Die Auferstehung von Jesus aus der Sicht eines HistorikersDie Auferstehung von Jesus aus der Sicht eines Historikers

Einheit: Die Auferstehung von Jesus aus der Sicht eines Historikers

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 20-40 Min. (Vorbereitung: 15-20 Min.)
Materialart: Theologischer Artikel
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Junge Erwachsene (18+), Mitarbeitende, Studenten
Einsatzgebiete: Gruppenstunde, Predigtvorbereitung, Schulung
Redaktion: echt.
Bibelstelle: 1. Korinther 15,58

Dr. Jürgen Spieß führt in diesem theologischen Artikel aus historischer Sicht auf, was die Auferstehung Jesu für die damaligen Christen und für uns heutige Christen bedeutet.


Vorschau:

Als ich in die Oberstufe des Gymnasiums kam, musste ich mich zwischen dem sprachlichen und dem mathematischen Zweig entscheiden. Ich wählte den sprachlichen Zweig. Nur noch ein Junge aus meiner Klasse entschied sich genauso. Alle anderen Jungen wählten den mathematischen, die Mädchen den sprachlichen Zweig.
Als die beiden einzigen Jungen aus unserer alten Klasse setzten wir uns nebeneinander. Mein neuer Banknachbar war Christ. In einem unserer Gespräche behauptete er: „Jesus Christus ist von den Toten auferstanden.“ Das hielt ich für eine verblüffende Mitteilung. Die anderen in der Klasse erklärten sein Christsein damit, dass seine Eltern auch Christen waren. Er selbst begründete sein Christsein nicht mit seinen Eltern, sondern mit der Auferstehung von Jesus. Und damit hatten seine Eltern nun wirklich nichts zu tun.

(…)

Die Auferstehung von Jesus war nicht nur für mich eine zentrale Frage, sondern war und ist die zentrale Frage des christlichen Glaubens überhaupt. Die Auferstehung von Jesus ist der Grund des christlichen Glaubens (1. Kor 15,14: „Ist aber Christus nicht von den Toten auferstanden, so ist euer Glaube vergeblich.“) und die Grundlage der christlichen Hoffnung (1. Petr 1,3: „Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten“). Einmal im Jahr – an Ostern – denken die Christen in besonderer Weise an die Auferstehung von Jesus, und weltweit feiern die meisten Christen ihre Gottesdienste sonntags, dem Tag der Auferstehung. Im Russischen sind „Sonntag“ und „Auferstehung“ das gleiche Wort.

(…)

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  • Autor / Autorin: Dr. Jürgen Spieß
  • © Deutscher EC-Verband

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