Die SchlüsselübergabeDie Schlüsselübergabe

Einheit: Die Schlüsselübergabe

Verband: Deutscher EC-Verband
Zeitbedarf: 45-60 Min. (Vorbereitung: 10-15 Min.)
Materialart: Bibelarbeit
Zielgruppen: Jugendliche (15-19 Jahre), Junge Erwachsene (18+), Studenten
Einsatzgebiet: Gruppenstunde
Redaktion: echt.
Bibelstelle: Matthäus 16,13-20
Matthäus 16,13-16,20

Das Bekenntnis des Petrus und die Verheißung an ihn

(Mk 8,27-30; Lk 9,18-21)

13Da kam Jesus in die Gegend von Cäsarea Philippi und fragte seine Jünger und sprach: Wer sagen die Leute, dass der Menschensohn sei? 14Sie sprachen: Einige sagen, du seist Johannes der Täufer, andere, du seist Elia, wieder andere, du seist Jeremia oder einer der Propheten. 15Er sprach zu ihnen: Wer sagt denn ihr, dass ich sei? 16Da antwortete Simon Petrus und sprach: Du bist der Christus, des lebendigen Gottes Sohn!

17Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Selig bist du, Simon, Jonas Sohn; denn Fleisch und Blut haben dir das nicht offenbart, sondern mein Vater im Himmel. 18Und ich sage dir auch: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen, und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen. 19Ich will dir die Schlüssel des Himmelreichs geben: Was du auf Erden binden wirst, soll auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, soll auch im Himmel gelöst sein.

20Da gebot er den Jüngern, niemandem zu sagen, dass er der Christus sei.

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Christian Nathan erklärt zunächst den Text und dessen Hintergründe. Anschließend legt er einen Schwerpunkt auf die Erkenntnis der Gottessohnschaft durch Petrus und auf die „Schlüsselübergabe“, die er als Verkündigungsauftrag an uns Christen deutet.


Vorschau:

1. Erklärungen zum Text

1.1 Einleitung

Der Text aus Matthäus 16,13-20 ist einer der am meisten diskutierten Texte des Neuen Testaments. Ihm entspringen viele volkstümlichen Vorstellungen, wie beispielsweise, dass Petrus mit dem Schlüssel an der Himmelspforte stünde und entschiede, wer in den Himmel kommt und wer nicht. Ebenso beruft sich das Papsttum hierauf.

2. Bedeutung für heute

2.1 Das Geschenk der Erkenntnis

Unterschiedliche Vorstellungen darüber, wer Jesus ist, sind uns nicht allzu fremd. Jesus, nur ein religiöser Revoluzzer, ein Hirngespinst der Christenheit oder doch der Sohn Gottes? Wir können mit ganz Unterschiedlichem konfrontiert werden – sei es durch Zeitschriften und Magazine, Freunde oder Bekannte. Dabei ist aber nicht entscheidend, wer Jesus für andere, sondern wer Jesus für mich persönlich ist. Glaube ich, dass Jesus der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes ist?

3. Methodik für die Gruppe

3.1 Einstiegsmöglichkeiten

1. Einsteigen könnte man so, wie auch Jesus in diesem Text in die Unterhaltung eingestiegen ist – mit zwei Fragen.

 

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  • Autor / Autorin: Christian Nathan
  • © Deutscher EC-Verband