Der besondere BlickDer besondere Blick

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Einheit: Der besondere Blick

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 45-50 Min. (Vorbereitung: 30-40 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Kinder (3-7 Jahre), Kinder (7-11 Jahre)
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Redaktion: JUMAT
Benötigte Materialien: Puzzleteil(e) (aus Bildern), Versuchungen (Süßigkeiten, Snacks, Spiele, Zeitschriften, Figuren, Bilder, Kreide oder andere Sachen), Verkleidung
Bibelstelle: heb 12,1-2
Hebräer 12,1-12,2

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Der Weg des Glaubens seit Christus

1Darum auch wir: Weil wir eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, lasst uns ablegen alles, was uns beschwert, und die Sünde, die uns umstrickt. Lasst uns laufen mit Geduld in dem Kampf, der uns bestimmt ist, 2und aufsehen zu Jesus, dem Anfänger und Vollender des Glaubens, der, obwohl er hätte Freude haben können, das Kreuz erduldete und die Schande gering achtete und sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones Gottes.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Anhand der Geschichte des Marathonläufers Clifford Young wird deutlich gemacht, wie wichtig es ist, immer das Ziel im Blick zu haben. das gilt nicht nur für Marathonläufe, sondern auch für den Glaubensweg.


Vorschau:

Bilder raten

Es werden verschiedene Bilder benötigt, sie können selbst gemalt sein oder man verwendet Fotos. Diese Bilder werden in mehrere Teile zerschnitten und nach und nach werden immer mehr Teile aufgedeckt. Die Kinder müssen raten, was auf dem Bild zu sehen ist.

Hinweis: Man kann dieses Bilderraten auch spielen, indem man Dalli-Klick als PowerPoint-Präsentation vorbereitet.

Verkündigung
Den Kindern wird ein Bild von Clifford Young gezeigt. Dazu werden ihnen Fragen gestellt: Wer könnte dieser Mann sein? Was ist er von Beruf? Was ist sein Hobby? Könnte er einen Marathonlauf gewinnen?
Ein Mitarbeiter erzählt danach folgende Geschichte:
Es gab einmal eine Art Marathon in Australien, an dem viele geübte Läufer teilnahmen. Der Marathon ging über eine sehr lange Strecke, genauer gesagt 875 km, die in fünf bis sieben Tagen gelaufen werden mussten.

Kurz vor dem Start des Rennens stand der Termin für das Teilnehmerfoto der ca. 150 angetretenen Sportler. Vor der versammelten Presse gesellte sich ein über 60-jähriger Mann zu den Athleten. Er trug Arbeitsstiefel und einen Overall. Auf die Bitte, er solle aus dem Bild gehen, antwortete er zur Überraschung aller Folgendes: „Wieso? Ich werde teilnehmen!“ Eine Vorabanmeldung war damals nicht nötig, man musste lediglich zum Startzeitpunkt am Start sein. Sein Name: Cliff Young. Sein Beruf: Kartoffelbauer und Schäfer.

Die Organisatoren waren verblüfft und die Rennteilnehmer dachten an einen PR-Clou, um Aufmerksamkeit zu erregen und den Marathon bekannter zu machen. Doch Cliff war die Angelegenheit ernst. Chancen rechnete ihm keiner aus, wahrscheinlich er sich selbst auch nicht, aber er wollte unbedingt daran teilnehmen. Der alte Mann wurde belächelt, es wurde sogar angedacht, einen Arzt zu holen, da man sich um seine Gesundheit Sorgen machte. Doch letzten Endes lief er mit, da die Organisatoren davon ausgingen, dass er bald aufgeben und diese Farce ein Ende haben würde.

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  • Autor / Autorin: Lone Hassing
  • © Deutscher EC-Verband

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