Die Auferstehung von Jesus aus der Sicht eines HistorikersDie Auferstehung von Jesus aus der Sicht eines Historikers

Einheit: Die Auferstehung von Jesus aus der Sicht eines Historikers

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 20-40 Min. (Vorbereitung: 15-20 Min.)
Materialart: Theologischer Artikel
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Junge Erwachsene (18+), Studenten
Einsatzgebiet: Gruppenstunde
Redaktion: echt.
Bibelstelle: 1. Korinther 15,58
1. Korinther 15,58

58Darum, meine lieben Br├╝der und Schwestern, seid fest und unersch├╝tterlich und nehmt immer zu in dem Werk des Herrn, denn ihr wisst, dass eure Arbeit nicht vergeblich ist in dem Herrn.

Die Bibel nach Martin Luthers ├ťbersetzung, revidiert 2017, ┬ę 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Dr. J├╝rgen Spie├č f├╝hrt in diesem theologischen Artikel aus historischer Sicht auf, was die Auferstehung Jesu f├╝r die damaligen Christen und f├╝r uns heutige Christen bedeutet.


Vorschau:

Als ich in die Oberstufe des Gymnasiums kam, musste ich mich zwischen dem sprachlichen und dem mathematischen Zweig entscheiden. Ich w├Ąhlte den sprachlichen Zweig. Nur noch ein Junge aus meiner Klasse entschied sich genauso. Alle anderen Jungen w├Ąhlten den mathematischen, die M├Ądchen den sprachlichen Zweig.
Als die beiden einzigen Jungen aus unserer alten Klasse setzten wir uns nebeneinander. Mein neuer Banknachbar war Christ. In einem unserer Gespr├Ąche behauptete er: ÔÇ×Jesus Christus ist von den Toten auferstanden.ÔÇť Das hielt ich f├╝r eine verbl├╝ffende Mitteilung. Die anderen in der Klasse erkl├Ąrten sein Christsein damit, dass seine Eltern auch Christen waren. Er selbst begr├╝ndete sein Christsein nicht mit seinen Eltern, sondern mit der Auferstehung von Jesus. Und damit hatten seine Eltern nun wirklich nichts zu tun.

(…)

Die Auferstehung von Jesus war nicht nur f├╝r mich eine zentrale Frage, sondern war und ist die zentrale Frage des christlichen Glaubens ├╝berhaupt. Die Auferstehung von Jesus ist der Grund des christlichen Glaubens (1. Kor 15,14: „Ist aber Christus nicht von den Toten auferstanden, so ist euer Glaube vergeblich.“) und die Grundlage der christlichen Hoffnung (1. Petr 1,3: „Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner gro├čen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten“). Einmal im Jahr – an Ostern – denken die Christen in besonderer Weise an die Auferstehung von Jesus, und weltweit feiern die meisten Christen ihre Gottesdienste sonntags, dem Tag der Auferstehung. Im Russischen sind „Sonntag“ und „Auferstehung“ das gleiche Wort.

(…)

...
  • Autor / Autorin: Dr. J├╝rgen Spie├č
  • © Deutscher EC-Verband

Einheit kaufen