Die Familie zerfällt – Patchwork / Drüber reden, aushalten und gestalten!Die Familie zerfällt – Patchwork / Drüber reden, aushalten und gestalten!

Einheit: Die Familie zerfällt – Patchwork / Drüber reden, aushalten und gestalten!

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 60-90 Min. (Vorbereitung: 60-120 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Teens (12-16 Jahre)
Einsatzgebiet: Gruppenstunde
Redaktion: TEC:
Benötigte Materialien: Laptop, Lautsprecher, Liedtext (mit Übersetzung), Zettel (mit Fragen), Zettel, Stift(e), Bibel(n)
Bibelstelle: 1. Könige 3,16-28

Patchworkfamilien sind wie ein Strauß bunter Blumen die, zusammengestellt wurden: viele verschiedene Erwachsene und unterschiedliche Kinder. Kein Strauß und keine Patchworkfamilie gleicht der anderen, da die Geschichten hinter der Zusammenstellung und dem Erlebten in Leid, Schmerz, Vergebung, Versöhnung und die Wiederfindung des Familienglücks (im Idealfall) sehr unterschiedlich ist.


Vorschau:

1. Vorbemerkungen

Patchworkfamilien gab es schon immer. In ferner Vergangenheit sind die Eltern durch den biologischen Tod weggefallen, da die Lebenserwartung der Menschen deutlich geringer war. Heute dagegen entstehen Patchworkfamilien hauptsächlich durch Ehescheidungen, wo die Kinder keinen biologischen, aber einen Beziehungstod erleben. Die Langzeitfolgen, die Scheidungskinder durch den Beziehungstod der Eltern erleben, sind bis ins Erwachsenenalter erkennbar. Daher ist eine gute Begleitung von Teenagern sehr bedeutend, dass sie lernen, über das Erlebte zu sprechen. Ein Teenkreis, wie auch eine Gemeinde, können daher für viele dieser Teenager zu einem Raum der Geborgenheit, ja zu einem geistlichen Zuhause werden, wo sie Beständigkeit, Liebe und Geborgenheit erfahren.

2. Zielgedanke

Die Teenager sollen erkennen, dass es nicht selbstverständlich ist, in einer gesunden und heilen Familie aufzuwachsen. Auch im christlichen Bereich gibt es seit Jahren vermehrt Ehescheidungen und somit auch Patchworkfamilien. Gerade Scheidungskinder wollen einerseits über das Erlebte reden, haben gleichzeitig Angst vor den Reaktionen anderer und schämen sich auch, dass ihre Familie gewissermaßen zerstückelt ist. Gerade diese Teenager sollen ermutigt werden, über das Geschehene zu sprechen und zu erkennen, dass Gott sie niemals aus den Augen lässt und ein sicherer Halt für sie sein will.

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  • Autor / Autorin: Johanna Wengenroth
  • © Deutscher EC-Verband

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