Die Gabe der („Geister“-)UnterscheidungDie Gabe der („Geister“-)Unterscheidung

Einheit: Die Gabe der („Geister“-)Unterscheidung

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 30-60 Min. (Vorbereitung: 15-45 Min.)
Materialart: Stundenentwurf
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Junge Erwachsene (18+), Teens (12-16 Jahre)
Einsatzgebiet: Gruppenstunde
Redaktion: TEC:
Benötigte Materialien: Flippchart, Stift(e), Moderationskarten

Vieles wird im Namen Gottes gesagt und getan. Doch was davon kommt wirklich von ihm? In dieser Einheit kommt ihr der „Gabe der Unterscheidung“ auf die Spur. Nachdem du dir selbst, erarbeitet hast, was es mit dieser Gabe auf sich hat, bekommst du ein Format an die Hand, mit dem du mit den Teilnehmern darüber ins Gespräch kommen kannst.


Vorschau:

Wie genau unterscheidet man „die Geister“ – was kommt von Gott und was nicht? Im Prinzip kann sich ja jeder in der Gemeinde laut äußern (vgl. 1Kor 14:1) und behaupten, eine Anweisung oder eine Vision von Gott erhalten zu haben, an die sich andere gefälligst halten sollen. Dies nennt man dann Prophetie oder Weissagung. Die Gabe der Unterscheidung hilft hier, willkürliche Aussagen von tatsächlicher Rede Gottes zu unterscheiden. Derjenige, der die Gabe hat, kann also einschätzen: „Ja, dieses Bild / diese Aussage / dieser Zuspruch stammt direkt von Gott selbst.“ Oder: „Das kann nicht von Gott stammen, es dient unserer Gemeinde nicht.“

Es geht also um das Motiv. Woher kommt eine Aussage oder Tat? Dient sie der Sache Gottes? Kann Gott dies tatsächlich verlangen? Steht vielleicht doch nur Selbstdarstellung dahinter? Oder ist die Person so begeistert von der eigenen Idee, dass sie die Folgen übersieht?

Kommt ins Gespräch darüber, wie das bei euch in der Gemeinde aussieht und welche Erfahrungen eventuell damit gemacht wurden.

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  • Autor / Autorin: Stefan Mehlhorn
  • © Deutscher EC-Verband

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