beispiel vor ein paar Wochen, der Kampf gegen die j├╝dischen Rebellen. Ha ÔÇŽ da h├Ąttest du dir bestimmt in die Hosen gemacht. Aber einen Toten bewachen, was soll daran schlimm sein? Dieser Jesus tut dir nichts mehr! (lacht) Guck dir mal den schweren Grabstein an. Der kommt nicht aus seinem Grab, es sei denn, seine Freunde tragen ihn weg. Aber das sollen sie nur versuchen, an mir kommt keiner vorbei! (fuchtelt mit seinem Schwert) An mir nicht!ÔÇť ÔÇ×Seine Freunde sollen ihn holen?ÔÇť, fragte der Erste, ÔÇ×Das glaubst du ja selbst nicht. Die sind vor Angst weggerannt, als er festgenommen wurde.“

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  • Autor / Autorin: Manuel V├Âlker
  • © Deutscher EC-Verband

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