Die alte FrauDie alte Frau

Downloads zu diesem Element:

  • 2018_4_13_Hanna_alt.jpg
  • 2018_4_13_Lueckentext.pdf

Einheit: Die alte Frau

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 45-60 Min. (Vorbereitung: 10-20 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Kinder (7-11 Jahre), Kinder/ Pre-Teens (10-13 Jahre)
Einsatzgebiete: Freizeiten, Gruppenstunde
Redaktion: JUMAT
Benötigte Materialien: Bilder berühmter Persönlichkeiten, Ausdrucke, Duplo/LEGO ® -Steine, Bibel(n), Karteikarten, Astscheiben, Bleistift(e), Nägel, Hammer, Faden (in Gold-, Silber- oder Glitzer), Musik, Seil
Bibelstelle: Lukas 2,36-40

Ein vollständiger Stundenentwurf, der den unbekannteren Teil der Weihnachtsgeschichte – rund um Hanna – kindgerecht vermittelt. Ausgangspunkt für die Erzählung ist ein Bild der alten Hanna.


Vorschau:

Hinführung

Idole

Die Jungscharler werden aufgefordert Bilder, Poster oder andere Gegenstände (Trikots) von ihren Idolen mitzubringen, zum Beispiel von Fußballern, Sängern, Bands, Schauspielern usw.
Diese werden nun gezeigt und kommentiert. Die Gruppe stellt sich jeweils die Fragen: „Was bewunderst du an dieser Person? Kannst du etwas von ihr lernen? Wenn ja, was?“ Es ist gut, Vorbilder zu haben, von denen man etwas abgucken kann, von denen man etwas lernen kann.

Verkündigung

Erzählung anhand eines Bildes

Der Mitarbeiter zeigt das Bild der alten Hanna und stellt der Gruppe folgende Frage: Was kann man schon an einer alten Frau bewundern oder von ihr lernen?

Dann erzählt er die Geschichte dieser Frau:

Eines meiner Vorbilder ist eine alte Frau. Leider habe ich sie nicht persönlich kennengelernt, sondern nur von ihr gelesen. Wenn sie hören würde, dass ich sie bewundere, würde sie sich wahrscheinlich selbst am meisten darüber wundern. Sie war eine Frau von 84 Jahren und hieß Hanna. Als sie jung war, war sie verheiratet. Aber schon nach sieben Jahren ist ihr Mann gestorben. Seither lebte sie als Witwe. Damals, als sie lebte, gab es noch keine Witwenrente oder eine Versorgung vom Sozialamt. Also hätte sie eigentlich schnellstens wieder heiraten sollen. Aber das hat sie nicht getan. Sie hat sich trotzdem nicht verbittert zurückgezogen und gesagt: „Keiner ist für mich da. Alle sind gegen mich. Ach, was bin ich so einsam.“ Nein. Sie hat ihre Zeit sinnvoll genutzt. Sie hat ihre Zeit voll für Gott eingesetzt und freiwillig auf alles verzichtet, was sie von Gott trennen könnte. „Fasten“ nennt man das. Sie hat sich in einer Nische im Tempel eine Bleibe geschaffen. So konnte sie bei allen Gottesdiensten dabei sein. Sie hat viel über Gott nachgedacht und mit ihm geredet. Sie hatte einen besonderen Draht zu Gott. Sie war eine Prophetin. Sie konnte manche Zusammenhänge zwischen Gott und den Menschen besonders gut verstehen. Sie redete auch mit den Menschen, die in den Tempel kamen und gab Nachrichten von Gott an sie weiter.

...
  • Autor / Autorin: Christa Wachsmuth
  • © Deutscher EC-Verband

Einheit kaufen