Der weggerollte SteinDer weggerollte Stein

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Einheit: Der weggerollte Stein

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 45-55 Min. (Vorbereitung: 70-90 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Kinder, Kinder/ Pre-Teens (10-13 Jahre)
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Redaktion: JUMAT
Benötigte Materialien: Müllsäcke, Eimer Wasser, Holzlöffel (Einweg), Schokoladeneier (klein), Edding(s) (farbig), Geschenkband, Blume(n) (zum bekleben)
Bibelstelle: Markus 16,1-8
Markus 16,1-16,8

16

Die Botschaft von Jesu Auferstehung

1Und als der Sabbat vergangen war, kauften Maria Magdalena und Maria, die Mutter des Jakobus, und Salome wohlriechende Öle, um hinzugehen und ihn zu salben. 2Und sie kamen zum Grab am ersten Tag der Woche, sehr früh, als die Sonne aufging. 3Und sie sprachen untereinander: Wer wälzt uns den Stein von des Grabes Tür? 4Und sie sahen hin und wurden gewahr, dass der Stein weggewälzt war; denn er war sehr groß.

5Und sie gingen hinein in das Grab und sahen einen Jüngling zur rechten Hand sitzen, der hatte ein langes weißes Gewand an, und sie entsetzten sich. 6Er aber sprach zu ihnen: Entsetzt euch nicht! Ihr sucht Jesus von Nazareth, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden, er ist nicht hier. Siehe da die Stätte, wo sie ihn hinlegten. 7Geht aber hin und sagt seinen Jüngern und Petrus, dass er vor euch hingeht nach Galiläa; da werdet ihr ihn sehen, wie er euch gesagt hat. 8Und sie gingen hinaus und flohen von dem Grab; denn Zittern und Entsetzen hatte sie ergriffen. Und sie sagten niemand etwas; denn sie fürchteten sich.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Jesus ist begraben. Drei Frauen wollen ihn ehren und salben. Sie erreichen das leere Grab und sind erschrocken. „Fürchte dich nicht“ ist der Zuspruch, den sie erhalten.


Vorschau:

1.Szene: Die Frauen auf dem Weg zum Grab
Diese drei Frauen sind auf dem Weg. Am Ende des Weges steht eine Begegnung. Es ist aber keine schöne Begegnung. Es ist eine Begegnung mit einem Toten. Es ist noch früh am Morgen und sie wollen diese Begegnung möglichst schnell hinter sich bringen. Was sie geplant haben ist aber notwendig und sie wollen nicht darauf verzichten. Eigentlich sollte das alles schon viel früher geschehen, aber dann war alles so hektisch. Gestorben ist der Mann schon vorgestern. Der Tote ist übrigens Jesus. Er wurde gekreuzigt und nachdem offiziell sein Tod festgestellt wurde, ist er noch schnell ins Grab gelegt worden. Das musste noch vor Sonnenuntergang geschehen, denn ab diesem Zeitpunkt war Sabbat. Das ist der heilige Tag in der Woche und da darf kein Toter beerdigt werden. Da blieb dann auch keine Zeit mehr den Toten mit wertvollen Salben einzucremen und ihm damit die letzte Ehre zu erweisen. Das konnte nun erst nachgeholt werden.
Drei Frauen sind auf dem Weg. Ihre Gedanken drehen sich um den Toten und die Aufgabe, die sie zu erledigen haben. „Die Salben haben wir“, sagt eine, „nun bleibt nur noch die Frage, ob wir sie auch anwenden können.“ „Daran habe ich noch gar nicht gedacht“,  stimmte ihr die Zweite zu. „Das Grab ist doch mit dem schweren Stein verschlossen. Den haben kräftige Männer dahin gerollt! Wie sollen wir schwachen Frauen den Stein wegbekommen?“ Die Dritte ist etwas zuversichtlicher und macht den anderen Mut. „Wir schaffen das schon irgendwie!“ sagt sie, aber so richtig daran glauben kann sie auch nicht. „Lasst uns doch erstmal hingehen, dann werden wir weitersehen.“ Mit diesen nächsten Worten und schiebt sie das Problem aber noch etwas vor sich her.

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  • Autor / Autorin: Thomas Kretzschmar
  • © Deutscher EC-Verband

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