Der HERR hilft…Der HERR hilft…

Einheit: Der HERR hilft…

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 60-90 Min. (Vorbereitung: 20-30 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Junge Erwachsene (18+), Studenten
Einsatzgebiete: (Jugend-)Gottesdienst, Freizeiten, Gruppenstunde
Redaktion: echt.
Benötigte Materialien: Zettel, Stift(e), Kreuz (zum Aufstellen; groß genug, damit Gebetsanliegen angeheftet werden können), Klebeband, Bibelvers(e) (Zusagen/Verheißungen/Trostworte auf Kärtchen zum Mitnehmen), Plakat(e) (jedes bschriftet mit einer Angst (Demophobie, Klaustrophobie, Aliumphobie...) und der dt. Übersetzung), Wunderkerzen, Eimer (mit Sand gefüllt, damit die Wunderkerzen hinein gestellt werden können), Liederbücher (z.B. "Feiert Jesus" 3 & 4), Notizbuch (am Ausgang, wo beim Gehen Eindrücke aufgeschrieben werden können), Kekse, Getränke
Bibelstelle: 2. Chronik 20,1-26

Friedemann Wienß erklärt zunächst den Text. Dann geht er auf den Umgang mit Angst und Bedrückung ein und rät, vom Text ausgehend, zu vier Schritten: Auf Gott sehen – und Gott loben; auf Gottes Verheißungen hören – Gott loben; Gott loben – sich dem Bedrückenden in den Weg stellen; seine Gaben annehmen – Gott loben. Der Methodenteil lehnt sich mit Stationen an die Thomasmesse an.


Vorschau:

1. Erklärungen zum Text

Der Bibeltext beschreibt Gottes Volk in Bedrängnis und zeigt uns einen guten Umgang mit Angst. Nachdem Joschafat („Der HERR schafft Recht“) Gott zum „Grundstein der Rechtssprechung“ gemacht und in Juda für Frieden gesorgt hatte, kommt nun die Bedrohung  von außen: Völker vom Osten des Toten Meeres greifen das Land an. Sie waren kurz vor der Ankunft Israels im Gelobten Land selbst dorthin gekommen und nur durch die Anordnung Gottes verschont worden (5. Mo 2, 4-9; 18f.). Später mussten sie dann König David Tribut zahlen. Und nun, noch einmal 100 Jahre später, marschieren sie gemeinsam gegen den Ururenkel Salomos.

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2. Bedeutung für den heutigen Hörer:

Auch wenn gegen uns heute keine Heerscharen aufziehen, fühlt es sich doch manchmal so an: Bedrückendes baut sich um uns herum auf. Jemand, der uns das Leben schwer macht. Oder Dinge, die uns auf der Seele lasten: Das Projekt, das noch fertig werden muss. Eine Entscheidung, die lange aufgeschoben wurde. Die Realität, die wir nicht wahrhaben wollen. Dazu kommen Erwartungen von der Familie, den Kollegen und besonders von uns selbst. Die Ungewissheit nagt: Wie wird das enden? Komme ich da raus? Angst und Beklemmung können viele Gesichter haben und auch unbewusst gären. Doch Angst hat immer Macht über uns. Wie gehen wir also mit den Dingen um, die uns bedrücken?

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3. Methodik für die Gruppe:

Nach einer gemeinsamen Einführung und einem Impuls kann jeder für sich an gestalteten Stationen mit dem Thema in Berührung kommen. Die Stationen sind an eine „Thomasmesse“ angelehnt und auch für kleinere Gruppen und Räume möglich. Dekoriert dafür den Raum richtig schön und baut die Stationen wie beschrieben auf. Falls das bei euch nicht geht, beantwortet die Fragen der Stationen in Kleingruppen.

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  • Autor / Autorin: Friedemann Wienß
  • © Deutscher EC-Verband