Die Alltagsrelevanz der biblischen GeschichtenDie Alltagsrelevanz der biblischen Geschichten

Einheit: Die Alltagsrelevanz der biblischen Geschichten

Verband: Deutscher EC-Verband
Materialart: Hintergrund/ Grundsatz
Zielgruppe: Mitarbeitende
Einsatzgebiete: Gruppenstunde, Schulung
Redaktion: JUMAT

In diesem Beitrag lernen Mitarbeiter, mit welche Fragen und Methoden ihnen dabei helfen können, Brücken zwischen alten biblischen Geschichten und dem Leben der Jungscharler heute zu bauen.


Vorschau:

Wir erzählen den Jungscharlern viele biblische Geschichten. Das ist gut so. Was haben aber diese alten Geschichten mit dem heutigen Leben der Jungscharler zu tun? Dieser Grundsatzartikel versucht Antworten zu geben und regt zum Nachdenken für den einzelnen Mitarbeiter und das gesamte Mitarbeiterteam an.

Ich habe einmal eine interessante Frage gehört: Wenn deine Kinderstunde oder deine Jungschar ins Krankenhaus eingewiesen werden würde, auf welche Station würde man es legen? Vielleicht auf die Entbindungsstation, weil durch das Programm neue Christen geboren werden sollen? Vielleicht in die Schönheitschirurgie, damit dort alle Makel und Falten entfernt werden? Schlimmstenfalls in die Leichenhalle, weil alle Bemühungen in der Notaufnahme umsonst waren.

Ich hoffe, dass das nicht passiert und dass genug Leben im Programm und in der Gruppe ist. Wie bekomme ich aber Leben, und vor allem geistliches Leben, in die Gruppe? Das geschieht in der Regel nicht durch gestylte Programme, sondern durch Beziehungen und durch das Miteinander der Mitarbeiter und der Kinder.

Ein weiterer wichtigerer Punkt, die Gruppe am Leben zu erhalten und lebendig die Arbeit mit Kindern zu gestalten, ist die Tatsache, dass die alten Geschichten ins Leben der Kinder übertragen werden müssen, denn dort gehören sie hin.

Die Geschichten der Bibel sind spannend, aber sie sind weit weg von der Lebensrealität der Kinder im 21. Jahrhundert.

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  • Autor / Autorin: Thomas Kretzschmar
  • © Deutscher EC-Verband