Denn ich bin mir keiner Schuld bewusstDenn ich bin mir keiner Schuld bewusst

Einheit: Denn ich bin mir keiner Schuld bewusst

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 60-120 Min. (Vorbereitung: 10-30 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Junge Erwachsene (18+), Studenten
Einsatzgebiet: Gruppenstunde
Redaktion: echt.
Bibelstelle: Hiob 9,1-35

Daniel Klein erklärt zunächst das Genre der Weisheitsliteratur und gibt eine knappe Einführung in das Buch Hiob. Kernfrage ist: Warum lässt Gott Leid zu? Es kann uns auch wie Hiob gehen, von krassen Schicksalsschlägen gebeutelt und Gott (an)klagend. Er macht Mut, sich nicht abzuwenden, sondern Gott diese Gedanken und Gefühle zu offenbaren.


Vorschau:

1. Erklärung zum Text

Das Buch Hiob

Das Buch Hiob gehört zur Weisheitsliteratur der Bibel (als Lehrdichtung geschrieben). In der Weisheitsliteratur geht es um folgende Weltanschauung: Wer sich an Gottes Ordnung, Gesetze und Vorschriften hält, dem kann es nur gut gehen. Wenn einem Menschen aber Unglück passiert, dann liegt es an dem Verhalten des Menschen. Hiob ist ein Mensch, dem völlig schuldlos die krassesten Schicksalsschläge passieren. An Hiobs Leben kommt die weisheitliche Lebensanschauung (in Form von Freunden von Hiob) an ihre Grenze. Der sogenannte Tun-Ergehen-Zusammenhang (TEZ) ist das große Thema des Buches Hiob.

(…)

2. Bedeutung für heute

Warum lässt Gott das Leid zu? Die Frage schlechthin, die in jeder Glaubensdiskussion seit Jahrhunderten gestellt wird! Diese Frage ist auch nach mehr als 2000 Jahren weiterhin aktuell, spannend, kontrovers, schwierig und zum Teil auch unbeantwortbar! Leid zieht sich wie ein roter Faden durch die Menschheitsgeschichte. Kein Mensch wird vom Leid verschont.

(…)

...
  • Autor / Autorin: Daniel Klein
  • © Deutscher EC-Verband